Beiträge von Felix Krull

    Ein solches Deflationsszenario ist aufgrund der galaktischen Staats- und Konzernverschuldung rein mathematisch unmöglich. Sofortiger Zusammenbruch innerhalb weniger Tage.


    EU und USA sind wie zwei riesige Schuldenkraken die sich gegenseitig und alles andere in die Tiefe ziehen. Würde irgend ein Land ernsthaft die Aufwertung der eigenen Währung zulassen, wäre es wirtschaftlich erledigt, da es heutzutage fast alles überall gibt.
    1$ zu 2€ und DuPont ist erledigt, 1€ = 2$ und BASF hat fertig :D . Das kann man auch schön an der Schweiz beobachten...


    Ich halte bedingungsloses Grundeinkommen und Helikoptergeld für wesentlich wahrscheinlicher, als Deflation.

    Ich glaub nichtmal, dass wirklich Zentralbanken da aktiv manipulieren.
    In den letzten Jahren dürften eher Investmentbanken mit Leerverkäufen Geld verdient haben.


    Es gab nur ganz kurz mal eine Situation, wo die Krise so ausgesehen hat, als würde es wirklich ernst werden. Dann gabs auch ganz schnell keine Krügerrands mehr.... Seitdem köchelt das ganze Finanzsystem immer kurz vorm Siedepunkt vor sich hin. Deswegen glaub ich auch nicht, dass im Moment "zentralbanktiefe" Taschen notwendig sind, mit ein wenig Manipulation Kasse zu machen.


    Wenn man bedenkt, wieviel die Gebrüder Hunt am Silbermarkt als quasi Privatleute bewirken konnten, sollte J.P. Morgan & Co hier deutlich mehr Power haben, auch wenn diese in die andere Richtung benutzt wird.

    Denkst du, an den Rohstoff-future-märkten agieren Dummköpfe, die sich etwas vorgaukeln lassen?



    Ursprünglich sind ja Terminmärkte dazu da gewesen, der Realwirtschaft die Möglichkeit zu geben steigende oder fallende Preise abzusichern, um überhaupt kalkulieren zu können. Beispiel Airline/Kerosinpreis oder von mir aus der Juwelier der sich einen fixen Goldpreis "sichert" um Preise für seine Schmuck- Kollektion festlegen zu können. Ich bezweifle mittlerweile stark, dass diese Funktion überhaupt noch ansatzweise eine Rolle spielt. Es wäre in der Tat interessant, zu beobachten, was passieren würde, würden die Akteure tatsächlich physisches Gold für ihre Kontrakte verlangen, und nicht einfach nur eine Kontobuchung mit Dollars.


    Es schwirren für jede Währungseinheit, die in der Realwirtschaft bewegt wird, Vielfache davon im Finanzsystem herum, auf der Suche nach Rendite. Insofern ist hier Ursache und Wirkung quasi vertauscht. Nicht das Finanzsystem dient der Wirtschaft, sondern die Wirtschaft kann sehen, wie sie mit den so ermittelten Preisen zurecht kommt. Und das betrifft ganz sicher nicht nur Gold.


    Thema Knappheit:
    Tesla Aktien sind auch keineswegs "knapp" (höchstens der "Gewinn" von Tesla ist knapp bis nicht vorhanden :D ). Es geht nur darum welchen Gütern die Menschen "Wert" zumessen. Sollte das irgendwann "Sand am Meer" sein, dann ist "Sand am Meer" ganz schnell zu Ende....
    Bei Gold würde ein mikroskopischer Anteil der globalen Geldblase ausreichen, der versucht da hineinzufließen (physisch), um das "Angebot" vollkommen verschwinden zu lassen. Knapp ist ein sehr relativer und zeitlich eng begrenzter Begriff. Wenn irgendwann in einer fiktiven Zukunft niemand mehr eine Mona Lisa will, dann ist eine genau eine zu viel und das Bild um Überfluss vorhanden.

    Um "Knappheit" geht es bei der Investition in Gold und Silber überhaupt nicht.
    2010er Chateau Margaux ist vielleicht "knapp", trotzdem kriegt man jederzeit ne Flasche, wenn man denn bereit ist, den Preis zu zahlen. (ironischerweise sollte ne Unze Gold reichen...)


