Beiträge von Felix Krull

    Ehrlich gesagt wundert es mich, daß sowas nicht viel häufiger und viel entschiedener passiert.
    Wenn ich die Aufgabe hätte, ein Papiergeldsystem zu bewahren, und gleichzeitig unbegrenzt Geld drucken könnte, würde ich viel (sehr viel) entschiedener auf EM drücken. Scheint ja so zu sein, dass ein paarhundert Milliarden nicht mehr sonderlich viel sind....


    Können die wirklich nicht mehr als 100$ drücken ?

    Bei mir ist das eher eine psychologische Sache.


    Als ich ein kleiner Junge war, vielleicht so 12 oder 13, hat man Vater sein Schliessfach bei einer Bank gekündigt, und wollte woanders ein neues eröffnen. Also hatte er einen Beutel mit Krügerrands und American Eagles mit nach Hause gebracht, und einen Tag dort verwahrt. Das hat mich unglaublich fasziniert, das Gewicht, das glänzende Aussehen usw. Ich hab heimlich das Säckchen aus dem Schrank geholt, und eine ganze Stunde damit herum gespielt. Am nächsten Tag hat er es leider weg gebracht, aber ich wusste, dass ich unbedingt und absolut so etwas brauche. :)


    Also habe ich von dem ersten Geld, das ich nach meinem Studium verdient habe, sofort einen ersten Krügerrand gekauft. (damals um die 500 €)
    Das war damals bei einer Sparkasse, und ich weiss noch, dass die mich alle angeschaut haben, als ob ich bescheuert wäre, weil ich so etwas "dämliches" bestellt haben wollte.
    Im Nachhinein war es nicht ganz falsch....

    ps. felix - danke, gut gemeint ... aber das übliche blahblah :tired:


    es ist nix am markt o. üble nebenwirkungen u. ausgang ungewiss.


    Was genau ist an 80 % so besonders schwer zu kapieren ?


    10% vertragen die Therapie nicht (Arzt bricht ab) oder mögen lieber eine Lebertransplantation irgendwann haben, und brechen selber ab. Angenehm ist es nicht, das durchzuziehen, da hast Du recht.
    Sind 24 ziemlich miese Wochen.
    10% erzielen aus unterschiedlichen Gründen keine Wirksamkeit. Einer dieser Gründe ist, mal ne Tablette einzunehmen und mal auch keine (keine Lust, keine Zeit, grade stoned usw...)


    Der Rest wird geheilt. Das ist "nix am Markt" und lohnt keinen Versuch ?

    Zitat:


    In den Studien zeigte sich die Telaprevir-basierte Triple-Therapie der Vergleichstherapie mit PR signifikant überlegen. 79% der therapienaiven Patienten erzielten ein anhaltendes virologisches Therapieansprechen (SVR), das einer Heilung gleichgesetzt werden kann6 (46% bei Pbo/PR) (p<0,0001). 58% der naiven Patienten konnten die medikamentöse Therapie auf 24 statt 48 Wochen verkürzen.1 Vorbehandelte Patienten, unterteilt nach Relapsern, partiellen Respondern und Null-Respondern, erreichten in der Zulassungsstudie SVR-Raten von 84, 61 bzw. 31% - unter Pbo/PR waren es 22, 15 bzw. 5% (p<0,0001). Fast zwei Drittel (65%) der Patienten, die in der Vortherapie einen Relapse erlitten, erzielten ein eRVR. Die Therapie mit Telaprevir ist als einzige Proteasehemmer-basierte Behandlung dafür zugelassen, die Gesamtbehandlungszeit auch bei Relapsern mit eRVR auf 24 Wochen zu verkürzen.


    link (zB):


    http://www.presseportal.de/pm/…tis-c-zugelassen-mit-bild


    SVR bedeutet, dass 6 Monate nach dem Absetzen (!) der Therapie kein Hep C Virus bei den Patienten mehr nachweisbar ist = Heilung.
    Das klappt bei ca, 80 % der Patienten, wobei man bedenken muss, dass Hep C in Deutschland vor allem unter Drogenkonsumenten (intravenös) weit verbreitet ist, und in dieser Risikogruppe nicht alle immer unbedingt ihre Therapie einhalten, weil es natürlich schon Disziplin erfordert, das durchzuziehen. Wenn man hier ständig die Einnahme verbummelt, dann gibt es natürlich Resistenzen und die Medikamente werden wirkungslos.


