Beiträge von Felix Krull

    Für die Bank ist das Risiko gering, weil sie ihm die halb bezahlte Wohnung wegnehmen und zwangsversteigern kann. Deswegen will die Bank ja eigentlich auch, darf nur nicht.


    Beim Kunden selbst darf dann überhaupt nichts mehr passieren, sofern die 120000 die Gesamtersparnisse sind.
    Kein Auto mehr kaputt, keine defekte Küche, gar nix. Teurer werden darf auch nichts, weil der gesamte Plan dann kippt.
    Weisst Du was Heizoel oder Gas oder Lebensmittel in 8 Jahren kosten ?


    Es ist auch überhaupt nicht raus, wie die Finanzkrise gelöst wird. Wer profitiert und wer verliert.


    Der Mann in dem Beispiel will auf Pump eine Wohnung kaufen, wo er schon vorher weiss, dass er sie in diesem Leben vielleicht nicht zurück zahlen wird. Ist das echt ein seriöses Geschäft ? Ist es wirklich so, dass man unbedingt was auf Pump braucht, wenn das Erwerbsleben quasi vorbei ist ?


    Ich habe sowohl meine berufliche Existenz per kfw Darlehen als auch etwas später meinen privaten Wohnsitz (begrenzt) fremd finanziert. Alle Kreditverträge die ich gemacht habe, sind so gestaltet, dass nach exakt 10 Jahren 0 da steht. Alles andere ist mir zutiefst zuwider. Schon gar nicht mach ich irgendwelchen Kram, den Bankberater ( zugreifen, zugreifen, zugreifen .. die Zinsen sind sooo billig) oder mein Steuerberater ("die Hälfte zahlt das Finanzamt") mir einreden wollen. Mir sind Zinsen egal, mich interessiert nur WANN etwas bezahlt ist. Aber das ist meine persönliche Einstellung)

    Lupus:


    Dein Zitat kann man aber auch so interpretieren:


    Nach 11 Jahren ist vielleicht (!) die monatliche Belastung geringer, als er jetzt Miete zahlt.
    Dann ist der gute Mann 70 Jahre alt , mit 70% Wahrscheinlichkeit im Frühstadium der Altersdemenz und hat immer noch Schulden.
    Wohnung muss dann sowieso irgendwann auf den Markt um Altersheim zu bezahlen.


    Sehe da immer noch nur Risiken, und wenig Gewinnchancen.

    Die südafrikanischen Reserven sind aber noch immer die größten Vorkommen in der Welt ?


    Wäre es dann nicht unerheblich ob die 5% oder 50% der Jahresproduktion fördern, weil es trotzdem direkte Auswirkungen auf den Gesamtpreis hat ? Wenn es sich bei den größten Reserven nicht lohnt zu fördern, sind einfacher erreichbare Vorkommen ja aufgrund der Nachfrage schneller weg. Vielleicht ist der Preisanstieg dann langsamer und irgendwann drastischer. Ändert aber nix.

    @ hegele:


    ich meinte diesen Artikel:


    http://m.welt.de/finanzen/immo…haft-am-Haeusermarkt.html


    Der war nur 59 und hatte 120000, trotzdem so ähnlich wie bei mir beschrieben.


    Bleibe auch bei meiner Meinung, dass der, hätte er den Kredit bekommen, ein fettes Klumpenrisiko und keine Reserven mehr gehabt hätte. Ich bin aber kein grosser Immobilien Liebhaber, und bin auch privat weit unter meinen Möglichkeiten geblieben. Mein Lebensziel ist Freiheit, und nicht bis 65 arbeiten, nur um irgend ne Prunkvilla bezahlt zu bekommen. Wenns weiter gut läuft, kauf ich mir die dann, wenn ich wirklich das Geld hab, und nicht mehr in D.

    Ich würde da sogar noch weiter gehen Goldflöckchen.


    Ich finde es muss trotz Immobilie Diversifizierung bei den eigenen Geldanlagen möglich sein.


