Also es gibt bei Gold einen Käufer und einen Verkäufer. Bei all diesen Geschäften will dann noch eine dritte Partei an einem sehr einfachen Geschäft etwas verdienen. Deswegen kommt rein logisch etwas unvorteilhaftes dabei raus, da ja einer mehr satt werden muss.
Wenn man dringend Geld braucht, und erwartet dass der Engpass in absehbarer Zeit behoben ist, könnte man sein Gold auch einfach verkaufen und es danach zurück kaufen. Wenn man sehr stark steigende Goldpreise erwartet, könnte man auch einfach Optionsscheine kaufen, um sich den Rück Kauf zu erleichtern, falls das eintrifft. Dann hätte man wenigstens keine windige dritte Partei an der Backe, die nachgeschossen haben will, falls der Gold Preis fällt. (So wie oben in dem "Darlehen" Beispiel)
In dem Anlagebeispiel gibt man einem Händler sein Gold billiger ab, damit dieser Handel damit treiben kann. Das ist ebenfalls schlechter, als gleich den richtigen Preis zu bekommen, statt später (vielleicht
) ein paar Zinsen. Wenn der nicht pleite geht... und wenn er überhaupt gleichwertige Stücke in einem Jahr besorgen kann. Stelle mir auch das relativ schwierig vor. Wenn jemand dem jetzt 10 Lunar II 1 OZ Tiger leiht, und dann in zwei Jahren `nen Brief kriegt: "Gibt grad keine Tiger, Du kriegst jetzt Maple Leafs
"
(speziell der Part in den AGB was als "gleichwertig" anzusehen ist, dürfte ausführlich sein
)
Das ganze Geschäft macht eigentlich überhaupt keinen Sinn. Ein Käse ist noch nie grösser geworden, wenn mehr Mäuse dran knabbern 
Kredit macht nur Sinn, wenn damit ein Mehrwert geschaffen wird. Das kann eine Ersparnis der Miete sein beim Kauf eines Hauses, oder der Gewinn einer Firma. Beides ermöglicht ja erst die Zahlung von Zinsen aus diesem Mehrwert. Da Gold aber einfach Geld ist, ist dies nicht möglich. Deswegen laufen alle diese "Geschäfte" auf: "Gib mir 100€ ich zahl Dir dann 90€ zurück" hinaus.