Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I


  • ach ja um mich selber zu zitieren


    momentan haben wir grad die 796 dollar durchschlagen , 4 dollar von den 800 entfernt und momentan spinnt der gold preis pro sekunden ausschläge von 3 dollar, normalerweise bewegen sich die ausschläge so um die 20-50 cent

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    Der Taler in der Schüssel klingt, die Seele in den Himmel springt :]


    --= I know what to do =--


    "Banken sind gefährlicher als stehende Armeen"
    Thomas Jefferson


  • Ich denke, sie wollen ihren Konsum und Konjunktur auf Teufel komm raus wieder in Gang bringen. Inflation oder Dollarschwäche geht denen ziemlich am Boppes vorbei. Einerseits Häuserpreise weiter runter, parallel dazu Dollar weniger wert => Für Ausländer wird es definitiv preiswerter in USA. Wer dauf steht....bitteschön!
    Wichtig allerdings: 1.45usd/€ und 800 usd/oz POG werden wir wohl kurzfristig sehen. Das ist ja auch schon was!

  • die 1,45$ pro 1 € haben wir heute um 20.00 uhr schon gesehen ,neues allzeithoch....


    was ich mich frage ist , wie wollen sie mit billigen dollar ihre wirtschaft ankurbeln? ihre wirtschaft dürfte zu 3/4 aus binnenmarkt bestehen,


    wenn sie für ihre leute alles im geschäft teuerer machen, die leute aber gleichzeitig nicht mehr verdienen, dann dürft das ihrer wirtschaft schaden.


    ich denke es gibt immer noch ein starkes problem mit der kreditvergabe und eine wirtschaft ohne kredit ist relativ tot, bzw. kann nicht das nötige wachstum erbringen die erwartet wird.


    deshalb wird günstig geld von der fed? geliehen um diesen kredit dann an die firmen wiederum zu verleihen, den ihr eigenes geld wollen sie nicht hergeben zum verleihen, weil sie entweder nicht flüssig sind, oder denken die andere bank die meinen kredit will wird es nichtmehr zurückzahlen.


    da passt auch sehr gut die heutige meldung,das Cerberus (investment firma) keinen kredit in höhe von 6mrd. dollar bekommen hat um eine investition zu tätigen.., also haben entweder die banken keine 6mrd. mehr flüssig oder sie denken das momentan alles so unsicher ist das man lieber keinen kredit in dieser höhe ausgibt da cerberus diesen vielleicht bald nicht mehr zurückzahlen kann, man sollte wissen die banken wissen ziemlich gut wie es hinter dem vorhang aussieht und ihr verhalten zeigt das es ziemlich schlimm aussieht, vor 1 jahr hätten sie cerberus 10mrd hinterhergeschmissen wenn er 6 mrd. verlangt hätte !!!

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    Einmal editiert, zuletzt von just ()

  • Zitat

    Original von Golden Earring
    Ich denke, sie wollen ihren Konsum und Konjunktur auf Teufel komm raus wieder in Gang bringen. Inflation oder Dollarschwäche geht denen ziemlich am Boppes vorbei. Einerseits Häuserpreise weiter runter, parallel dazu Dollar weniger wert => Für Ausländer wird es definitiv preiswerter in USA. Wer dauf steht....bitteschön!
    Wichtig allerdings: 1.45usd/€ und 800 usd/oz POG werden wir wohl kurzfristig sehen. Das ist ja auch schon was!


    Damit werden sie aber Schwierigkeiten bekommen. Inflation und Abwertung nützt ihnen nichts. Sie sind keine Exportnation und abgesehen von IT und Pharma auch nicht konkurrenzfähig. Eine Abwertung bringt somit nur auf sehr lange Sicht (10+ Jahre) etwas. Dafür fallen jetzt die Kapitalimporte weg, Güterimporte (insb. Öl) werden teurer. Das kann sogar nach hinten los gehen -> Rezession druch fehlende Auslandsinvestitionen, teure Importe (Öl, Rohstoffe usw. -> ein großer Teil des Benzins wird aus Europa geholt, da die eigenen Raffenerien nicht reichen) und gleichzeitig weniger Staatsausgaben (kauft ja keine mehr die Bonds und finanziert die USA).


