Hi,
mag sein dass ich etwas abweiche ![]()
Ich kenne ihn nur unter Gesell und glaube auch nicht das in einer großen Volkswirtschaft SEIN System funktionieren kann, verändert man einige Parameter an seinem System ist es durchaus denkbar die Realisierung leider noch Utopie. Das Hauptroblem ist wie ich finde die Tatsache das es zu "sinnlosem Konsum" führen würde, da jeder nur zusieht die Kohle loszuwerden. Aber auch dafür gibt es einen Lösungsansatz.
Mir ging es beim Ansprechen seiner These eigentlich nur darum was passiert wenn die Geldmenge hoch ist und die angesprochene Umlaufgeschwindigkeit hoch ist. Die Tatsache dass das Geld seiner Theorie nach mit einer Umlaufgebühr versehen wird um den Besitzer zum Ausgeben zu animieren dient nur dafür die Umlaufgeschwindigkeit hoch zu halten.
Geht man nach dem jetzigen System davon aus dass die Geldmenge höher und höher wird und diese von den Inhabern nicht ausgegeben, ändert sich ja im Grunde nichts. Erst wenn Teile dieses Geldes in reale Dinge einfließen und somit in den "natürlichen Kreislauf" dem auch Normalsterbliche angehören, wird es doch brenzlig.
Dann kommt auch Gesells praxiserprobte Theorie zum Tragen wonach eine immer höher werdende Geldmenge durch den Austausch des Geldes zu immer höheren Geldsummen führt. - Inflation.
Spekulationen im großen Stil, so meine ich, warten auf solche Tendenzen und erweitern so Ihre realen Werte zum "Nulltarif" - aber das ist zu Verschwörungstheoretisch ![]()
Man müsste also die Geldmenge reduzieren um die durch die Umlaufgeschwindigkeit höher werdende Geldsumme auf einer Ebene zu halten.
DAS ist aber mA nach nicht mehr möglich.
Das geht dann solange bis die "Geschwindigkeit" eine Grenze Überschreitet die zu enormer Inflation führt. Bis dato wohl kaschiert, niemand zweifelt an real recht hoher Inflation.
Erkennt man deflationäre Tendenzen, ist also die Umlaufgeschwindigkeit im Missverhältnis zur Geldmenge, pumpt man Geld rein.
Möglicherweise gibt es Fehler in meinem Denkansatz, um Korrektur wird gebeten. ![]()