Beiträge von Felix Krull

    Ich hab noch nix verkauft von meinem Kram :D


    Daher hast Du leider Recht, ich hab keinen Münzhändler meines Vertrauens. Nur Münzverkäufer denen ich vertraut hab :D
    Manche Ankaufslisten im net lassen mich aber Ungutes vermuten, sehr viele "große" Adressen nennen überhaupt keine Ankaufspreise für Numismatik. Nur was sie selber gerne hätten, wenn sie was verkaufen.


    Ich hab da wirklich Halbwissen, bis überhaupt kein Wissen. Es gibt Listen die für altes Umlaufgold geringere Ankaufspreise bieten, als für bankübliche Bullions. Ich denke mal, das treibt viele (wie mich auch teilweise) in die "Sammlermünzen". Was ich eigentlich bedauerlich finde.

    Naja, wenn man nahe am Erscheinungsdatum eine "Sammlermünze" wie einen Lunar oder Panda kauft, ist das Risiko superviel zu verlieren halt gering. Er ist halt dann 20 oder 50 Euro teurer als ein Krügerrand, zur Not ist die Differenz beim Verkauf weg. Keine große Sache, der Goldpreis kann mehr schwanken. Wenn ich mir ne Münze in "proof" Ausführung kaufe, gehe ich sogar davon aus, dass der Aufpreis zu einer normalen Version Liebhaberei ist, und ich wenig davon wiedersehen werde. Der Deal ist was Hübsches zum Anschauen zu kriegen.


    Bei "echter Numismatik" ist es doch genau der Job des Händlers, nach Möglichkeit zum Gewichtspreis einzukaufen, und hinterher einen Sammler zu finden, der das dann unbedingt will. Daher fürchte ich, dass der "Münzhändler des Vertrauens" hier keine große Hilfe sein wird. Und wenn ich mich mit dem Thema befasst habe, und mich vom Händler nicht über den Tisch ziehen lasse, dann gibts halt gar keinen Ankauf.... :D


    Am Ende geht die ganze Sache dann den Weg der Briefmarken :D
    Was eigentlich ziemlich schade ist, da es soviel schönere Sachen gibt, als immer nur Bullion.


    (Warum eigentlich Pamphlet ? Hat Dich doch niemand angegriffen... )

    Ich beobachte eigentlich nur Goldmünzen. Wenn ich auf westgold die Differenz bei Lunar Gold Münzen so anschaue, finde ich die Kalkulation eigentlich fair.


    Wenn es was selteneres als nen Lunar ist, würde ich beim Verkauf sowieso persönlich verhandeln versuchen. Sehr viele Händler werden wohl versuchen , nur das Gewicht zu bezahlen. Davon leben die ja. Ich glaube aber, dass das situationsabhängig ist, und man mehr bekommen kann.

    Ali ist aber als potentieller Käufer von privaten Anbietern damit überfordert, zuerst auf gewerblichen Seiten einen Mittelwert zu bilden, um herauszukriegen was das Ding dann in der Sekunde kosten soll :D


    Da steht gar nix von gewerblichen Anbietern, die verkaufen.... :D


    Ich seh das übrigens ähnlich. Wieso überlegen Anbieter nicht selber einen Preis, und halten den dann eine Zeit lang ?
    Das Mittelwert Gehampel is doch albern :D

    Die USA sind unter einem Goldstandard zu einer Supermacht aufgestiegen.(Exakt wie das römische Reich) Ganz ohne, oder mit begrenzten Taschenspieletricks.
    Damals hat Gold alle Geldfunktionen erfüllt, bzw. das herausgeben von Geld erst ermöglicht. Natürlich hatte Gold damals einen inneren Wert, Bzw 20 Dollar den "inneren" Wert von knapp 1 oz Gold.


    Aufbewahrungs- und Tauschfunktion voll erfüllt.


    Der "innere Wert" des € soll heute ja die Witschaftskraft der Länder sein. Daher wird auch an all diesen Statistiken dazu massiv herumgepfuscht.


