Der große - GEGOSSENE - GOLD - SILBER - BARREN - Thread

  • Ich denke die alten Schöne "broodje" liegen so um die 900-950 Euro aktuell.

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  • Zu dem Jahr 2011 passt auch ein anderer meiner russischen Silberbarren.


    Die Herkunft lässt sich dank dem "C3" Stempel auf "Moskau Zentral" schließen. Genauer gesagt wurde der Barren in der Prägeanstalt:

    "Moscow Special Alloys Processing Plant (MZSS)" hergestellt.


    Er wiegt 1003 Gramm und anhand der rückseitigen Gravierung wurde der Barren im Rahmen eines Jubiläums übergeben.


    Wirklich besonders ist die Oberfläche. Die Ober- und Unterseite sind glatt, die Seitenflächen sind rau.


    Einfach herrlich diese Vielfalt bei diesen Barren [smilie_love]




  • Degussa Silberbarren 1000 g


    Goldbarren Wiki:

    Entgegen den meisten Silberbarren mit rückseitiger Motivprägung, für die kaum ein Markt existiert, erzielen seltene alte Versionen häufig Aufpreise bei Auktionen und im numismatischen Fachhandel.

    Die Vielzahl an unterschiedlichen Versionen machen die alten Degussa-Silberbarren zu einem interessanten Sammelgebiet. Im Bild ein seltener Kilobarren in der sogenannten Sargform.

    Beim Buchstaben "R" (rechts neben dem Feingewicht) handelt es sich vermutlich um einen Schweizer Kontrollstempel vom Kontrollamt Romanshorn.


    Gibt es dazu noch weitere Informationen? Wurden dieser Barren nach 1970 gegossen oder früher?

    Für weitere Angaben wäre ich dankbar.

    Gruß Rochade


  • ich weis leider auch nicht mehr, ich vermute aber mal vor 1970.

    Anbei ein Fotos meines Degussa mit R, sowie einen R und Seriennummer, der leider nicht meiner ist.

    Wir sind also schonmal bei mindestens 3 varianten mit R.


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  • @. Rochade

    Leider gibt es m. W. keine belegbaren Produktionszeiträume der verschiedenen Degussa Kilo-Barrentypen.

    Bei deinem gezeigten Kilo dürfte es sich - wie hier irgendwo schon mal vorgestellt - um die kantige Sargform handeln. Ich vermute, dass die Herstellung der nur noch gelegentlich auftauchenden Variante in den 1960er erfolgte.


    @. wuhamai


    Beide von dir gezeigte R-Varianten weisen bereits „fast“ die Standard-Barrenform mit abgerundeten Ecken auf. Deren Produktion schätze ich zwischen Ende der 1960er bis in die 1970er ein.

    Mir ist mit gleicher Barrenform noch eine Variante mit Feinheitspunze 999 bekannt (leider nicht meiner).


    Gruß bubi

  • bubi

    Danke Dir vielmals für Deine Angaben. Wie immer zuverlässig [smilie_blume].

    Ja, der von mir abgebildete Barren hat die von Dir genannte Sargform. Das Gewicht mit 1002g ist stimmig. Kurze Geschichte: Eine Nachbarin von mir hat im Jahre 1968 bei Degussa (alt) lange Zeit gearbeitet und nachdem ich ihr gestern den Barren gezeigt habe, hat sie gefragt, warum auf dem Barren keine Barrennummer zu sehen sei. Ohne diese Nummer sei ihr ein solcher Barren nicht bekannt. Daraus schließe ich, dass Deine These, der Barren sei in den 1960er Jahren gegossen, sich erhärtet.


    @wuhamai

    Dir ebenfalls vielen Dank für Deine Angaben und die Fotos der Barren. Leider kann Degussa (neu) zur Aufklärung der Geschichte dieser Barren nicht beitragen.

    Gruß Michael

  • Hat zwar nichts mehr mit dem Degussa R zu tun, aber ich habe hier noch ein paar Barren mit R bei denen das Produktionsdatum bekannt ist ;)


    Bei Interesse gerne melden ;)


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  • welcher Deiner gezeigten ist dein Lieblingsbarren und welcher ist der hochpreisige :?:

  • Die beiden oben links sind der Wahnsinn! Coole Degussa-Kilo-Sammlung!

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  • Die Barrenformen der oberen Reihe gefallen mir am besten.

    Meine „Lieblinge“ sind die beiden links abgebildeten.

    Diese werden gem. meiner Beobachtung kaum angeboten. Sie sind so rar, dass man sie nur per seltenstem Zufall einsacken kann. Über all die Sammlerjahre weiß ich lediglich von 4 Exemplaren.


    Wie so oft bei alten Barren (beide Varianten mit Feinheit 1000 stammen aus den 1950ern), existieren die meisten gar nicht mehr. Sollte ein Exemplar auftauchen, stammt es von einem alten Erstkäufer oder einem Erben. EM-Aufkäufer in den Städten geben leider diese „nicht marktfähigen“ Stücke fast immer in die Schmelze. Angebote bei professionellen Online-Händlern habe ich noch nie gesehen.

    Ahnungslose wissen nichts über deren Besonderheit; Kenner werden den Barren nicht günstig abgeben. Ich jedenfalls habe kürzlich ein Angebot von über 2000 Ocken pro Stück abgelehnt.


    Wer so einen Barren irgendwo günstig erwerben kann, sollte zuschlagen. Besteht selbst kein Sammlerinteresse, dürfte ein dankbarer Abnehmer bzw. Tauschpartner schnell gefunden sein.


    Gruß bubi

  • Heute konnte ich eine weitere Variante (rechter Barren) der kantigen Degussa Särge vereinnahmen.

    Diese unterscheidet sich im Gegensatz zum linken Barren (siehe mittleres Kilo/obere Reihe meines Variantenfotos im Beitrag 3538) im etwas höheren Logo bei gleicher Breite und länger gezogener Beschriftung.


    Gruß bubi

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