Beiträge von Felix Krull

    Naja zur Kernfusion dauert es schon seit 50 Jahren noch 50 Jahre. Die nächste industrielle Revolution dreht sich wahrscheinlich um Energie.


    Ich sehe wirklich derzeit nichts wie z.B. Computer/Internet/Mobilfunk was sich bis ins letzte pakistanische Bergdorf ausbreiteten wird. Nichts wirklich neues. Verbesserungen und Verdrängung schon, aber keine ganzen neuen Industriezweige. Windrädchen werdens wohl nicht werden. E Autos ohne irgend eine Form von Kernenergie auch nicht.


    Aus welcher Branche sollen denn Millionen neue Arbeitsplätze entstehen und die Aktienmärkte durch die Decke schiessen ?

    Naja die Untergangsstimmung ist schon verwunderlich.


    Ich halte EM für einen Vermögensanteil, den man über lange Zeit aufbaut. Sooo ewig ist die Unze für 500€ auch gar nicht her. Weiß nicht mehr genau, glaub aber nicht, dass es 10 Jahre sind. Im Moment steht da 1017 €. Ich bin nicht sicher ob wirklich so superviele Leute genau auf dem Höchststand ihr komplettes Vermögen in EM getauscht haben.


    Selbst wenn es so wäre, fände ich es immer noch nicht besonders schlimm. Die gleichen Mainstream Medien, die jeden Tag neu das Todeslied des Goldes spielen, haben durchaus schon Aktien gehyped, von deren ehemaligen Werten nicht 30% weg sind, sondern mehr oder minder alles .... (EM TV und Konsorten)
    Der Haffa war damals fast täglich in irgendwelchen Jachten und Autos in irgend einer Presse. Selbst wenn man jetzt in Aktien geht, ist das Risiko keineswegs ausgeschlossen, dass der Dax in 3 Jahren mal wieder bei 4900 oder so steht. Kann schnell gehen, und war immer mal wieder da.... Dann kann man sich die tollen Dividenden genauso in die Haare schmieren. Selbst wenn ne Goldunze im Moment vielleicht weniger Verkaufserlös bringt als vor relativ kurzer Zeit, ist sie immerhin vorhanden. Alternativ kann man sich natürlich einen Zeitungsausschnitt von Marissa Meyers(Yahoo Chefin) neuer Villa an die Wand hängen.
    Dann hat man in 20 Jahren auch ne Erinnerung, wo die eigene Kohle geblieben ist.


    Nochmal: Es wird in diesem Währungssystem niemals wieder vernünftige Zinsen geben. Auch nicht in den USA. Weil niemand mehr die Zinsen erwirtschaften oder leisten kann. Und alle anderen Vermögensformen haben keinesfalls ein geringeres Risiko nach unten als EM.


    Es stimmt schon, dass es beim Gold mal 30 Jahre gedauert hat, bis es wieder aufwärts ging. Von den 80ern bis jetzt ist aber eine komplette industrielle Revolution passiert (Computer, Mobilfunk etc.). Sehr viele von den Pionierfirmen (Commodore, Atari) gibt es überhaupt nicht mehr, und andere sind grade im Niedergang begriffen (Blackberry, Nokia). Dass Apple und Microsoft sich durchsetzen, war damals keineswegs so klar wie es heute scheint. Zusätzlich sind sämtliche maroden europäischen Staaten in den Euro gekrochen. Das hat die strukturellen Probleme natürlich lange Zeit maskiert. Im Moment gibt es keine neue technologische Revolution am Horizont, und außer Bail Outs auch nichts mehr, wo man reinkriechen kann. Daher sehe ich bei bestem Willen nichts, was eine neue 30jährige strukturelle EM Schwäche auslösen könnte. Ich sehe nur eine stark wachsende Bevölkerung auf dem Planeten, und da wo sie am meisten wächst, scheinen die Leute das gelbe Zeugs unbedingt haben zu wollen. Schauen wir mal in 10 Jahren wieder nach :)

    Fandest Du das damals schon eine "Blase" ?


