General Motors, Chrysler, Ford... wie lange noch bis zum Meltdown?

  • Zitat


    ...die US-Autokonzerne verschieben einen Teil des Risikos auf das Handelssystem, indem sie den Umsatz bereits buchen, wenn die Autos das Fabriktor verlassen. Die Halden auf den Höfen der Händler lassen sich so ein paar Monate verschleiern, doch irgendwann holt die Absatzflaute die Bücher der Hersteller ein.


    Ginge ein Mitglied der Detroiter "Big Three" tatsächlich pleite, hätte das drastische Folgen. Weitere Zehntausende Jobs fielen weg, Aktionäre verlören ihr Vermögen, Gläubiger und Zulieferer müssten auf Millionen verzichten.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…20Gesetz%20GM/381170.html

    Hier noch ein Kommentar von Walter: PS: wenn man die Inflation seit 1954 einrechnet, ist die GM-Aktie bereits ein Pennystock mit 35 Cent Realwert von Damals.

  • Bei uns fahren immer mehr Twikes http://www.twike.de/index.html durch die Gegend - löblich, da elektrisch mittels Akkus angetrieben - soweit ich weiß fahren die bis knapp über 100 km/h und haben eine annehmbare Reichweite (100 - 200 km/h)


    Allerdings hauen mich die Preise aus den Latschen - bei Preisen (je nach Ausstattung und Batteriestärke ) von 35.000 - 25.000 Euro muss man da schon seeeehr überzeugt sein.


    Nur zum Vergleich:


    Sicherheitstechnisch (Airbags/Crashtest etc.) ist das Ding mit Sicherheit nicht mit einem 1,2 Liter Polo zu vergleichen. Aber ausschlaggebend dürfte der Preis sein: Einen neuen 1,2er Polo bekommt man als Reimport neu (mit guter Ausstattung ) schon für rund 10.000 Euro. Wenn ich davon ausgehe, dass man man eigentlich nur das Twike in der besten Ausstattungsvariante bedingt mit dem polo vergleichen kann, dann stelle ich folgendes fest.


    Für die gesparten 15.000 Euro (Polo 10.000 / Twike 35.000 Euro) und einem Durchschnittsverbrauch des Polo von 6,5 Litern / 100 km komme ich selbst bei einem Benzinpreis von 2,00 Euro rund 115.000 km weit. Und das recht komfortabel - mit vollwertiger Heizung, einer Reichweite welche die des Twike um das 2 - 3 fache locker überbietet - zur Not kann man auch mal bis 160 km/h fahren. Der Motor ist nach 115.000 km wohl noch für weitere 60.000 km gut, und tanken kann man überall - wenn dem Twike der Strom ausgeht, kann man am nächsten haus mit dem Kabel in der Hand "betteln" gehen. Das Twike benötigt nach 100.000 wohl bereits neue Austauschakkus.


    Im Moment ist das doch alles noch schönrechnerei - außerdem würde mich die umweltbilanz für die Akkus interessieren :rolleyes: Löblich ist es schon - rechnen wird es sich wohl kaum. :S

  • @ freefly:


    zum Vergleich müßtest Du da eher nen kleinen Billigjapaner (z.B. Daihatsu Cuore o.ä.) für 8.000 € Listenpreis und mit nem DIN-Verbrauch von 4,x Litern auf 100 km betrachten ...

  • War schon Absicht, sonst hätte man mir wieder "Schönrechnerei" unterstellt - dass man sogar in einem Kia Picanto oder einem Fiat Panda komfortabler als mit dem twike unterwegs ist, dürfte kein Geheimnis sein. Einen VW würde ich mir ohnehin nie kaufen - im Bekanntenkreis haben zwei Personen mit dem Golf IV und dem Polo Bj. 2005 derart viele Probleme dass ich mir das nie antun würde. ;)

  • Twike = 35000€ = neuen A4 (ok kleine Motorisierumg, nur Basismodell)


    Da überlegt man glaube ich nich lange, oder ? So ein Twike legt man sich doch nur als Spielzeug zu, aber doch nich als PKW-Ersatz um Benzin zu sparen. :thumbdown:


    Was ist denn das fürn dummer Vergleich?



