ziemer: Deine letzte Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. In China gibt's mittlerweile vor allem eines: ca. 1,35 Milliarden NACHFRAGER von Produkten (wie z.B. Goldbarren, um aufs Forumsthema zu kommen...
). Ähnlich in Indien (ca. 1,2 Millarden Nachfrager). Und wenn's dann auch die "Buschneger" in Afrika oder sonstigen Dritte-Welt-Regionen nicht mehr gibt, die für ganz wenig grüne Zettel ganz viel arbeiten, sondern sie sagen: "Nun bezahlt uns mal angemessen!" - DANN geht sie los, die RICHTIGE Inflation. Mein Reden...
INFLATION / DEFLATION - Debatte
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Jeans? Technik? Deflation? Ich sprach von Toastbrot, das kostete jahrelang 49 Cent und jetzt 55 Cent. Viele Jeans braucht keiner! von daher ist es unwichtig was die kosten, außerdem feilschen die Chinesen um jeden Cent, es geht nicht um ganze Dollars
Gehören zu einer Inflation nicht auch Lohnsteigerungen? Davon sehe ich in D nicht viel. -
Jeans? Technik? Deflation? Ich sprach von Toastbrot, das kostete jahrelang 49 Cent und jetzt 55 Cent. Viele Jeans braucht keiner! von daher ist es unwichtig was die kosten, außerdem feilschen die Chinesen um jeden Cent, es geht nicht um ganze Dollars
Gehören zu einer Inflation nicht auch Lohnsteigerungen? Davon sehe ich in D nicht viel.Ich weiß aus eigener Erfahrung, es klingt immer so kleinkariert, wenn man jemandem berichtet, dass Centartikel um soundso viele Cent teurer geworden sind, aber 12% Preissteigerung klingt schon anders. Diverse Dinge sind deutlich teurer geworden. Inflation im Sinne von Geldmengenausweitung haben wir schon lange - und jetzt mehren sich m.E. die Anzeichen, dass diese Geldmenge langsam auf die Verbraucherpreise durchschlägt.
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ja alles wird teurer, aber muss sich bei einer Infaltion nicht auch etwas an den Löhnen tuen??? Die stagnieren jedoch schon seit Jahren
Jedenfalls in unserem Billiglohnland hier... in Europa sieht das schon ganz anders aus 
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50, 51, 52, 53 Cent etc machen die nunmal nicht. Wenns wieder eine bessere Ernte gibt fällst auch gleich wieder auf 49 Cent. Davon kann man einen Tag lang leben, Leitungswasser dazu und irgendwo einen Apfel mopsen dann passt das.
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50, 51, 52, 53 Cent etc machen die nunmal nicht. Wenns wieder eine bessere Ernte gibt fällst auch gleich wieder auf 49 Cent. Davon kann man einen Tag lang leben, Leitungswasser dazu und irgendwo einen Apfel mopsen dann passt das.
...vor allem wenn sich jahrelang davor nichts tut. die jahresinflationsrate von toastbrot ist auf die letzten 10 jahre gerechnet ziemlich überschaubar.
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elpollo: Einer der Vorteile von Griechenland: Die haben's nicht so mit diesen skurrilen "Schwellenpreisen" a la BRD. In Athen habe ich letztens im Supermarkt eine Flasche richtig guten (und ergo teuren) Wein gekauft: 15,17 €. (Halt einfach der EK-Preis mal feste Einzelhandels-Marge.) Der würde in der BRD überall "nur" 14,99 € kosten: "Aus unserer Werbung!!" Dafür die Flasche von nebenan für "griechische" 18,84 € kostete hierzulande natürlich "deutsche" 19,99 €....

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elpollo
Hättest du meinen Link der Verbraucherzentrale richtig durchgelesen, wäre dir aufgefallen, dass wir hier nicht über einen Toastbrotpreis von 55 Cent sprechen. Preiserhöhungen von teilweise 50 % im Rahmen von Verpackungsgrößenänderungen sind alles andere als lächerlich. Und das betrifft Güter des täglichen Bedarfs. -
Wobei mir die deutschen Lebensmittelpreise deutlich lieber sind als die griechischen. 2010 auf Korfu wollten die für eine Wassermelone über 12 Euro und selbst der örtliche Lidl war deutlich teurer als hier und zwar egal ob griechische oder internationale Sachen. Aber im Gebirge haben alte Omas selbstgemachten Wein, Honig und Öl verkauft, das war günstig und gut.
