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    Lange her..


    Inmitten unserer aller Begeisterung über die großartige Entwicklung der Edelmetalle insbes. kommen einige Erinnerungen auf


    Mein 1. Goldkauf erfolgte 1959. Gerade aussertariflich geworden, kaufte ich zur Freude einen 100 g Degussa Goldbarren für 525 DM.


    Das sind rd 268 €, 3,22 oz zu 83 € / oz. Heute rd. 3800 €/oz, etwa das 46 fache!!


    Der nächste Kauf war 1961 eine kleine Gedenkmünze Pommern, III Dukaten / 9 g Feingold, zur Freude meiner aus Pommern stammenden Ehefrau für 75 DM, umgerechnet 133 € / oz, jetzt ist der hübsche Winzling rd. das 30 fache ca. 1100 € wert....


    Grüsse

    Edel


    Später mehr zu ersten Käufen von Münzen


    "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft." Jesse Livermore, 20.Jh.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

    • Offizieller Beitrag

    Lange her, Gold


    Mit der Ehe ab 1961 und Familie mit 3 Nachkommen trat eine Pause in Spekulation und Edelmetallkauf ein, zudem erfolgte 1961 -1966 Teilnahme an 26 Autorennen, über die ich hier zuvor berichtete.


    Der inzwischen erfolgte Aufstieg zum Bereichsleiter führte mit größerem freien Kapital zum Bau eines Eigenheimes, aber auch zu kräftigen Münzkäufen:


    9.03.1973 Medaille XXX Dukaten / 104,2 g zu 1216 / 1350 DM

    27.8.1975 div 100 Ps Chile je 296 DM

    06.9.1976 div. KrügerRand je 293 DM

    24.2.1978 div 20 SFR Vreneli je 140 DM

    26.2.1978 div. US 20, 10 + 5 $ zu 607,0 DM / oz

    etc etc, etc.....


    Alles in allem Traumpreise dieser Frühkäufe..... Hätte, wenn ..... ^^ wäre weitaus mehr gekauft worden.


    Zum Vorbeitrag: Auf Medaillen -- + Sonstiges -- wurden damals 11 % MWST. erhoben. Bekanntlich wurde diese durch das Merkel allein um 3 % erhöht.


    Grüsse

    Edel

  • Alles in allem Traumpreise dieser Frühkäufe..... Hätte, wenn ..... ^^ wäre weitaus mehr gekauft worden.

    Kaufen wir ein "A" (Traumpreise) oder ein weiteres "P" (Trumppreise) ? :D :P

    "Das Härteste, womit man jemanden treffen kann, ist die Wahrheit."

    • Offizieller Beitrag

    Kaufen wir ein "A" (Traumpreise) oder ein weiteres "P" (Trumppreise) ? :D :P

    Ja, der schnelle Finger. =) "a" ergänzt


    Diese Traumpreise werden wir nicht mehr annähernd sehen, Trump treibt mit seinen Aktivitäten die Preise weiter hoch... :]

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    Lange her, Silber


    Erstkäufe erfolgten ähnlich dem Goldbeitrag erst mit gestiegenem Einkommen, letztlich weniger als Gold insgesamt und in Barrenform:


    25.4.1973 einige 1000 g Barren je 475.00 DM = 242,60 €

    12.3.1975 einige 1000 g Barren je 410,70 DM = 209,40 €

    Später folgten

    08.1.2004 mehrere 1 kg Barrren je 201,84 €, 16 % MWSt. incl.


    Im Vergleich zu den heutigen Preisen bruchteilig rd.1:14.....


    Auffällig, daß wesentlich spätere Käufe preiswerter waren, Folge der hohen Vola des Dollar und des Silberkurse.

    Die Gold - und Silberbestände werden nicht getradet, sprich wurden akkumuliert und bestehen unverändert.


    Eher kurios ist, daß sich eine große Anzahl 1 oz Silbermünzen -- Maple Leaf und Mex.Pesos -- sowie 1/4 $ Münzen im Portfolio befinden, die aus dem monatl. Silberspiel im Forum stammen, das leider beendet werden mußte.

    Grüsse

    Edel

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    "Börsenweisheiten"

    Gerade einen alten Beitrag #2836 vom 10.5.2020 gefunden:


    ..."Nobody is perfect."


    Kaum ein Fehler, den ich an der Börse ausgelassen habe. ^^ Ausgenommen den, wegen Margin liquidiert zu werden.

