GOLD : Märkte und Informationen

    • Offizieller Beitrag

    Die haben wahrscheinlich den neuesten GEAB gelesen. ;) (....)


    Das mit Sicherheit, aber die Erkenntnis reifte den Chinamen schon vorher:


    GOLD : Märkte und Informationen


    @LDS
    Klar, als Spezi war mir die Diskussion und mögliche Auswirkungen -- sh. obigen Link-- gegenwärtig.


    Grüsse

  • Zitat

    Der chinesische Golddrache kommt aus der Höhle: Goldreserven Chinas sollen massiv ausgebaut werden

    Tja, das ist wohl das deutlichste Zeichen, dass bald das Höchste der Gefühle erreicht ist und es dann einen Gold-Crash gibt...
    Sobald ich lese: die Chinesen treiben den Preis für XYZ hoch, dann kann es nur noch max 1 Jahr bis zum finalen Preiscrash dauern...

  • Tja, das ist wohl das deutlichste Zeichen, dass bald das Höchste der Gefühle erreicht ist und es dann einen Gold-Crash gibt...

    G&B: Ich habe hier die passende Tasse für deinen nächsten Glühwein am Weihnachtsmarkt. :D


    [Blockierte Grafik: http://www.yankodesign.com/images/design_news/2007/05/3/pessimist_mug.jpg]

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • A respected gold commentator (Adam Hamilton) wrote a brutal attack on anyone and everyone who doubts the legitimacy of the “bullion-ETF's”. I was angered by his tone, and surprised by what he left out of his (many) arguments.


    I would be very interested to know what the members here think after reading my rebuttal of Mr. Hamilton's position on this issue.


    Even Gold Experts Fooled by Bullion-ETF's


    "...Mr. Hamilton went on a long tirade, looking to belittle those who doubt these funds at every opportunity, during which time he constructed no less than eleven sub-arguments – which he supposedly rebutted. And after going to the time and effort to construct and rebut those eleven “arguments” he never mentioned the bullion-banks once.


    I simply have neither the time or desire to respond to all of Mr. Hamilton's specific “counter-arguments”. I encourage those who want to know everything said about this to go straight to the source (in the link above). I submit, however, that the vast majority of these arguments are what are known as “straw men”.


    This is a commonly used technique in faulty arguments. Someone wishing to establish his own position attempts to do so through “rebutting” the arguments of those with opposing views. However, instead of choosing the strongest arguments of his opponents, he chooses the weakest ones – or simply invents his own “arguments” to rebut. This is what Hamilton has done here..."


    Deutsche:


    Eine angesehene Kommentator Gold (Adam Hamilton) hat sich in einem brutalen Angriff auf alle und jeden, der die Legitimität der "Barren-Zweifel ETF". Ich war durch seinen Ton verärgert, und was er aus seiner linken (viele) Argumente überrascht.


    Ich wäre sehr daran interessiert zu wissen, was die Mitglieder denken hier nach der Lektüre meines Widerlegung der Position Mr. Hamilton zu diesem Thema.


    Selbst Experten von Gold Bullion Fooled-ETF's


    "...Ob die Barren-Banken verwendet werden, weil sie subventioniert angebotenen Preise für die Lagerung, oder weil sie so gute Freunde mit den betroffenen Bergleute, Mr. Hamilton Zusicherungen zu den Gründern der GLD nichts zu meinem eigenen Anliegen anzusprechen...."

  • http://de.finance.yahoo.com/na…ftd-6ed8b3c9d151.html?x=0


    Deutlich früher als (von mir) erwartet, hat sich Bernanke über Zinserhöhungen geräuspert:
    diese sind erstmal nur sehr sehr niedrig.


    Der einzige echte Feind des Goldes sind sichere Papier-anlagen mit hohen Zinsen.


    ich hatte damit gerechnet, dass die Goldrally bis Q1 2009 ungebrochen weitergeht und erst dann über höhere Zinsen geredet wird.
    Unter dem Eindruck höherer Zinsen rechnete ich dann mit einem Gold-Rücksetzer.


    Interessant ist, wie der Markt heute auf das Zinsgemurmel reagiert hat: mit einem Sprung des Goldpreises nach oben.


    entweder war das eine Fehlreaktion im Zuge des allgemeinen Kaufens (heute stieg halt alles),
    oder Marktteilnehmer haben aus den Zinserhöhungen schon wieder Inflationsgefahr abgeleitet.


