Moin moin,
was für eine Woche liegt hinter uns! Der rechnerische Verlust beim physischen EM vom Hoch beträgt wegen des zu hohen Anteils von Silber ca. 20%. Im Vergleich dazu ist das Depot mit Minenaktien klein und ich hatte im Vorfeld - immer zu früh oder unpassend - einige Minenwerte verkauft. Steiler als senkrecht geht nicht - das hat Elli (RIP) aus dem Gelben Forum immer gesagt.
Getrennt hatte ich mich von AYA, TUD, Viszla, und 50% CDE in dieser Reihenfolge.
Den Anteil von Öl/Gas habe ich mit den drei Norwegern kräftig erhöht - knapp 80%. Die Ergebnisse und Dividenden für Q4 2025 stehen an.
Am Freitag Abend nach dem EM Handball Halbfinale habe ich die verkauften 50% CDE gut 10% billiger zurück gekauft und die kleine Position von WPM um ca. 80% erhöht. Bei beiden erwarte ich sehr gute Ergebnisse für Q4 2025 und weiteres Wachstum.
WPM ist für Banken, die Short Silber sind, der ideale Hedge!
CDE erbt von NGD die Royalties von Artemis Gold für die Blackwater Mine. Das sind 4% der Produktion und entspricht vor der geplanten Erweiterung ca. 20.000 oz Gold/Jahr = 80 Millionen Dollar, die ohne Kosten zur eigenen Produktion dazu kommen. ![]()
Sovereign Metalls habe ich nahe des Zwischentiefs, vor der Entdeckung der seltenen Erden, verkauft.
Kaspi wurde ebenso verkauft.
Ziel ist Risikominimierung vor Gewinnmaximierung!
Gas, Öl, Dienstleister: Vista Energy, Aker BP, Transocean, Equinor, VAR Energy - 40,2%
Uran: Sprott Physical Uranium - 5,5%
Basismetalle:
IVN (Kupfer, Gold, Platinmetalle, AG, Zn, Pb und Germanium) - 8,1%
Royalties, Produzenten, Entwickler, Explorer EM:
CDE, WPM, NEM, Castile Ressources (Wismut
) - 36%
Put auf S&P, ISIN DE000FA1EY09 - 1,6%
Sonstiges, Cash und Kleinkram - 8,6%
Sehr erfreulich entwickelt hat sich Vista Energy mit neuem Allzeithoch (knapp 60% Buchgewinn) und RIG (gut 45% Buchgewinn). Auch Aker BP, Equinor und VAR haben schon ein kleines + geschafft. Diese drei Norweger liefern den überwiegenden Teil des Pipeline Gases der EU. Schließlich müssen die Gasspeicher vor dem nächsten Winter wieder aufgefüllt werden.
VAR Energy hat nur eine Eigenkapitalquote von 3%. Das geht nur wegen des Großaktionärs ENI (80%). Dieser räubert über die extrem hohe Dividende VAR aus. Wer in VAR investiert, sollte sich bewusst sein, dass er dort im Beiboot sitzt und die Dividende in einer Krisensituation ausfallen wird, mit entsprechendem Kursrisiko!
Ich gehe wegen der Lerneffekte davon aus, dass sich die Ereignisse bei den EM von Donnerstag und Freitag dieser Woche nicht wiederholen werden. Ebenso dürfte der Risikoappetit der EM-Fans arg gebremst worden sein, so dass ich eher einen langsamen und steten Anstieg der EM erwarte, da sich die Datenlage und das geopolitische Umfeld nicht verändert haben - bis zur nächsten FOMO jedenfalls. ![]()
LG Vatapitta