Beiträge von Felix Krull

    Ich würde da sogar noch weiter gehen Goldflöckchen.


    Ich finde es muss trotz Immobilie Diversifizierung bei den eigenen Geldanlagen möglich sein.


    Also Häuschen in absehbarer Zeit voll zurück zahlen + andere Anlagen besitzen und in der Zeit der Rückzahlung weiter ausbauen.
    Ist ja wieder das Beispiel mit dem Rentner aus der Zeitung, der in seinem kompletten Berufsleben 100000€ ansparen konnte und nun zB für 250000€ eine Wohnung kaufen will. Ich bin der Meinung:


    - er kann sich die Wohnung nicht leisten(gesamtes Berufsleben hat nicht dafür ausgereicht)
    - er sollte die Finger davon lassen, weil er dann nur noch Schulden und 0 Sicherheiten hat


    Ich finde weiterhin dass die niedrigen Zinsen überhaupt keine Rolle spielen. Im Gegenteil ist es vollkommen idiotisch, sich zu verschulden, weil es gerade "billig" ist.


    Es ist genauso schwer 400000€ mit Niedrigzinsen zurück zu zahlen, wie 300000€ mit höheren Zinsen. Und die Buden sind einfach das teurer geworden, was man bei den Zinsen spart. (sofern kein Problem bei Bausubstanz und Lage besteht).
    Andersrum kann ich vielleicht mit derzeitigem 0 Guthabenzins mit Miete eine bessere Rendite erwirtschaften. Sobald es bessere Zinsen gibt geht aber der komplette Vorteil durch dann niedrigere Kaufpreise verloren. Ausserdem wird immer was von Wertsteigerung gefaselt, dabei ist eine Immobilie eine Sache die benutzt wird. Dass eine solche Sache nach 20 Jahren Benutzung weniger wert ist, als im Neuzustand erscheint mir da wesentlich wahrscheinlicher.


    Genauso könnte ich jetzt einen sehr hohen Kaufpreis für meinen Betrieb erzielen, wenn ich aufhören würde.Mein potentieller Nachfolger könnte ja aus dem Gewinn einen lächerlichen Kaufpreis finanzieren. Von den Zinsen privatisieren könnte ich allerdings nicht, da ich gar keine kriege. Würde ich wesentlich weniger bekommen, gäbe es aber wahrscheinlich wieder deutliche + Zinsen.


    Deswegen sind in einer Welt, in der sowieso schon konsumiert wird, was gerade noch irgendwie geht, Draghis Maßnahmen auch so erbärmlich unwirksam.

    So ist es elpollo.


    Ehrlich gesagt weiss ich auch nicht, ob ich diese Richtlinien so schlecht finde.
    Kürzlich war in der Presse (welt oder wiwo) genau das Rentnerbeispiel, wo einer nix bekommen hat.
    Ich kann die Gründe aber nachvollziehen, und hätte dem auch nix geliehen, wäre es meine Bank. Wer weiss schon ob die Preise ewig hochgehen, und wieso sollten Leute, die sämtliche Reserven in die Immo bringen müssen, um dann mit der halben Rente das gerade so finanzieren können, einen Kredit mit extrem niedriger Tilgung kriegen ?


    Damit die Bank in 10 Jahren eine 20% abbezahlte Wohnung "erbt" von der niemand weiss, was sie dann wert ist?


    Niedrige Zinsen bedeutet ja nicht, dass jeder zwingend Kredit kriegen muss, so als eine Art Menschenrecht..

    gerade jetzt wo der LangeTross der PolitikVertriebenTürken nach Deutschland kommt , die brauchen alle WohnRaum und das ohne Ende 8|


    das kann Eiter werden :D also warten wir auf goldene BauZeiten , "HalbePreis ,Doppelte KaltMiete" :D


    Ei Du musst Immos halt durchrechnen.


    Spätestens in 18 Jahren sind die 7 Kinder von Ali Flüchtünglü erwachsen und es herrscht ein Kalif in Berlin. Bis dahin muss die Hütte bezahlt und verkauft sein, oder Du ein Imam.
    Bin nicht sicher ob das Grundbuch halal ist und Bestand haben wird. Außerdem haste Dir das Gemäuer mit Zinsen angeeignet und Mietzins verlangt, was der Koran gar nicht erlaubt... :D

    Zumal Unternehmensanleihen von Notenbanken aufgekauft werden, und die Unternehmen mit den neuen Schulden ihre eigenen Aktien zurück kaufen.


