ZitatOriginal von GOLD_Baron
Heute in einem Monat BEGINN DER GATA GOLD CONFERENCE IN WASHINGTON!
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Hallo,
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best regards
BAAL
18. Juli 2026, 18:24
ZitatOriginal von GOLD_Baron
Heute in einem Monat BEGINN DER GATA GOLD CONFERENCE IN WASHINGTON!
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BAAL
ZitatAlles anzeigenOriginal von GermanLong
(...)
Am Ende jedenfalls landen die Schulden der Rettungsaktionen zum großen Teil beim Staat, so wie es aussieht. Oder bei der Zentralbank, die wertlose Papiere als Sicherheiten für Liquidität annimmt.
DANN erst dürften diese ernsthaft weginflationiert werden. Ein erster Ansatz sind die Schecks im Mai für die US-Haushalte. Ein nächster ist direkte Monetisierung, wenn Wertpapiere (d.h. Schuldpapiere) also nicht mehr als Sicherheit für Kredit hinterlegt, sondern von den Zentralbanken direkt aufgekauft werden.
(...)
Mit der wahren Geldmengenausweitung adjustiert, dürften die Rohstoffpreise real noch weit tiefer liegen. Zusätzlich auf Eurobasis, dürfte alles noch halb so wild für uns in Europa sein. (Hat jemand einen Chart: Rohstoffe indexiert seit 1950, normalisiert an Geldmengenwachstum, Eurobasis?)
Natürlich beginnen auch Kapitalflüsse zu den Rohstoffen in Erwartung von Inflation, aber das dürfte zur Zeit noch beinahe gemäßigt sein!
Hallo German_Long!
Die Börse antizipiert Ereignisse immer im Voraus, insofern dürfte ein Teil der Inflationserwartung der Zukunft bereits jetzt in die Kurse einfliessen.
Ist jedenfalls meine bescheidene Sicht dazu - so mechanisch läuft das nicht ab, denke ich - erst das eine Ereignis, dann das andere.
Insbesondere da die Inflationszahlen ja gefaked sind (CPI ist nonsense) und die Leute das ja durchschauen.
Ich denke also schon, dass da im Moment an den Märkten bereits weiter voraus geblickt wird, - und das auch in die Preise längst mit eingeht.
Aber - auch dies ist eher für Derivatehalter auf Edelmetalle und Rohstoffe interessant, weil ich damit de fakto auch das immer mögliche Rückschlagpotential (zumindest etwas) höher ansetze, als man es bei Deiner Perspektive tun müsste.
Für physisch Investierte ist das nur Detail-Geplänkel. ![]()
Zitat
Fazit:
Außer "geretteten Bankenpleiten" sehe ich derzeit keinen umgehenden - deflationären - Kollaps des Bankensystems. Die Gefahr ist da, wird aber derzeit durch Liquiditätszufuhr oder auch direkte Verstaatlichung zumindest selektiv abgewehrt.
Längerfristig dürfte das zu offensichtlicher Verschlechterung der Staatsfinanzen und "absichtlicher" starker Inflation zwecks Schuldenentwertung führen.
Und genau das geht eben jetzt schon meiner Meinung nach in die Kurse mit ein. ...
Zitat
Die Preis"inflation" bei Rohstoffen und den Verbraucher am Ende seiner finanziellen Fahnenstange haben wir allerdings jetzt schon.
Gut für Alle die in Rohstoffe /EM investiert sind. Schlecht für alle Sparer in konventionellen Formen. Hunger für Alle, die jetzt schon kaum hinkommen und nichts gespart haben. Ein ziemliches Trauerspiel.
Gruß, GL
Ja , ein Trauerspiel ist das wirklich. Unehrenhaft und jämmerlich.
Ich will nur noch eine Sache anfügen, die man bitte auch noch bedenken sollte, und sie bedeutet ein ERHEBLICHES Kurspotential nach oben, für die Edelmetalle:
Wenn den Hedge Funds gar nichts anderes mehr bleibt, um im akut absturzgefährdeten Marktgeschehen auf relativ sichere Weise gutes Geld zu machen, dann werden sie sich meiner Meinung nach absprechen und noch stärker auf Edelmetalle setzen, als bisher.
Diese Märkte sind im Endeffekt immer noch relativ klein und markteng (die Spotmärkte, der Minenmarkt ohnehin auch) und so könnten sie recht leicht den einen oder anderen schockierenden Squeeze loslassen, in den nächsten Tagen und Wochen.
