Beiträge von Felix Krull

    Es greifen halt einige Interessen ineinander:


    Die Saudis werden über kurz oder lang ihre Fördermengen drosseln (müssen) und brauchen höhere Preise. Die USA wollen weiter Dollar für Öl drucken usw. Rom, Paris & Co. sind reformunfähig und hoffen darauf, über eine schwächere Währung wettbewerbsfähig zu werden.


    Maximal gearscht sind bei dem Spiel leider alle in der Euro Zone, die zwar "etwas" haben, aber nicht superreich sind. Ausweg aus der laufenden Enteignung gibt es nicht. Im Gegenteil wird der Ausblick immer trüber, da ja kein einziges Problem auch nur ansatzweise gelöst wird. Stattdessen wird das Geldsystem komplett geschrottet.


    2017 geht die Show dann mit neuer (alter) GroKo weiter. Um die dann 8 Millionen "Flüchtlinge" zu finanzieren wohl inklusive Abgeltungssteuer auf Einkommenssteuer-Niveau,
    Vermögenssteuer und ähnlichen tollen Ideen. Es wird keine Revolte geben, weil weite Teile der Bevölkerung bereits von Sozialhilfe/Hartz4/Rente leben, und der mickrige Rest, der den ganzen Käse bezahlt, offensichtlich nach der Arbeit zu fertig ist, noch groß auf die Straße zu gehen.


    Wie schütze ich jetzt meine Kaufkraft ? Bargeld im Garten vergraben ? Gold kaufen und es mit Kostolanys Schlaftabletten halten bis es geknallt hat ?
    Oder doch das machen, was der Tenhagen empfiehlt ? Tolle Aktienfonds mit Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr + Abgeltungsaderlass in einem vollkommen überblähten Markt ?


    Am wütendsten macht mich derzeit, dass ich schlicht um Lebenszeit betrogen werde. Vermögensaufbau wird mit aller staatlichen Macht unterbunden, mit dem Zweck dass die ganze Quälerei noch länger dauern kann.
    Gold als Option wird wirkungsvoll verhindert, Geldvermögen schleichend entwertet und Aktien sehen immer eine Zeit lang nett auf dem Papier aus. Bis mal wieder geknallt hat...
    Jetzt werden wir in Euroland bisserl gewürgt. Irgendwann sind die Amis wieder dran, und kriegen ihr nächstes QE von ihrer Regierung. Total sinnloses Dahinschleppen ist das alles nur noch. Klar gibt's dann bald 0,25% mehr Zinsen in USD. Na und ?
    Hilft das irgendwem ? Gibt's dann Zinsanlagen, die die Inflation schlagen ? Sicher nicht...


    Eigentlich bedeutet der Fed Zinsschritt 'nen feuchten Furz, aber die Presse jubiliert herum, als hätte Washington die Kernfusion anwendungsbereit. (dann wäre immerhin Tesla mal ne sinnvolle Option, sofern sie es hinkriegen, dass die Beschleunigung mehr als einmal abrufbar ist)


    Naja da ist nichtmal der Versuch unternommen worden, analytisch an das Thema heranzugehen. Der Artikel ist schlicht eine Schande für die FAZ und hat nicht nur keinen Informationswert, sondern gibt sogar Fehlinformationen.
    (Selbst wenn der Dollar demnächst unglaublich nach oben schiesst (was ich mir nicht so recht vorstellen kann), würde das in Dollar gehandelte Gold nämlich für uns in Europa TEURER werden, und nicht billiger. Aber wahrscheinlich sitzen die Leser der Faz nun mehrheitlich in New York ? lol)


    Generell schreiben die gesamte Presse und die meisten Bank Analysten stets massiv prozyklisch. Das ist beim Ölpreis genauso, der derzeit dauerhaft in ungeahnte Tiefen geschrieben wird. Meistens sind das die selben Leute die noch vor kurzem das Barrell Öl bei 500 USD gesehen haben.
    Horoskope sind da manchmal treffsicherer....

    Ich habe auf wallstreet online diesen link gefunden:


    http://www.quao.de/blog/gold-ausblick-2016/


    Ist zwar weniger euphorisch, als die meisten Artikel, die hier auf der Seite meist verlinkt sind, und es ist eine rein "rohstofforientierte" Sichtweise auf den Goldpreis (völlig ohne Betrachtung seiner monetären Funktion, völlig ohne Bezug zum Finanzsystem). Lesenswert fand ich es trotzdem.


    Interessant ist auch, was zwischen den Zeilen zu lesen ist, bzw nicht zu lesen ist. Einerseits sind ein paar % höhere Minenproduktion für den Preisrutsch verantwortlich, andererseits ist diese Minenproduktion in jedem Jahr meilenweit von der weltweiten Nachfrage entfernt ?

