Alles anzeigenIch weiß, daß wir auch gar nicht so weit entfernt sind, allerdings halte ich Maschinensteuer wirklich für eine blöde Idee, sorry (und übrigens andere linke Gehirnfürze Ideen wie die Tobiensteuer auch).
Man kann ewig im Kreis rumreden, jedenfalls ist die Opposition in Deutschland einfach in einem erbärmlichen Zustand. Zum großen Teil, soweit es Salonlinke und Gewerkschafter usw. betrifft, bestochen und korrumpiert vom System.
Andere das Hirn vernebelt von unhaltbaren ökonomischen Theorien, oder gehirngetripperte "Antifa", und und und ... insgesamt bin ich auch im persönlichen Erleben stark enttäuscht von der Linken; einfach mehr Borniertheit anstelle intellektueller Kapazitäten (mit Ausnahmen eben, wie Elsässer).
Grundsätzlich bin ich allerdings pro Marktwirtschaft, und davon rücke ich auch nicht ab; und derzeit haben wir Staats- und Bankenkorruption statt freier Marktwirtschaft. Von Marx halte ich insgesamt nicht so viel (z.B. ist seine Werttheorie schlichtweg falsch), allerdings hat er einen Punkt: Nämlich die zunehmende Machtkonzentration in fortgeschrittenen Phasen des Kapitalismus, wo manche so reich werden, daß sie sich ganze Staaten kaufen können. An diesem Punkt stehen wir jetzt, und das ist sogleich das Ende der freien Marktwirtschaft.
... ok ... gähn ... Punkt
Ja, Milly,
ich glaube sogar, daß wir ziemlich dicht beieinander sind.
Nagele mich doch bitte nicht auf die Maschinensteuer fest. Das war ein Gedankengang, noch nicht soweit fortgeschritten, es umzusetzen. Im Allgemeinen will ich weg von der Besteuerung der Arbeitsleistung hin zur Besteuerung des Wertegewinns. Also wenn keine Maschinensteuer, auch keine Besteuerung menschlicher Arbeit.
Also weg von der Besteuerung der Wertschöpfung hin zur Besteuerung des Mehrwertes, also der Nutzer. Für Unternehmer ein durchlaufender Posten, für den Konsumenten zu entrichten, weil er zieht letztendlich den Mehrwert aus der Produktionskette.
Und gleichzeitig bin ich für Einfuhrumsatzsteuern, die das Auslagern und Rückimportieren unlukrativ machen.
Warum müssen unsere T-Shirts oder Nudeln in Asien billiger hergestellt werden können. Ich sehe in der Globalisierung die Chance echter Arbeitsteilung. Aber ich sehe auch das bisher damit praktizierte Lohndumping und die Abhängigkeitsschaffung
Soziale Marktwirtschaft? JA, auf jeden Fall. Aber die haben wir nicht mehr durch globalisierte Kartellbildung und Verlagerung ganzer Wirtschaftszweige nur dem "Geiz-ist-geil" geschuldet.
Wir müssen zurück zu einem gesunden "Selbstversorgen der Nation" kombiniert mit globaler Arbeitsteilung. Die darf sich aber nicht daran orientieren, es noch billiger zu machen, sondern ausschließlich daran, es am besten zu machen. Dann klappt es auch weltweit, weil sich dann jeder erstmal auf autarke Versorgung konzentriert und danach auf seine Qualitäten.
Der nächste wünschenswerte Schritt, wäre dann weltweit gleicher Lohn für gleiche Leistung.
Und die Unterlassung unnötiger Produktion/Importe. Ich brauche zu Weihnachten keine Erdbeeren aus Südafrika, die eh nach nichts schmecken zu überhöhten Preisen. Die Illusion, alles zu jeder Zeit kaufen zu können, ist ein irreales Unterfangen. Es vernichtet nur unnötig Geld. Braucht auch niemand.
Ich lebe sehr bescheiden, und staune immer wieder, für welchen Schnottrich sich so manche Leute das Geld aus der Tasche ziehen lassen... ![]()