    Heutzutage suchen die Leute doch verzweifelt nach Assets zur Wertaufbewahrung, weil das Geld anfängt "welk" zu werden. Eine Villa in St. Tropez hat auch niemals den "wert" von 100 mio USD. Trotzdem werden die Dinger immer teurer, da sie offensichtlich weniger in der Vermehrung begriffen sind wie Papiergeld.


    Die ganzen südeuropäischen Verschulduungsorgien wären überhaupt nicht möglich gewesen, hätte Geld einen inneren Wert besessen.Es hätte dann nämlich richtig Schmerzen bereitet, ihnen das zur Verfügug zu stellen.


    Aus diesem Grund halte ich Geld ohne inneren Wert nicht für überlebensfähig.


    Wirtschaftszeitungen wollen Gewinne machen. Dazu muss man Produkte verkaufen oder den Verkauf von Produkten bewerben.
    Gold ist aber kein Produkt, schon gar kein Finanzprodukt. Viel dazu zu studieren oder berichten gibts auch nicht. Es ist also Konkurrenz für die, und nicht Thema.


    Warren Buffet hatte vollkommn recht, mit seiner "Gold Tirade" (nuzloses Zeug teuer aus der Erde graben, nur um es wieder unteridisch einzulagern) Soweit alles richtig. Er hat nur nicht begriffen, dass man sowas braucht. Genau sowas, um dem restlichen Blödsinn Glaubwürdigkeit und Substanz zu verleihen. Und den Blindwucher der zum Kollaps führt einzudämmen.


    Ne Unze bleibt immer ne Unze. Unveränderlich. Ein Sonderziehungsrecht oder ein Bitcoin ist da drastisch manipuliebarer. Das heisst die Buffetschen Ausserirdischen hätten sich vermutlich mitnichten am Kopf gekratzt beim Beobachten der Goldhandhabe. Sie hätten das verstanden, weil sie etwas ganz ähnliches wie Gold haben mussten, um ihre Witschaft überhaupt so weit zu entwickeln, dass sie ferne Planeten erreichen können. Nämlich eine Fom von Geld die einen zum rationalen Umgang damit zwingt, weil es weh tut, es einfach hirnlos aus dem Fenster zu werfen. Ohne diese Auslese ist Fortschritt gar nicht möglich, sondern es gibt kaputte Flughäfen, Stuttgart 21 und eine riesige Sozialindustrie. kost ja nur druckerschwärze 😀

    Ich finde, dass es überhaupt kein "Gut" ist, sondern Geld. (Giffen Beschreibung auf wikipedia passt auch überhaupt nicht dazu.)


    Niemand auf der Welt kann sein Grundbedürfnis nach Gold nicht erfüllen, oder muss doppelt soviel Gold kaufen, weil etwas Anderes zu teuer wurde.
    Es hat ja keinerlei Nutzen für den Konsumenten, und man kann jederzeit die Käufe auf 0 setzen ohne dass irgend ein Bedürfnis nicht erfüllt würde.


    Selbst die 60% der Jahresproduktion, die in Form von Schmuck gekauft wird, ist letztlich "getarntes" Geld. Wenn man ihm keinen hohen Wert beimessen würde, würden westliche Frauen es nicht tragen wollen und indische Familien es nicht zur Hochzeit verschenken oder haben wollen. Der Zusatznutzen zu Modeschmuck ist ja recht überschaubar.


    Da heute in 2 Jahren soviel davon "produziert" wird, wie in anderen Zeiten in einem Jahrtausend, und der "Wert" dennoch enorm ist, denke ich schon, dass abnehmende Produktion Auswirkung auf den Preis haben wird.


    Wie bei jeder Währung ist es eine rein emotionale Angelegenheit, ob man ihr vertraut oder nicht. Man könnte ihm Prinzip morgen früh statt Gold Weinbergschneckenhäuschen nehmen. Da jedes Kind auf der Welt schon mit dem ersten Märchen, das es vorgelesen bekommt quasi auf "Gold = Schatz = hammerextremsuperwertvoll" konditioniert wird, bin ich optimistisch, dass das so bleibt.