    Mich haben eher gewisse Ängste hier ins Forum gebracht, als die Hoffnung auf schnelle Gewinne.
    Und ich kann immer noch keinen logischen Grund finden, warum diese Ängste damals unberechtigt gewesen sein sollen, oder jetzt nicht mehr sind.


    Der Draghi tobt sich ja grade mächtig aus, und rettet uns vor der Deflation. Alle Welt scheint an den Dollar zu glauben, somit fallen eigentlich die Gründe für weitere Kursmanipulationen (nach unten) weg.... Früher oder später wird das Shorten von Aktienindizes auch lukrativer werden, als das Leerverkaufen von Gold. Ich bin insgesamt guter Hoffnung (bzw ist mein Hintern breit genug, noch lange auf selbigem zu sitzen :D )

    Das geht nur bei Immobilien. Beim Rest schauen die Staatswanzen ins Ofenrohr.


    Also ich denke, dass sowas wie "Gold gab ich für Eisen" heutzutage nicht mehr funktioniert. Da mangelt es an patriotischer Grundstimmung... Wenn es wirklich crasht, werden halt EM, manche Aktien, Immobilien etc. noch irgendwas wert sein. Der Staat wird davon was abhaben wollen. Ich gehe davon aus, dass man intelligent genug sein wird, dies so zu gestalten,dass kompletter Schwarzmarkt nicht attraktiv genug ist. Außerdem wird man ja mit seinem Kapital auch in einem anderen System irgendwas anfangen wollen. Daher denke ich eher in Richtung Vermögens- Verkaufs- Steuern oder ähnliche Abgaben.


    Ein komplettes Verbot wäre nicht logisch, weil wahrscheinlich weniger ertragreich. Zumal einem wohl jeder Zahnarzt den Kram zu Goldkettchen einschmelzen kann.


    Sieht ja momentan nicht nach einer kommunistischen Revolution oder so aus. Unsicher ist höchstens der Bestand des Währungssystems. Falls es durch ein anderes ersetzt wird, wird man irgend einen Lastenausgleich von denen verlangen, die noch was haben. Um schnell wieder Handlungsfähigkeit herzustellen und soziale Gerechtigkeit (so wird man es nennen) zu schaffen. Da gibt's sicher keine Extrawurst für das Promill von Goldanlegern, sondern es geht allen an den Kragen die noch irgendwas kaufen können....

    ja mein gott, dann verkauft halt euren kram.


    Es hat so gut wie nie für Privatinvestoren funktioniert, optimal zu kaufen und zu verkaufen. Daher ist das Geheule irrelevant. hätte ich bestimmte aktien optimal eingekauft und bestmöglich abgestossen, müsste ich schon lange gar nicht mehr arbeiten...


    mit vermögen behalten, ist natürlich gemeint, sein vermögen in einem anderen währungssystem halbwegs zu behalten. nicht in €. wer dafür 0 risiko (crash / währungsverfall / währungsreform) sieht muss halt staatsanleihen kaufen.


    mit preis egal ist natürlich ebenso dieses währungssystem gemeint, und nicht irgendwelchen forum leuten das doppelte zu zahlen was nötig ist....


    echt ein kindergarten hier.


    der schrottanleihen kauf der ezb ist auch super vertrauensfördernd... bestimmt ist alles gut lol.
    gibts eigentlich irgend einen westlichen staat, der nicht instant pleite wäre, ohne zinsen nahe 0?


    aber wie gesagt, wenn ihr meint ihr braucht kein em, dann verkauft es halt. damn gibts auch keine buchverluste.


    Was mich immer wieder verwundert, ist aber tatsächlich, wie verzagt inzwischen die meisten Goldbugs sind und relativ kurze Zeiträume bewerten und das große Bild vernachlässigen...


    Das wundert mich auch extrem. Als ob irgend etwas, was 2008 gestimmt hat, heute nicht mehr richtig wäre....


    Würden denn die ganzen Leute, die nun ständig wegen 1000€/Unze am heulen sind, ihre EM verkaufen, stünde der Preis nun bei
    2000€ ? Und dann ? Den € Gewinn verkonsumieren ?

