Warum bezahlt man die "Experten" eigentlich noch??? Der eine Vogel redet von Deflation, der Andere von Inflation.....
Ja was den nun???
Die tappen doch alle im Dunkel und ham null Ahnung.
15. Juli 2026, 14:08
Warum bezahlt man die "Experten" eigentlich noch??? Der eine Vogel redet von Deflation, der Andere von Inflation.....
Ja was den nun???
Die tappen doch alle im Dunkel und ham null Ahnung.
Ja. .... schön sparen..... möglichst bei den Banken und Versicherungen, die bringen es dann wieder gut unter, im Ausland, dort gibt es so "tolle" Renditen. Und weil wir einfach zu viel gespart haben, sind die Politiker auf die Idee gekommen, jährlich 34 Mrd. in das Projekt Migration zu stecken..... JEDES Jahr..... ein wirklich kostspieliges Hobby..... (ohne echte Professionalität - das sieht man an den Resultaten) da sind die Banken nun doch wirklich fast Peanuts.....Auss
Inzwischen wünsche ich mir, dass der Staat doch lieber den Sparern einen Teil dessen gibt, was die Banken "verlieren" würden, wenn man das "Projekt" Euro einstampft...... anstatt die Banken und die Südstaatenregierungen pausenlos zu subentionieren. DAS "Südsubentionieren" wird sehr viel teurer..... Außerdem sollte man die Geldmittel im "Migrationstopf" genauestens prüfen..... Macht so den Eindruck, als ob da nicht wenige (Einheimische) eine wunderbare Pfründe gefunden haben.... und die Industrie hat auch noch ein Zuckerl für die Exporte..... "schaut doch mal, was wir für EURE (nicht arbeitsfähigen) Aussiedler alles tun.... und ihr dürft sogar noch mitbestimmen in Deutschland..... der Michel zahlt ja..... der ist so blöd und kann nicht rechnen..... das wird noch ne ganze Zeit gut funktionieren...."
....
Die im Export erwirtschafteten Gelder sollen zu ca. 66 % ins Ausland geflossen (investiert worden) sein...... dort werden sie dann wohl "zerflossen" sein, denn profitiert hat außer den Ausländern (die nun die Infrastruktur haben - sie allerdings auch "pflegen" und "nutzen" müßten) und den Banken (die ihre Bonis hatten) und der Industrie (die großzügige Managergehälter verteilen konnte) NIEMAND!!!!!!!
Dieser abstruse Wahnsinn gehört GESTOPPT!
Irgend jemand muß der Merkel mitgeteilt haben, dass ohne EURO alles zusammenkrachen würde..... nene...... MIT Euro wird bald ALLES krachen, denn in den arbeitenden Bürgern wächst der HASS! Selbst die "braven" Multi-Kulti-Akademiker werden wach (so auch ich) - Aufwachen..... Regierungs-Tussi.....
Nahrungsmittel-Preise kräftig gestiegen
Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden, verteuerten sich die Preise für Nahrungsmittel im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent. Über das ganze Jahr gesehen liegt der Anstieg bei 1,6 Prozent und damit höher als der durchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise.
Die Preise für Lebensmittel sind im Dezember kräftig gestiegen. Nahrungsmittel verteuerten sich im Vergleich zum Dezember 2009 um 3,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Über das ganze Jahr gesehen legten die Preise um 1,6 Prozent gegenüber 2009 zu.
Damit lag die Jahresteuerung bei den Lebensmitteln über dem durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise von 1,1 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Gerade im langfristigen Vergleich zeige sich, dass sich die Kosten für Nahrungsmittel preistreibend auf die Gesamtteuerung auswirkten. Während die Verbraucherpreise von 2005 bis 2010 um 8,2 Prozent stiegen, legten die Nahrungsmittelpreise um 13 Prozent zu.
Den stärksten Preisanstieg gegenüber dem Jahr 2009 gab es im vergangenen Jahr den Angaben nach bei Speisefetten und -ölen mit einem Plus von 8,7 Prozent. Auch Gemüse und Obst verteuerten sich mit einem Anstieg um 6,3 beziehungsweise 5,2 Prozent deutlich. Süßwaren dagegen waren im Jahresvergleich um 1,0 Prozent billiger.