Mich würde sowas jedenfalls nicht wundern. ![]()
Gruß!
gutso
Aus den Rohstoff-Raketen:
Brandheißes Gerücht aus New York:
Bear Stearns und Lehman Brothers mit massiven Schieflagen im Goldsektor!
Wie uns aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen zugetragenwird, sollen die Probleme bei Bear Stearns und (angeblich auch) bei Lehman Brothers nicht nur von Abschreibungen auf Subprime- und anderen Kreditvehikelnherrühren, sondern auch auf massive, jahrelange Fehlspekulationen im Goldsektor!
Das Gerücht: Diese beiden US-Investmentbanken waren die Hauptspekulanten beim jahrelang gut funktionierenden Spiel der Goldleihe. Man hatte in den 90er Jahren riesige Bestände an Gold verkauft, die man gar nicht besessen hatte und das Geld in verzinslichen Anlagen und Wertpapieren angelegt.
Die angekündigten Goldverkäufe des IWF vor knapp 2 Wochen, sollten diesen Banken noch einmal eine Deckung ermöglichen, was den Goldpreis aber nur ganz kurzfristig nach unten brachte.
ZitatOriginal von gutso
Der immer wieder zitierte Einlagensicherungsfond ist übrigens eine GmbH.
Ich habe mal die Bilanzen eingesehen.
Aktiva sind im 1-2 stelligen Millionenbereich.
Angelegt in Termingeldern bei Banken
oder europäischen Staats- und Komunalanleihen.
Da kann ich auch einen Großbrand mit meinen Pipi löschen gehn. ![]()
Hi, ich möchte mich jetzt auch mal in die Diskussion einklinken, nachdem ich bislang fast ausschließlich stiller Leser war.
German Long schrieb:
"Die Geldmengensteigerungen von gut 10-15% global in den letzten Jahren sind zwar eine starke, aber keine absichtlich herbeigeführte Hyperinflation, sondern dürfte an diesem Punkt im Lebenszyklus des Schuldengedeckten Papiergelds schlicht normales Erfordernis sein. Großenteils kommt das Geld aus dem "Schattenbankensystem", wo mit derivativen Instrumenten Liquidität vermehrt wird, ohne daß es auf die reale Wirtschaft entsprechend große antreibende Effekte hat."
Was ich immer noch nicht verstehe ist, warum eine zunehmende Geldmenge nicht automatisch inflationär wirkt. Ist es nicht egal, ob das Geld physisch oder in Form von Computerstellen vorliegt? Immerhin gibt es mehr Geld, und dadurch sinkt doch automatisch der Wert des bislang vorhandenen Geldes, oder?
Wenn die FED 100 Milliarden in den Markt pumpt und vorher gab es insgesamt (nehmen wir einfach mal eine Zahl): 1000 Milliarden, dann liegt die Gesamtzahl des Geldes nun bei 1,1 Billionen, es gibt aber nicht mehr Assets, die dem gegenüberstehen. Ist das ein Denkfehler meinerseits?
Viele Grüße
Terekest
Nunja,
wir haben fast 9 Uhr (eastern time) und die Charts von Gold bzw. Silber zeigen mal wieder fast im 90° Winkel nach unten....
(Just in dem Moment als New York aufgemacht hat, war die Party wieder mal vorbei.)
NEW YORK HAT ERÖFFNET und die Bushkrieger haben ihre Order erhalten:
Der Kampf beginnt! Gut gegen Böse! Die ewige Schlacht! Wer gewinnt sie heute? ![]()
[Blockierte Grafik: http://www.kitconet.com/charts/metals/gold/t24_au_en_usoz_2.gif]
Wetten daß noch diese Woche eine Meldung kommt, dass die OPEC die Förderquoten massiv erhöht
![]()
Gibt es nicht genug? Man kann doch nicht das Forum zumüllen, wegen jeder deutlichen Goldpreisänderung!
L.
-----------------
Richtig,Lucky.
Habe die entsprechenden Postings hierhin verlegt.
--Betrifft NICHT die Postings in Eldos Sräd hier-- ![]()
Grüsse
Edel Man
ZitatOriginal von Goldwind
NEW YORK HAT ERÖFFNET und die Bushkrieger haben ihre Order erhalten:
Der Kampf beginnt! Gut gegen Böse! Der ewige Kampf! Wer gewinnt die Schlacht heute?
