Alles was Du wissen willst steht eigentlich hier drin:
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis
zur Not kannst Du es hiermit abgleichen:
http://www.was-war-wann.de/historische_werte/monatslohn.html
Letzter Goldpreis (kg) in Reichsmark: 3600 RM ( 1948 )
Erster Goldpreis (kg) in DM: 3600 DM ( 1949 )
(bei allen anderen Assets war wohl 95% des Wertes futsch)
Dies entspricht etwa 112 Reichsmark / DM pro Unze
Durchschnittlicher Moantslohn eines Arbeiters 1948: 117 RM
Durchschnittlicher Monatslohn eines Arbeiters 1949: 124 € (die Liste ist wohl schon auf € umgerechnet)
Durchschnittlicher Monatslohn eines Arbeiters 2008: 2008 €
Andere Preise als den für Arbeit zu berechnen finde ich problematisch, da z.B. Lebensmittel immer industrieller hergestellt werden, und damit auch billiger werden.
Aufgewendete Lebenszeit für den Erwerb einer Unze finde ich da aussagekräftiger, da es bei der Lebensspanne nur geringeren Fortschritt gibt und jenseits von 70 meist Schluss ist. ![]()
Problematisch an solchen Listen ist die Tatsache, dass immer ein sehr geringer € Wert für damalige Löhne bemessen wird (1 RM entspräche heute 4 €). Das halte ich für Unfug, da "Wohlstand" kein objektiv zu bewertender Begriff ist. Es nutzt einem Arbeiter heute überhaupt nichts, dass er vielleicht mehr verdient, als ein Arzt in den 1940er Jahren. Wohlstand bemisst sich nämlich vor allem am Vergleich mit dem jeweiligen Umfeld. Es ist also eine absolut subjektive Erfahrung. Im Vergleich zu den heutigen "Reichen" ist der Arbeiter von heute wahrscheinlich sehr viel ärmer, als sein Vorfahr.
So gesehen ist Gold noch nicht sonderlich teuer, aber auch nicht am Tiefpunkt. Wahrscheinlich fängt es an bei einem Durchschnittslohn / Unze langsam wirklich teuer zu werden.
Darunter eher Kaufkurse ?
Ich finde eigentlich übrigens nicht dass Gold ein Super - Gradmesser für die Inflation ist, weil es nicht linear mit dieser verläuft. Es hatte nur bisher den Vorteil, dass es die Inflation irgendwann (!) immer (unter Umständen auch schlagartig) ausgeglichen hat...