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elpollo
Hättest du meinen Link der Verbraucherzentrale richtig durchgelesen, wäre dir aufgefallen, dass wir hier nicht über einen Toastbrotpreis von 55 Cent sprechen. Preiserhöhungen von teilweise 50 % im Rahmen von Verpackungsgrößenänderungen sind alles andere als lächerlich. Und das betrifft Güter des täglichen Bedarfs.die von mir gekauften güter des täglichen bedarfs geben solche preiserhöhungen nicht annähernd wider. die teuerungsrate liegt da weder bei 50%/jahr und auch nicht bei 5%/jahr.
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Das freut mich sehr für dich. Vielleicht solltest du öfters selbst einkaufen gehen, statt deiner Frau.
Ich esse z.B. sehr gern FolEpi-Käse, der ist von 1,79 auf mittlerweile 2,19 € innerhalb von 12 Monaten gestiegen. Aus meiner Sicht deutlich mehr als 5 % p.a. Ich kann mich allerdings auch verrechnet haben.
Um mein Brusttoupet zu bearbeiten, zahle ich für Gillette Rasiergel nach wie vor 2,99 €, nun allerdings in einer 200 ml-Packung, statt wie bisher 300 ml. Macht 50 %, aber auch hier unterliege ich wahrscheinlich einem Rechenfehler?!
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Das freut mich sehr für dich. Vielleicht solltest du öfters selbst einkaufen gehen, statt deiner Frau.
Ich esse z.B. sehr gern FolEpi-Käse, der ist von 1,79 auf mittlerweile 2,19 € innerhalb von 12 Monaten gestiegen. Aus meiner Sicht deutlich mehr als 5 % p.a. Ich kann mich allerdings auch verrechnet haben.
ich gehe bei uns zu 90% einkaufen.
folepi solltest du lassen. lies mal was das eigentlich für ein zeug ist. bah, das war schon für 1,79 € wucher.
ich könnte dir jetzt 100 andere artikel aufzählen, die sich nicht verteuert haben. ich meine nicht einzelne artikel sondern der durchschnitt. dass z.b. fleisch/wurst im letzten jahr teurer geworden ist, habe ich auch festgestellt.
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Brot als Grundnahrungsmittel habe ich mal beispielhaft genommen, alles andere ist Luxus. Aber zumindest bei Aldi ist Käse aktuell billiger geworden: http://www.discounter-preisver…reisaenderungen.php#Kaese
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Das freut mich sehr, denn da zahle ich doch für die Wurst gern 10 % mehr bei Aldi Süd.

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Zitat
Aber zumindest bei Aldi ist Käse aktuell billiger geworden ...
Die merkwürdigsten Zusammenhänge in der Preisgestaltung.
http://www.welt.de/wirtschaft/…zu-20-Prozent-teurer.html
ZitatAldi erhöht den Preis je Liter Milch um neun Cent, das sind bis zu 20 Prozent Aufschlag. Andere Händler wollen nachziehen. Dabei hängen die steigenden Kosten gar nicht an den deutschen Konsumenten ...
Die Begründung für die Preiserhöhung ist schon kurios. Weil im Ausland mehr konsumiert wird, erhöht Aldi den Milchpreis. Warum Käse dann billiger wird, erschließt sich mir nicht. Von der eigentlichen Preiserhöhung merken die Bauern wohl nichts, obwohl ich es Ihnen zur Deckung der Betriebskosten gönnen würde. Ich kaufe gerne beim kleinen Bäcker Brot, es schmeckt mir etwas besser als Industrieware. Bei steigenden Energiekosten verdenke ich keinem, die Kosten auf den Endverbrauer umzulegen.
Hallo Tisc,
Zitat...im Rahmen von Verpackungsgrößenänderungen sind alles andere als lächerlich. ...