    Es geht um die Frage, was ist Geld, und vor allem was bleibt auch Geld.
    Wieviele Flaschen von etwas "knappem" kann ich kaufen, wenn das derzeitige Geld über die Wupper geht, und sehr viele Leute ganz andere Probleme als 2010er Chateau Margaux haben?


    Gold muss nicht knapp sein, sondern es müssen genug daran glauben.
    Da Menschen nunmal überhaupt gar nicht knapp sind, und die, die erwiesernermassen daran glauben sich am drastischen reproduzieren, bin ich zumindest für die mittlere Zukunft sehr entspannt, was die Kaufkraft von Gold angeht.


    Man sollte bei der ganzen Diskussion nicht außer Acht lassen, in welchem Alter sich die Protagonisten des westlichen Finanzsystems bereits befinden. Allen voran die kinderlose Greisin Merkel...

    Wieso wird immer so ausschließlich entweder Börsen Indizes ODER EM gesehen ?


    Wenn eine Firma 50% des Gewinnes für Dividenden aufwendet, 4% Dividendenrendite bringt ist das doch ok bewertet ?


    Ich meine, irgendwo müssen die Vermögen ja hin ? Ich sehe keinen Grund warum Gold und Aktien nicht parallel seitwärts mit Tendenz nach oben laufen sollten, da es eigentlich nur noch Immobilien, Aktien und EM gibt, um Geld irgendwo unterzubringen. Ich glaube, dass die negative Korrelation von Börsen und Gold in der heutigen Zeit nicht mehr anwendbar ist (Börsen müssen abstürzen, damit EM haussiert). Das Spiel ist doch eher, Kaufkraft irgendwo noch halbwegs sinnvoll unterzubringen... (was es in der Geschichte so noch nie gegeben hat)


    Künstlich gedrückt oder gepusht muss da überhaupt nix werden, es bleibt schlicht nix übrig.

    Sehe eigentlich kein Grund gross was anderes als Krügerrand 1 Unze damit zu kaufen.
    Robust, Macken spielen keine Rolle, Betatschen unbegrenzt möglich und vernünftige Kaufkraft in einem Stück gebündelt.
    Zudem international bekannt und leicht verkaufbar.


    Lunar ist grad kein Tiger/Drachenjahr, aber wenn man später beim VK gern diskutieren will ob irgend nen Plastik vielleicht ne Macke hat, oder nicht, kann man noch paar Pandas (30g)beimischen.


    Also wäre mein Kauf 9 * volle 10er Tube Krügerrand 1 Unze, Rest Bargeld in 50€ Scheinen. Wenn die 100k alleinige Reserve sind vielleicht auch nur 8 Tubes und mehr Bargeld. (Wäre weder in GR noch in Zypern sehr falsch gewesen, ein wenig cash Reserve zu haben)

    Also meine Investments im Minensektor waren bisher begrenzt erfolgreich.
    Hab z.B Tell Gold und Silber Fonds damals bei Beginn der Finanzkrise gekauft (5000€) sowie einige grosse Minenaktien (Barrick, Kinross etc.). Die haben sich dann alle schön verdoppelt, der Fonds hat teilweise bei 15000€ notiert.


    Weil die Finanzkrise niemals gelöst wurde, sah ich im zeitlichen Verlauf nie einen fundamentalen Grund, irgendwas davon zu verkaufen. Der Fonds ist liquidiert (0€) und einige Minen notieren immer noch 70% unter Einstand.


    Ich hab das zum Glück niemals mit Summen betrieben, die mich irgendwie kratzen. Trotzdem würde ich das als Warnung sehen.
    Klar gibt es grosse Gewinnchancen im Minensektor, aber es ist vor allem ein Spiel...


    (meine Krügerrands sind alle noch da, und Dividende von Nestle gabs auch jedes Jahr.... daher würde ich den Minensektor nicht primär zum Vermögensaufbau sehen. Auch wenn aktuell dort "jahrhundertchancen" lauern. diese "jahrhundertchancen" gibts dort seit ich gold buchstabieren kann...)