    Eigentlich geht es nur noch darum, die Märkte (Aktien, Banken, Immos) gut aussehen zu lassen, um den Schein zu wahren. Abgesehn davon soll (nach ihrer Rechnung) die Wirtschaft gut laufen mit 3,9%. Sollte wegen fehlendem Kapitalimport der Staat zu Einsparungen gezwungen werden, so geht das nur beim Militär. Damit geht aber die letzte Säule des Imperiums vor die Hunde.


    Es ist ein Verbanquespiel .

    Einmal editiert, zuletzt von Mehlwurm ()

  • Wenn die Zinsen fallen, werden die Kreditzinsen und auch Kreditkartenzinsen billiger. Schon werden die monatlichen Belastungen nicht weitersteigen und bleiben weiter tragbar. Bei einer Schuldenwirtschaft, wie in USA, sind die Kreditzinsen halt ausschlaggebend. The show must go on!


    "sie denken das momentan alles so unsicher ist das man lieber keinen kredit in dieser höhe ausgibt da cerberus diesen vielleicht bald nicht mehr zurückzahlen kann..."
    Dem ist nichts hinzuzufügen.;-)

  • Zitat

    Original von Golden Earring
    Wenn die Zinsen fallen, werden die Kreditzinsen und auch Kreditkartenzinsen billiger. Schon werden die monatlichen Belastungen nicht weitersteigen und bleiben weiter tragbar. Bei einer Schuldenwirtschaft, wie in USA, sind die Kreditzinsen halt ausschlaggebend.


    ja schon, aber wenn sie plötzlich ihre monatlichen belastungen wieder bedienen könnten bleibt das nachhaltige problem der inflation, alles in deren land dürfte teurer werden(allerdings mit einer gewissen verzögerung), somit können sie vielleicht ihre häuser mit ach und krach abzahlen (und das dauert jahrzehnte nicht wochen!!!!) während die binnenwirtschaft nicht mehr richtig funktioniert, da nun alles so teuer geworden ist, dies wird dann über jahre sich so weiter verhalten...


    bloß wenn in den usa in der wirtschaft tote hose ist, dann investiert dort kein ausländer mehr was... somit haben deren bewohner kein neues geld mehr um ihre schulden abzubezahlen,


    ich sehe da eigentlich keinen richtigen ausweg als den zumindest kurzfristigen absturz der amerikanischen wirtschaft. die usa haben einfach zu viele probleme von allen seiten, wenn sie versuchen ein problem wegzudrücken wird ein anderes problem größer, wenn sie wieder versuchen das größere problem wegzudrücken dann wird wieder ein anderes größer , es ist so als ob sie 10 fussbälle mit zwei händen versuchen unter wasser zu halten, die einzige lösung ist die luft aus den fussbällen zu lassen oder das wasser abzusaugen, aber zumindest einzufrieren..


    ich weiß jetzt nicht wie ich dieses beispiel auf die reale welt übertragen soll 8o

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  • Es gibt noch eine Lösung, eine schöne solide Platte aus Gold drauf legen, das hält die aufmüpfigsten Blasen unten...
    Und so sehe ich den Ausweg aus dem zuvor beschriebenen Dilemma:


    Der Goldstandard wird mit den zunehmenden Entscheidungen der Anleger für Gold als Inflationshedge auf den Weg gebracht. Dieser Abstimmung mit den Füßen haben die entsprechenden Kreise nichts mehr entgegenzusetzen. Der letzte und Letzte, der es ehrlich ensthaft betrieb, war der "Verschenker Brown" als Schatzkanzler...
    Ansonsten kommt die USA damit ganz gut klar, wenn man voraussetzt, daß noch "was da ist" von ihrem Zeug´s.
    Tatsächlich könnten "Sie" viel mehr besitzen, als offiziell dargebracht.
    Man erinnere sich z.B. an die Unmengen an Japanischem Raubgold WWII aus ganz Asien (!), weswegen ja angeblich auch die zwei Mami´s aller Bomben gezündet wurden, um die anrückenden Sowjets abzuhalten...
    Egal was die FED selbst unter Kontolle hat, man kann getrost davon ausgehen, daß der allergrößte Teil des "above- und underground-Goldes sich in den wohlgepflegten Händen der entsprechenden Familien befinden, die unsere Geschicke leiten und immer zur richtigen Zeit auf der richtigen Seite sind.
    Was macht es da, wenn für ein Unze nun 40.000$ oder 20.000€ gezahlt werden müssen, eine Blase braucht´s halt und Hauptsache, man ist vorher schon gut positioniert...
    Darum ist es wichtig zu sehen, wie wenig gefördertes Gold tatsächlich neu auf den Markt kommt.
    So sind gigantische 2500 t Förderung tatsachlich nur soviel, daß sich 100 Mio. Menschen gerademal ca. 0,8 oz kaufen können. In Anbetracht der vielen "Reichen" auf dem Globus, mal nur 5% der Weltbevölkerung sind schon 300 Mio. Menschen, die vielleicht noch ein zehntel-ünzchen erhaschen wollen..., wenn das mal keine Squeeze-Stampede gibt, was da für Unmengen geshortet sind u.s.w....