    Es ist aber das erste mal in der Geschichte dass die wenigsten Menschen möglichkeiten und wissen haben um Lebensmittel zu erzeugen.
    Von so Sachen wie Monsanto-Hybridsamen mal ganz abgesehen.


    Was ein Indiz dafür ist, dass wir uns von der Steinzeit wegbewegen, und nicht darauf zu ;)


    Deswegen haben wir auch satellitengestützte Navigationssysteme, können Knochenmark transplantieren, und seit Ende 2010 auch Hepatitis C nur mit Medikamenten vollkommen heilen.
    Das ist das Resultat einer stark arbeitsteiligen Gesellschaft. Aber natürlich sind das keine "echten" neuen Erfindungen, schliesslich ist so ein smartphone auch nur ein aufgemotzter Taschenrechner, und ein neuer Ferrari im Prinzip auch nix anderes als ne olle Pferdedroschke.... Sind ja schliesslich auch Räder dran, und die gibts immerhin schon seit einigen Jahrtausenden =)


    Unabhängig von jeder Selbstversorger - Romantik hat das Zinseszins System durchaus Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Ich bezweifle nur, dass es imstande ist, sie vollkommen zu zerstören, und wir am Ende wieder alle zu Jägern und Sammlern werden, oder mit Viehherden durch öde Landschaften ziehen. Falls das doch der Fall ist, hätte ich glaube ich lieber einen Strick als einen Konservenvorrat :D

    Wir haben eine Verschuldungskrise, eine Geldkrise, eine Banken- und Finanzmarktkrise.
    All das bedroht Ersparnisse, Kaufkraft und ähnliche Dinge.


    Wieviel von unserer Kaufkraft wenden wir denn auf Nahrungsmittel auf ?
    Und warum sollte die komplette Hungersnot ausbrechen, wenn das Geld kaputt geht ? Dieser Zusammenhang erschliesst sich mir überhaupt nicht.


    Und warum sollte man für EM keine Nahrungsmittel bekommen ? Auch hier sehe ich überhaupt keine Logik....


    In Äthiopien haben wir eine Arbeitslosigkeit von 49% und jede Menge Hunger. Also in etwa das Szenario, dass das Essay unserer westlichen Welt für die
    nahe Zukunft prophezeit. Dort kriegt man für ne Unze Gold nur einen Laib Brot ?
    Oder vielleicht doch ein ganzes Dorf nebst Vieh, Weib und Gesang ?


    Leute es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass ein Geldsystem am Arsch ist. Und auch nicht das letzte Mal.
    Das bedeutet nicht, dass die grosse Gehirnwäsche vom Himmel regnet, und hinterher kein Bauer mehr weiss, wo sein Traktor angeht, und die Hühner vergessen, wie man ein Ei legen kann.
    Das bedeutet, dass es irgendwann ein neues Geldsystem gibt, und ne Menge Leute keine Ersparnisse mehr haben. Das ist bitter, bringt aber niemanden direkt um.
    Im Gegenteil ist es sogar notwendig, damit irgendwann wieder eine Art gesunder Aufschwung und ein neuer Zyklus starten kann.
    Meine Prophezeiung ist, dass der Olivenbauer in Thessaloniki dort in etwa den gleichen Platz einnehmen wird wie im aktuellen Zyklus. Und wie in den letzten 2000 Jahren...
    Auch wenn man seine Oliven essen kann, und silberne Maple Leafs nicht. Und es wird ihm auch niemand für jede Olive einen Vrenelli rüberschieben.