    Gruß MuchoMatcho

  • aber selbst, wenn es ein komfortableres E Auto geben würde .. wo wäre der Vorteil ?


    weil der Strom kostenlos aus der Steckdose kommt und an der Steckdose kein Co2 entsteht ? :wall:



    ich glaube da fehlen vielen .. auch Politikern .. fundamentale Grundlagen der Physik.
    Vom Leistungsgewicht, und vom Gewicht des Energieträgers, sind Verbrennungsmotoren
    unschlagbar und auch keine Konkurrenz in Sicht. 70l Diesel wiegen 50kg und stellen eine
    Reichweite bis zu 1000km dar. Vorteile beim Wirkungsgrad, falls die nach der kette von
    Stromerzeugung, Transport, Speicherung noch übrig bleiben, werden endgültig zunichte
    gemacht, wenn man ein paar 100 kg Akkus mit beschleunigen und transportieren muss.


    Alle anderen Energieverbraucher, allen voran Heizungen, sollte man mit 1000x höherer
    Priorität auf Alternativen zu fossilen Energien umstellen. Ich vertrete die Theorie,
    das auch am Ende diese Jahrhunderts noch Fahr- und Flugzeuge mit Kohlenwasserstoff
    treibstoffen bewegt werden ... während der Strom zu 99% aus alternativen Energien
    kommen, und kein Haus mehr mit Kohle oder Gas beheizt wird ...
    während Kohle nicht in Öfen verbrannt wird, sondern in Benzin gewandelt
    . .die Technik beherrschte man schon im Weltkrieg ..


    Und die Heizung .. die Technik muss auch nicht erst erfunden werden ..
    kann man smart mit Hilfe von Strom, mit Wärmepumpen, Solaranlagen,
    Umluftanlagen erzeugen .. mit Wirkungsgraden (durch die Ausnutzung
    von Sonnen und Geo-Wärme) GRÖSSER 100% !!

  • aber selbst, wenn es ein komfortableres E Auto geben würde .. wo wäre der Vorteil ?

    Mindestens zweifach bessere Energie-Effizienz als ein Diesel-PKW. Dazu absolut emmisionsfreier Fahrzeugbetrieb (moderne Grosskraftwerke stossen lediglich CO2 aus, falls man den Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugt).
    BTW, die transportierte Masse spielt bei E-Fahrzeugen eine untergeordnete Rolle, da regenerativ gebremst wird.


    Uebrigens hat GM noch einen Trumpf im Aermel. Waere schade, wenn der mit einer GM-Pleite verloren ginge.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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  • Man kann eben nicht alles haben... Finanzinstitute stützen und gleichzeitig die Dienstleister und Produzenten oben halten geht wohl nicht. Heli-Ben ist wohl das Hemd näher als der Rock...

  • Uebrigens hat GM noch einen Trumpf im Aermel. ...


    schön ... haben nur (bei nem Spritpreis von 4 oder 5 oder ? Dollar je Gallone) auch ne Hand bzw. ihre Verkaufräume voll Luschen (SUVs, Pickups, ect.) ...


    ... und Toyota, Honda, usw. haben gleich mehrere Trümpfe (Hybridfahrzeuge für den Stadtverkehr bzw. die technikgeilen Gutmenschen, sparsame Klein- und Kompaktwagen für den Pragmatiker) - und diese schon auf der Straße

  • Das sollte rein physikalisch betrachtet unmöglich sein, da es den Gesetzen der Thermodynamik widerspricht ...

    der korrekte Ausdruck ist auch "Leistungszahl" - beträgt diese z.B. 500 %, so bedeutet dies, daß Du mit 1 kW elektrischer Leistungsaufnahme (für die Pumpen, usw.) 5 kW an Wärme gewinnst
    die Wärme entnimmst Du dem Erdreich oder der einfallenden Sonnenstrahlung - womit es Dir erspart bleibt, gegen die Gesetze der Thermodynamik zu verstoßen ;)

  • GM; Chrsyler und Ford haben technisch alles in ihren Konzernen vorhanden um schnell gut verkäufliche und sparsame Autos zu bauen.


    Sie tun es in den USA aber aus anderen Gründen nicht...


    Zitat

    aber selbst, wenn es ein komfortableres E Auto geben würde .. wo wäre der Vorteil ?


    Weil der Strom immernoch billiger wäre als mit Diesel für 1,55 den Liter zu fahren.
    Würde es ein Elektroauto in VW Lupo/Peugeot 107/Fiat 500 Größe geben das 300km weit kommt und 100 Spitze fährt, ich würde eins kaufen.
    Feinstaub/CO2 etc. interessiert mich alles nen Scheissdreck, ich will billig und einigermaßen komfortabel von A nach B kommen, das ist alles.