    imho immer to da moon wg B-52 konfetti


  • An Selbstbewusstsein und Glauben fehlt es Ihnen ja weiss Gott nicht. Ich denke noch nicht mal, das sie einige Züge im Voraus denken. In ihrem grenzenlosen Optimismus und Glaube an sich, lösen sie immer nur das nächste Problem, und die ist für sie, wie auch immer wiederholt, die Konjunktur! Die letzten 25 Jahre kann ich mich nicht an eine richtige Rezession erinnern. Im Ernst, ich bin 100%ig deiner Meinung, das sie auf eine Katastrophe zusteuern, aber das sehen die Amis anders! Nur wie sie aus dieser Nummer rauskommen werden, wissen die Götter.
    Aber wie auch sonst hier im Forum bereits dargestellt: Bei einem echten Crash, werden sie irgendwie alle Schulden los und schwuppdiwupp, haben sie wieder die Finger auf der neuen Währung. Und der Schaden wird brüderlich auf alle Völker verteilt, "um einen grösseren Schaden von der Weltwirtschaft abzuwenden"! Da kommt einem schon die Galle hoch.

  • ich denke schon das die usa als ganzes wenn man die usa mal als eine firma betrachtet, das problem verschuldung schon überdacht haben, dort drüben wird es sicher leute geben die sich mit der zukunft ihres landes beschäftigen , wenn man sich die ganzen kriege anschaut die die nächsten 10 jahre jedesmal sicherstellen sollen für die usa..


    es ist irgendwie so, wenn man bei einer bank(alle länder ausser usa) 1000 euro schuldet wird man schlecht behandelt, wenn man der bank aber 10.000.000 € schuldet wird einem gleich ein kaffee angeboten... weil die bank ihr geld ja wieder zurückhaben will, verscherzt sie es sich lieber nicht mit dem kunden(eben die usa=kunde)


    wenn die welt ihr geld wieder zurückhaben will muss sie dafür sorgen das es der usa gut geht, wenn die welt dafür sorgt das es der usa schlecht geht, dann können die lange auf ihr geld warten...


    die frage ist ob alle konstellationen so ausgehen wie die usa sich das möglicherweise vorstellen, wenn die welt sich plötzlich abwenden sollte von den usa und sich richtung russland/indien/china wendet wird die usa plötzlich unwichtig und damit hat die usa dann nicht gerechnet, vielleicht will sie sich mit all ihren kriegen deshalb "auch wichtig machen" bzw. ihren dollar wichtig machen, wenn es keinen irak krieg gäbe dann würde sie mittlerweile euro kaufen müssen um an das öl zu kommen , desweiteren hätten sie kein sprungbrett in den iran da dieser ja auch bald nicht mehr in dollar handeln will...



    gold wäre ne möglichkeit um ihre probleme schnell zu lösen, allerdings ist das dann ein einmaleffekt, wenn die usa danach wieder so weiterleben würden wie jetzt haben sie beim nächsten mal kein gold mehr (ausser sie klauen es sich wieder zusammen durch einen World War 3)


    das gold würde einfach sehr sehr teuer werden sagen wir mal 100.000 dollar pro unze, dann verkaufen sie einfach ihre unzen und sind so ihre schulden los, allerdings müssten sie sofort danach eine wirtschaft haben bzw. eine handelsbilanz aufweisen können die ausgeglichen ist, sonst kommen sie wieder in das jetzige dilemma (was sie vielleicht wieder für 50 jahre aufrecht halten können..)


    das die usa kein gold verkaufen, offiziell zumindest, könnte also ein hinweis sein das sie ihre währung goldgedeckt handeln werden wenn man beim point of sudden death angekommen ist, der point of no return ist bereits überschritten meiner meinung nach.


