"...Ein Chart, der mir gefällt: Und der zu eigenartigen Überlegungen führte....."
Nunja, wirklich seltsame Gedanken, dabei greife ich tief zurück in meine Börsen bzw Anlagestory:
Der 1.Goldkauf erfolgte mit einem 100 g Goldbarren 1958 oder 59 zu DM 525, damals ein gutes normales Monatsgehalt. Es folgten Münzkäufe , die 1960 abrissen, weil ich zugleich Autorennen fuhr, dann eine Familie gründete.
1972 erfolgte der Bau eines stattlichen Eigenheimes mit sehr hohen Standards, zB. Edelholzdecken, Parkett und Travertinböden auf Asphalt, extrem reichhaltige Elektro und Heizungsinstallation selbst in Nebenräumen etc, die den Gutachter der Gebäudeversicherung dazu bewegten, den Rohbau mit hohem Aufgeld kaufen zu wollen.
Abgelehnt, die Baukosten betrugen rd.320 000 DM. Erst danch wurden wieder stetige Goldkäufe aufgenommen..
Warum diese Rückbetrachtung?? Mich interessierte, was ich jetzt an Vermögen zusätzlich besäße, wenn ich statt des Hausbaus Gold gekauft hätte:
Der mittl. Goldkurs 1972 betrug 58 $/oz. $:DM rd. 4,20, etwa 124 €/oz.
Für 320 TDM hätte ich 258 oz Gold kaufen können, Wert heute 5,05 Mio €.
Insgesamt mit Zinsbelastung war die Summe weitaus höher, ist aber für den Überschlag weggelassen.
Das adäquate Teilvermögen hätte sich also ver 31 facht.
Erstaunlich, was uns verrät, daß früher Goldkauf goldig war und wohl weiterhin ist.
Den Bau des Hauses hat meine Familie i.Ü. nie bereut, es ist eine Festung für den inzwischen großen Familienverbund, ausserdem wurde ja wie angedeutet über Jahrzehnte Gold akkumuliert.
Grüsse
Edel