    Die Deutschen können und wollen weder robuste noch sparsame Autos bauen, und leisten kann die sich sowieso keiner mehr. Wettbewerbsfähig ist was anderes.


    Es bringt auch nix nen VW Polo Bluemotion http://www.motor-kritik.de/common/07121303.htm oder einen Smart zu kaufen wenn die Autos technisch ein Witz sind. Und der Smart säuft tlw. auch an die 10 Liter Super wenn man lustig ist - das ist einfach uninteressant.
    Der lupo 3 Liter war schon ein ein Witz hoch drei. Mit demselben Auto war man als Saugdiesel mit mehr Hubraum mit weniger Verbrauch unterwegs als mit dem Trötomobil dessen Anschaffung und Ersatzteilkosten weit über dem Standardmodell lag... Und dann wundern warum keiner das Ding kauft...
    Doof bleibt doof... Leider haben die schon zuviel Geld... Denen gehört eigentlich das Werksgelände und die Konzernzentrale wegen Blödheit zerbombt.

  • Zitat


    Der schwer angeschlagene US-Autobauer General Motors (GM) hat wegen der Krise auf dem amerikanischen Automarkt im zweiten Quartal einen weiteren enormen Milliardenverlust erlitten. Der Opel-Mutterkonzern fuhr unter dem Strich ein Minus von 15,5 Milliarden Dollar (10 Mrd Euro) ein. Das teilte GM am Freitag in Detroit mit. Der vierte Quartalsverlust in Folge fiel dramatisch höher aus als erwartet.


    http://www.handelsblatt.com/un…ollar-verlust-ein;2018251

    Kein Wunder, dass die neuen Opels in Dresden schon mit 50% Rabatt verhökert werden. Ob Paulson schon Kohle sammelt?

  • jetzt mal ganz ruhig bleiben der ein oder andere und nicht gleich hyperventilieren.


    Chrysler war 1979 schon mal pleite und wurde ge-bailout-ed.


    nachzulesen am besten im Iaccoca-buch



    die werden GM niemals pleite gehen lassen. niemals.

  • die werden GM niemals pleite gehen lassen. niemals.

    Die Gläubiger müßten bei einer Pleite von GMC nicht nur die 300 Mrd. $ abschreiben, sondern auch die Forderungen an die anderen Konzerne wertberichtigen, was ebenfalls zur sofortigen Pleite der Gläubiger führte. Das kann in der Tat von der Politik bzw. Notenbank nicht zugelassen werden.

    "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" W. Ulbricht
    "... gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Schleswig-Holsteins und der gesamten deutschen Öffentlichkeit, mein Ehrenwort, ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.“ U. Barschel
    "Es gibt kein Treffen in Luxemburg", sagte Guy Schuller, Sprecher des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, am Freitag der dpa. "Das sind Gerüchte ohne Substanz."

    Einmal editiert, zuletzt von trenntWände ()

  • Moin moin,


    in Indien setzt man auf dem Lande schon wieder Kamele statt Traktoren ein.
    Die fressen nur das, was wächst und saufen Wasser statt Diesel.
    In der Türkei haben sich die Preise für Esel verfünffacht! - Wir haben alle falsch investiert! -


    Und im wilden Amerika ist man früher meist mit dem Pferd unterwegs gewesen.
    Ein PS und absolut geländegängig. Kommt sogar da weiter, wo Hummer und Touareg scheitern.
    Als Ami würde ich jetzt Pferde züchten. Dann brauchst Du auch keinen Nahrungsmittelvorrat!
    Hast nicht unter Leerverkäufen zu leiden und bist als Steuergeisel relativ unsichtbar für Paulson.
    Dazu am besten noch Egge, Pflug und einen Wagen für ein Gespann.
    Und schon mal fleißig üben ohne Navigation und Joystick gerade Furchen zu pflügen.
    Das könnte bitter nötig sein, wenn bis Ende 2010 der Barrelpreis auf 250 -300 $ steigt.


    Was machen dann die Bankster? Frag mich nicht.
    Vielleicht wechseln sie zum organisierten Verbrechen.
    Da kennen sie sich schließlich aus!


    Gruß
    Vatapitta 8)

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