    Im Prinzip ist es ein unglaubliches Husarenstück der modernen Politik Papiergeld TROTZ der jahrtausendealten Konditionierung der Menschheit auf "Gold=Geld" etabliert zu haben.
    Diesen massiven Machtgewinn der "Herrschenden" setzt man aber gerade vollkommen fahrlässig für einen kurzfristigen politischen Vorteil aufs Spiel... (Griechenlandrettung, Schuldenobergrenze in USA nochmal und nochmal anheben etc.)


    Anders herum könnte man auch argumentieren, dass nur dann so etwas wie Vernunft herrschen kann, wenn Regierende eben keinen Einfluss auf den Wert oder die Ausweitung einer Währung haben. Gibt es diese Begrenzungen nicht, wird wohl ein Zusammenbruch erfolgen müssen. Danach stehen Sachen wie Sonderziehungsrechte, Bitcoins etc. zur Verfügung. Oder halt das gelbe Zeug, das jedem von uns zum ersten Mal mit ca. 3 Jahren als Synonym für "extrem wertvoll" in die Hirnrinde tätowiert wurde :D


    Normalerweise ist mein 8 Monate alter Sohn besonders scharf auf meine Brille, und versucht sie bei jeder Gelegenheit von meiner Nase runterzuziehen. Wenn ich ihm ein paar Spielsachen hinlege (so Fisher Price kram der blinkt und Musik spielt), meine Brille und einen Krügerrand... krallt er sich immer die Münze und versucht damit weg zu krabbeln. Bin unsicher ob das nur meine verderbten Gene sind, oder das immer so ist :D

    Bin mir ziemlich sicher, dass ihm was passiert wäre, wenn die "crash jp morgan" kampagne erfolgreicher verlaufen wäre.
    Terroristischer Akt oder so. Oder einfach nur gehaidert, wer weiss das schon. :D


    Bis jetzt hat die Kampagne jedoch nur weitere Schafe zur Schur nachgeliefert, daher alles im grünen Bereich.


    Ich fürchte mein Silber muss rumliegen, bis das Zeug wirklich langsam knapp wird. :D

    Das fürchte ich auch. Die Bildzeitung hat ja geschrieben das ist voll riskant und so. Wird an Mangel an Systemlingen erfolglos bleiben.


    Persönlich wär ich allerdings sofort dabei...


    Gehe aber davon aus, dass jemand der ne Facebook Seite mit sowas hochzieht innerhalb kürzester Zeit an die USA ausgeliefert werden würde, und dort wegen "Marktmanipulation" für immer im Knast sitzt. Sofern sich halbwegs viraler Erfolg abzeichnen würde.


    Das ist den Gebrüdern Hunt passiert:


    Mitte Januar 1980 – der Silberpreis stand fast auf 50 Dollar pro Unze – schlug das amerikanische Finanz-Establishment zurück: Über Nacht wurden von der Börsenaufsicht die Regeln an der COMEX geändert. Es durften keine weiteren Käufe mehr getätigt, also keine neuen Long-Positionen mehr eingegangen werden. Es wurde ein liquidation-only-Handel angeordnet, es durften nur noch bestehende Long-Positionen gegen bestehende Short-Positionen ausgeglichen werden.


    Und damals war das Establishment noch wesentlich humorvoller als heute :D

    Hm ich hätte kein Problem z. B. ne Lunar 1 Goldmünze von jemand hier im Forum zu kaufen.
    Händler sind denk ich eher aus Bequemlichkeit, und ich nehme ehrlich gesagt auch in Kauf, denen leicht zuviel zu bezahlen.
    Kaufe aber eher relativ wenig Sammlermünzen.