    Hm Gold ist für mich eigentlich überhaupt keine "Anlage".


    Es ist eine "Arschrettung" wenn Sachen schief gehen. Eine bessere solche ist mir bisher noch nicht eingefallen, daher bleib ich dabei :)
    Kaufkraft brauche ich für Konsum. Konsum krieg ich ausreichend hin, ob Gold steigt oder fällt. Wenn die Verhältnisse so schlimm werden, dass ich ihn nicht mehr
    hinkriege, hoffe ich, dass Gold mehr "wert" ist als jetzt. Wenn ich so darüber nachdenke, hab ich sehr simple Gedankengänge (hihi)


    Sonst könnte man auch den ganzen Tag darüber lamentieren, welche Kaufkraft einem durch die Brandschutzversicherung oder die Kfz Versicherung
    "flöten" gegangen ist. Und auch bei denen ist nicht 100% sicher, dass sie einem im Ernstfall wirklich helfen...


    Es gibt auch Leute, die mit ihrem Aktiendepot einen Jaguar "verdient" haben.
    Manche hatten ihn sogar bestellt, nur das Depot war plötzlich den Preis nicht mehr wert, den sie
    auf dem Kaufvertrag unterschrieben hatten, bis die Mühle dann geliefert gewesen ist [smilie_happy]


    Echten, sicheren Kaufkraftzuwachs mit Anlagen (Festgeld etc.) gibt's schon sehr lange nicht mehr.
    Und wird's auch nicht mehr geben, solange das System derart marode ist. Alleine schon weil niemand mehr
    die Zinsen für die vorhandenen Geldberge erarbeiten kann.


    Ein Aktiendepot im Plus ist genauso fiktiv wie ein Krugerrand für 2000+ Dollar, solange dieser unterm Bett liegen bleibt,
    und nicht in "Kaufkraft" getauscht wird. Tauchen kann man ihn aber guten Gewissens nur wenn man


    a) muss, und sowieso keine Wahl hat
    b) realen Kaufkraftzuwachs in einem stabilen Wirtschaftsraum mit sicheren Anlagen bekommt


    Beides trifft auf mich momentan nicht zu. Wieso soll ich mir dann ein schlechtes Gewissen machen, weil
    ich nicht die richtigen Aktien zum richtigen Zeitpunkt ge- und verkauft habe ?
    Meine Lottozahlen waren letzten Samstag auch falsch. Könnte ich mich jetzt auch drüber aufregen...

    Der Thread heißt "Märkte und Informationen", und nicht "Meinungen und gekränkte Egos".


    Bitte tragt doch eure privaten Differenzen per PM aus. Ich klicke ständig den Thread hier an, weil ich denke, es gibt was neues zu lesen.
    Dann gibt es nur Kindergarten und Zeitverschwendung...


    Dann schau dir mal den Kursverlauf von 1981 bis 2002 an, das sind 20 ganz ganz lange Jahre mit sehr großen Kursverlusten.


    Und die Zeit von 1981 - 2002 kann man mit jetzt vergleichen ?


    Alles stabil und rosig in mittlerer und fernerer Zukunft ?


    Ich weiss nicht. Warren Buffet sagt immer, dass man nur in Sachen inverstieren soll, die man versteht. Ich hab verstanden warum der Goldpreis so stark gestiegen ist.
    Warum genau er in diesem Jahr ständig fällt, das verstehe ich nicht erschöpfend. Warum man ganz plötzlich so gar keinen "Schutz" mehr vor dem weltweiten Währungssystem brauchen sollte, das verstehe ich auch nicht.


    Bin kein Warren Buffett Fan. Aber das mit dem "Verstehen" finde ich gut soweit. Und ich hab auch genug Geduld zu warten, bis ich etwas verstehe :D


    Aber ich bin auch kein Analyst. Experte schon gar nicht :D

    Ich finde das ständige Berechnen persönlicher fiktiver Verluste oder Gewinne bei EM überhaupt nicht zielführend.
    Diese Anlage sollte man in meinen Augen beständig und über Zeit aufbauen.