    im großen und ganzen wäre das aber eine ganz große abzocke vom ausland wenn man für 100.000 euro /uz gold verkaufen würde, da im ausland die unze vielleicht immer noch 550€ /uz gold wert ist und der dollar aber 100.000 $ die unze, d.h. die usa verkaufen vielleicht 1000 unzen, damit sind sie ihre schulden vielleicht los, aber bei uns sind die unzen immer noch je 550€ wert. d.h. die 100.000dollar die damals noch 50.000 euro wert gewesen sind sind jetzt plötzlich nur noch 550 euro wert, ein verlust für europa von praktisch 99 prozent des damals verliehenen geldes!!!! heute wird ist der buchwert des kredites noch als umsatz bzw. gewinn gebucht, wenn der dollar aber abstürzt kann das ausland ihre kredite an die usa aber bald als totalverlust in die bücher eintragen...


    das vertrauen wäre hinüber, aber die usa hat ihren arsch gerettet und kann nochmal von vorne anfangen, wir europäer dann aber auch, weil unser erspartes sozusagen dann weg ist.


    die usa hat aber nichts zu befürchten sie hat ja dann ihren raketenschild :O

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    Einmal editiert, zuletzt von just ()

  • Zitat

    Original von Dagobert
    Es ist unsere Währung, aber Euer Problem! :D


    jep der satz triffts


    mir ist dabei was eingefallen, wir können die usa "zurückverarschen"


    sozusagen unsere währung zu deren problem machen,


    wir entwerten unser geld ganz einfach mit dann sind 100.000 $/uz gold auch immer 50.000 €/uz gold wert, die bevölkerung könnte dann halt etwas sauer werden, das wäre aber die bevölkerung der usa auch bei der entwertung :)


    man muss die usa mir ihren eigenen waffen schlagen :D

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  • just, das war ziemlich dumm-backig ...


    vieles, was die US zum Leben brauchen (nicht nur zum Konsum) wird ausserhalb der US erzeugt.


    Das KnowHow für eine entsprechende Produktionskette ist (ausser im Finanz- ,Militär- und Grosshandelsbereich) gar nicht mehr vorhanden. Das entsprechende "Humankapital" ebenfalls nicht.
    Um eine Re-Vitalisierung der Produktion innerhalb der US zu erlauben, bedarf es zu allererst eine
    Menge entsprechend ausgebildeter Arbeitskräfte - nicht nur einer komparativ, wertlosen/abgewerteten Währung.


    Gruss


    Germoney


    p.s. Ausserdem ist unsere Währung schon längst deren Problem geworden.

    As a general rule, it is foolish to do just what other people are doing,
    because there are almost sure to be too many people doing the same thing.
    William Stanley Jevons (1835-1882)

    Einmal editiert, zuletzt von germoney ()

  • ja, das gemeinsame Abwerten der Währung im Gleichklang ist ja nötig und wird so gemanagt.


    Die EZB dürfte kaum die Zinsen anheben können, dies wurde den $ weiter in den Abgrund stürzen und die Deutsche-Exportweltmeisterindustrie auch. So mußte auch die Schweiz von ihrer knallharten Golddeckung wegkommen, die haben ja auch ein bisserl Präzisionsindustrie...
    Ebenso schlecht wäre dies für den "Staatshaushalt", immer noch AAA geratet?, der mit den billigen Zinsen besser zurechtkommt! Man stelle sich vor, die Zinsen würden auf das Maß steigen, mit dem Volcker 1980 Gold wieder zurückdrängen konnte, so was von 20% p.a.
    Die Staatseinnahmen könnten dann nicht einmal mehr den Schuldendienst finanzieren, geschweige denn Pensionen und Diäten...
    Gerade aus dieser Überlegung heraus ist es verständlich, daß die Währungen insgesamt gegen wertlos gehen...
    Hier zum Hartgeld aktuell: alles orderly