    Schon beim Tippen des obigen Satzes hatte ich ein seltsam kratzendes Gefühl in der Hirnrinde :D

    @ r2d2


    ich glaube eher das Feigheit die Haupttriebfeder fürs Studium ist. Man will halt beim Staat unterkommen, Halbtagsjob ist netter Nebeneffekt. Später gewöhnt man sich daran, dass das Geld vom Nirwana auf dem Konto landet und der Strom aus der Steckdose ist. Dann fängt man an mit Verkehrsberuhigungen die "reichen" Einzelhändler am Ort auszurotten und mit 30er Zonen etc. die Autofahrer zu bekriegen. Speziell die mit einem teureren Wagen als das Lehrergehalt erlaubt. Dabei fühlt man sich dann noch moralisch überlegen...


    Ich rede gar nix schön, gibt üble Exemplare darunter...

    Ich würd die nicht als "faul" bezeichnen. Eher nicht ausgelastet. Um 1 ist halt die Schule aus, irgendwann hat man seinen Lehrplan unter Kontrolle und alle möglichen Klausuren vorbereitet. Es liegt in der Natur des Berufes, dass es irgendwann ruhiger wird... (hab aufgrund einer früheren Beziehung ein wenig Einblick in eine Lehrerfamilie bekommen). Die sind weder besonders faul, noch besonders böse. Irgendwann denken sie aber "das Leben sei halt so" wie ihr eigenes. Das ist es aber nicht.


    Im Rückblick betrachtet finde ich meine Lehrer sogar ziemlich gut. Bin als Jugendlicher viel mit meinen Eltern gereist, und hab das das erste Mal so mit 16 in den USA drastisch wahrgenommen. Ich konnte da Englisch und Französisch und hatte einigermassen sowas wie ein Bild von der Welt. Gleichaltrige Amis im Hotel konnten .... ähm ... schlechtes Englisch und haben mir zu Deutschland gesagt, dass Wien bestimmt toll ist. Mein französischer Austauschschüler konnte Bittööh und Dankööh , sonst nix.


    Lehrer sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie später dann über TTIP verhandeln und über Rettungspakete abstimmen...


    Bei Juristen hängt halt das ganze Leben an der Staatsexamens Note. Nicht alle die kein Top Examen haben, sind doof. Aber die müssen dann natürlich sehen, wie sie irgendwo unterkommen. Bei einem Arzt stellt sich so ein Problem beispielsweise nicht, weil die Note nicht absolut über sein Leben entscheidet. Hauptsache er wird überhaupt Arzt.


    Lehrer werden Politiker weil sie können, Juristen weil sie müssen.
    Ein Entwicklungsungenieur bei Porsche muss nicht (als Beispiel), und könnte auch zeitlich wahrscheinlich nicht wirklich.


    Das ist der Fehler im System. Es werden sozusagen die Falschen an die Schaltstellen gezogen.

    Ist zwar alt, aber ein super Artikel dazu:


    http://www.nzz.ch/in-immer-tiefere-tiefen-1.16991705


    - jedes Jahr 3-5% Kostensteigerung nur durch Tiefe
    - von 8h Schicht kann nur 5h effektiv gearbeitet werden, Rest ist An- und Abfahrt
    - 56 Grad Hitze da unten usw...


    Völlig unabhängig vom Marktgeschehen wird eine neue Unze Gold also in 10 Jahren ohnehin 50% mehr kosten als jetzt.
    Bei allen manipulativen Spekulationen ist ein effektiv eingebauter "Zins" in Höhe von 3-5% jeglichem beliebig reproduzierbarem Papierwert zum 0 oder Negativzins unendlich überlegen. Das wird auch nur eine Zeit lang zu "übertünchen" sein, aber keineswegs ewig...

    Nein das hängt schlicht mit der verfügbaren Zeit zusammen.


    Ich habe mal in Bayern gelebt, und war bis 2008 CSU Mitglied (€ Rettung war mein Austritt). Es ist mit einer 50 Stunden Woche schlicht unmenschlich sich im System hochzuschleimen. War mal Kreisdeligierter dann hab ich es aufgegeben. Endlose verlorene Stunden, in denen es um völlig hirnlosen Scheiß geht. (ob die neue Schaukel am Kinderspielplatz blau oder grün sein soll - Stunden der Debatte).


    Wenn Lehrer irgendwann ihren Unterricht vorbereitet haben, ist die Arbeitsbelastung geringer, als bei ihren Schülern. Dann erträgt sich sowas leichter... als wenn man hauptsächlich richtig arbeiten muss.