    Jesse Livermore, wohl der größte Trader aller Zeiten, hat trotz seiner vielen Erfahrungen und Börsenweisheiten nicht verhindert, 2 x pleite zu sein. Wahrscheinlich kam er spät zu seinen Erkenntnissen.


    Eigene Erfahrungen hatten mich früh veranlaßt, diesen Thread einzurichten:

    Börsenweisheiten


    Dort finden sich allerlei Tipps und Erfahrungen aus aller Welt. Apropos Pleiten : Auch der mit allen Wassern gewaschene Andre' Kostolany war nach eigenem Bekenntnis 2 x pleite an der Börse.


    Tja, in einem längeren Börsenleben kommt einiges zusammen, selbst erlebt oder erlitten wurden immense Verluste, aber auch enorme Gewinne.

    Die beste Entscheidung war die, Börsenprofite zu wandeln in physisches Gold und Silber sowie Finanzierung aufwendiger Hobbies (u.a. Sternwarte + Instrumentarium). Die derzeitigen Spekulationen sind dagegen vergleichsweise gering.


    Noch zur Eingangsthematik: Nicht kalkuliert, aber gefühlt habe ich durch zu frühe Gewinmitnahmen mehr eingebüßt -- z.B. bei FNV, KL, GBR -- als durch späte Verkäufe verloren. Letzere sind durch Stop Loss begrenzbar, erstere kaum aufzuholen.


    Schwierige Balanceakte, bei denen neben Wissen und Können auch Glück und Bauchgefühll mitentscheiden..."


    Grüsse

    Edel

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    Et ess lang her, verdammp lang her...

    So aus einem Lied von BAP / Wolfgang Niedecken. Aus meinem langen erfüllten Leben will ich unter den ersten Worten über einige eindrucksvolle Erinnerungen oder Ereignissen berichten, heute:


    1.Aktienkauf
    Zu diesem kam ich zufällig durch das Angebot meiner damaligen Firma, der Weltfirma DEMAG -- bei der ich seit Jahren als Dipl.Ing. und Auftragsführer tätig war -- Firmenaktien zu erwerben. Die Anzahl war begrenzt mit starkem Kursabschlag.

    Ich erwarb die höchste Anzahl auch von meinem Vater und einem Kollegen, die beide nicht interssiert waren.

    Es war Ende der 80er Jahre, die Deutsche Wirtschaft brummte damals....Dieser Kauf war ein unerwartet hoher Erfolg, denn der Kurs verdoppelte sich in der Haltefrist um mehrere Tausend DM....

    Gutes Omen für die Zukunft. :]


    Grüsse

    Edel

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    Et ess lang her...

    1.Aktiendepot

    Dieses bestand entsprechend dem 1. Aktienkauf aus DEMAG Aktien. Nach und nach wurde es ausschließlich mit DAX Aktien erweitert, das 1.größere Depot bestand aus:


    AEG

    BASF

    Hoesch

    Kali & Salz

    Klöckner

    Lufthansa

    RWE Vz.

    VEBA


    Später kamen Hinzu:

    Allianz

    Mannesmann

    Siemens


    Interessant, daß etwa die Hälfte nicht mehr existiert, aber auch, daß schon frühzeitig Hüttenaktien im Depot waren, wenngleich erst für Eisen, Stahl und Salze.


    Dies wurden erst später bevorzugt zu Gold, Siber und Metallaktien gewandelt.


    Grüsse

    Edel

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    Et ess lang her...

    1. Goldkauf = 1. Edelmetallkauf

    Es war nicht der Verlobungs = Ehering, sondern zuvor 1959 ein 100 g Degussa Goldbarren. Auslöser war die Freude über eine Gehaltserhöhung zum "Aussertariflichen."

    Der Kaufpreis: 525 DM (rd, 268 €), heute müßte ich rd 12700 € zahlen, das 47 fache. Gold war aber schon bekanntlich rd 20 % teurer....


    Dies war ein Bruch in dem Aufbau meines Aktiendepots. Erst später erfolgten systematisch Käufe von Goldmünzen zumeist 1 oz sowie Silberbarren.


    Ein sehr abstraktes Gedankenspiel aktuell nach der stürmischen Goldpreisentwicklung : Wäre die Anlage in Gold statt in Wertpapieren erfolgt, verfügte ich über ein hohes Vermögen, nach eigener Definition 8 stellig! Hätte, wenn... ;) Nunja, wer hätte vor zig Jahren gegaubt, daß der Goldpreis um das zigfache steigt....


    Grüsse

    Edel

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    Et ess lang her...

