Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I

  • Vor kurzem während einer Reise in den tieferen "Osten" (Slowakei, Tschechien), von Bekannten die dort wohnen folgendes mitbekommen:


    "Bei uns wird jetzt auch Gold aufgekauft, pro g gibt es 40 Kronen (ca. 1,60€). Es gibt viele die das machen und Schmuck verkaufen, weil das Geld knapp ist."


    Nun, bei 1,60€ / g kann es einem egal welche Reinheit das EM hat - das ist aber Abzocke von Ahnungslosen, bzw. von denen die dringend Geld brauchen.
    Zur Info: eine Bekannte von mir, lebenlang gearbeitet, normaler durschnittlicher Job bekommt jetzt 300€ Rente. Wir reden hier von Tschechien...
    Für diese Leute ist es viel Geld, wenn sie mal ein paar g Au verkaufen für 1,60€ und gerade auf dem Land wissen wohl einige was Gold in etwa wert ist, haben aber keine Möglichkeit es loszuwerden. Die älteren sind dann schon überfordert, wenn es um Banken / Online / was auch immer geht.


    Grüße

    Leben und leben lassen.....

  • Hallo Osterhase,


    im Einzelhandel hat man halt gern seine 50% Gewinnspanne, oder andersrum 100% Aufschlag auf den Einkaufspreis. Das betrachtet man als normal, steht einem quasi zu.


    Und, Juweliere sowieso, bei ihrem sonstigen Kruscht erst recht. Man ist schließlich wer, man hat was, die teure Ladenmiete muß bezahlt werden, man pflegt beste Manieren und "beste Kundschaft", die's dicke hat; kleinliche Pfennigfuchser & Geizkragen stören da bloß.


    Wenn Du (armer Wicht :D) nicht genug Kohle hast, um 20 Euro je Gramm zu zahlen, für Gold, dann haste's halt noch nicht "geschafft", zur "besseren Gesellschaft" zu gehören, die da nicht so "kleinlich" ist, Du bist für den Juwelier mit Stil bloß ein neureicher, pfennigfuchsender Mob.


    Man muß da, in diesem Zusammenhang, richtig unsere geliebten Banken loben, die sind da supi-bescheiden :D :D :D 5% Aufschläge auf Fonds? 8% Handelsspanne beim Gold? Der Juwelier macht sich für sowas net die Finger schmutzig ;)


    War übrigens die Tage unterwegs und hab beim Dorftrödler im Provinzkaff 5 seiner verfügbaren 6 Goldmünzen aufgekauft; einen Vreneli (5,8 g fein) gab's für 85,-; dazu bisserl MDM-Zeuchs "kleinste Goldmünzen der Welt" mit Schiffahrt und so (aber PP!), je 20,- für die 1/25-Unze.


    Aber im Ankauf zahlt der auch höchstens 10-12.


    Da geht wieder mal nix über unsere Banken! ;)


    (dafür hat mich heut einer von meiner Exbank angerufen, mit Sonderangeboten zur "langfristigen Vermögenssicherung" :D oder so, und war ganz verwundert, was ich bloß gegen das supitolle Finanzsystem habe. Oh weh, Chance verpaßt. War viel zu verdattert, um ihm eine angemessene Geldanlage aufzuschwatzen :rolleyes: )

  • Bei einem tandler gestern ein Armreifchen entdeckt.....reines Gold eineinhalb Ünzchen...er will 1200...bei 1100 ziehe ich den Sack zu.....dann nehme ich ihm noch einen Silbercharivari ab......die Dinger aus Gold????


    Auch alte Orientperlen sind sehr schön.....das sind echte ungezüchtete so von 2-5mm....sehr rar.


    cu DL :D :D :D

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Erahrungsgemäß lassen sich die Bayern sich dies ausgefuchst von andern (Bahn /BUND/Steuerzahler) bezahlen...

    Hört auf dem dem Gekicher, eure Rente die ist sischä !