    Juristen mit mittelmässigem Examen haben schlicht keine andere Wahl als zu versuchen, irgendwo unterzukommen. Top Kanzlei, Notar oder Richter wird schonmal nix, also werden viele davon in irgendwelche Verwaltungen gespült (Krankenhäuser, Müllheizkraftwerke, Bürokratie allgemein und halt auch Politik)

    Die Grünen bedienen wenigstens Ihre Klientel...


    Daher finde ich den:


    http://www.welt.de/politik/deu…r-die-AfD-und-Pegida.html


    noch extrem (!) viel schlimmer. Völlige Verdrehung von Ursache und Wirkung. Außerdem quasi Beleidigung/Verhöhnung der eigenen Klientel. Das Schlimme ist nicht grüne Politik.
    Das Schlimme derzeit ist die völlige Verneinung jeglicher demokratischer Mechanismen, wodurch verhindert wird, dass sich ein politisches Gleichgewicht einstellen könnte. Dadurch nur noch grüne Politik.


    Die Grünen machen letztlich das, was ihre realitätsfremden Oberstudienrat - Wähler auch WOLLTEN. Bestellt und geliefert.


    Die anderen Parteien machen das, was ihre Wähler in letzter Konsequenz binnen einer Generation quasi ABSCHAFFEN wird. Das wird leider nur extrem zögerlich verstanden. Eigentlich wären die 10% grünen Spinner in einer funktionierenden (!) Demokratie sogar ein nützliches Korrektiv, die völlig hemmungslosen Raubbau an der Natur oder die Errichtung eines Polizeistaates eingrenzen würden. Interessenausgleich. Dazu müssten aber bürgerliche- und Volksparteien ihren Job machen, und rational bestimmt handeln. Das Problem an den Grünen sind nicht sie selbst, sondern dass der ganze Rest seit geraumer Zeit versucht sie links und gutmenschenthematisch zu überholen. Das führt dann zu komplettem Irrsinn.


    Wenn Künast, Hofreiter und Konsorten einen Franz Josef Strauss, Adenauer, Erhardt oder auch Schmidt etc als vis-a-vis hätten, käme am Ende wahrscheinlich sogar vernünftige Politik raus. Ich will zB auch nicht, dass Schwule in den nächsten Knast wandern, dazu haben die mir zu wenig getan. Weil aber rechts der Grünen nur noch die Raute, umgeben von völlig inkompetenten Nullnummern steht, wohnen wir leider "interessanten" Zeiten bei.


    AfD und Pegida sind natürlich keine "Brandbeschleuniger" sondern Feuermelder. Und es sind die Systemparteien unter Führung dieser unsäglichen alten Frau, die die ganze Zeit versuchen, das Feuer mit Stroh abzudecken, damit keiner sieht, dass es brennt :wall:

    Das Einzige, was noch besser flutscht ( :D ) als die Produktion von Menschen, ist die Produktion von Buchgeld.


    Trotzdem sind wir alle im Forum letztlich Narren, und sollten besser mal in Deutsche Bank Aktien und Goldman Sachs investieren. Goldman hat immerhin in einem Jahr 30 % verloren und ist jetzt "once in a lifetime" Gelegenheit, und in die Deutsche Bank stecken ja sogar die Ölprinzen ihre Notgroschen.


    http://www.wiwo.de/unternehmen…r-attraktiv/13841416.html


    http://www.wiwo.de/unternehmen…tionaer-auf/13884148.html


    In Bezug auf Goldman lässt sich festhalten, dass, sollte Gold in € nochmal in die Nähe von 1000€ kommen (was bei weitem nicht jenen 30% entspräche) wieder eine ganze Serie von Artikeln käme, wie hochriskant das Zeug doch sei :wall:

    Das Problem könnte halt sein, dass dann relativ schnell gar kein EM mehr irgendwo zu kriegen ist. (siehe 2008 )


    Deswegen hab ich für mich persönlich entschieden, bis 1500$ die Unze weiter monatlich zu akkumulieren. Dies allerdings mit gebremstem Elan. Mögliche Buchverluste ertrag ich halt, da ich sonst ohnehin keine bessere Idee hab.

    Bail In bedeutet früher oder später bank runs.
    Bail out bedeutet früher oder später weitere exits und Zerfall der EU und des €.


    Kurzfristig (!) tut bail out weniger weh, deswegen werden sie das machen.