    Eisernes Jubiläum

    Vor genau 65 Jahren bestritt ich das 1. meiner 26 Automobilrennen. Nürburgring - Südschleife. Ist das 1. mal schon aufregend genug, war es hier ein plötzlicher Wetterumschwung mit Starkregen.


    Als 1.der 2.Startreihe sah ich nach dem Start fast nur noch Gischt. Und das bei glitschiger Fahrbahn mit Gummiabrieb... Am Ende waren 4 Fahrzeuge herausgeflogen, was zum 3. Platz beitrug.


    Nb. wurde ich Pfingsten 1962 Zweiter mit eigen frisiertem Motor höherer Leistung. Preis ein großer massiver Silberpokal 925 er Si.


    Angehängt aus dem Net ein Foto zum DKW Momza, oben links die Startaufstellung des zitierten Rennens.


    Frohe Pfingsten!

    Edel

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    Et ess lang her ....

    Mit einem Auto, das 40 Jahre im Besitz war, davon 5 J als einziges. später als 2.und 3. Fahrzeug, verbinden sich sehr viele Erinerungen : Die Metamorphose von einer Familienkutsche bis zum erfolgreichen Rennwagen, der Eifelmaare umreundete oder Bergrennen gewann...


    Ganz kurz nur die Wandlung eines Tourenwagen (DKW Baisis 1000 mit hübscher Karosserie als GT):

    Primär ist ein starker Motor. Zweitakter werden durch Schlitze in Kolben und Motorblock gesteuert und deren spezielle Vergrößerung ist fast ein Wissenschaft und konnte mangels Fehlen von Unterlagen nur empirisch ermittelt werden. Der erste frisierte Motor eines DKW Händlers war aber gute Grundlage. Auch das Verdichtungsverhältnis ist bedeutsam und stieg von 6,5 auf zuletzt 10,5.

    In der Endphase hatten meine Motoren etwa gut 75 PS anstelle 50.


    Das verbesserte Fahrwerk: Die Hinterachse (massive Rohre) wurde umgeschmiedet auf rd 3 " neg. Sturz, Die Hauptblattfeder der Vorderache wurde ebenfalls umgeschmiedet auf 3 °neg,Sturz .Der Wagen wurde tiefer gelegt durch Abflachen der Blattferdern. KONI Stoßdämpfer brachten weitaus bessere und einstellbare Dämpfung.

    Frontriebler sind Untersteuerer, diese unangenehme Eigenart wurd hier fast beseitigt...


    Schließlich wurde alles, was nicht zur Fahrfunktion zählte, entfernt: Alle Innenverkleidungen, die Heizanlage, Teppiche; die schweren Sitze wurden gegen leichte Rennsitze ausgetauscht, die Auspuffanlage speziell verkleinert usw. So kamen rd. - 40 kg zusammen.


    Bis auf das Schmieden der Federn hat der Monza in 40 Jahren keine femde Hilfe erlebt und konnte einwandfrei zum Mehrfachen des Kaufpreises an einen Liebhaber verkauft werden zusammen mit einem auf 1100 ccm aufgebohrten hoch frisierten Motor, der etwa 80 PS Leistung hatte.


    Welche Entwicklung, denn ich erwarb das Auro mit 900 ccm und 40 PS! Zudem war ich der Einzige m.W., der nicht nur Rundstreckenrennen, sonder auch Bergrennen und Rennslaloms bestritt und gewinnen konnte.


    Grüsse

    Edel

  • Bis auf das Schmieden der Federn hat der Monza in 40 Jahren keine femde Hilfe erlebt und konnte einwandfrei zum Mehrfachen des Kaufpreises an einen Liebhaber verkauft werden zusammen mit einem auf 1100 ccm aufgebohrten hoch frisierten Motor, der etwa 80 PS Leistung hatte.

    Tut das nicht weh...den Monza mit eigenen Händen frisiert und gepflegt zu verkaufen?

    War doch eigentlich ein Familienmitglied ?!

    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, !dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will


    Jean-Jacques Rousseau

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    Tut das nicht weh...den Monza mit eigenen Händen frisiert und gepflegt zu verkaufen?

    War doch eigentlich ein Familienmitglied ?!


    Ja, war es und allen von uns ans Herz gewachsen. im Nachhinein habe ich das tatsächlich sehr bedauert,

    Selbst in abgewetztem Zustand ist der Marktwert jetzt um 80 - 100 000 €


    Keines meiner bereits erwachsenen Nachkommen wollte ihn übernehmen mit der etwas komplexen erforderlichen Pflege eines Vetrerans... Der feine Erlös kam dann auch den Familienmitgliedern zugute. Hauptmotiv nb. war nicht die Knete, sondern die nahezu Unmöglichkeit, den Wagen mit Gurten nachzurüsten.