[Blockierte Grafik: http://www.kitconet.com/charts/metals/gold/t24_au_en_usoz_2.gif]
Ich bin schon am shoppen.
Der Termin ist immer günstig zum Nachmittagskaffee, in aller Ruhe werden die Schnäppchen wahrgenommen. ![]()
ZitatOriginal von freefly
Wetten daß noch diese Woche eine Meldung kommt, dass die OPEC die Förderquoten massiv erhöht![]()
Ja bitte! Damit die Schwarze Pampe nicht immer die Minenbilanzen so zu pappt!! ![]()
ZitatOriginal von Osterhase
Ich habe mal die Bilanzen eingesehen.
Aktiva sind im 1-2 stelligen Millionenbereich.
Angelegt in Termingeldern bei Bankenoder europäischen Staats- und Komunalanleihen.
Da kann ich auch einen Großbrand mit meinen Pipi löschen gehn.
Dann mal ran! ![]()
In NY ist grad einer ... .
![]()
Gruß,
gutso
ZitatOriginal von gutso
Ja bitte! Damit die Schwarze Pampe nicht immer die Minenbilanzen so zu pappt!!
Hallo,
wenn der Iran dran ist, dann bin ich mal gespannt, wie ihr dann schaut...
best regards
BAAL
ZitatAlles anzeigenOriginal von terekest
Hi, ich möchte mich jetzt auch mal in die Diskussion einklinken, nachdem ich bislang fast ausschließlich stiller Leser war.
German Long schrieb:
"Die Geldmengensteigerungen von gut 10-15% global in den letzten Jahren sind zwar eine starke, aber keine absichtlich herbeigeführte Hyperinflation, sondern dürfte an diesem Punkt im Lebenszyklus des Schuldengedeckten Papiergelds schlicht normales Erfordernis sein. Großenteils kommt das Geld aus dem "Schattenbankensystem", wo mit derivativen Instrumenten Liquidität vermehrt wird, ohne daß es auf die reale Wirtschaft entsprechend große antreibende Effekte hat."
Was ich immer noch nicht verstehe ist, warum eine zunehmende Geldmenge nicht automatisch inflationär wirkt. Ist es nicht egal, ob das Geld physisch oder in Form von Computerstellen vorliegt? Immerhin gibt es mehr Geld, und dadurch sinkt doch automatisch der Wert des bislang vorhandenen Geldes, oder?
Wenn die FED 100 Milliarden in den Markt pumpt und vorher gab es insgesamt (nehmen wir einfach mal eine Zahl): 1000 Milliarden, dann liegt die Gesamtzahl des Geldes nun bei 1,1 Billionen, es gibt aber nicht mehr Assets, die dem gegenüberstehen. Ist das ein Denkfehler meinerseits?
Viele Grüße
Terekest
Ist noch ein bischen komplizierter. Erstmal hast Du recht, wenn mehr Geld da ist, ist es weniger Wert.
Das Geld im Schattenbankesystem, also das in Pferdewettenähnlichen CDOs ets, wo mit Unterschied zur Pferdewette kein Pferd da ist und zudem ein hohe Wahrscheinlichkeit besteht, das gegen Ende des Rennens der Buchmacher mit dem Geld durchgebrannt ist, ist nicht mal im M3 enthalten. Also nicht nur Schattenbakensystem sondern auch Schattengeld. Und dieses wird ans Licht gezerrt (auch ins M-irgendwas), wenn die Banken es nun plötzlich in ihre Bücher nehmen müssen. Normalerweise entsteht Geld, wenn Banken Kredit ausgeben, und wird vernichtet, wenn der Schuldner den Kredit wieder zurückzahlt. Also entsteht Geld nur vorübergehend. Geht der Schuldner allerdings Pleite, so bleibt das Geld bestehen. Konkurse sind daher viel inflationärer als normale Kreditgeschäfte. Und was sehen wir gerade in der Hypotheklenkrise? Genau, Hausbesitzer und Bankenkonkurse.
Und dann wundert man sich über die inflation.
Eigentlich müssten die Zentralbanken dieses Geld durch hohe Zinsen dem Markt entziehen. Können sie aber nicht, weil sonst viele Banken sofort Pleite gehen.
Zum Goldpreis.