    @ Lucky:


    Das widerspricht aber Deiner Signatur, weil dein Gold/Geld dann James Turk "besitzt" und nicht mehr Du! Du besitzt dann nur noch Zugangsdaten.
    Kann keinen Zusatznutzen zu einem ETF oder gar Tagesgeldkonten erkennen.


    Der Pferdefuß ist genau der "Besitz" (tatsächliche Herrschaft) über Vermögenswerte. Und warum ich ausgerechnet James Turk, von dem ich nichts weiß, außer was ich im Net irgendwo mal gelesen habe, mehr vertrauen sollte als Bankhaus xy, verschließt sich mir. (S&K hatte auch super-duper TÜV zertifizierte Spitzenimmobilien in Wahnsinnslagen bis es geknallt hat).


    Eine Unze in der Hand ist 100% sicher meins. Alles im Banksystem verhältnismäßig wahrscheinlich meins, und alles andere wahrscheinlich ziemlich sicher meins gewesen :thumbsup:

    Zur Aufteilung Gold/Silber hat wohl jeder seine persönliche Meinung. Wobei Silber halt relativ "sperrig" ist, und bei größeren Summen schnell unhandlich wird.


    Lunare sind für mich auch Bullion Coins. Ich hab davon ein paar, weil immer nur Krüger anglotzen langweilig ist. Ist aber eher Liebhaberei/Hobby.
    Ich mag 1 Unzen Münzen in Bezug auf Stückelbarkeit, Wertdichte etc. recht gerne bei Gold. Auch das ist eine persönliche Entscheidung (Barren oder Münzen).

    Das alberne Geplapper der Fed Bonzen und Verhalten der neurotischen Medien und Börsianer ist inzwischen unerträglich geworden.


    Das ist wohl wahr. Selbst wenn (haha, wers glaubt...) sie im Dezember ihren Zins erhöhen, und es dann statt 0,5% halt 0,75% auf eine US Treasury gibt, ist es immer noch Enteignung.
    Wenn man das Gegacker in der "Wirtschaftspresse" dazu liest, meint man es gäbe dann 5% oder so....


    Dabei könnte man, würde man 100 000 $ in ein solches Papier investieren, dann eventuell (!) vielleicht einmal im Jahr zusätzlich Essen gehen, aber nur, solange der Wein dazu nicht zu teuer wird :D
    (Anlaß wäre dann das Feiern des Kaufkraftverlustes des angelegten Kapitals)


    Das ist nur noch absurdes Theater in Reinkultur!

    Was aber in € keinen Effekt hat, da der Draghi noch dämlicher herumquakt.


    Die Frage ist auch, wie sich die US - Wirtschaftsdaten entwickeln würden, würde gleichzeitig eine Zinserhöhung in USA und ein QE Programm in Europa kommen. Also heftiger € Absturz gegen den Dollar. Könnte man nicht die 3 verbleibenden Fertigungsstrassen in Detroit dann auch gleich abschalten ?

    nen Krügi kostet grad 1071 €. Den Preis gabs in den letzten Jahren schon öfters. Auch 2011 schonmal.
    Ich finde es relativ beruhigend, dass es nicht gelingt (nicht mit allen Diskreditierungs Artikeln in der Fachpresse, und nicht mit allen Manipulationen) den Preis deutlich unter 1000€ zu schicken.


    Richtig viel günstiger war es nur vor der (unlösbaren) Finanzkrise. Und richtig viel teurer auch nur relativ kurz.
    Daher würde ich hier noch nicht von "verprügeln" sprechen.


    Ob man mit EM wirklich richtig liegt, sieht man eh erst wenn es richtig finster wird.

    @ Knallsilber:


    Das seh ich ganz genauso. Man kann in Ruhe und seit Jahren für 1000€ + x/ Unze nebenbei EM akkumulieren und zuschauen, wie alles immer irrsinniger wird. Eine "bessere" Anlageidee hab ich immer noch nicht, wenn "Anlage" langfristig gemeint ist.
    Was bleibt einem denn sonst, wenn man von jetzt regelmässig Erspartem in 20 Jahren vielleicht irgendwas haben will ?


    Mich jetzt selbst kirre zu machen, weil ich nicht Aktie xyz hier ge- und da verkauft habe (was dann in mehr Gewicht EM resultiert hätte) liegt mir nicht so....


    Bin gar nicht so sehr auf Rendite aus. Ich versuche möglichst schön zu leben, und wenn ich bis zum Tode weiter "sinnlos" EM kaufe,
    und keine Strassenzüge die Unze kriege, ist das wahrscheinlich vom Lebensstandard her die beste Option die mir passieren kann.