    http://aycu05.webshots.com/ima…006131586877649086_rs.jpg

    imho immer to da moon wg B-52 konfetti

  • Hallo Just,
    das ganze Thema bezüglich USA, Geld-und Schuldenpolitik, ist mittel- oder langfristig wirklich nicht einfach durchzuschauen oder vorauszusehen, weder wirtschaftlich, noch politisch. Eher voraussehbar ist der kurzfristige Verlauf.
    Im Moment scheint nur klar zu sein, das so für die nächsten 1-2 Monate fundamental noch ziemlich alles für Gold/Rohstoffe spricht. Gut, es könnte 20-30 usd, vielleicht auch 50 usd mal zürückgehen (technische Reaktion, irgendwelche Abverkäufe, Gewinnmitnahmen ,was weiss ich, :-)) Aber ansonsten scheint die Wahrscheinlichkeit von steigenden Preisen höher zu sein. Und "als Spätgeläuterter:-)" , tu ich mich mit dem Gedanken an grösseren Goldbesitz eh schwer. Gut, das ganze Finanzdesaster gibt einem schon das Gefühl, auf das richtige Pferd zu setzen. Aber Fakt ist, man ist spät eingestiegen, und das Risiko einer, wenn auch theoretischen Preiswende, würde einen schon schwer treffen. Deshalb die penible Beobachtung der Notenbanken mit Argusaugen, um den Zeitpunkt, wenn "die Bowle vom Tisch genommen wird", nicht zu verpassen. Ich denk, das ist das Hauptaugenmerk, das es zu verfolgen gilt. Und darauf sollten alle Späteinsteiger in Gold und Silber versuchen zu konzentrieren. Ich bin auch für jeden Beitrag dankbar, der die Zins- und Notenbankseite sowie die objektiven fundamentalen Fakten behandelt.

  • ... wird spassig werden, morgen..


    By the way, Newmont zeigte heute, dass Big and Gready/Greasy Money cometh this way...
    all die Bluthunde, welche bisher schliefen, sie sind aufgewacht... wir werden noch viel Spass in den nächsten 4 - 6 Monaten haben.





    Bild 1 (Kitco Late Nite)


    Bild 2 (NEM)

  • G_S,
    bezüglich deiner Aussagen kann man nur zustimmen:


    "Die EZB dürfte kaum die Zinsen anheben können, dies wurde den $ weiter in den Abgrund stürzen und die Deutsche-Exportweltmeisterindustrie auch...." und


    "Man stelle sich vor, die Zinsen würden auf das Maß steigen, mit dem Volcker 1980 Gold wieder zurückdrängen konnte, so was von 20% p.a.
    Die Staatseinnahmen könnten dann nicht einmal mehr den Schuldendienst finanzieren, geschweige denn Pensionen und Diäten..."


    Die Notenbanken werden wohl in Zukunft eher an Pest laborieren!

  • ja, mein ich auch. Pest is allemal besser als das andere Zeuch´s da, das mit den Cholerikern...

    imho immer to da moon wg B-52 konfetti

  • ...und da die Hyphoteken nicht mehr ausreichend besichert sind, werden die Immo´s zangsverschleudert in den abstürzenden Markt. Mit dem Erlös können dann die aufgelaufenen Zinsen dann etwas abbezahlt werden...
    Wie ich öfter gelesen habe, sollen in good old spain hauptsächlich Hypokredite mit variablen Zinsen laufen, oft Verträge mit Laufzeit über 30 bis 50 Jahre(!), da Immo´s so teuer...
    was war da das Stichwort, Zinsknechtschaft etwa? Und das Lustige ist, die Gesalbten werden sich zu Tiefstpreisen mit den Immo´s einzudecken wissen, so sie was taugen, die Immo´s meine ich...


    hier noch aus dem G-E Forum: Unser gottlob lieber Bennyboy
    [Blockierte Grafik: http://www.hedgefundcrash.com/img/i/508595goldbug-bernanke.jpg]

    imho immer to da moon wg B-52 konfetti

    Einmal editiert, zuletzt von G_S ()

  • Zitat

    Original von Golden Earring
    Hallo Just,
    das ganze Thema bezüglich USA, Geld-und Schuldenpolitik, ist mittel- oder langfristig wirklich nicht einfach durchzuschauen oder vorauszusehen, weder wirtschaftlich, noch politisch. Eher voraussehbar ist der kurzfristige Verlauf.
    Im Moment scheint nur klar zu sein, das so für die nächsten 1-2 Monate fundamental noch ziemlich alles für Gold/Rohstoffe spricht. Gut, es könnte 20-30 usd, vielleicht auch 50 usd mal zürückgehen (technische Reaktion, irgendwelche Abverkäufe, Gewinnmitnahmen ,was weiss ich, :-)) Aber ansonsten scheint die Wahrscheinlichkeit von steigenden Preisen höher zu sein. Und "als Spätgeläuterter:-)" , tu ich mich mit dem Gedanken an grösseren Goldbesitz eh schwer. Gut, das ganze Finanzdesaster gibt einem schon das Gefühl, auf das richtige Pferd zu setzen. Aber Fakt ist, man ist spät eingestiegen, und das Risiko einer, wenn auch theoretischen Preiswende, würde einen schon schwer treffen. Deshalb die penible Beobachtung der Notenbanken mit Argusaugen, um den Zeitpunkt, wenn "die Bowle vom Tisch genommen wird", nicht zu verpassen. Ich denk, das ist das Hauptaugenmerk, das es zu verfolgen gilt. Und darauf sollten alle Späteinsteiger in Gold und Silber versuchen zu konzentrieren. Ich bin auch für jeden Beitrag dankbar, der die Zins- und Notenbankseite sowie die objektiven fundamentalen Fakten behandelt.