    Wer sehr viel Geld hat oder verdient stösst schnell in die 15000€ Grenze, die sinnvoll und pro Einkauf investiert werden kann.
    Wenn man weniger hat, dauerts noch länger... cost average gilt bei beiden Käufergruppen.


    Natürlich ist _kein einziges_ Problem der Staatsschulden Misere gelöst. Höhere Zinsen sind de facto ausgeschlossen, sonst knallt es direkt. Kann nicht erkennen wo die einzige funktionierende Versicherung da nicht mehr notwendig wäre.


    Aktien Booms und Crashes gibts in jedem Jahrzehnt. Kann man mitspielen, muss man aber nicht. Die eigentliche "gold story" hat
    aber doch noch gar nicht angefangen. Silber kann man in 15 Jahren nochmal nach dem Kurs schauen (wenn das Zeug wirklich knapp
    wird).


    Wer nächstes Jahr dringend mehr Geld braucht, weils ein neuer Porsche sein soll, der kann prinzipiell alles kaufen.
    Kaffee (als Option), Gold, Aktien usw. 99,9 % der Menschen werden damit auf die Schnauze fallen. Wie immer, weils an Glück und- oder Insider Informationen fehlt.


    Insofern alles im grünen Bereich...

    Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie lange das System sich selbst verteidigt und erhält.
    Wenn es für immer so weitergeht habe ich auch wirklich nix dagegen ;)


    Irgendwann werden leere Minen, die steigende Weltbevölkerung und die Inflation das Zeugs ohnehin teurer machen als jetzt.


    Auf das Eichelburgsche Szenario habe ich eher weniger Lust... lieber finanziere ich mir den Wohlstand und die schönen Seiten des Lebens durch Erwerbstätigkeit,
    als dass ich mit nen paar Unzen irgendwelche Straßenzüge in einem apokalyptischen Szenario zusammenkaufe. Bin sehr unsicher ob das Freude macht.


    Ich finde es geht bei EM darum, wieviel % vom individuellen Vermögen jeder davon persönlich zum ruhig schlafen braucht.
    Wenn der Preis wirklich mal abstürzt, dann wird man wohl nachlegen müssen, dass die Verhältnismässigkeit wieder passt.
    Das wars auch schon. Ob das paar Jahre teurer oder billiger ist... ist das nicht völlig egal ?

    Naja aber weiß man es vorher ?


    Vor allem welche Aktien denn ? Tagesgewinner ist die Commerzbank heute....


    Das macht alles hinten und vorne überhaupt keinen Sinn, das ist das einzige was offensichtlich ist. Wenn ich mir die ganzen "Neubauprojekte" hier in meiner Stadt (westdeutsche Großstadt > 500 000 Einwohner) so anschaue, bekomme ich auch das kalte Grausen.
    130qm Eigentumswohnung ohne Rechte und mit einem (!) Stellplatz für Preise ab 500 000 €. (Stellplatz kostet 25000 extra...).


    Möchte gerne wissen wer das Zeug kauft. Ich habe ein mittelständisches Unternehmen mit derzeit 16 Mitarbeitern, und verdiene eher am oberen Ende der Skala. Trauen würd ich mich sowas nicht.
    Ob die alle die 500k direkt hinlegen ? Ob die das jemals wiedersehen ? Mieten kann ich so ne Wohnung um 1200 kalt ohne Probleme. Probleme haben eher meine Mitarbeiter, bezahlbaren Wohnraum zu finden. In den Nobelvierteln gibt's Auswahl genug...
    Obwohl der ganze Kram erst 2014 fertig gestellt wird.