Am Mittwoch hatte der Deutsche Bauernverband vor Beginn der Grünen Woche in Berlin bereits auf steigende Lebensmittelpreise in Deutschland hingewiesen. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner geht davon aus, dass die Zeiten der extremen Niedrigpreise beim Discounter vorüber sind. Denn die Agrarmärkte entwickelten sich weltweit aufwärts. Eine verstärkte Nachfrage infolge der konjunkturellen Erholung bei gleichzeitig wetterbedingt niedrigeren Ernten habe zu steigenden Preisen auf den Weltmärkten für Getreide, Ölsaaten und Fleisch geführt. Er rechnet damit, dass sich der Preisanstieg im Rahmen der allgemeinen Teuerungsrate bewegt.
Es ist schon erstaunlich, wie bizarr verschwiegen wird, dass Ackerfläche in großen Dimensionen für "Biokraftstoffe" zweckentfremdet genutzt wird. Der angebliche Klimawandel "durch den Menschen verursacht" ist Verarsche hoch 3; Hungerrevolte zeitgleich in Tunesien mit E10 - Einführung und Hungerkatastrophen auf der Welt. Da zahlen wir doch gern mehr, wenn es ums Verrecken geht; Leute, man spielt uns übel mit!!!
Man muß sich diese Hinterhältigkeit mal vorstellen: Hunger durch Biobenzin erzeugen, aber kein Weg führt zu 130 auf der BAB. Meine Wagen verbraucht bei 130 ca. 7,5 Ltr. und bei 180 ca. 12 Ltr. Benzin je 100 km.
Ansonsten denke ich, dass nach dem nächsten Deflationsschock die Differenz zwischen Geld- und Schuldenmenge noch größer wird, so dass es dann zur Anpassung (Hyperinfl.) kommt. Danach dann eine Währungsreform. Wenn die Politik vorher plausibel einen Schuldigen findet, dann ist natürlich auch ein Währungsschnitt in Kürze möglich.
Der Michel wird so oder so gerupft; die gesellschaftlichen Aussichten sind natürlich nicht ermutigend.
Differenz zwischen Geld- und Schuldenmenge noch größer wird
Es gibt die Differenz nicht, Geld = Schulden.
Ein Währungsschnitt in der jetzigen Situation muss nicht der einzige bleiben, solange die grundlegenden Probleme nicht mal im Ansatz angepackt werden und solange es zu keinem Haircut kommt wird eine erste Währungsumstellung nur Kosmetik sein.
Zum Thema Klima / E10 / Nahrungsmittel meine uneingeschränkte Zustimmung.
Die Energiepreissteigerung ist da. Die Papiergeldentwertung gemessen an Gold und Öl, also Energie, ist da. Was braucht ihr denn noch, um zu sehen, was passiert? Ich habe bei der Stromabrechnung schön geschaut, wie toll deflationär die Krise war.
Ich glaube, manche werden es erst zur Kenntnis nehmen, wenn der Liter wieder 1,30 kosten wird.
Und im Gegensatz zu vor der Krise ist die Preissteigerung jetzt von den entscheidenden Kreisen ERWÜNSCHT. Kein Mensch braucht heute mehr den Goldpreis drücken, weil ein fallender Papiergeldwert erwünscht ist, weil er Wachstum und Aufschwung vorgaukelt...
...
Es ist nicht sehr klug, da abseits zu stehen und auf eine Kaufkraftsteigerung des Papiergeldes irgendwann in der Zukunft zu warten (die es in der ganzen Geschichte des Fiatgeldes ja auch noch nie gegeben hat), weil man glaubt, daß die Bernankes, Rockefellers und Rothschilds einfach blöd sind und man dann, wenn keiner mehr Geld hat, sich Gold billig unter den Nagel reißen könnte.
Das ist es in der Tat nicht.
Alles anzeigenDas ist eben eine Folge dessen, wenn man sich zu viel mit Müll beschäftigt. Der verwirrt einen dann so, daß man letztlich gar nichts mehr weiß. Und das ist beabsichtigt. Schön unschlüssig danaben stehen und jeden Tag stundenlang irgendwelche Internetseiten lesen, was es an Neuigkeiten gibt.