    Egal in welche Richtung es läuft, sind beide Lösungen nur temporär, da den Bankern wahrscheinlich herzlich egal ist, woher genau das Spielgeld stammt. (Varoufakis, Gabriel & Co. war das schon immer vollkommen wurscht, nur selbst erarbeitet geht mal gar nicht) Sie werden es jedenfalls zuverlässig verbraten, und noch nichtmal besonders viel Spaß dabei haben. (wenn es wenigstens versoffen werden würde, hätte es noch irgend einen Nutzen gehabt)


    Wo genau wir Gold bugs am Ende davon (Hyperinflation oder bank runs) blöd aus der Wäsche gucken werden, wird die Zeit zeigen.
    Ich hoffe immer noch, dass das nicht bald sein wird.

    Ich denke, dass Jim Rogers mit seiner Sicht auf den Dollar durchaus recht haben könnte. Es ist schon vorstellbar, dass es nochmal eine Flucht in diese Währung gibt, wenn vermehrt Krisen heraufziehen. Selbst wenn Gold dann nochmal um 1000$ notieren würde, wäre das für uns in € - Land wohl verschmerzbar, da der € dann auch deutlich stärker fallen würde. Trotzdem finde ich seine Sicht auf die Welt ein wenig "geriatrisch". (ist halt im Großen und Ganzen alles trübe, und früher war es besser :D )


    Er blendet halt den stattfindenden Währungskrieg vollkommen aus. Stark aufwertenden Dollar und Zinserhöhungen durch die Fed.. hält die US Wirtschaft genau wie lange aus ?

    Würde das gerne weiter diskutieren, trau mich aber nicht weil es immer weniger mit "Märkten und Informationen" zu tun hat...


    Ob ein mod das nach "Meinungen und Diskussionen" verschieben könnte .... ?


    (in dem Wikipedia Eintrag stecken enorm viele Informationen drin. So werden "Schwarzmarktpreise" für Aktien angegeben, aber keine für Gold, weil man wahrscheinlich schon lange vor der Umstellung keines mehr kaufen konnte. Analog zur zusammenbrechenden Sowjet Union, wo man seine Ersparnisse auch nicht mehr in Schmuck tauschen konnte, sondern Coupons für Ringe bekommen hat wenn man heiraten wollte. Für 2 Ringe halt :D Speziell die USA haben ja Erfahrung mit Couponing, Lebensmittelmarken etc... Daher denke ich nicht dass wir Goldpreise in astronomischen Höhen sehen werden. Eher eine Zeitlang gar keinen Preis, und dann wieder einen in Höhe eines Monatslohns. Wenn Gold anfängt richtig interessant zu werden, hat pro aurum wahrscheinlich vorübergehend zu... Der Gewinn vom Goldinvestment wird daher kommen, dass alles andere dann 10% von jetzt kostet. Nicht von 10000 die Unze.)

    Und wir blenden bei der Diskussion Themen wie Staatsverschuldung, Haftungsunion, Währungskrise etc. vollkommen aus.
    Wir reden gerade darüber, was bei 6% Zinsen auf Bundesschatzbriefe, 40% Staatsverschuldung, 0 Flüchtoiden etc. ein realistischer Goldpreis sein könnte (lol).


    Es ist nicht lange her, dass Marc Faber Gold als "dirt cheap" bezeichnet hat. Jetzt isses halt geringfüg teurer....

    Wie gesagt schwierig das zu vergleichen. Die Liste macht keine Angaben, ob brutto oder netto. Ich gehe von netto aus, da 2008 auch schon ein höherer brutto Lohn als 2008 € gezahlt wurde.


    Auf jeden Fall gab es viele Zeiten, in denen für eine Goldmünze wesentlich länger gearbeitet werden musste, als heute. (Ein Dukat war glaube ich mal der komplette Sold eines Soldaten für einen gesamten Feldzug). Zeiten in denen es "die Märkte" überhaupt noch nicht gab, und in denen für das Goldstück bedeutend weniger tief gebuddelt werden musste.


    Die heutigen grösseren oberirdischen Bestände werden wahrscheinlich durch die heftig wachsende Population ausgeglichen. Glaube aber nicht dass es historische Tabellen mit g/Gold je Erdenbürger gibt.