Gerade stehen alle PPT-Mannen in New York und Washington an den Pumpen. Leider ist das Leck zu groß und der Kahn kippt nach vorne. Die Lichter sind alle an und die Kapelle spielt noch...
ZitatGerade stehen alle PPT-Mannen in New York und Washington an den Pumpen. Leider ist das Leck zu groß und der Kahn kippt nach vorne. Die Lichter sind alle an und die Kapelle spielt noch...
Richtig. Hinzu kommt, dass der Tag vor der Zinssenkung IMMER ein schlechter Tag für Gold ist / sein muss. Die Volatilität nimmt jetzt rasch zu, deswegen kann mir keiner mehr glaubhaft versichern, dass er mit Optionsscheinen "richtig Kohle macht". Physische Edelmetalle sind jetzt Trumpf und jeder Rückfall sollte zum Nachkauf genutzt werden.
Gold müsste inflationsbereinigt - OHNE KRISE DES FINANZSYSTEMS - bei 6000 USD/oz heute stehen!
Was will uns das PPT weiß machen? 1000 USD & "peants" 20 USD bei Silber. Lächerlich, welche Show sich da abspielt.
Der SPOT Preis und der physische Preis werden sich ab Anfang April 2008 voneinander abkoppeln, so meine (in einigen Augen sicher gewagte) Prognose.
Zu den makroökomischen Fragen noch ein Kommentar von mir:
Es gibt zahlreiche Threads im WiPo-Bereich des Forums, wo das diskutiert werden kann!
Es liegt denke ich im Interesse aller, wenn wir wieder zu der Thread-Ästhetik zurückkehren, die mal hier vorherrschte. Alleine die Tatsache, dass die MODS nicht gegen Threads wie "Gold bei 1028 USD" vorgehen, entbehrt sich mir jeder Logik!
ZitatAlles anzeigenGerman Long schrieb:
"Die Geldmengensteigerungen von gut 10-15% global in den letzten Jahren sind zwar eine starke, aber keine absichtlich herbeigeführte Hyperinflation, sondern dürfte an diesem Punkt im Lebenszyklus des Schuldengedeckten Papiergelds schlicht normales Erfordernis sein. Großenteils kommt das Geld aus dem "Schattenbankensystem", wo mit derivativen Instrumenten Liquidität vermehrt wird, ohne daß es auf die reale Wirtschaft entsprechend große antreibende Effekte hat."
Was ich immer noch nicht verstehe ist, warum eine zunehmende Geldmenge nicht automatisch inflationär wirkt. Ist es nicht egal, ob das Geld physisch oder in Form von Computerstellen vorliegt? Immerhin gibt es mehr Geld, und dadurch sinkt doch automatisch der Wert des bislang vorhandenen Geldes, oder?
Wenn die FED 100 Milliarden in den Markt pumpt und vorher gab es insgesamt (nehmen wir einfach mal eine Zahl): 1000 Milliarden, dann liegt die Gesamtzahl des Geldes nun bei 1,1 Billionen, es gibt aber nicht mehr Assets, die dem gegenüberstehen. Ist das ein Denkfehler meinerseits?
Das würde mich auch Interessieren.
Zusätzlich würde ich gerne noch wissen warum der CPI (ist doch das gleiche wie bei uns der "Warenkorb"?) angeblich inakurat und manipuliert ist. Kann man das mal jemand klarstellen?
(Nachtrag: Heute ist im Forum so viel los das die 1. Frage schon beantwortet wurde, bevor ich hier fertig war... very busy)
Also ich fliege dieses Jahr zu Ostern direkt an die Straße von Hormuz.
Den Feldstecher habe ich dabei und den internationalen Bootsführerschein auch. ![]()
Will mal sehn was da so für Schiffe in welchen Gewässern angeln gehn ![]()
Bei Gold 1000 war ich hier online dabei.
Die Dinge sollte man auch mal live vor Ort prüfen.
Auf die Presse und das Militär ist kein Verlaß ![]()
ZitatOriginal von Osterhase
Also ich fliege dieses Jahr zu Ostern direkt an die Straße von Hormuz.
Den Feldstecher habe ich dabei und den internationalen Bootsführerschein auch.
Wer weiß wer dich da in Schutzhaft nimmt... der Iran oder die USA...
50:50....
xD
Im N-TV Ticker
Hypothekenfinanzierer Carlyle Capital soll auch Pleite sein