Dabei ist es ja so einfach:
Die Banken leihen sich quasi gratis Geld in unbeschränkter Höhe von den Zentralbanken und gehen damit dorthin, wo es eine Rendite gibt, die höher als der Zentralbankzins ist. Was ist da so schwer zu verstehen? Glaubst Du das Rekordergebnis des DB ist eine Folge von Zauberei? Wenn die Wirtschaft lahmt und es keine Blasen in der Realwirtschaft zum Aufblasen gibt, na dann erzeugt man die Blase eben über Nullzinspolitik.
Daß das eine Verdünnung der Kaufkraft des Geldes bewirken MUSS, ist trivial und dafür ist kein Wirtschaftsstudium nötig, geschweige denn ein Ingenieursstudium nötig.
Offenbar sitzt vielen Goldbugs noch immer der Schreck vom letzten Herbst in den Knochen. Dabei hätte man das auch leicht erkennen können: auf das Platzen der Blase folgt ein Liquiditätsengpaß. Also wird alles zu Geld gemacht. Auch Edelmetallaktien und EM-Bestände werden dann klarerweise aufgelöst. Ist es dann nicht plötzlich vollkommen logisch, daß der Dollar von 1,60 auf 1,20 EUR gestiegen ist? Und daß er fällt, wenn die FEDzinsen niedriger sind als in Euroland? Leute, achtet mehr auf die großen Zusammenhänge, wie die Zinsen.
Das gesamte Bankensystem stand damals knapp vor dem totalen Kollaps. Damals haben die wichtigen Leute BEWIESEN, daß sie einen Dreck auf den Markt und auf Preisstabilität geben. Es geht nur darum, das Spiel aufrechtzuerhalten. Und sie haben unter Beweis gestellt, daß sie die Geldschleusen so lange aufmachen, bis jeder der wichtig ist und eines haben will, seins bekommen hat. Das ist die UNUMSTÖSSLICHE TATSACHE. So haben sie gehandelt, so werden sie jederzeit wieder handeln. Rückblickend haben sie sogar eingestanden, daß sie mit dem Fallenlassen von Lehmann zu weit an den Abgrund gegangen wären.
Wer 1+1 zusaammenzählt, erkennt also sofort: in einem System, wo es unbeschränkte Gelderzeugungsmöglichkeiten gibt, kann es, wenn es der Entschluß der entscheidenden Personen ist, keinen deflationären Crash geben. Denn dann hätte es ihn letzten Herbst geben müssen. Nichteinmal da!
Ja, siehe hier: Fed gab deutschen Banken Hunderte Milliarden
Auszug:
ZitatDie kurzfristigen Kredite an das im Gefolge der Finanzkrise aufgespaltene Institut [gemeint ist die Citigroup] summieren sich auf mehr als 1800 Mrd. Dollar. Das höchste Einzeldarlehen aus dem PDCF-Programm ging allerdings an Barclays. Die britische Bank nahm am 18. September einen Tageskredit von 48 Mrd. Dollar auf.
Wer da immer noch von der Gefahr eines deflationären Crashs faselt, ist einfach verblendet.
Warum bezahlt man die "Experten" eigentlich noch??? Der eine Vogel redet von Deflation, der Andere von Inflation.....
Ja was den nun???
Was denn nun - das hängt davon ab, wie man Inflation/Deflation definiert und welchen Wirtschaftssektor man betrachtet.
Definiert man unrichtigerweise Inflation als Preiserhöhung und Deflation als Preissenkung, dann haben wir bei Energie und Lebensmittel Inflation und bei Immobilien, Löhnen und verfügbarem Einkommen (= Nettopreis für die monatliche Arbeit) beim Durchschnittsmichel eher Deflation, jedenfalls keine Inflation auf breiter Front. Kann sich jeder das aussuchen, was er "beweisen" will. (So gesehen haben wir seit 1 Woche bei den Edelmetallen Deflation)
Definiert man Inflation im eigentlichen Sinne, dann ist Inflation eine Steigerung der ungedeckten (also nicht durch produzierte Güter und Dienstleistungen gedeckten) Geldmenge. Auswirkungen einer Steigerung der ungedeckten Geldmenge werden üblicherweise als Preissteigerungen wahrgenommen, denn mehr Geld steht einer gleichen/geringeren Gütermenge gegenüber und nach den Marktgesetzen bedeutet dies üblicherweise, dass eine bestimmte Gütermenge nur mit mehr Geld gekaufen werden kann. Preissteigerungen können sich aber auch als Folge von Knappheit/erhöhter Nachfrage unabhängig von der Geldemenge ergeben.