    Also Häuschen in absehbarer Zeit voll zurück zahlen + andere Anlagen besitzen und in der Zeit der Rückzahlung weiter ausbauen.
    Ist ja wieder das Beispiel mit dem Rentner aus der Zeitung, der in seinem kompletten Berufsleben 100000€ ansparen konnte und nun zB für 250000€ eine Wohnung kaufen will. Ich bin der Meinung:


    - er kann sich die Wohnung nicht leisten(gesamtes Berufsleben hat nicht dafür ausgereicht)
    - er sollte die Finger davon lassen, weil er dann nur noch Schulden und 0 Sicherheiten hat


    Ich finde weiterhin dass die niedrigen Zinsen überhaupt keine Rolle spielen. Im Gegenteil ist es vollkommen idiotisch, sich zu verschulden, weil es gerade "billig" ist.


    Es ist genauso schwer 400000€ mit Niedrigzinsen zurück zu zahlen, wie 300000€ mit höheren Zinsen. Und die Buden sind einfach das teurer geworden, was man bei den Zinsen spart. (sofern kein Problem bei Bausubstanz und Lage besteht).
    Andersrum kann ich vielleicht mit derzeitigem 0 Guthabenzins mit Miete eine bessere Rendite erwirtschaften. Sobald es bessere Zinsen gibt geht aber der komplette Vorteil durch dann niedrigere Kaufpreise verloren. Ausserdem wird immer was von Wertsteigerung gefaselt, dabei ist eine Immobilie eine Sache die benutzt wird. Dass eine solche Sache nach 20 Jahren Benutzung weniger wert ist, als im Neuzustand erscheint mir da wesentlich wahrscheinlicher.


    Genauso könnte ich jetzt einen sehr hohen Kaufpreis für meinen Betrieb erzielen, wenn ich aufhören würde.Mein potentieller Nachfolger könnte ja aus dem Gewinn einen lächerlichen Kaufpreis finanzieren. Von den Zinsen privatisieren könnte ich allerdings nicht, da ich gar keine kriege. Würde ich wesentlich weniger bekommen, gäbe es aber wahrscheinlich wieder deutliche + Zinsen.


    Deswegen sind in einer Welt, in der sowieso schon konsumiert wird, was gerade noch irgendwie geht, Draghis Maßnahmen auch so erbärmlich unwirksam.

    So ist es elpollo.


    Ehrlich gesagt weiss ich auch nicht, ob ich diese Richtlinien so schlecht finde.
    Kürzlich war in der Presse (welt oder wiwo) genau das Rentnerbeispiel, wo einer nix bekommen hat.
    Ich kann die Gründe aber nachvollziehen, und hätte dem auch nix geliehen, wäre es meine Bank. Wer weiss schon ob die Preise ewig hochgehen, und wieso sollten Leute, die sämtliche Reserven in die Immo bringen müssen, um dann mit der halben Rente das gerade so finanzieren können, einen Kredit mit extrem niedriger Tilgung kriegen ?


    Damit die Bank in 10 Jahren eine 20% abbezahlte Wohnung "erbt" von der niemand weiss, was sie dann wert ist?


    Niedrige Zinsen bedeutet ja nicht, dass jeder zwingend Kredit kriegen muss, so als eine Art Menschenrecht..

    gerade jetzt wo der LangeTross der PolitikVertriebenTürken nach Deutschland kommt , die brauchen alle WohnRaum und das ohne Ende 8|


    das kann Eiter werden :D also warten wir auf goldene BauZeiten , "HalbePreis ,Doppelte KaltMiete" :D


    Ei Du musst Immos halt durchrechnen.


    Spätestens in 18 Jahren sind die 7 Kinder von Ali Flüchtünglü erwachsen und es herrscht ein Kalif in Berlin. Bis dahin muss die Hütte bezahlt und verkauft sein, oder Du ein Imam.
    Bin nicht sicher ob das Grundbuch halal ist und Bestand haben wird. Außerdem haste Dir das Gemäuer mit Zinsen angeeignet und Mietzins verlangt, was der Koran gar nicht erlaubt... :D

    Zumal Unternehmensanleihen von Notenbanken aufgekauft werden, und die Unternehmen mit den neuen Schulden ihre eigenen Aktien zurück kaufen.