    Wir haben die aktuelle Krise nicht zuletzt auch deshalb, weil niemand mehr die Renditen für das angesammelte Kapital im Finanzsystem VERDIENEN kann.
    Deswegen gibt es Arbeitslosigkeit in Hochlohnländern, und Hungerlöhne für T Shirt Näherinnen in Bangladesh. Return on Investment.
    Mit der Rendite wird weiter Kapital angesammelt, und in der nächsten Runde ist es noch schwerer dafür Zinsen zu kriegen. Bis die ganze Sache irgendwann platzt,
    und die Vermögen zusammen mit den Schulden weg sind. Danach ist aber auch eine Menge Druck aus dem System entwichen, und für dann neu entstehende Vermögen
    können viel leichter Schuldner gefunden werden, die die Zinsen verdienen. Also sinkt danach die Arbeitslosigkeit, und nicht umgekehrt.

    Ja das Video ist sehr sehr gut. Zeigt wie sinnlos das ganze Vorhaben ist...
    Darüber zu diskutieren ist ein wenig so, als ob man gerade das Streichholz erfunden hat, und dann seinem Nachbarland mit einem Atomschlag droht :D


    Auch diese Meerwassergeschichte ist natürlich Blödsinn. 0,004g pro 1000 L Wasser... naja :D Mehr als 7000 Tonnen Meerwasser durch die Gegend pumpen, dann das Gold da herausfällen für eine einzige Unze ?
    Wird schlicht niemals passieren. Was soll die Unze denn dann kosten ?

    Im Moment sind wir Menschen sehr weit davon entfernt, aus Wasserstoff Helium herstellen zu können( = einfachste Form der Kernfusion). Bis zu schweren Elementen wie Gold ist der Weg da noch relativ unendlich...
    Und hinterher ist dazu derart absurd viel Energie notwendig, dass es immer noch billiger ist, das Zeug einfach auszugraben :)


    Hier steht wie sowas geht:


    http://www.weltderphysik.de/de/1128.php


    Wer Sterne, die 10 mal so schwer sind, wie unsere Sonne zur Explosion bringen kann, braucht auch wahrscheinlich sowieso keine Krügerränder mehr... sondern ist dann wohl so eine Art Gott :)

    In einer "richtigen" Krise, in der:


    - Banken einstürzen
    - Massenarbeitslosigkeit
    - Armut herrscht


    ... was passiert da wohl mit den vielen vielen kreditfinanzierten Immobilien ? Alle zahlen dann brav ihre Rate und die Häuslepeise steigen ?
    Baugrundstücke sind dann gesucht wie sonst nichts anderes ? Ich hab da so meine Zweifel....


    Ich sehe die "Speiche" EM als Versicherung für die anderen Assets. Um Kaufkraft zu haben wenn sonst nichts mehr Kaufkraft hat.
    Immobilien können vielleicht einen gewissen Wert in die Zukunft retten, in der Krise selbst kriegt man die aber nachgeschmissen.
    Damit der Imobilienmarkt boomt braucht man eine Vielzahl von top solventen Käufern, die um wenige verfügbare Objekte konkurrieren.
    Eher ein Aufschwungs- als ein Krisenszenario....
    Und der Eigentümer wird in einer Krise eher händeringend noch halbwegs zahlungskräftige Mieter suchen, als die rauszuwerfen die er hat.


    Ist aber nur meine persönliche Einschätzung.


    Ich habe die 3 Speichenregel für mich so ausgelegt:


    33% Geldwerte (Aktien, Tagesgeld, Anleihen etc..) -> das ist schlicht der liquide Teil des Vermögens
    33% Sachwerte (Firmenwert, Immobilien, Gegensände wie Kunst, Oldtimer etc...)


    diese Bestandteile sollen Rendite bringen und sind gut für "normale" Zeiten


    33% EM als "Versicherung" für die o.g., und um mit der Kaufkraft die bleibt wenn alles andere den Bach runtergeht in die o.g. investieren zu können.