Die Frage, ob nun Inflation oder Preissteigerungen aus oder in Kombination mit anderen Gründen vorliegt, liesse sich also nur bei Kenntnis der Entwicklung der Geldmenge (neu im Geldschöpfungsprozess produziertes Geld abzüglich abgeschriebenes Geld) und der Gütermengen (BIP) in der jeweiligen Volkswirtschaft bzw. im Währungsraum beurteilen.
Da die Zahlen hierzu aber auch unzuverläßlilch, mutmaßlich interessengeleitet gefälscht sind, gibt es keine beweisbare Antwort, ob Infla/Defla herrscht. Beobachtbar sind allerdings Preissteigerung von existenziellen Gütern und Preissenkungen/Stagnation in anderen wichtigen Sektoren (Lohnentwicklung Niedriglohnsektor; Lohnentwicklung der Masse (ohne die 10% der Spitzeneinkommen und 10% der untersten Einkommen)).
Niemand weiss nix ungenaues nicht.
Hallo Wayne,
ZitatDa die Zahlen hierzu aber auch unzuverläßlilch, mutmaßlich interessengeleitet gefälscht sind, gibt es keine beweisbare Antwort, ob Infla/Defla herrscht. Beobachtbar sind allerdings Preissteigerung von existenziellen Gütern und Preissenkungen/Stagnation in anderen wichtigen Sektoren (Lohnentwicklung Niedriglohnsektor; Lohnentwicklung der Masse (ohne die 10% der Spitzeneinkommen und 10% der untersten Einkommen)).
Niemand weiss nix ungenaues nicht.
ich habe nichts Substanzielles beizutragen, aber du schreibst mir aus dem Herzen. Wie drücken sich die "Experten" dazu aus: Das Zahlenwerk ist nicht belastbar.
Meine Frage zum Niedriglohnsektor und der Lohnentwicklung bzgl. der Aussagen über die Steigerung der Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung? Stimmt das so order bin nur ich zu skeptisch angesichts der beschriebenen, positiven Einnahmesituation? Einen Midijob zu bekommen ist sehr schwierig, aber einen 400 Euro Job zu ergattern ist auch nicht mehr die Regel, geschweige denn das ältere Arbeitlose eine sozialversicherungspflichtigen Job erhalten ist äußerst selten.
Ob man M3-Statistik so einfach "umbiegen" kann?
Das wage ich zu bezweifeln...
Nicht umsonst wird in USA M3 nicht mehr veröffentlicht.
andere Statistiken -> BIP, Teuerung usw... sind vollkommen unzuverlässig.
.. auh man hau dir mal nich zu viel Vitamine rein.. -- Wer soll das bezahlen .. wenn du vielleicht 120 wirst??
Michael Winkler mit einem neuen Pranger zum Thema "Inflation oder Deflation"
Ökonomen befürchten Teuerungswelle in Deutschland
Wirtschaftsexperten zufolge werden die Preise in Deutschland weiter steigen. Sie halten eine Vervierfachung der Inflationsrate für möglich.
Führende Bankvolkswirte rechnen damit, dass auf Deutschland in den nächsten Jahren eine Teuerungswelle zukommt. Der Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, befürchtet laut „Bild“-Zeitung mittelfristig eine Vervierfachung der Inflationsrate. „Ein Anstieg der Inflationsrate in den nächsten zwei bis drei Jahren bis auf vier Prozent ist durchaus möglich“, sagte Mayer dem Blatt.
Die Inflation kommt!