    Das ist jetzt keine Anlageempfehlung, aber immerhin ein Teilen von Erfahrung :)

    Gibts ausser den 100€ noch andere Anlagen ?


    Wenn sonst nix da ist, würde ich mit dem Geld einen Dividenden - Aristokrat ETF besparen und eher die Finger von Minen lassen. (hohe win chance, kann aber auch schnell mal 50% weg sein).


    oder versuchen alle 3 Monate eine halbe Unze Gold physisch zu kaufen. (wird aber teurer)
    kleinere Stückelungen würde ich sein lassen, Aufgeld zu hoch.

    Hi Lucky,


    es stimmt schon was Du schreibst... Vor diesem Hintergrund verstehe ich auch die Flüchtlinge. Das sind einfach Millionen neue Konsumenten für bestimmte Konzerne. Im Prinzip nichts anderes als QE. (Irgendwas werden die schon kaufen...) Ob Geld wirklich vor dem Konsum "verdient" wird, oder einfach gedruckt, scheint heutzutage keine Rolle mehr zu spielen. Hauptsache der nächste Quartalsabschluss passt... Insofern könnte die oben beschriebene, kurzfristige Denkweise des Westens auch richtig sein.


    Ich habe gestern der Wirtschaftspresse entnommen, dass Trump alleine seinen Nachnahmen mit > 3 Milliarden US Dollar "bewertet" (er hat sich erregt, dass er im Forbes Ranking zu tief angesetzt wäre). Vor diesem Hintergrund würde so jemand dann natürlich keinerlei Gold brauchen :wall:

    Das Thema ist hoch interessant, wobei mir nicht ganz klar ist warum das alles so passiert. Alleine schon der kanadische Goldverkauf macht für mich absolut keinen Sinn, da der Erlös volkswirtschaftlich unbedeutend erscheint.


    Westliche "Golddrückungen", die von weitsichtigen Chinesen zukunftsträchtig ausgenutzt werden, würden nämlich implizieren, dass bei NSA, CIA und Konsorten im Prinzip Idioten sitzen (und das glaube ich ganz sicher nicht). Die wissen wahrscheinlich sehr viel besser als wir, wer genau auf der Welt was besitzt. Das Bild vom klugen Chinesen, der irgendwann dem mehr oder weniger verblödeten Hegemon die zuvor langjährig abgeluchsten Goldreserven um die Ohren haut ist mir zu simpel.


    Die haben über Jahrzehnte die Mittelschicht (hier wie drüben) komplett abgeschafft, die Leute in drei prekäre Jobs gleichzeitig getrieben und maximal von unten nach oben umverteilt. Oder wie sagte Warren Buffet so schön: "Es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen die Krieg führt, und wir gewinnen." Dies geschieht planvoll und gezielt in vielen kleinen Schritten, und läuft nonstop immer weiter. Kette statt Einzelhandel, Zeitarbeit statt Fachverkäufer usw. Daran ist überhaupt nichts "hilflos" oder "schwach".


    Keine Ahnung, vielleicht ist es für ein irgendwann (zwangsläufig notwendiges) neues Währungssystem zwingend erforderlich, dass dort (Russland,China) ausreichend Goldreserven vorhanden sind.

    Mir ist bei diesen ganzen chinesischen und russischen "Zentralbank - Goldkäufen" eines immer nicht so ganz klar:


    - woher genau stammt das Gold ? Werden einfach die Produktionen eigener Minen der Zentralbank geliefert und verbucht, oder wird das wirklich auf dem Weltmarkt gegen Dollar eingekauft ?


    Theoretisch könnten doch sowohl Putin als auch die kommunistische Partei in China quasi gratis kontinuierlich ihre Bestände erhöhen, ohne dass das auch nur den geringsten Einfluss darauf hat, wann es wo welche Goldmenge zu welchem Preis auf dem Weltmarkt gibt ? Die Chinesen hätten wahrscheinlich sogar ausreichend Dollar dafür, Putin gerade aber wahrscheinlich nicht...