    Es gab durchaus Zeiten, in denen ein qm in der Münchner Innenstadt 50 Pfennig gekostet hat, und Werke großer Meister für ein paar Tausend Dollar versteigert wurden.
    Für solche Zeiten braucht man EM, sonst eher nicht. Im Moment haben wir wohl so eine Art Übergangszeit in den Kondratieff Winter. EM haben langsam angefangen zu steigen,
    die anderen Dinge sind aber noch nicht wirklich gefallen.

    Ich sehe das sehr ähnlich wie silber-bug.
    Die Gewerbeimmobilie, in der auch meine Firma ist, habe ich gekauft. Auch, damit mich da niemand rauskündigen kann. Zusätzlich sind da drin noch ein paar Wohnungen und eine andere Firma, an die ich vermietet habe.
    Jetzt schreibe ich das Ding ab, und mindere dadurch meine Steuern. Also kriege ich auch Miete und zahle gleichzeitig Miete.
    Aber mir selber noch so einen Klotz ans Bein binden um ein paar € Miete zu sparen ? No thanks, Sir :D


    Nur so zum Nachdenken: es gibt Rohstoffaktien die um 5 % Dividendenrendite haben. Dafür muss man nur 25 % Steuern zahlen.
    Die Zinsen auf die eigengenutzte Immobilie kommen genauso aus dem versteurten Einkommen wie der Kaufpreis. Um 50% ?
    Mit Abschreiben is da gar nix, ausser es ist irgend ein Denkmal, wo der Steuervorteil vorher schon eingepreist ist.
    Also ist eine solche Immo KEINE Anlage, sondern schlicht Konsum. Aber jedem das Seine...


    Ich glaube sogar, dass der Grundfehler, den die meisten Erwerbstätigen machen die "eigengenutzte Immobilie" ist, für die sie dann Jahrzehnte bei der Bank drinhängen. So kann dann niemals richtig Vermögen aufgebaut werden.
    ("Die kreditfinanzierte Immobilie ist ein Spiel der Mittelklasse, deswegen heisst sie auch Mittelklasse")


    Mein Plan ist eher, die eigengenutzte Immobilie dann zu kaufen, wenn ich sie wirklich brauche. NACH dem Erwerbsleben, um sie dann cash zu bezahlen.
    Das hat auch den Vorteil, dass sie dann an einem anderen Ort sein kann, als der an dem man gearbeitet hat. Sogar in einem anderen Land :)

    Die Schulmedizin lehnt Nahrungsergänzung grösstenteils ab, weil es in westlichen Industrienation kaum Mangelzustände gibt.
    Anders sieht es bei speziellen Krankheitsbildern aus, wo spezifische Zusätze durchaus Sinn machen können, bzw. absolut notwendig sind, um wieder auf die Beine zu kommen.


    Das Thema ist etwas differenzierter zu sehen.


    Künstliche Vitamine = Gift ist eine relativ primitive Sichtweise und erinnert mich an den Arzt aus den Buddenbrocks, der immer gebratenes Täubchen und Franzosenbrot empfohlen hat (was handfestes, natürliches....). Gestorben sind die wie die Fliegen in dem Buch, wenn ich mich recht erinnere.


    Wieso denn falscher Dampfer ?
    Wenn Dein Szenario so eintritt, dann hätte doch derjenige gewonnen, der grösstmögliche Mengen EM gehortet hat, und sonst am besten gar nichts anderes....


    Ich verstehe da die Logik nicht ganz, weil genau in Deinem Modell überhaupt nicht anders gespart werden kann. Wohin also mit dem Geld, wenn das kilo Au voll ist ? Womit dann sonst JETZT fürs Alter sparen ?