Ein Grund sei, dass die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer „lockeren Geldpolitik ohne große Zinserhöhungen gezwungen sein könnte“, sagte Mayer weiter. Im vergangenen Jahr lag die Inflationsrate laut Statistischem Bundesamt bei 1,1 Prozent.
Was wurde teurer und was wurde billiger?
Die zehn auffälligsten Preissenkungen im Dezember 2010...
Hörbücher auf CD
-25,1 Prozent
Fernsehgeräte
-17,5 Prozent
DVD und Videos
-14,8 Prozent
PC-Anwendersoftware
-12,4 Prozent
Notebooks
-9,2 Prozent
Digitale Kamera
-8,7 Prozent
Pflanzenöl
-8,0 Prozent
Ananaskonserve
-7,9) Prozent
Abgasuntersuchung (Pkw mit Otto-Motor)
-7,6 Prozent
Digitaler Camcorder
-7,5 Prozent
Die zehn auffälligsten Preissteigerungen im Dezember 2010...
Tomaten
+52,0 Prozent
Paprikaschoten
+41,4 Prozent
Blumenkohl
+39,7 Prozent
Gurken
+31,2 Prozent
Nüsse o.a. Backzutaten
+31,0 Prozent
Kopf-/Eisbergsalat
+28,5 Prozent
Leichtes Heizöl
+28,5 Prozent
Wirsingkohl
+27,4 Prozent
Kartoffeln
+27,1 Prozent
Zwiebeln
+26,7 Prozent
Veränderungen im Vergleich zum Vorjahresmonat
Quelle: dapd, Statistisches Bundesamt
Auch der Chefvolkswirt der Postbank, Marco Bargel, rechnet mit einem deutlich steigenden Preisniveau in Deutschland. Gegenüber „Bild“ bezeichnete Bargel einen Anstieg der Inflationsrate auf vier Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren als „durchaus realistisch“. Eine Inflationsrate in dieser Höhe könne es dann sogar „für mehrere Jahre“ geben, sagte Bargel.
Inflation
Verbraucherpreisindex
Wenn von Inflation in Deutschland die Rede ist, steht der monatlich vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden berechnete Verbraucherpreisindex im Mittelpunkt. Er gibt an, wie sich die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelt haben. Im Dezember 2010 lagen sie in Deutschland beispielsweise im Durchschnitt um 1,7 Prozent über jenen des Vorjahres. Grundlage für die Berechnung ist ein statistischer Warenkorb, der alle für den Konsum in Deutschland wichtigen Produkte und Dienstleistungen enthält von Lebensmitteln und Kleidung bis hin zu Mieten und Versicherungskosten. Für jede Ware beobachten die Fachleute die Preisentwicklung und bilden einen gewichteten Mittelwert.
Gefühlte Teuerung
Neben der amtlichen Teuerung gibt es auch die „gefühlte Inflation“, also die Teuerung, wie sie die Verbraucher bei ihren täglichen Einkäufen subjektiv wahrnehmen. „Dabei werden die einzelnen Waren anders gewichtet als in der amtlichen Statistik“, erklärt Hans Wolfgang Brachinger von der Universität Fribourg in der Schweiz. Konkret bedeutet das: Die Preisentwicklung von Brötchen, Butter, Getränken und anderen Waren des Alltags hat ein größeres Gewicht als die von seltener erworbenen Produkten wie Flachbildschirmen oder Autos.
„Viele solcher seltener gekauften Produkte werden nämlich seit Jahren billiger“, betont Brachinger. Der Verbraucher nehme aber weniger die günstiger zu bekommende Elektronik wahr, sondern viel eher die kräftig gestiegenen Brötchenpreise oder das viel teurere Gemüse. „Denn das kauft man quasi jeden Tag ein“, gibt der Fachmann zu bedenken.