    (anders als in den 80ern ist nicht damit zu rechnen, dass Staatsanleihen die Inflation netto schlagen).


    Habe leider nicht viel Zeit um andere Kommentare etc zu lesen,
    aber wer unter Druck steht, Positionen aufzubauen, sollte jetzt die nächste Position kaufen:


    es scheint ziemlich deutlich, dass das "Z"-wort von den Zinserhöhungen derzeit keinerlei Wirkung entfaltet.


    ich kann derzeit -wie gesagt - die nichts weiter dazu lesen und schreiben, halte aber einen steigenden Goldkurs trotz angekündigter Zinswende
    für ein starkes Signal.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr_Meyer ()

    • Offizieller Beitrag

    (....)
    aber wer unter Druck steht, Positionen aufzubauen, sollte jetzt die nächste Position kaufen:


    es scheint ziemlich deutlich, dass das "Z"-wort von den Zinserhöhungen derzeit keinerlei Wirkung entfaltet.


    ich kann derzeit -wie gesagt - die nichts weiter dazu lesen und schreiben, halte aber einen steigenden Goldkurs trotz angekündigter Zinswende
    für ein starkes Signal.


    Richtig.


    Dazu dieses ; Geschichte wiederholt sich....: Historie ist ein Leitfaden für die Zukunft, der Goldmarkt war dazu fähig, stark zu steigen zugleich mit steigenden Zinsen.


    "...But would a campaign of baby-step Fed rate hikes knock the gold market off its upward trajectory? Gold tumbled by nearly 10% from its all-time high of $1,125 /oz in recent weeks, on ideas that Fed rate hikes might come sooner rather than later, as suggested by the yield curve. For chartists, the latest slump in gold is a classic removal of speculative froth, which normally follows a parabolic rise.


    If history is a guide to the future, the gold market has been able to climb sharply higher, alongside a rising fed funds rate. The Fed’s last rate hiking cycle, - starting in June 2004, - and beginning with the fed funds rate at 1%, wasn’t able to cap gold’s powerful advance thru May 2006, until the fed funds rate was lifted to 5.25-percent. Thus, for two-years, gold rose 40%, alongside a 425-basis point increase in the fed funds rate, since the Fed was lingering far behind the inflation curve..."


    http://news.goldseek.com/GoldSeek/1260985253.php


    Grüsse

  • entweder war das eine Fehlreaktion im Zuge des allgemeinen Kaufens (heute stieg halt alles),
    oder Marktteilnehmer haben aus den Zinserhöhungen schon wieder Inflationsgefahr abgeleitet.


    Vermute das die meisten mit dieser Ankündigung gerechnet haben, es war also keine Überraschung. Ein paar haben sicher damit gerechnet das andere nicht damit rechnen und vorher schon Gold gekauft um es den anderen demnächst teurer verkaufen zu können.
    Nach der überkauften Situation wars auch eine technische Reaktion. Die wirklich spannende Frage ist: was passiert im Jänner?

    halte aber einen steigenden Goldkurs trotz angekündigter Zinswende für ein starkes Signal.


    Ja, viele werden das auch so sehen.

  • I strongly disagree that the U.S. will raise interest rates – at least voluntarily.


    I have dealt with this issue before in my writing. The U.S. economy is carrying $60 trillion in total public and private debt. This does not include the additional $70 trillion (or so) in “unfunded liabilities”.


    Raising U.S. interest rates by 1% would remove $600 billion from the U.S. economy – in additional interest payments alone. This is equal to a 5% drop in GDP before all the spin-off effects are factored in. In other words, raising U.S. interest rates by even 1% would immediately send that economy into a downward, deflationary spiral – which would end in default in less than 2 years.


    U.S. officials will talk about raising interest rates, but no one should take them seriously.



    Ich stimme überhaupt nicht zu, dass die USA die Zinsen anheben wird - zumindest auf freiwilliger Basis.


    Ich habe mit diesem Thema zuvor in meinem schriftlich beantwortet. Die US-Wirtschaft trägt $ 60 Billionen an den gesamten öffentlichen und privaten Verschuldung. Dies beinhaltet nicht die zusätzlichen $ 70 Billionen (oder so) in "ungedeckten Verbindlichkeiten".