    Alles was Du wissen willst steht eigentlich hier drin:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis


    zur Not kannst Du es hiermit abgleichen:


    http://www.was-war-wann.de/historische_werte/monatslohn.html


    Letzter Goldpreis (kg) in Reichsmark: 3600 RM ( 1948 )
    Erster Goldpreis (kg) in DM: 3600 DM ( 1949 )


    (bei allen anderen Assets war wohl 95% des Wertes futsch)


    Dies entspricht etwa 112 Reichsmark / DM pro Unze


    Durchschnittlicher Moantslohn eines Arbeiters 1948: 117 RM
    Durchschnittlicher Monatslohn eines Arbeiters 1949: 124 € (die Liste ist wohl schon auf € umgerechnet)
    Durchschnittlicher Monatslohn eines Arbeiters 2008: 2008 €


    Andere Preise als den für Arbeit zu berechnen finde ich problematisch, da z.B. Lebensmittel immer industrieller hergestellt werden, und damit auch billiger werden.
    Aufgewendete Lebenszeit für den Erwerb einer Unze finde ich da aussagekräftiger, da es bei der Lebensspanne nur geringeren Fortschritt gibt und jenseits von 70 meist Schluss ist. :)


    Problematisch an solchen Listen ist die Tatsache, dass immer ein sehr geringer € Wert für damalige Löhne bemessen wird (1 RM entspräche heute 4 €). Das halte ich für Unfug, da "Wohlstand" kein objektiv zu bewertender Begriff ist. Es nutzt einem Arbeiter heute überhaupt nichts, dass er vielleicht mehr verdient, als ein Arzt in den 1940er Jahren. Wohlstand bemisst sich nämlich vor allem am Vergleich mit dem jeweiligen Umfeld. Es ist also eine absolut subjektive Erfahrung. Im Vergleich zu den heutigen "Reichen" ist der Arbeiter von heute wahrscheinlich sehr viel ärmer, als sein Vorfahr.


    So gesehen ist Gold noch nicht sonderlich teuer, aber auch nicht am Tiefpunkt. Wahrscheinlich fängt es an bei einem Durchschnittslohn / Unze langsam wirklich teuer zu werden.
    Darunter eher Kaufkurse ?


    Ich finde eigentlich übrigens nicht dass Gold ein Super - Gradmesser für die Inflation ist, weil es nicht linear mit dieser verläuft. Es hatte nur bisher den Vorteil, dass es die Inflation irgendwann (!) immer (unter Umständen auch schlagartig) ausgeglichen hat...

    Hab auch gar keine andere Wahl, als das abzuwarten. Lieber wäre es mir, ich könnte mir was anderes auswählen.


    Ich glaube sogar, dass E. mit der Währungsreform recht hat. Allerdings gehe ich nicht von einem Austausch der "Mächtigen" aus. Erstmal wird das tote Pferd weiter geritten, bis es nicht mehr geht. Dann gibts wahrscheinlich nochmal so etwas wie eine Flucht in den $ und eine weltweite Rezession, die sich gewaschen hat. Danach ein "neues" Finanzsystem mit ähnlichen Protagonisten. Halte ich für wahrscheinlicher, als einen "Kaiser" der irgendwo aus dem Busch hervorspringt.


    Wenn ich irgendwann meine Ünzlein zu ähnlicher Kaufkraft wie jetzt in andere Währungseinheiten tauschen kann (etwa wie Reichsmark -> DM), hätten sie für mich persönlich ihren Zweck erfüllt. "Reich" werden erhoffe ich mir nicht davon, aber möglichst viel zu behalten. Gold war in der Geschichte noch nie so eine Art "Robin Hood Vehikel", dass Proletarier und Aristokraten miteinander den Platz wechseln liess (manche Artikel lesen sich genau so...). Es hat lediglich dabei geholfen, seinen Kram zu behalten.


    Bemerkenswert neutral finde ich derzeit die Mainstream Presse zum Thema Gold. Wiwo empfiehlt heute 25% Portfolio Anteil an physischen Münzen. Das ist ein eklatantes Umdenken weg vom "barbarischen Relikt" hin zu einer notwendigen Absicherung. Ich empfinde diese Tatsache als positiv, und halte auch ein sanft ansteigendes Preisniveau über einen mittleren Zeitraum für durchaus möglich. (wahrscheinlicher als die eichelburgschen Straßenzüge die man Montag morgens mit einer Unze kaufen kann, die Freitags 1200€ gekostet hat...)

    Meinst Du die ganzen Währungsreformen, die er prophezeit hat, oder das neue Donau - Imperium ? [smilie_happy]


    Was genau ist davon eingetroffen ? Wenn Herr E. nicht zufällig EM - Fan wäre, würden ihn alle für vollkommen bekloppt halten. Nur weil er auch am Finanzsystem zweifelt, geht er grade noch so als verschroben durch...