    Schon beim Tippen des obigen Satzes hatte ich ein seltsam kratzendes Gefühl in der Hirnrinde :D

    @ r2d2


    ich glaube eher das Feigheit die Haupttriebfeder fürs Studium ist. Man will halt beim Staat unterkommen, Halbtagsjob ist netter Nebeneffekt. Später gewöhnt man sich daran, dass das Geld vom Nirwana auf dem Konto landet und der Strom aus der Steckdose ist. Dann fängt man an mit Verkehrsberuhigungen die "reichen" Einzelhändler am Ort auszurotten und mit 30er Zonen etc. die Autofahrer zu bekriegen. Speziell die mit einem teureren Wagen als das Lehrergehalt erlaubt. Dabei fühlt man sich dann noch moralisch überlegen...


    Ich rede gar nix schön, gibt üble Exemplare darunter...

    Ich würd die nicht als "faul" bezeichnen. Eher nicht ausgelastet. Um 1 ist halt die Schule aus, irgendwann hat man seinen Lehrplan unter Kontrolle und alle möglichen Klausuren vorbereitet. Es liegt in der Natur des Berufes, dass es irgendwann ruhiger wird... (hab aufgrund einer früheren Beziehung ein wenig Einblick in eine Lehrerfamilie bekommen). Die sind weder besonders faul, noch besonders böse. Irgendwann denken sie aber "das Leben sei halt so" wie ihr eigenes. Das ist es aber nicht.


    Im Rückblick betrachtet finde ich meine Lehrer sogar ziemlich gut. Bin als Jugendlicher viel mit meinen Eltern gereist, und hab das das erste Mal so mit 16 in den USA drastisch wahrgenommen. Ich konnte da Englisch und Französisch und hatte einigermassen sowas wie ein Bild von der Welt. Gleichaltrige Amis im Hotel konnten .... ähm ... schlechtes Englisch und haben mir zu Deutschland gesagt, dass Wien bestimmt toll ist. Mein französischer Austauschschüler konnte Bittööh und Dankööh , sonst nix.


    Lehrer sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sie später dann über TTIP verhandeln und über Rettungspakete abstimmen...


    Bei Juristen hängt halt das ganze Leben an der Staatsexamens Note. Nicht alle die kein Top Examen haben, sind doof. Aber die müssen dann natürlich sehen, wie sie irgendwo unterkommen. Bei einem Arzt stellt sich so ein Problem beispielsweise nicht, weil die Note nicht absolut über sein Leben entscheidet. Hauptsache er wird überhaupt Arzt.


    Lehrer werden Politiker weil sie können, Juristen weil sie müssen.
    Ein Entwicklungsungenieur bei Porsche muss nicht (als Beispiel), und könnte auch zeitlich wahrscheinlich nicht wirklich.


    Das ist der Fehler im System. Es werden sozusagen die Falschen an die Schaltstellen gezogen.

    Ist zwar alt, aber ein super Artikel dazu:


    http://www.nzz.ch/in-immer-tiefere-tiefen-1.16991705


    - jedes Jahr 3-5% Kostensteigerung nur durch Tiefe
    - von 8h Schicht kann nur 5h effektiv gearbeitet werden, Rest ist An- und Abfahrt
    - 56 Grad Hitze da unten usw...


    Völlig unabhängig vom Marktgeschehen wird eine neue Unze Gold also in 10 Jahren ohnehin 50% mehr kosten als jetzt.
    Bei allen manipulativen Spekulationen ist ein effektiv eingebauter "Zins" in Höhe von 3-5% jeglichem beliebig reproduzierbarem Papierwert zum 0 oder Negativzins unendlich überlegen. Das wird auch nur eine Zeit lang zu "übertünchen" sein, aber keineswegs ewig...

    Nein das hängt schlicht mit der verfügbaren Zeit zusammen.


    Ich habe mal in Bayern gelebt, und war bis 2008 CSU Mitglied (€ Rettung war mein Austritt). Es ist mit einer 50 Stunden Woche schlicht unmenschlich sich im System hochzuschleimen. War mal Kreisdeligierter dann hab ich es aufgegeben. Endlose verlorene Stunden, in denen es um völlig hirnlosen Scheiß geht. (ob die neue Schaukel am Kinderspielplatz blau oder grün sein soll - Stunden der Debatte).


    Wenn Lehrer irgendwann ihren Unterricht vorbereitet haben, ist die Arbeitsbelastung geringer, als bei ihren Schülern. Dann erträgt sich sowas leichter... als wenn man hauptsächlich richtig arbeiten muss.