    Raising US-Zinsen um 1% würde 600 Milliarden Dollar von der US-Wirtschaft zu entfernen - in zusätzlichen Zinszahlungen allein. Dies entspricht einer 5% igen Rückgang des BIP vor allem das Spin-off-Effekte berücksichtigt sind in. Mit anderen Worten, die Aufnahme von US-Leitzinsen um 1% würde auch sofort zu senden, die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale, deflationären Spirale - das Ende in Verzug wäre in weniger als 2 Jahre.


    US-Beamte wird über die Anhebung der Zinssätze zu reden, aber niemand sollte sie ernst nehmen.

  • Bullionbulls,
    interessante Überlegungen zur Zinserhöhung, die ich schon früher in einem Deiner Artikel interessiert gelesen habe. Aber siehst Du die Verschuldung der USA nicht ein wenig zu pessimistisch? Ich meine Japan oder Italien haben schon seit Jahren und Jahrzehnten viel höhere Verschuldungsquoten und haben auch Zinserhöhungen überlebt.

  • Habe heute nachgeschaut und die Zahlen dürften manche interessieren. Nicht daß jetzt gleich wieder eine Diskussion um ein unmittelbar bevorstehendes Platzen der Comex losgeht, aber in diesem Monat sind die Auslieferungen wieder recht beachtlich:
    Stand 15. Dezember wurden bisher 8853 Kontrakte zur physischen Auslieferung angemeldet.
    Zum Vergleich: für den Novemberkontrakt waren es 6066, Oktober 30932, September 7480.

  • Der Fondsmanager James Altucher von Formula Capital empfiehlt alles andere als in Gold zu investieren. Für das als Inflationsschutz und zur Krisenabsicherung dienende Edelmetall bedürfe es daher an Alternativen. “Ich bin auf Gold bereits sehr bärisch gestimmt. Ich glaube nicht an das Gelingen eines Investments, wofür gerade eine Voraussetzung vorhanden ist. So hat sich zuletzt im Zuge einer Kaufpanik jedermann auf Gold gestürzt”. Stattdessen empfiehlt Altucher den Kauf von Aktien. Für Aktien bestehe anhand fundamentaler Gegebenheiten weiteres Aufwärtspotenzial.


    Zu seinen Favoriten zählt er unter anderem das Pfandunternehmen Cash America. Dieses verfüge über das beste Geschäftsmodell auf diesem Planeten. In diesen Tagen gelte als Instrument der Absicherung sehr oft Gold. Gold werde daher von Pfandhäusern weit unterhalb von Spotmarktpreisen erworben und danach verkauft, wenn sich der ursprüngliche Inhaber zu Schuldenzahlungen außerstande sieht. Während Gold steigt würde dieses Unternehmen mit einem für 2010 erwarteten P/E-Verhältnis von weniger als 10 gehandelt. Gold biete sich als Kauf nur im Falle einer Depression oder Angst. “Gehen sie zu einem Therapeuten und kaufen sie Aktien, wodurch in Korrelation mit Gold die Möglichkeit der Ergreifung eines realen ökonomischen Werts besteht und das Potenzial für Wertsteigerungen gegeben ist, wenn sich die Konjunktur verbessert”, führte Altucher gemäß finance.yahoo.com gegenüber Tech Ticker weiter aus.
    Quelle: boersego

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

    • Offizieller Beitrag

    Der Fondsmanager James Altucher von Formula Capital empfiehlt alles andere als in Gold zu investieren. Für das als Inflationsschutz und zur Krisenabsicherung dienende Edelmetall bedürfe es daher an Alternativen. “Ich bin auf Gold bereits sehr bärisch gestimmt. Ich glaube nicht an das Gelingen eines Investments, wofür gerade eine Voraussetzung vorhanden ist. So hat sich zuletzt im Zuge einer Kaufpanik jedermann auf Gold gestürzt”. Stattdessen empfiehlt Altucher den Kauf von Aktien. (....)
    Gehen sie zu einem Therapeuten und kaufen sie Aktien, wodurch in Korrelation mit Gold die Möglichkeit der Ergreifung eines realen ökonomischen Werts besteht und das Potenzial für Wertsteigerungen gegeben ist, wenn sich die Konjunktur verbessert”, führte Altucher gemäß finance.yahoo.com gegenüber Tech Ticker weiter aus.
    Quelle: boersego


    Da gibt es bei uns einen schönen Sräd "Der Dummbaddel des Tages"


    Der Dummbaddel des Tages


    Da hinein gehören solche klugen Ratschläge.... ^^


    Für derartiges "Analysten" - und Pressegeschwafel gibt es doch den Sräd:


    Der Dummbaddel des Tages


    :D


    Anlageprofi: Gold ist nicht notwendig!