Ich stimme dir zu, allerdings solltest Du bemerkt haben, selbst vielen Forumsteinehmern wird das Preisgebahren um die Mengen pro Verpackung nicht bewußt.
Die Fleischpreise beim Metzger von Edeka liegen gegenüber der letzten Wochen bei einigen Artikeln über bzw. um ein Euro. Die Kaufleute wollen jetzt im Angebot für das Kilo Rinderroulade ca. 9 statt 8 Euro. Ich bin halt keine Vegetarier geschweige denn ein Veganer. Aus dieser Gattung Mensch lasse ich mich gern belächeln und denke an die kommende Winterpreise für Obst und Gemüse.
Vielleicht ist mein Warenkorb nicht sehr allgemeingültig, deshalb beglückwünsche ich die Marktteilnehmer welche keinen galoppierenden Lebensmittelpreis hinnehmen müssen.
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Brot, Kartoffeln, Milch und Fleisch ist seit Jahren teilweise Jahrzehnten stabil oder eher noch billiger. Alles andere ist Luxus.
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a) Korfu ist erstmal eine Welt für sich...
b) "In Berlin", da "verlangen die" für 0,33 l Bier (das Deutsche Nationalgetränk[tm] schlechthin) glatt 7,50 €, das "waren mal" ca. 15,- DM. [Falls Du jetzt fragst, wo: Im Hotel Adlon.]
So what?!

Auf Kreta kostet 'ne Wassermelone im Supermarkt um 45 Cent. Je nach Größe. Und im Lidl gab's vor 3 Wochen noch Retsina-Wein (0,5 l Flasche, mit Kronenverschluß) für 59 Cent.
PS: Ich bezahle aber für die 30-fache Biermenge wie oben (nämlich 10 l - also 20 Flaschen a 0,5 l) auch in Berlin max. 10,- € netto (also ohne Pfand). Weshalb ich mein Bier auch nicht da hole, wo's derart teuer wie oben genannt ist.
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Haha...
Milch wird teuerer, weil Ausländer alles kaufen...
darauf habe ich nur gewartet...Wenn es heißt: chinesen kaufen alles auf,
dann war's das mit dem hohen PreisInsgesamt haben wir eine Situation wie 2007
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Zitat
"Alles andere ist Luxus."
Ja und Morgen kommt der Nächste und meint nach Preissteigerungen bei Kartoffeln, Milch und Fleisch - "Brot und Wasser - alles andere ist Luxus."
Naja und Übermorgen dann die Fraktion der Lichtnahrungsjünger - bei denen ist alles Luxus - ......
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ja alles wird teurer, aber muss sich bei einer Infaltion nicht auch etwas an den Löhnen tuen??? Die stagnieren jedoch schon seit Jahren
Jedenfalls in unserem Billiglohnland hier... in Europa sieht das schon ganz anders aus 
Richtig, und das werden die auch! Der Handlungsspielraum für Lohnerhöhungen ist so gross wie nie. Wäre die Politik clever, würde es die Lohnspirale unterstützen, was zum einen den Arbeiterschafen mehr Kaufkraft = Binnennachfrage verschafft und in zweiter Instanz die Wettbewerbs-Ungleichgewichte innerhalb des EURO-Raumes verkleinert. BRD wird teuerer, Griechenland billiger.
Nur leider sind Politiker der FDP/CDU ausschliesslich darauf konditioniert, die Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten der eigenen Bevölkerung stetig auszuweiten. Man will Exportieren >auf Teufel komm raus<. Von daher bin ich mir nicht ganz so sicher ob die Lohnzuwächse in naher Zukunft kommen werden. Vermutlich wird es so laufen: Inflation steigt weil Rohstoffe knapp werden (durch gestiegene Weltnachfrage/BRIICS). Der Lohnsklave kriegt nicht mehr Geld, muss aber immer mehr bezahlen. Linksruck: SPD/Grüne/Linke kommen an die Macht. Mindestlohn + Lohnsteigerungen => Preisspirale. Diese gegen die Asiaten können wir nicht gewinnen ( 1.1 + 1.3 Milliarden VS 400 Millionen @ EU).
Für die Zukunft bin ich was den bisherigen westliche Wohlstand angeht sehr pessimistisch.
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