    Meistens wenn ich die threads hier im forum so anschaue, ist das was ich wollte relativ schnell weg, und nur das grade im Abgebot was ich nicht will.


    Ich wollte aber bisher noch keine Münze so sehr, dass ich ebay auf mich nehmen würde. :D

    Für die Bank ist das Risiko gering, weil sie ihm die halb bezahlte Wohnung wegnehmen und zwangsversteigern kann. Deswegen will die Bank ja eigentlich auch, darf nur nicht.


    Beim Kunden selbst darf dann überhaupt nichts mehr passieren, sofern die 120000 die Gesamtersparnisse sind.
    Kein Auto mehr kaputt, keine defekte Küche, gar nix. Teurer werden darf auch nichts, weil der gesamte Plan dann kippt.
    Weisst Du was Heizoel oder Gas oder Lebensmittel in 8 Jahren kosten ?


    Es ist auch überhaupt nicht raus, wie die Finanzkrise gelöst wird. Wer profitiert und wer verliert.


    Der Mann in dem Beispiel will auf Pump eine Wohnung kaufen, wo er schon vorher weiss, dass er sie in diesem Leben vielleicht nicht zurück zahlen wird. Ist das echt ein seriöses Geschäft ? Ist es wirklich so, dass man unbedingt was auf Pump braucht, wenn das Erwerbsleben quasi vorbei ist ?


    Ich habe sowohl meine berufliche Existenz per kfw Darlehen als auch etwas später meinen privaten Wohnsitz (begrenzt) fremd finanziert. Alle Kreditverträge die ich gemacht habe, sind so gestaltet, dass nach exakt 10 Jahren 0 da steht. Alles andere ist mir zutiefst zuwider. Schon gar nicht mach ich irgendwelchen Kram, den Bankberater ( zugreifen, zugreifen, zugreifen .. die Zinsen sind sooo billig) oder mein Steuerberater ("die Hälfte zahlt das Finanzamt") mir einreden wollen. Mir sind Zinsen egal, mich interessiert nur WANN etwas bezahlt ist. Aber das ist meine persönliche Einstellung)

    Lupus:


    Dein Zitat kann man aber auch so interpretieren:


    Nach 11 Jahren ist vielleicht (!) die monatliche Belastung geringer, als er jetzt Miete zahlt.
    Dann ist der gute Mann 70 Jahre alt , mit 70% Wahrscheinlichkeit im Frühstadium der Altersdemenz und hat immer noch Schulden.
    Wohnung muss dann sowieso irgendwann auf den Markt um Altersheim zu bezahlen.


    Sehe da immer noch nur Risiken, und wenig Gewinnchancen.

    Die südafrikanischen Reserven sind aber noch immer die größten Vorkommen in der Welt ?


    Wäre es dann nicht unerheblich ob die 5% oder 50% der Jahresproduktion fördern, weil es trotzdem direkte Auswirkungen auf den Gesamtpreis hat ? Wenn es sich bei den größten Reserven nicht lohnt zu fördern, sind einfacher erreichbare Vorkommen ja aufgrund der Nachfrage schneller weg. Vielleicht ist der Preisanstieg dann langsamer und irgendwann drastischer. Ändert aber nix.

    @ hegele:


    ich meinte diesen Artikel:


    http://m.welt.de/finanzen/immo…haft-am-Haeusermarkt.html


    Der war nur 59 und hatte 120000, trotzdem so ähnlich wie bei mir beschrieben.


    Bleibe auch bei meiner Meinung, dass der, hätte er den Kredit bekommen, ein fettes Klumpenrisiko und keine Reserven mehr gehabt hätte. Ich bin aber kein grosser Immobilien Liebhaber, und bin auch privat weit unter meinen Möglichkeiten geblieben. Mein Lebensziel ist Freiheit, und nicht bis 65 arbeiten, nur um irgend ne Prunkvilla bezahlt zu bekommen. Wenns weiter gut läuft, kauf ich mir die dann, wenn ich wirklich das Geld hab, und nicht mehr in D.