    Auch schöne Grüße..

    Ackerland ist bereits eine Immobilie, Nahrungsmittel und Treibstoffe kannst Du über Aktien abbilden.


    2Weltkriege haben uns nicht in die Steinzeit zurückgebombt, wieso sollte es dann diese Krise tun ?
    Dass man Nudelpäckchen unterm Bett verstecken muss ?


    Ich bitte Dich :D


    edit: Und wenn man schon vom Äussersten ausgeht, dann wäre es sicher cleverer sich 50 Stangen Marlboro auf den Speicher zu legen. Dann muss man in der Krise nicht die ollen Konserven futtern, sondern bekommt frische Lebensmittel + jemanden der sie für einen kocht + einen der einen mit der Rikscha durch die Gegend radelt. War immer so...

    Nein, es ist alles Geld weg, und 200 Unzen kaufen dann soviele Häuser, Fabriken etc., wie jetzt 800 Unzen. das meinte ich damit. man braucht keine 800 unzen um 1 million zu versichern.


    Weil wir alle keine Kristallkugel haben, und ziemlich oft Dinge anders kommen als man denkt, gibt es solche Sachen wie die "Dreispeichenregel". Und ich halte davon viel. Wenn das passiert, was viele hier glauben (Gold > 5000 €), dann werden sehr viele den Absprung nicht hinkriegen. Wer gibt schon sowas kostbares, was "immer funktioniert hat" gerne ab, und tauscht es in etwas vermeintlich schlechteres ? Das haben Menschen noch nie besonders toll hinbekommen (siehe Neuer Markt etc.).


    Also würde ich die 800 Unzen nicht kaufen, um mich vor meiner eigenen Blödheit ( und Gier) zu beschützen. :D


    200 oder 300 aber wahrscheinlich schon, weil ich an die EM story grundsätzlich glaube. Das meinte ich damit...


    Mit anderen Worten: hat dieses Paar mit 45 Jahren die 800 Goldunzen zusammen, so können sich beide zur Ruhe setzen (unter obigen Vorraussetzungen) bzw. so ist deren finanzieller "Reichtum" gesichert im Falle eines "System-Crash".


    Naja im Falle eines "System Crash" braucht man sicher keine 800 Unzen, weil alles andere dann ja mehr oder weniger weg ist. Und der aktuelle Kondratieff Winter wird auch keine 50 Jahre lang andauern, und Gold wird auch sicher nicht immer die gleiche Kaufkraft haben wie jetzt m Moment. Eine komplette Ruhestandsplanung in ein einzelnes Asset legen ? ich weiss nicht....


    Wenn jemand 1980 die 800 Unzen gehabt hätte, und diesen Plan gemacht, dann hätte er um 2000 herum ziemlich doof geguckt, weil mit der einen Unze im Monat nicht mehr viel zu machen gewesen wäre....
    Insofern kommen die genannten 1kg AU + 15 kg Ag als Portfoliobaustein und Versicherung für sehr viele Menschen wahrscheinlich ganz gut hin. Eine Anlagestrategie, bei der man 50 Jahre nix mehr denken oder machen muss gibt es wahrscheinlich nicht. Wenn ich persönlich die 1 000 000 Euro aus Deinem Beispiel hätte, und 45 wäre, würde ich mich wahrscheinlich nicht trauen einfach 800 Unzen zu kaufen und mich ins Bett zu legen.....


    Eine echte Garantie zum "reich bleiben" hat es wahrscheinlich noch nie gegeben. Ausser vielleicht "superreich" zu sein, und im schlechtesten Fall dann nur noch "reich" zu werden, wenn alles schief geht :)
    Oder alter Auswandererspruch: "Die sicherste Möglichkeit im Ausland Millionär zu werden, ist mit 10 Millionen auszuwandern :D

    Minderwertigkeitskomplexe oder Angst vor der Zukunft ?
    Vielleicht sind sich heute sehr viel mehr Menschen gar nicht mehr so sicher, dass es die Rente im Alter dann auch wirklich auf dem Konto gibt ? Vielleicht daher der Wunsch nach mehr EM als damals ? (Wunsch ist etwas anderes als Besitz...)