    Die Amis werden 2016 erstmal ein neues QE Programm auflegen, ein ganz ganz kurzes Zwischen QE. Ein kleines Appetit - Häpschen, nichts weiter.. So als Energy - Shot kurz vor der Zinswende, die dann direkt im Anschluß ganz sicher sofort kommt.


    Ganz ganz sicher. Jetzt halt echt !!


    Versprochen !!!


    (Wenn die olle Tante nicht mehr reicht, wird der Trump live & gefönt auf Fox News schwören, dass die Zinswende quasi unmittelbar gewendet ist... dann werdet ihr das schon glauben)


    [smilie_happy]



    Finds nur noch zum Lachen...


    Gibt es da irgendwelche Statistiken, wieviele Kontrakte überhaupt physisch ausgeliefert werden ? Oder ist das nicht ein reines Wettbüro wo am Ende einer Laufzeit sowieso nur Dollar Beträge gutgeschrieben oder abgezogen werden ?

    Ich glaube auch, dass alles noch viel länger dauern wird. Die deutsche "Normalbevölkerung" hat keine Ersparnisse mehr (zwei Drittel haben keine Rücklagen). Also wirds auch keinen bank run geben. Die ganzen Grossanleger können eigentlich auch nirgends hin. Es wird natürlich auch in USA keine Zinserhöhung geben.... Also bleiben die in Aktien.


    Ich vermute dass das Spiel aus Schulden drucken und schleichender Enteignung/Verarmung der Bevölkerung noch viele Jahre so weiter geht. Es ist nirgends Widerstand oder Änderung in Sicht. Noch nichtmal ein "in Frage stellen".


    Ich finde den Unterschied zu meiner Jugend jetzt schon eklatant. Als ich Abi gemacht hab, war es ganz normal, dass alle ein Auto bekommen haben. Heute machen die irgendwelche Praktika und träumen vom neuen iphone oder so. Mich wundert die vollkommene Ruhe der Bevölkerung sehr....


    Gold sehe ich trotzdem positiv. Extrem steigende Weltbevölkerung. Inflationsbereinigt noch nichtmal das Hoch aus dem letzten Jahrhundert eingestellt. Sehr viel tiefer wird es nicht mehr zu manipulieren sein.

    Zunächst mal wird aus 0 Münzen mit der Methode ein Häuflein. Aus einem Häuflein ein Berg usw :)


    Was mir bei mir aufgefallen ist: Ich habs emotional noch nie fertiggebracht, ne einzige Münze wieder zu verkaufen. Insofern scheint es für mich persönlich psychologisch ganz gut zum Sparen geeignet zu sein. Tagesgeld hab ich schon öfter in Autos/Reisen etc. eingetauscht. Hat eher Spaß gemacht als weh zu tun. Irgendwie hab ich gekaufte EM aber gar nicht mehr als "Finanzmittel" abgespeichert. Käme gar nicht auf die Idee, das für Konsum einzusetzen. Ist wohl irgendwie auch eine Art Hobby oder so :D

    Evtl. werden sie die Zinsen um 0,25% anheben um Glaubwürdigkeit zu wahren. Ausserdem kann man dann schön weiter den Dollar stützen, indem man dann weiter die nächste Zinsanhebung in Aussicht stellt. (die niemals kommen wird).


    Ich halte das alles für mehr oder weniger irrelevant, da es in diesem Währungssystem niemals wieder "richtige" Zinsen geben wird.
    (solche die nach Abzug der Inflation reale Kaufkraft dazu geben).


    Ich akkumuliere einfach weiter EM, und wenn das Gewurschtel noch 10 Jahre weiter geht, hab ich trotzdem keine bessere Idee.
    Evtl. Aktien nach dem nächsten crash.

    Ich hab da so meine diversen Zweifel.


    - Merkel hat sich immer als Madame Non generiert und hintenrum doch alles abgenickt
    - Was passiert wenn niemand den ASB Schrott kauft ?
    - Frankreich scheint ziemlich unwillig zu jedweder Solidität
    - niemand von den Südstaaten wird jemals irgendwelche Schulden irgendwie zurück zahlen


    Mir scheint die Fuhre so oder so ziemlich im Dreck zu stecken.


    Ehrlich gesagt wäre es mir fast lieber, wenns schneller knallt. Jedes weitere rumgeierte Jahr zögert letztlich sowieso nur das unausweichliche hinaus, und kostet mich Zeit, in der ich in der nächsten Währung was ansparen könnte.
    Bin jetzt 40 und hab wenig Lust drauf, dass noch herumgerettet wird, bis ich 60 bin...