    Welches Risiko wiegt schwerer:
    50 Prozent Verlust bei einem Goldinvestment?.


    oder größenordnungsmäßig 95 Prozent bis 100 Prozent Verlust durch Inflation und / oder Forderungsausfall?.


    Was bitte ist an dem Wort BANKROTT nur so schwer zu verstehen, wenn man schon so weit gekommen ist, daß es ein Finanzdesaster gibt?.


    Nach dem Wörtchen "Bankrott" sollte man auf die beiden bösen Verwandten Konkursverschleppung und Konkursbetrug hinweisen und darauf, daß auch mit nicht mehr werthaltigen Währungen betrogen werden kann und auch betrogen wird, es also auch Geldbetrug bzw. Währungsbetrug, auch Inflation genannt, gibt.


    Opfer sind regelmäßig Gläubiger, auch "Sparer" genannt. denn nur, der etwas hat kann etwas verlieren bzw. nur jemand, der einen vermeintlichen Anspruch erworben hat, kann darum gebracht werden, in dem man ihm vorgaukelt, dieser Anspruch wäre zeitlich nahezu unbefristet einlösbar.


    Genau für diese Gruppe wird seit 1971 ununterbrochen Theater gespielt. Ja, exakt ab dem Zeitpunkt, ab dem der Dollar und damit auch seine Derivate nicht mehr zu einem festen Verhältnis in etwas REALES umtauschbar sind.


    Die schauspielerischen Fähigkeiten der Akteure sind mit der Zeit derart verloren gegangen, daß man derzeit nur noch von Schmierentheater sprechen kann. Die Lügen sind so plump, daß sie jeder erkennen kann, der sie sehen will.


    Was also willst Du: weiter belogen werden, weiter Lügen glauben und zusehen, wie die Karre vor die Wand gefahren wird und dann darin verbrennen - oder bei voller Beschlenigung ausstigen, auch auf die Gefahr, Dir Blessuren einzuhandeln und schlimmstenfalls sogar ein paar Knochen zu brechen?


    Wenn Du nun mit Deinem Schicksal haderst, dann sage ich Dir: hättest Du früher genauer hingesehen, wärest Du an der letzten Ampel vor der Wand in aller Ruhe ausgestiegen. Schließlich hatte man Dir schon lange zuvor gesagt, daß man jederzeit blitzschnell und mühelos Richtung Wand beschleunigen kann, und daß es zwar nicht Dein Wagen, aber als Insasse primär Dein Problem ist. Warum also bist Du nicht früher ausgestiegen?. Nun bist Du entweder Hart gegen Dich selbst oder andere werden hart gegen Dich sein. Du alleine hast Dich in eine aus Deiner Sicht ungünstige Situation hineinmanövriert und Du alleine entscheidest, ob und wie Du wieder aus der Nummer hinauskommst.


    Keine Entscheidungen sind auch Entscheidungen.


    Alles klar?!.


    Und da sind dann noch Silberzehner: Nominalverluste sind da unmöglich und die Subatanz ist zu etwa 50 Prozent durch physisches Silber gedeckt. Habe ich auch mit einigen K gemacht. Egal, ob die einen Wertzuwachs haben oder nicht. Ich kann abwarten. Mit begrtenzten Nominalverlusten oder Realverlusten habe ich kein Problem mehr. Jedoch mit der Gefahr, illiquide zu werden. Das ist das verdammt größte Problem, das einem Edelmetallbesitzer zustoßen kann. Es zwingt ihm zum Verkauf seines Metalles und das möglicher Weise zur Unzeit. Alles in Barren und hier nicht kursgültigen Münzen, das wäre auch ein bischen schwachsinnig, denn eine Hyperinflation läuft niemals linear ab. Das wäre viel zu einfach.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    2 Mal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

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