    Wenn man die 50k Durchschnittsvermögen heranzieht, und dann bedenkt, dass wahrscheinlich aufgrund der ungleichen Vermögensverteilung der "Durchschnittsbürger" diese 50k nicht besitzt, dann sind die von Dir vorgeschlagenen Mengen wahrscheinlich unglaublich viel. Wenn man den zahlenmässigen Vermögenszuwachs der oberen 10 000 betrachtet, dann sind sie verzweifelt viel zu wenig, um sich auch nur annähernd als "reich" im Vergleich zu "reichen" Menschen zu betrachten.


    Nimm mal das Einkommen von Herrn Breuer damals, und vergleiche es mit dem von Herrn Ackermann heute, dann siehst Du was passiert ist. Schwindende Mittelschicht und fast unanständiger Zuwachs am anderen Ende der Gesellschaft. Deswegen ist heute wahrscheinlich viel mehr Geld nötig, um sich irgendwie "reich" fühlen zu können. Das hat mit EM aber nur begrenzt etwas zu tun.
    Ob ein "reset" die schere wieder etwas schliessen würde ?

    Naja, Du hast aber nicht nach sinnvoller Start Menge gefragt, sondern nach "reich bleiben".
    Unter reich verstehen die Menschen "ziemlich viel", also wurde hier im thread ein wenig geträumt.
    Da hättest Du dann auch fragen können: "wieviel EM würdet ihr kaufen, wenn ihr im lotto gewinnt?"


    Da wären dann ähnliche Antworten gekommen....


    Ob das dann gleich Arroganz ist ?


    Ich persönlich glaube, dass man es überhaupt nicht braucht, um nicht zu verhungern. Um Ersparnisse zu schützen, hängt es dann vom Anlagevolumen ab. Dann kann man die Menge aber überhaupt nicht mehr benennen. Dann braucht der eine 100g und der nächste 100kg. Je nach persönlichem Kaufkraftvermögen... Solche Unterschiede gibt es nunmal.

    .... und wenn wir hier auch nicht auf WO sind, die Unterschiede in der Meinungsbildung sind erheblich. Die Ansichten damals waren durchaus noch vom Dilemma am Neuen Markt geprägt, erste Stimmen über einen möglichen zukünftigen Kollaps des Finanzsystems wurden erstmals gehört. Erste Gold- und Silberfäden entstanden, eine verhältnismäßig kleine Diskussionsgemeinde machte sich ihre Gedanken. Die Frage nach dem "...Reicht das, zum Reichbleiben?" wurde so verstanden wie sie gemeint war. "Reichbleiben" im Sinne von einer vernünftigen Mindestmenge an EM, um nach einem möglichen Reset im System, je nach persönlicher Neigung einen Neustart hinzubekommen. Einen persönlichen Neustart, nicht im Sinne eines langsamen Aufzehren der Bestände sondern in der Absicht nach einem Crash wieder in die Lage versetzt zu sein, irgendwie, irgendwo die Basis für ein lebenswertes Leben und eigenes Einkommen zu erhalten. Die angegebene Menge an Edelmetall fand man zu diesem Zeitpunkt für Otto Normalo übrigens unerhört hoch! Das, obwohl dem damals, lediglich ca. 15TEUR investiver Aufwand gegenüberstanden.


    Schöne Grüße


    Wenn Du "reichbleiben" als Fähigkeit zum Broterwerb definierst, dann brauchst Du gar kein EM. Dann benötigt man eine Berufsausbildung, die einen Nutzen für andere hat, und Gesundheit um arbeiten zu können.
    Nach Möglichkeit auch noch (Lebens-)Zeit, also Jugend.