    Grüsse

    Edel

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    Et ess lang her ....

    Passend etwas zu den Autostories....


    Autounfälle

    1. Autorennen. Seltsamer oder glücklicherweise hatte ich in 20 Rennen und wohl über 100 Probeläufen keinen einzigen Unfall, auch keine Kratzer. Wohl auch deshalb, weil ich nur 3 Rundstreckenrennen fuhr, wo es oftmals kracht; Alle anderen fuhr ich einsam gegen die Stopuhr.


    2.Straßenverkehr. Hier verursachte ich als Anfänger 2 Auffahrunfälle an Einfahrten zu Hauptstraßen, wo Vorausfahrende nochmals kurz heftig anbremsten, nur Kratzer an der Autoschnauze.

    Eher kurios ein Auffahrunfall einer Fahrerin in einer "Ente", die vorschnell im Gegeverkehr abbog:

    Deren Vorderwagen klappte fömlich zusammen, -- ein toller Anblick ^^ -- während die stabile Schnauze des Monza nur eine Lackabsplitterung erfuhr....

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    Wer alt werden will, muß lange leben -- Teil 1

    Sterben müssen wir alle, aber möglichst spät. [smilie_blume] Dabei lauern fast unendlich viele Gefahren, unser Leben zu verkürzen, sowohl äussere Enflüsse als auch unsere zerbrechliche Körperlichkeit.
    Aus meinem sehr langen Leben einige davon in memoriam.


    1. Äussere Einflüsse

    Nicht vergiftet

    Ein sehr sehr trauriges Ereignis hat mich mein Leben lang verfolgt: Der Tod von 2 Spielkameraden durch Hirnhautentzündung, Zeckenbisse in einem Dorf in Süddeutschland. Hätte auch mich gleichzeitig betreffen könnnen...

    Es waren Brüder und Nachbarskinder um 10 J alt....


    Nicht erschossen

    Hatte ich schon einmal geschildert: Gegen Kriegsende 1945 machten US Jagdflugzeuge mit ihren Maschinengewehren Jagd auf Menschen im Freien, ein Freund und ich konnten hinter einen riesigen Strohaufen fliehen, gleichzeitig wurde eine Bäuerin derart ermordet.


    Nicht geköpft

    Besonders seltsame Geschichte : Ich sprang auf die Deichsel zwischen 2 Heuwagen und fiel heunter, sah ein riesiges Rad kurz vor meinem Hals und konnt mich noch drehen...


    Nicht überfahren

    Zwischen dem Dorf und einer Kleinstadt besteht auf der Landstraßes Gefälle, das ich mit einem kleinen Leiterwagen zu schnellen Abfahrten nutzte. Die Beine lenkten die Deichsel, ein jüngerer Bruder hinter mir.

    Als das Wägelchen ins Schleudern geriet, schlingerte es breit hin und her: Ein rieige Ami Lastwagen kamn gena dann entgegen unf fuhr über den Wegrand, um uns zu schützen... Dies war 1946.


    Nicht erschlagen

    Als Projektleiter besuchte ich ein im Bau befindliche Stahlwerk ohne Helm, damals nicht vorgeschrieben.

    Aus etwa 20 m Höhe fiel ein Farbeimer von einem Kran herunter und schlug knapp 1 m neben mir auf, ein Helm hätte auch nicht mehr genutzt.


    Kein schwerer Autounfall

    Ist der normale Straßenverkehr schon riskant, sind es Aurorennen, wie zuvor erwähnt noch mehr. Alle Rennen fuhr ich ohne Gurte. Selbst heutige Torenwagenrennen sind heutzutage extrem abgesichert mit Mehrfachgurte, Fangnetzen etc.

    So wäre ein "Ausflug" bei einem Bergrennen einige 100 m Abhänge / Schluchten herunter wenig glimpflich abgelaufen, Gurte hin oder her....


    Grüsse

    Edel

  • Hallo Edel,


    Ich kann sehr gut verstehen, warum du die Kriegserlebnisse und den Verlust geliebter Menschen nicht vergessen kannst.

