Hallo,
die Überschrift ist vielleicht etwas blöd aber ich formuliere es mal so. Ich habe ZWEI identische Medaillen bzw. Gedenkprägungen geerbt. Im Netz habe ich irgendwo gelesen dass es mit 24K veredelt (plattiert) sein soll, aber dass war nicht eindeutig, da wohl mehere Varianten geprägt worden sind. Daher habe ich dass Ding mit einem Edelmetalltester getestet. Dass Ergebnis ist, dass es auf allen Kanälen als 18 bis 24 Karat Gold angezeigt wird (Leitfähigkeit, Widerstand etc.).
Als Vergleichsbeispiel eine waschechte 999 Goldmünze. Diese hat eine Leitfähigkeit von ca. 45,4 MS/m und einen Widerstand von ca. 2,20 uΩ-cm. Meine Medaille hat 46,5 und 2,00. Der Edelmetalltester hat etwas unter 2000€ gekostet und dringt durch alles durch, auch Blister, Plastik etc. Also Messung bis auf den Kern hindurch.
Okay, jetzt kommt der absolute Blödsinn (bitte dafür nicht verurteilen oder dass explizit kritsieren). Ich habe es daher mal quer durch die Mangel gejagt. Verbogen, zerkratzt, mit einem Hammer bearbeitet, in den Schraubstock gespannt und letztendlich ein Loch reingebohrt. Alles was rauskam, war rötlich-bräunlich in Farbe, eher so wie ein gut gerpägter Krügerrand (RB). Die Späne, die Absplitterungen und dass Innere vom Loch, alles, quer Beet, exakt die gleiche Farbe wie die Oberfläche.
An dieser Stelle jedoch hört meine Metallurgie Kenntnis auf, denn wie sicher ist es jetzt, dass das Ding doch aus Vollgold besteht? Sollte bei einer Plattierung (oder eben einem unedlen Kern) nicht irgendwann eine andere Metallfarbe zum Vorschein treten? [Blockierte Grafik: https://forum.gold.de/images/smilies/icon_confused.gif]
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