Kaufkraft
Liegt die „gefühlte Inflation“ nun deutlich über der amtlichen Inflation so etwa kurz nach Einführung des Euros, als vom „Teuro“ die Rede war -, geht nach Ansicht Brachingers die Kaufbereitschaft insgesamt zurück. „Denn die Verbraucher warten mit größeren Anschaffungen erst einmal ab.“ Diese Entwicklung könnte sich seiner Ansicht nach in den kommenden Monaten verschärfen und dazu führen, dass die Kaufbereitschaft der Verbraucher erheblich nachlässt mit entsprechend dämpfenden Folgen für die Konjunktur. dpa
Auch auf Großbritannien könnte eine Teuerungswelle zukommen. Die Inflation dürfte in den kommenden Monaten auf bis zu fünf Prozent steigen, sagte der Gouverneur der britischen Notenbank (BoE), Mervyn King. Die Zentralbank werde sich bei ihren Zinsentscheidungen jedoch an langfristigen Zielen orientieren. King verteidigte die Geldpolitik der BoE gegen Kritik. Die Notenbank habe sich mit ihrem Beschluss im vergangenen Jahr, die Leitzinsen trotz des wachsenden Inflationsdrucks nicht zu erhöhen, richtig verhalten.
Die verstärkte Inflation sei durch einmalige Faktoren wie höhere Importpreise, einen Anstieg beim Ölpreis und eine Erhöhung von indirekten Steuern verursacht worden. Die Notenbank müsse sicherlich irgendwann den Schlüsselzins heraufsetzen. Dieser Schritt werde jedoch nicht durch Inflationszahlen eingeleitet.
Sieht nach eine Kontraindikator aus, dass jetzt die Deflation kommt. ![]()
Die Mainstream-Presse hat sich erst kürzlich wieder gut als Kontra-Indikator erwiesen.
Noch vor einigen Wochen stand viel Positives über Gold in allen Medien. Und jetzt ist es abgekackt. Die Zitterer sind damit gleich wieder rausgeschüttelt worden.
Wenn jetzt überall die Inflation angepriesen wird, dann stehen wir womöglich wirlkich vor einem neuen deflationären Schock.
Wenn jetzt überall die Inflation angepriesen wird, dann stehen wir womöglich wirlkich vor einem neuen deflationären Schock.
...mittlerweile ist der Kontraindikator sehr zuverlässig geworden...
Mittelfristig sehe ich einen Mix aus Infla/Defla...Banken werden auch in D sterben, Kredite werden rar ...alles was meist auf Pump gekauft wird - wird billiger -> Immo-Preise werden sich halbieren, Autopreise gehen um bis zu 30% zurück. Die Dinge des täglichen Bedarf werden meiner Meinung nach extrem teuer werden: Lebensmittel, Sprit, Nebenkosten (Gas/Strom/Wasser/Schei*e) und ja, auch Mieten werden steigen...immerhin müssen die Immo-Bersitzer ihre herben Verluste kompensieren...so wird es kommen ! ![]()
Mittelfristig sehe ich einen Mix aus Infla/Defla
Der Saiger hat so ne Gradwanderung vor kurzem auch so geschildert.
Zur Zeit wird in den Medien so viel über eine mögliche Inflation geschrieben, dass ich ab dem 2HJ 2011 mit einer Deflation rechne, die 1/2 - 2 Jahre danach in eine starke Inflation umschlagen wird.
Die Wirtschaft wird nicht so anziehen, wie gerade Stimmung dafür gemacht wird.
Hat jemand ähnliche Gedanken oder sieht es ganz anders?
Guten Morgen
ZitatHat jemand ähnliche Gedanken oder sieht es ganz anders?
Wie soll Inflation entstehen, wenn die Leute nicht deutlich mehr verdienen?
Dass Geld herumgeistert, das eine Anlage sucht ist klar, damit verteuern sich ueber aufgepumpte Maerkte die Gueter, aber ich sehe weit und breit keine Inflation!
Teddy
Ich würde gerne noch einmal zu bedenken geben, daß das was man als Inflation misst unbedingt auch von der Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge und nicht nur von der absoluten Menge abhängt. Das wird in dieser Diskussion immer völlig ausgeklammert ?!
Ich würde gerne noch einmal zu bedenken geben, daß das was man als Inflation misst unbedingt auch von der Umlaufgeschwindigkeit der Geldmenge und nicht nur von der absoluten Menge abhängt. Das wird in dieser Diskussion immer völlig ausgeklammert ?!
deswegen sollte es immer mal wieder erwähnt werden
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