    Im Prinzip kann man seine Assets eigentlich einfach würfeln derzeit. Mit Logik hat da alles gar nix mehr zu tun. Vermutlich ist Dax 12000 in 2014 genauso wahrscheinlich wie Gold 2000. Oder alle beide bei 500... ;(
    Oder es knallt schon vorher... keine Ahnung :D


    Mein Banker war letzte Woche bei mir. Privat hat er alles in Fremdwährungen umgeschichtet. Also Bonds in NOK, AUD usw. DAX Aktien hält er selber jedenfalls nicht.
    (Über das Thema EM spreche ich nie)


    Ich glaub ich investiere zu Weihnachten in ne Klappensteuerung für meinen Auspuff. Dann kann ich meinen Nachbarn auf den Zeiger gehen und krieg "Spaß" als Verzinsung.
    Alles andere macht keinen Spaß derzeit ... außerdem muss die südeuropäische Wirtschaft angekurbelt werden. Zumindest der deutsche Händler davon :D

    @ Bellini


    Es kommt drauf an, was genau Du von einer Anlageform erwartest. Bzw. was sind denn die Alternativen zu Gold ?


    Amerika kauft mit gedrucktem Geld fröhlich in der Welt ein, als Gegenleistung dafür gibt es Dollar. In Europa ist jeder einzelne Staat vollkommen pleite.
    Die Länder, die was zu verkaufen haben (arabische Länder, China usw..) haben nun die Wahl zwischen a)Dollar, b)Euro oder c)Gold. Natürlich kann es derartige Spekulations - Spielchen wie die letzten Tage immer wieder geben.
    Währungen können bei sowas kaputt gehen. Firmen ebenfalls und damit auch deren Aktien. Gold bleibt halt liegen und hat temporär weniger Kaufkraft. Wirklich zerstörbar ist es nicht. Die Frage ist, ob es in Zukunft irgend jemand wird haben wollen.
    Da es ausserhalb der westlichen Welt "genug" westliche Währungssreserven gibt, bezweifle ich stark, dass Chinesen, Inder, Araber, Russen bald kein Gold mehr haben wollen. Welche Alternativen haben die denn zur Wertaufbewahrung ?
    Nochmal doppelt soviele Dollar sammeln, wie sie eh schon haben ?


    Ich gehe davon aus, dass wir solche Spielchen mit plötzlichen Kurszusammenbrüchen noch öfter sehen werden. Ich gehe aber auch davon aus, dass die grenzenlose Aufschuldung nicht nochmal 20 Jahre genauso weiter gehen kann.
    Womit aber dann Werte aufbewahren ? Wenn es wirklich mal "bummst", dann wird es den Aktien auch nicht besonders gut ergehen...


    Egal wie sehr ich mir das Hirn quäle, ich kann für mich überhaupt keine Alternative zu etwas Tagesgeld, ein paar Dividenden Aktien und einer Menge EM finden. Ob die Kurse steigen oder fallen, ich kann sowieso nix anderes machen.
    Von daher verfolge ich zwar das Tagesgeschehen. Mangels wirklicher Alternativen oder Ideen tangiert es mich aber emotional nicht mehr.


    Das letzte Mal, als Gold komplett runter gegangen ist, sind die Zinsen zweistellig geworden, die man für Guthaben bekommen konnte. Wird es in naher und mittlerer Zukunft 15% auf `nen Bundesschatzbrief geben ?
    In den aktuellen Währungen sicher nicht mehr, oder nur 5 Minuten vorm Exitus.

    Ich habe eine Breitling Chronomat von 1992. Hat damals 3200 DM gekostet. Heute liegt die um 900 €. Wenn ich jemanden finde, der das gibt.
    Breitling ist eher Konsum der aber einen gewissen Restwert erhält.


    Als halbwegs stabil würde ich nur Rolex und Patek Philippe einstufen, oder bestimmte Sammlermodelle, das ist aber teilweise auch Glücksache, weil niemand weiss, was in 10 oder 20 Jahren irgendwer sammeln werden wird.


    Wenn Wert erhalten werden soll, ohne dass man groß in der Materie "Sammleruhren" drinzustecken, halte ich eine Patek "Calatrava" oder eine "Daytona" von Rolex für
    aussichtsreicher, als eine Breitling. Man muss auch bedenken, dass Breitling sehr stark mit der Mode geht, und die Optik sich massiv wandelt. 20 jahre alte Rolex Uhren sehen fast gleich wie aktuelle Auslage beim Juwelier aus :)


    Ansonsten kannst Du auch hier mal schauen was ältere Modelle so kosten:


    http://www.chrono24.com/


    Und hier ein Artikel dessen Aussage ich teile:


    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35114/2

    Em-TV war auch Kult. Musste man auch haben.


