100 g Goldbarren wiegen keine 100 g

  • Mir steht eine größere Anschaffung ins Haus, deshalb musste ich Gold verkaufen. Nicht schön, gerade in der aktuellen Zeit, aber wenn man all in ist und keinen Kredit aufnehmen will, bleibt das nicht aus.

    Ich wollte zuerst meine Barren abstoßen, weil ich aus diversen Gründen nur noch Münzen im Portfolio möchte.
    Darunter sind auch alte, gegossene 100 g Barren (Heraeus, Johnson Matthey) und neuere Barren im Blister von der Perth Mint.
    Die gegossenen Barren habe ich vor Jahrzehnten zu meiner Anfangszeit bei einem renommierten Händler in München gekauft und damals hatte ich noch keine Feinwaage.
    Nachwiegen hielt ich bei dieser Adresse auch nicht für nötig, naiv wie ich damals war.


    Jetzt vor dem Verkauf auf die Waage gelegt und es fehlen zwischen 0,2 und 0,5 Gramm, was beim aktuellen Preis schon ein paar Euro ausmacht.
    Beim Händler hat sich das bestätigt. Betroffen sind nur die alten gegossenen, bei den geblisterten Perth Mint stimmt das Gewicht.

    Ich will jetzt gar nicht jammern, weil mein realisierter Gewinn ganz ordentlich ist, aber ist diese Abweichung bei Barren üblich?
    Würde mich wieder darin bestärken, zukünftig nur noch auf Münzen zu setzen.

    "Ihr denkt es wird irgendwann wieder besser, wenn ihr ihnen gehorcht.
    Aber es wird nie wieder besser werden, weil ihr ihnen gehorcht"


    Netzfund, Verfasser unbekannt.

  • LuckyFriday

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • bei Heraeus Barren ohne sichtbare Beschädigung auch ?

    0,2% allerdings im Plusbereich sind meine ich zulässig.

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

  • Früher gab’s doch die Münzschneider, die von jeder ein klein bisschen angekratzt haben… ist das hier evtl. Auch passiert? War das damals Gussfrisch oder ist das durch mehrere Hände gegangen?

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