    Auch ich werde viele schlimmen Eriinerungen nie ganz los. Als Kind habe ich das Kriegsende mit dem Durchmarsch der Russen in unser Dorf 1945 in Ostpommern erlebt mit schrecklichen Erebnissen, mir pffffen Gewehrkugeln um die Ohren, aber schlimmer noch verlor ich meinen Vater im Krieg, die Russen erschossen genauer gesagt ermordeten in in unserem Dorf allein 14 Männer, darunter meinen Lieblingsonkel. ;(

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    Moin Elfe,

    Danke für deine Offenheit! [smilie_blume]

    Ähnlich wie du verlor ich meine überaus geliebte Lieblingstante Hedy kurz vor Kriegsende durch eine brit. Luftmine, barbarisches mörderisches Inselpack...


    Wir Kriegskinder haben so viel Gräuel erlebt, daß wir dergleichen keinem anderen wünschen.


    Umso unverständlicher, daß maßgebliche Politiker und Kreise für Krieg gegen Rußland hetzen. :wall:

    Diesen extremst überbezahlten Sesselfurzern wünsche ich höhere Einsichten, aber man schaue sich deren oftmals starre Visagen an, um daran zu zweifeln und zu verzweifeln.....

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    Auto fast unkaputtbar

    Tut das nicht weh...den Monza mit eigenen Händen frisiert und gepflegt zu verkaufen?

    War doch eigentlich ein Familienmitglied ?!

    Ja, war es und allen von uns ans Herz gewachsen. im Nachhinein habe ich das tatsächlich sehr bedauert,

    Selbst in abgewetztem Zustand ist der Marktwert jetzt um 80 - 100 000 €

    ...

    Hauptmotiv nb. war nicht die Knete, sondern die nahezu Unmöglichkeit, den Wagen mit Gurten nachzurüsten..

     

    Moin,


    Da hat Dallas etwas losgetreten.... ;) Offen gesagt, habe ich später den Verkauf später sehr bedauert, warum?

    Abgesehen vom hohen ideelen Wert war / ist der Monza nahezu unkaputtbar, er hätte Generationen überdauern können:


    1.) Die Karosse ist aus Kunsstoff und war einwandfrei.

    2.) Der Rahmen des DKW besteht aus legiertem Stahl, nahezu rostfrei.

    2.) Das Fahrwerk mit schweren Blattfedern, legiert und nichtrostend.

    3.) Beschläge sehr stabil von Mercedes, nach 40 J ohne Spiel.

    4.) Als Oldtimer brauchte das Wägelchen keine Abgasprüfung!


    Zudem hatte ich ein 2. Getriebe und 2 kpl.Ersatzmotore:.

    1000 ccm / ca. 65 PS, 1100 ccm ca. 75 PS sowie neue einstellbare Koni Stoßdämfer.


    Mit erneuerten Innenbezügen wäre der Marktwert zudem bedeutend gestiegen.

    Tja, zu spät... :(


    Grüsse

    Edel

  • Da hat Dalla etwas losgetreten.... ;)

    Das wollte ich nicht ... [smilie_blume]

    Aber ich habe mir fast gedacht, dass du es inzwischen sehr bedauerst.

    Ich bin auch so jemand, der sich schlecht von alten Erinnerungsstücken trennen kann.

    Wenn ich mal nicht mehr bin, sollen die Kinder und Enkel damit machen, was sie wollen.

    Da merke ich ja nichts mehr von. ;)

    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, !dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will


    Jean-Jacques Rousseau

  • Edel Man


    Zitat von Edel Man

    Ja, war es und allen von uns ans Herz gewachsen. im Nachhinein habe ich das tatsächlich sehr bedauert,

    Selbst in abgewetztem Zustand ist der Marktwert jetzt um 80 - 100 000 €

    ...

    Hauptmotiv nb. war nicht die Knete, sondern die nahezu Unmöglichkeit, den Wagen mit Gurten nachzurüsten..


    Nein, die Knete ist nicht das wichtigste: du hast best8mmt in gute Hände verkauft und die Erinnerung wird bleiben.

    Da du auch schon ein paar Tage auf dem Buckel hast - auch diese Tage müssen gepflegt werden - auch beim Menschen!

    Nicht nur körperlich auch die See braucht den Frieden und ich hoffe du hast diesen gefunden.

    PS. Mein alter NSU NTT ist 1986 im Rennzustand mit Anhänger von Berlin nach Bayern abgeholt worden,

    und wurde als Oldtimer bis zur Jahrhundertwende eingesetzt, beim Bergrennen.

    Ich habe den Frieden geschlossen und habe sogar noch ein paar Teile in der Garage entdeckt.


    Dir weiterhin gutes Gelingen und viele schöne Tage, Gruss RS

    .

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