    Das ist doch echt kein Zustand mehr: 0 Zinsen bis in alle Ewigkeit und jedes Jahr neue Rettungspakete ?


    Das ganze Theater ist nur noch lächerlich. Welche Kreditvergabe soll denn in irgendwelchen Südstaaten mit dem Schwachsinn angekurbelt werden ?
    Wenn ich keine Geschäftsidee habe, brauche ich schlicht keinen Kredit für irgendwas. Egal wie billig der ist. Und wenn mein Geschäft nicht funktioniert, kann ich auch nix zurück zahlen, egal wie wenig Zinsen.
    Also was sollen die griechischen Olivenoelproduzenten mit mehr Geld ?


    Ich habe mich 2008 mit einem KfW Kredit selbstständig gemacht (4,5% Zinsen damals). Dann hab ich umgeschuldet und den KfW gegen nen Bankkredit abgelöst (deutlich niedrigere Zinsen).
    Bezahlen können hätte ich die ganze Zeit auch 8% Zinsen, weil:


    1. die Firma funktioniert
    2. man das sowieso von der Steuer wieder absetzen kann


    Ich bin zwar durch das billige Geld jetzt sehr viel schneller mit meinem Kredit fertig. Allerdings schaffe ich damit natürlich keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz oder tätige Investitionen die ich nicht brauche.
    Der Staat kriegt halt mehr Einkommenssteuer und ich mach Sondertilgungen mit dem Rest...


    Das einzige was mit dem ganzen billigen Geld passiert, ist das künstliche am Leben halten von in einem realen Wirtschaftskreislauf nicht lebensfähigen Strukturen. Mehr nicht.
    Zusätzlich werden die Bürger um ihre Lebenszeit betrogen, in der sie ihre Altersrücklagen bilden sollten.


    insofern würde ich den Draghi mal machen lassen, dann knallts vielleicht früher. Zu "retten" ist da nix mehr.

    Wenn ich z.b. Blue Chips aus dem Dax oder DOW kaufe, ist die Gefahr eines Totalverlustes auch gegen Null. Natürlich kann ich auch da 50% verlieren, aber das ist ja beim hochgelobten "sicheren Hafen EM" seit 2011 auch passiert.


    Öhm....


    Commerzbank, Arcandor, Telekom, Lehman Brothers .....


    Das Problem mit Aktien ist auch, dass die selten irgendwie zurück kommen, wenn sie mal 90% verloren haben. (das hatte ja meistens seinen Grund) Da ist nix, mit an die nächste Generation weitergeben...
    Das Warten auf bessere Zeiten mit einem Krugerrand ist auch wesentlich entspannter, als mit Papieren einer maroden Firma.


    EM sind kein " sicherer Hafen". Sowas gibt es überhaupt nicht, oder wann ja, dann ist es ´nen Strick. Das ist sicher und endgültig.
    EM sind ein Bestandteil von Vermögensaufbau und Vermögenssicherung. So wie andere Vermögenswerte auch. Jetzt panisch alle EM abzustoßen weil Goldman Sachs ja bestimmt recht hat, ist wahrscheinlich genauso idiotisch,
    wie 2011 mit dem kompletten Kapital all in gegangen zu sein. Was ist eigentlich so schwierig dran zu verstehen, langsam und über Jahre Bestände aufzubauen ?


    Eine nochmalige 30 jährige Schwächeperiode bei EM (wie von den 80ern bis 2010) ist äußerst unwahrscheinlich derzeit. Da sind viel zu viele Probleme ungelöst und unmittelbar.
    Die Aktienkarte kann auch nicht endlos gespielt werden...

    @ progress78 .... hab ich zu spät gesehen, die Siegeslorbeer des ersten Verlinkers gehört Dir.
    Wobei man so was auch ruhig mehrfach verlinken kann, so ein Blödsinn ist wirklich selten zu finden.
    Am Anfang erst das klassische Argument pro Gold - Kaufkrafterhalt von Gold über Jahrtausende - am Beispiel der Tunika erläutert, dann geht die gute Dame darauf überhaupt nicht mehr ein und versucht mit völligem Unsinn das Gegenteil zu beweisen.....


    Na ja, wie gesagt, vielleicht ein guter Kontraindikator .... wenn alle Milchmädchen draußen sind, muss es steigen :rolleyes:


    Jedenfalls hat die gute Frau in ihrem Leben noch nicht über Gold nachgedacht. Sie hat einfach den Auftrag bekommen, einen Aufsatz zu schreiben, warum das Zeug Mist ist. Das hat sie dann mit mehr oder weniger Elan erledigt. Liest sich wie ne Hausaufgabe in der Schule :D