    Wenn Zuckerberg nicht ganz blöd ist, wird er durchaus genug von seinen Aktien verkaufen, und den Erlös in Sicherheit bringen, um so oder so ausgesorgt zu haben.
    Bei solchen Leuten gehe ich davon aus, dass alle möglichen Assets vorhanden, und weltweit (!) verteilt sind. Wahrscheinlich auch Gold, und zwar mehr davon, als wir hier alle zusammen jemals sammeln werden.
    Wahrscheinlich auch Devisenkonten in Singapur und sonstwo. Ist also nicht wirklich ein Maßstab für "normale Menschen". Einer der Facebook Gründer hat übrigens grade seinen USA Pass gegen einen von Singapur eingetauscht....


    http://www.focus.de/finanzen/s…rparadies_aid_751569.html


    Wozu macht er das denn ? Um die Aktien zu behalten ? Oder um den ganzen Kram abzustossen, steuerfrei Kasse zu machen, und den Erlös anderweitig anzulegen ?


    Im Übrigen bin ich gar nicht gegen Aktien, habe selbst nennenswerte Bestände. (mag persönlich lieber Dividendentitel als IT Aktien). Allerdings sehe ich die nicht als Krisenvorsorge.

    Ja also mich wundert das selber etwas. Überall brennt es lichterloh und der Preis für Feuerlöscher fällt. Eigentlich lässt das nur eine Erklärung zu: Der 2. deflationäre Crash steht unmittelbar bevor. Wenn die Börse noch 10 oder 20% fällt, was ziemlich wahrscheinlich wird, kommt eine Art QE3. Auch die EZB wird nochmal nachlegen. Also könnte POG bis Ende Sommer noch fallen, um dann Ende des Jahres (USA-Wahl) neue ATH zu erreichen.


    Ich denke auch, dass die Wahlen in den USA eine große Rolle spielen. Würde mich wundern wenn wir vorher neue Hochs sehen würden.
    Immerhin wird der Preis letztlich dort "gemacht", und nirgendwo sonst. Dass muss man immer im Hinterkopf behalten. Auch wie es um die Finanzen des betroffenen "Imperiums" bestellt ist.


    In der Zwischenzeit räumen die Griechen ihre Konten leer und die Leute aus den Krisenländern flüchten nach Deutschland:


    http://www.spiegel.de/wirtscha…ro-austritt-a-833489.html


    http://www.spiegel.de/wirtscha…deutschland-a-833479.html


    Die "Versicherung" als solche ist also bitter nötig, gleichgültig wie die Charts in kürzer gefassten Zeiträumen aussehen mögen.
    Cash zu halten, um so günstig wie möglich einzukaufen mag eine gute Strategie sein. Sie beinhaltet aber auch das Risiko, immer nur auf bessere Kurse zu warten,
    bis am Ende der Zug abgefahren ist.

    [/quote]wo ist deine Schmerzgrenze...wann ist es nicht mehr schön (um beim Threadthema zu bleiben: Wann heulst du los) ? Bei 1000, 900, 800...500, 300 Dollar?[/quote]


    @ Panda:


    Ich hatte unglaublich Glück in den letzten Jahren, meine Firma läuft prima. Trotzdem habe ich das deutliche Gefühl, dass ganz massiv im System etwas nicht stimmt. Deswegen brauche ich EM.
    Wenn Mutti Merkel uns alle rettet, der Euro ewig lebt, und bei mir alles immer so weiter läuft brauch ich definitiv nicht, was ich in EM angelegt habe, und noch anlege.


    Dann müsste ich ja "im Alter" meine Firma mit Immobilie prima verkaufen können und würde sogar ausgezahlt bekommen, was mir mein berufsständisches Versorgunsgwerk jeden Monat gewaltsam abnimmt.
    Wenn dann Gold 300€ / Unze kostet, umso besser. Dann werde ich viel viel reicher, als wenn Gold sich von jetzt an verzehnfacht.