    Vielleicht handelt es sich bei all diesem Gold aus den Pressemeldungen a la "Russische Zentralbank erhöht Bestände um xy Tonnen" quasi um Gold aus einer Art markttechnischem "Parallel-Universum" welches mit dem Krügerrand den vielleicht jemand von uns unterm Kopfkissen hat in keiner Weise verknüpft ist ?
    Ähnlich der (hypothetischen) Aktie eines superprofitablen chinesischen Staatskonzerns, die jedoch nirgends gelistet ist, oder gekauft werden kann, und daher vollkommen irrelevant für uns als Anleger ist?


    Ein kleinerer Wirtschaftsaufschwung in China kann locker die Lieferzeit für einen neuen Ferrari um mehrere Monate nach hinten verschieben, aber wenn China und Indien quasi die "Weltgoldproduktion" alleine zusammenkaufen hat das keinen Einfluss auf Angebot oder Preis ?
    Erklärbar wäre das nur mit Verschwörungstheorien. Dem widerspricht aber, dass es in den letzten Jahren im Handel meist alles immer sofort zum mitnehmen gegeben hat....

    Das hat aber auch eine beruhigende Komponente.


    Vergangene Regierungen, die zB ein Goldverbot verhängt haben, hatten so etwas wie eine Weltanschauung und eine "Vision". (ich meine das wertneutral) Das jetzige Regime ist rein Großkapital - gesteuert und ansonsten weitgehend gleichgültig. Sollte Gold sich als Investment wirklich durchsetzen, sehe ich ziemlich schnell Kapitalertragssteuern auf den Verkauf und MwSt auf den Erwerb.


    Jemand wie Frau Merkel und die schwarze Null werden keinen "new deal" etc. ausdenken, um die Lebenssituation ihrer Bevölkerung zu verbessern, sie werden überlegen wie sie maximal abgreifen können, sobald irgendwo nennenswert Gewinne anfallen.


    Daher gilt, jeden Liquiditätsübeschuß dem System zu entziehen durch Kauf von Gold und Silber ohne Unterbrechung.[/url]


    Hier möchte ich widersprechen. Der Kauf von Gold unterscheidet sich nicht, vom Kauf anderer Güter, da das Bargeld ja der Händler bekommt, der wiederum damit alles bezahlt, von A wie Azubi bis Z wie Zewa Wisch und Weg ;)
    Ob jemand nun ne Unze Gold ausgegraben hat, oder in Korea 'nen Flachbildfernseher zusammengeklebt wird ist dafür egal, es tritt eine Wertschöpfungskette in Gang. Wollte man rein systemschädigend "investieren", müsste man einfach Bargeld horten. Das ist aber aus bekannten Gründen auch nur in begrenztem Maße sinnvoll.


    Zur Frage:
    Ich beschäftige mich nicht umfangreich mit Unternehmensbewertungen, daher bin ich in dieser Thematik sicher nicht "up to date"


    @ Lexus: diese Entwicklung sehe ich auch mit größter Sorge. Im Endeffekt sägt die Volkswirtschaft hier permanent ihren eigenen Ast ab, weil irgendwann schlicht niemand mehr da ist, der die neue E Klasse leasen kann (geschweige denn kaufen). Wenn das Monopoly Spiel weiter unbegrenzt fortschreitet, ist irgendwann Rolls Royce die letzte Autofirma auf dem Planeten, und beide übrig gebliebenen Oligarchen bestellen alle 4 Jahre einen Neuwagen. :thumbup: (Nein ich bin alles, aber kein "Linker")

    Draghi hat heute wohl alles gegeben, um den Euro zu schwächen. Gebracht hat es überhaupt nix, Der Dax ist kurz hoch, und taucht grade ab.
    Dafür Euro und Goldpreis in Dollar steil nach oben ?


    Ist das der Anfang vom Endspiel ? Was passiert eigentlich, wenn niemand die Niedrigzinspapiere der Südländer mehr kauft ?


    Also ich hab ja zweimal in meinem Leben einen Kredit in Anspruch genommen. Einmal bei Übernahme meiner Firma, und einmal weil ich ein Eigenheim brauchte.