    Juristen mit mittelmässigem Examen haben schlicht keine andere Wahl als zu versuchen, irgendwo unterzukommen. Top Kanzlei, Notar oder Richter wird schonmal nix, also werden viele davon in irgendwelche Verwaltungen gespült (Krankenhäuser, Müllheizkraftwerke, Bürokratie allgemein und halt auch Politik)

    Die Grünen bedienen wenigstens Ihre Klientel...


    Daher finde ich den:


    http://www.welt.de/politik/deu…r-die-AfD-und-Pegida.html


    noch extrem (!) viel schlimmer. Völlige Verdrehung von Ursache und Wirkung. Außerdem quasi Beleidigung/Verhöhnung der eigenen Klientel. Das Schlimme ist nicht grüne Politik.
    Das Schlimme derzeit ist die völlige Verneinung jeglicher demokratischer Mechanismen, wodurch verhindert wird, dass sich ein politisches Gleichgewicht einstellen könnte. Dadurch nur noch grüne Politik.


    Die Grünen machen letztlich das, was ihre realitätsfremden Oberstudienrat - Wähler auch WOLLTEN. Bestellt und geliefert.


    Die anderen Parteien machen das, was ihre Wähler in letzter Konsequenz binnen einer Generation quasi ABSCHAFFEN wird. Das wird leider nur extrem zögerlich verstanden. Eigentlich wären die 10% grünen Spinner in einer funktionierenden (!) Demokratie sogar ein nützliches Korrektiv, die völlig hemmungslosen Raubbau an der Natur oder die Errichtung eines Polizeistaates eingrenzen würden. Interessenausgleich. Dazu müssten aber bürgerliche- und Volksparteien ihren Job machen, und rational bestimmt handeln. Das Problem an den Grünen sind nicht sie selbst, sondern dass der ganze Rest seit geraumer Zeit versucht sie links und gutmenschenthematisch zu überholen. Das führt dann zu komplettem Irrsinn.


    Wenn Künast, Hofreiter und Konsorten einen Franz Josef Strauss, Adenauer, Erhardt oder auch Schmidt etc als vis-a-vis hätten, käme am Ende wahrscheinlich sogar vernünftige Politik raus. Ich will zB auch nicht, dass Schwule in den nächsten Knast wandern, dazu haben die mir zu wenig getan. Weil aber rechts der Grünen nur noch die Raute, umgeben von völlig inkompetenten Nullnummern steht, wohnen wir leider "interessanten" Zeiten bei.


    AfD und Pegida sind natürlich keine "Brandbeschleuniger" sondern Feuermelder. Und es sind die Systemparteien unter Führung dieser unsäglichen alten Frau, die die ganze Zeit versuchen, das Feuer mit Stroh abzudecken, damit keiner sieht, dass es brennt :wall:

    Das Einzige, was noch besser flutscht ( :D ) als die Produktion von Menschen, ist die Produktion von Buchgeld.


    Trotzdem sind wir alle im Forum letztlich Narren, und sollten besser mal in Deutsche Bank Aktien und Goldman Sachs investieren. Goldman hat immerhin in einem Jahr 30 % verloren und ist jetzt "once in a lifetime" Gelegenheit, und in die Deutsche Bank stecken ja sogar die Ölprinzen ihre Notgroschen.


    http://www.wiwo.de/unternehmen…r-attraktiv/13841416.html


    http://www.wiwo.de/unternehmen…tionaer-auf/13884148.html


    In Bezug auf Goldman lässt sich festhalten, dass, sollte Gold in € nochmal in die Nähe von 1000€ kommen (was bei weitem nicht jenen 30% entspräche) wieder eine ganze Serie von Artikeln käme, wie hochriskant das Zeug doch sei :wall:

    Das Problem könnte halt sein, dass dann relativ schnell gar kein EM mehr irgendwo zu kriegen ist. (siehe 2008 )


    Deswegen hab ich für mich persönlich entschieden, bis 1500$ die Unze weiter monatlich zu akkumulieren. Dies allerdings mit gebremstem Elan. Mögliche Buchverluste ertrag ich halt, da ich sonst ohnehin keine bessere Idee hab.

    Bail In bedeutet früher oder später bank runs.
    Bail out bedeutet früher oder später weitere exits und Zerfall der EU und des €.


    Kurzfristig (!) tut bail out weniger weh, deswegen werden sie das machen.