    Wenn es aber alles zerbröselt, dann wird Gold eben keine 300 € kosten. Das ist der Punkt.


    Deswegen habe ich keine "Schmerzgrenze" sondern das Gefühl, dass ich die Dinger brauche. Unabhängig von momentanen Preisen.
    Ich fliege gerne in Urlaub, ich habe gerne ab und zu ein neues Auto. Und mir fällt partout nicht ein, wie ich ansonsten für den worst case vorsorgen soll.


    @ trophy:


    Wenn Du auf schöne Dinge verzichten musst, um EM kaufen zu können, dann lass es mit dem EM. Du hast nur dies eine Leben.

    Manchmal, wenn ich ein wenig an meiner Anlagestrategie zweifle, dann brauch ich eigentlich nur nachdenken, was ich denn mit dem fiktiven Verkaufserlös meines EM machen würde.


    Fatzebock Aktien ?
    Deutsche Staatsanleihen ?
    Tagesgeld mit 1,5 % Zinsen - Abgeltungsstrafe - Soli ?


    ;(


    Naja nee danke lass stecken *g*


    Selbst wenn die Unze 2500 € kosten würde, hätte ich immer noch keine bessere Idee, und würde weiter sammeln...
    Also ist es doch schön, wenns billiger ist....

    :D Ich schaue von meiner Terrasse nur auf einen alten Bauern, der aber viel fitter und rüstiger ist als ich und bei dem ich eher sehnsüchtig denke, das würde ich auch gerne noch können. :D


    Wünsche auch noch nen goldigen Tag und noch etwas zum Thread-Thema


    http://www.sueddeutsche.de/mue…boom-oder-blase-1.1314919
    Boom oder Blase?


    Danke für den Artikel, hatte ich noch nicht gesehen...


    Ich finde er beschreibt ganz gut, was derzeit in den urbanen Zentren so abgeht. Eine Gymnasiallehrerin (ok, mit Erbschaft) kauft eine Wohnung für 650 000 €.... was mal 1,3 Mio DM gewesen sind.
    Als es diese 1,3 Mio DM gewesen sind, hatten die meisten Leute höhere Realeinkommen als jetzt, viel niedrigere laufende Kosten (keine Handyverträge, viel niedrigere Benzinpreise, viel niedrigere Heizkosten usw usw...
    und wären niemals im Traum auf die Idee gekommen soviel für eine Wohnung zu bezahlen.


    Hier in Düsseldorf sieht es mit den Preisen derzeit recht ähnlich aus. Auch mit den Leuten, und den zugehörigen Einkommensklassen nebst Ersparnissen, die im Moment in solche Immobilien gehen.
    Als "Besserverdiener" ins Millionenobjekt gehen ?


    Wenn man bedenkt wieviel die Menschen durchschnittlich gespart haben, wieviel sie verdienen (ich meine das bürgerliche Lager: Ärzte, Rechtsanwälte usw...), und welche Objekte zu welchen Preisen derzeit
    blitzschnell weg (= verkauft) sind, dann habe ich da so meine Zweifel, dass die ganze Sache am Ende gut gehen wird. Ich hoffe wirklich für die Käufer, dass sie entweder den Preis bar auf den Tisch legen können,
    oder wenigstens innerhalb der Zinsbindung das ganze Ding bezahlt kriegen. Glaube fehlt mir sowohl beim Einen, als auch beim Anderen.


    Wir haben künstlich niedrig gehatene Zinsen, wodurch auch eigentlich absurde Preise plötzlich (und vielleicht nur vorübergehend ? ) finanzierbar werden.
    Wir haben eine schwindende Mittelschicht und generell eine schrumpfende Bevölkerung. Dazu noch einen Staat der im Große und Ganzen zielmlich pleite ist, und an einem pleite-Europa dranhängt.


    Keine Ahnung, ich nehm das Gold :D