    Für beide Entscheidungen hat der jeweilige Zinssatz nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Damals hypothetisch niedrigere Zinsen hätten halt den Kaufpreis des Unternehmens verteuert (Ertragswertverfahren), genauso wie den Kaufpreis der Immobilie.
    Ich verstehe nach wie vor die Logik: niedrigerer Zinssatz -> mehr Kreditnachfrage nicht im mindesten. Man braucht normalerweise einen Kredit, wenn man ihn halt braucht.... und sieht zu, dass er in absehbarer Zeit getilgt werden kann. Variabel ist dann eher der Kaufpreis des Gegenstandes.
    Was nutzen billige Kredite ohne Geschäftsidee ? Wieviel Wert hat ein Geschäftsmodell, das nicht z.B. 5% Zinsen nachhaltig tragen kann ?


    Ich verstehe weder den Aktionismus von Herrn Draghi, noch die Reaktion der "Märkte" darauf. Beides erscheint sinnlos.


    Mein "Sentiment" sagt mir aber, ich brauch mehr Gold :D

    Gilead hat aber mit Einführung von Truvada (2001) praktisch den Backbone von jeder modernen HIV Therapie im Markt platziert. Die allermeisten Patienten haben das als Bestandteil ihrer Therapie.
    Im Gegensatz zu Krebs Patienten sind das dauerhafte Umsätze, da in der westlichen Welt niemand mehr an HIV stirbt. (normale Lebenserwartung). Sovaldi (Hepatitis C Therapie) ist nur von Gilead aufgekauft worden, und heilt die Krankheit vollständig.
    (Umsätze bleiben nicht so)


    Unabhängig von Charttechnik halte ich die Umstände, die Gilead so profitabel gemacht haben, für unwahrscheinlich durch andere Unternehmen reproduzierbar.
    Einerseits hat hier ein lebensbedrohliches Virus die hohen Arzneimittelpreise gerechtfertigt, andererseits sind die Patienten(Kunden) eben nicht, wie bei anderen Krankheiten weggestorben, sondern blieben dauerhaft erhalten, da das Präparat auch nicht heilt.


    Sorry für off Topic, finde Gilead nur aufgrund der o.g. Umstände schlecht als Biotech Beispiel geeignet. Die Frage ist auch, inwieweit westliche Gesellschaften weiter in der Lage sein werden, solche Preise dauerhaft zu tragen. Ich halte Gilead (und in begrenztem Maße auch Alexion) für den Zenit im hochpreisigen Arzneimittel Business.

    Hm ich trau dem ganzen Spiel noch nicht so richtig....


    Hat eigentlich jemand ne Idee, warum die kanadische Zentralbank den kümmerlichen Rest ihres Goldes nun auch noch rausgehauen hat ? Diese Aktionen passen so überhaupt nicht zum "Traum - Fluchtziel" vieler Deutscher, wo alles soviel stabiler und zukunftsträchtiger erscheint wie in der Refugee Volksrepublik BRD. Es sei denn die wüssten mehr als wir.


    Jedenfalls halte ich die Anti Gold Liga (zentralbanken, politik, banken) noch keineswegs für "geschlagen".
    Bin derzeit unsicher, ob man aus Kostengründen mittelfristig höhere Goldlevels zulässt, oder ziemlich bald mal so richtig draufhaut... Auf der anderen Seite sind wir Goldbugs wahrscheinlich bei weitem nicht so wichtig, wie wir manchmal denken.
    Bei 1200 € für nen Krügerrand sind 95% der westlichen Bevölkerung überhaupt nicht in der Lage, nennenswert in Gold zu "flüchten".
    (dazu muss man nur die media markt werbung in der zeitung betrachten. offensichtlich werden sogar toaster mittlerweile über jahre "finanziert"). Insofern kann es auch sein, dass man den Goldpreis irgendwann ignoriert, da wir wohl kaum "systemrelevant" sind.


    Weiter zukaufen werde ich trotzdem, da ich auch derzeitige Preise immer noch für völlig irrelevant halte, wenn es mit den Währungen richtig ernst wird. Das dauert aber noch.