    Egal in welche Richtung es läuft, sind beide Lösungen nur temporär, da den Bankern wahrscheinlich herzlich egal ist, woher genau das Spielgeld stammt. (Varoufakis, Gabriel & Co. war das schon immer vollkommen wurscht, nur selbst erarbeitet geht mal gar nicht) Sie werden es jedenfalls zuverlässig verbraten, und noch nichtmal besonders viel Spaß dabei haben. (wenn es wenigstens versoffen werden würde, hätte es noch irgend einen Nutzen gehabt)


    Wo genau wir Gold bugs am Ende davon (Hyperinflation oder bank runs) blöd aus der Wäsche gucken werden, wird die Zeit zeigen.
    Ich hoffe immer noch, dass das nicht bald sein wird.

    Ich denke, dass Jim Rogers mit seiner Sicht auf den Dollar durchaus recht haben könnte. Es ist schon vorstellbar, dass es nochmal eine Flucht in diese Währung gibt, wenn vermehrt Krisen heraufziehen. Selbst wenn Gold dann nochmal um 1000$ notieren würde, wäre das für uns in € - Land wohl verschmerzbar, da der € dann auch deutlich stärker fallen würde. Trotzdem finde ich seine Sicht auf die Welt ein wenig "geriatrisch". (ist halt im Großen und Ganzen alles trübe, und früher war es besser :D )


    Er blendet halt den stattfindenden Währungskrieg vollkommen aus. Stark aufwertenden Dollar und Zinserhöhungen durch die Fed.. hält die US Wirtschaft genau wie lange aus ?

    Würde das gerne weiter diskutieren, trau mich aber nicht weil es immer weniger mit "Märkten und Informationen" zu tun hat...


    Ob ein mod das nach "Meinungen und Diskussionen" verschieben könnte .... ?


    (in dem Wikipedia Eintrag stecken enorm viele Informationen drin. So werden "Schwarzmarktpreise" für Aktien angegeben, aber keine für Gold, weil man wahrscheinlich schon lange vor der Umstellung keines mehr kaufen konnte. Analog zur zusammenbrechenden Sowjet Union, wo man seine Ersparnisse auch nicht mehr in Schmuck tauschen konnte, sondern Coupons für Ringe bekommen hat wenn man heiraten wollte. Für 2 Ringe halt :D Speziell die USA haben ja Erfahrung mit Couponing, Lebensmittelmarken etc... Daher denke ich nicht dass wir Goldpreise in astronomischen Höhen sehen werden. Eher eine Zeitlang gar keinen Preis, und dann wieder einen in Höhe eines Monatslohns. Wenn Gold anfängt richtig interessant zu werden, hat pro aurum wahrscheinlich vorübergehend zu... Der Gewinn vom Goldinvestment wird daher kommen, dass alles andere dann 10% von jetzt kostet. Nicht von 10000 die Unze.)

    Und wir blenden bei der Diskussion Themen wie Staatsverschuldung, Haftungsunion, Währungskrise etc. vollkommen aus.
    Wir reden gerade darüber, was bei 6% Zinsen auf Bundesschatzbriefe, 40% Staatsverschuldung, 0 Flüchtoiden etc. ein realistischer Goldpreis sein könnte (lol).


    Es ist nicht lange her, dass Marc Faber Gold als "dirt cheap" bezeichnet hat. Jetzt isses halt geringfüg teurer....

    Wie gesagt schwierig das zu vergleichen. Die Liste macht keine Angaben, ob brutto oder netto. Ich gehe von netto aus, da 2008 auch schon ein höherer brutto Lohn als 2008 € gezahlt wurde.


    Auf jeden Fall gab es viele Zeiten, in denen für eine Goldmünze wesentlich länger gearbeitet werden musste, als heute. (Ein Dukat war glaube ich mal der komplette Sold eines Soldaten für einen gesamten Feldzug). Zeiten in denen es "die Märkte" überhaupt noch nicht gab, und in denen für das Goldstück bedeutend weniger tief gebuddelt werden musste.


    Die heutigen grösseren oberirdischen Bestände werden wahrscheinlich durch die heftig wachsende Population ausgeglichen. Glaube aber nicht dass es historische Tabellen mit g/Gold je Erdenbürger gibt.