  • Wann ist ein Unternehmen (Staat) pleite ?


    a) Wenn es nicht mehr zahlen kann ?
    b) wenn die Schulden gigantisch sind und weiter anwachsen ?


    Leider a)
    Wegen b) könnte a) aber schneller eintreten....

    Hört auf dem dem Gekicher, eure Rente die ist sischä !

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  • Hab ich heute auf Aol entdeckt.....die Verbreitungsphase beginnt.....jetzt heist es langsam anschnallen, der Zug wird bald abfahren....


    http://finanzen.aol.de/SparenA…tuerzen-1410602414-0.html



  • Willkommen in der DDR 2.0 wo der Staat der einzige, versagende und sich selbst befriedigende Unternehmer war.

    Ende gut alles gut.


  • Sidha, einerseits ist deine Ausführung logisch, andererseits ist unsere machtgeile "Elite" dermaßen gierig, dass ich nicht an eine Resignation derer glaube. Mir würden so spontan schon noch einige Dinge einfallen -aber die schreibe ich hier nicht öffentlich, wer weiß ob sie sich die Anregungen nicht auch aus dem Netz holen.
    Es gibt noch genug, was man dem "Drecksgesockse" ( damit sind wir gemeint) aus der Tasche ziehen kann.
    Uns geht es noch so gut, dass noch nicht einmal die Franzosen auf der Strasse sind.

    Wenn man die Zipfelmütze über die Augen zieht- sieht man nichts mehr

  • "Got Gold? Silver? Oil? Wheat? Soybeans? etc. "


    Dies fragt der immer empfehlenswerte Ty Andros in der jüngsten Folge seiner "Fingers of Instability".


    http://www.financialsense.com/…als/andros/2007/0924.html


    Der Versuch einer subjektiven Zusammenfassung:


    Es bleibt dabei: Es gibt schier unglaubliche weltweite Geldmengen. Der letzte von den US-Finanzingenieuren inszenierte Exportschlager, die verbrieften Schuldeninstrumente, sind mausetot und werden es auf absehbare Zeit bleiben ebenso wie der Druck auf die Banken anhalten wird als Agenten dieser Schuldenflut.
    Alles, was mit komplexen Schuldenkonstruktionen zu tun hat, wird weitgehend gemieden werden wie das Weihwasser vom Teufel.


    In der anlaufenden gigantischen Reflation in den G-7 Staaten werden die Investoren nach allem heischen, was überschaubar und greifbar ist. Dazu gehören auch weit höhere Zinsen am langen Ende, weil die hochinflationären Konsequenzen der Notenbankpolitik offenkundig sind. Jeder weiß nun, daß die Zentralbanken die Fehlinvestitionen der großen Finanzhäuser per Inflation in Kauf nehmen und sogar, wie zuletzt in England, für ALLE Spareinlagen bürgen wollen - per Inflation.
    Die bisherigen Trägerwährungen der Carry Trades, der Franken und der Yen, dürften unter Aufwertungsdruck geraten (notabene daß der Yen-Währungsmarkt ungleich größer ist als der Goldmarkt).
    Die 12 Billionen $ US-Schulden, die von ausländischen Investoren gehalten werden, müssen inflationär mehr und mehr auf andere Anlagefelder verteilt werden: Aktien, Rohstoffe, Währungen, freilich auch Gold und Silber.


    Demnach stünde Ein "Crack up Boom" an wie wie aus dem Lehrbuch eines Ludwig von Mises:


    "It is called repatriation and it is set to skyrocket. Every pullback in the stock markets of the G7 will be met with waves of buyers looking for bargains. Vicious slides are front and center right now. Volatility should continue for the foreseeable future, so turn volatility into opportunity and learn how to invest in UP and DOWN markets. Do your homework or find someone who does and benefit from them!"


    This unfolding turmoil is only a buffet table of opportunity, are you prepared?


    grüsse


    auratico

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