Gold (und Silber) sind Wert-Konserven. Andere Sach-Werte können auch gut geeignet sein, sind aber i.d.R. aufwändiger in Sachen Anschaffung, Lagerung, Pflege und letztlich Wieder-Veräußerung.
Dass hier manche eine Menge heiße Luft absondern, liegt wohl auch an mangelnden eigenen Erfahrungen. Wer schon einmal eine Währungsreform mitgemacht hat, müsste eigentlich Bescheid wissen. Was nicht heißt, dass viele auch vergessen/verdrängen, wie es "damals" gelaufen ist. Oder irrsinnigerweise annehmen, dass keine Währungsreform mehr kommen wird. Es ist keine Frage des ob sondern nur des wann.
Konkretes Beispiel:
1987 - Oma Meier in einem Dorf bei Leipzig besitzt 10.000 Mark (der DDR), die sie in ihrem Haus versteckt hat. 2007 - Enkel Meier erbt das Haus und findet einen Packen buntes Papier. Die Freude ist groß ...
Bei der Währungreform 1990 wurde übrigens eben nicht das gesamte DDR-Geld 1:1 in DM umgetauscht, wie heute schon oft zu hören ist. Wenn man jemanden fragt, der es selbst erlebt hat, bekommt man mitunter erstaunliche Antworten.
Inzwischen vergessen die Leute auch langsam die DM-Preise von 2000, so dass sie die heutigen EUR Preise schon wieder "normal" finden.
Dank dieser kollektiven Demenz wird die nächste Währungsreform, ob mit komplettem Umtausch und Verfall der "alten" Währung oder schleichend wie von DM zu EUR wieder alle Papiergläubigen strafen. Und das ist auch gut so!
Gruß
Itaker