    .

  • Klar gibt es für die Anlage in Gold nur einen einzigen Anlagegrund.


    Das ist meiner Auffassung nach völlig unstrittig.


    Es ist übrigens derselbe Grund, warum Gold bislang so stark gestiegen ist.


    Mehr noch:


    Es ist auch derselbe Grund, warum Gold immer wieder erbittert gedrückt wird.


    Und zugleich der Grund, warum sich Banker ihre Taschen mit Boni füllen können -


    natürlich stets auf unser aller Kosten.


    Der Grund kann mit einem einzigen Wort erläutert werden, das da lautet:


    Papiergelddruckerei.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

  • Warum machen sich eigentlich hier so viele Gedanken um eine Zinserhöhung der FED?
    Man hat doch schon erfolgreich demonstriert dass man mit der Ratingagenturen ein probates Mittel hat um auf billigere Weise der Dollar attraktiver zu machen.


    Oder haben hier etwa einige noch nicht mitbekommen, dass hier gerade im Interesse der "Finanzindustrie" (was produzieren die eigentlich?) ein Wirtschaftskrieg geführt wird?


    Ein vollständiger Kollaps Griechenlands (=Staatsbankrott) wäre im gesamten Eurogefüge bei einem 2%-Anteil Grichenlands am BIP der Eurozone nur ein Schluckauf. Darüber hinaus ist ein solches Ereignis eher fiktiv, denn für einen solchen Fall gäbe es genau 2 denkbare Szenarien:
    a) Griechenland wird von den anderen Euro-Mitgliedern aufgefangen und weiter durchgeschleppt.
    b) Griechenland fliegt aus dem Euro und wurschtelt sich auf eigene Rechnung weiter durch wie bisher. Daraus entstünde für GR die Möglichkeit, durch eine eigene Währungspolitik die wirtschaftliche Wettbewerbsfäigkeit aktiv zu gestalten.


    Durch das Schreckgespenst eines Staatsbankrotts innerhalb der Eurozone kann gezielt Währungskosmetik für zugunsten der anderen Schmuddelkinder betrieben werden. Davon wird gerade massiv Gebrauch gemcht. Wozu also unfinanzierbare Zinserhöhungen?


    Ein Absacken des Goldpreises ergibt sich hier gerdezu zwangsläufig aus der (vermeintlichen) Stärke des Dollar. Mission accomplished!

    • Offizieller Beitrag

    Nun wird hier im Goldsräd über Zinsen debattiert, nicht ganz zu Unrecht, weil diese Einfluß auf die Goldpreisentwicklung nehmen können oder auch werden.
    Dazu gab es in einem vorhergehenden Posting die interessante Grafik, die zeigt, daß die Zinseinflüsse nur eingeschränkt Einfluss ausüben, wobei die Psychologie wie üblich an den Märkten eine bedeutende Rolle spielt.


    Genau so sieht es Jim Sinclair heute nacht. Sicher werden die USA die Zinsen eines Tages anheben müssen wegen des steigenden Vertrauensverlustes in den Dollar. Wann und wie jedoch, bleibt völlig offen.....
    Sicher aber auch, dass die temporäre Stärke des Dollar fundamental nicht begründet ist und Nahrung aus Nebenschauplätzen bezieht, wie schon zuvor richtig dargestellt.


    "...I will never deny that the dollar can experience contra-trend positive experiences, but I foresee no bull dollar market, nor even firmness for months.


    My view is based on the fundamental disaster that the dollar is, especially with the deceleration of foreign demand for the ever increasing size of Treasury auctions.

    Supply from the desire for diversification and from the ever-growing size of Treasury auctions is dollar supply that will not be offset by increasing demand, except for the brief moments of Management of Perspective Economics.


    When rates rise, which they will, it will be a product of a disdain for dollar instruments and not positive for the US dollar outside of a few days....."


    http://jsmineset.com/2009/12/1…-todays-dollar-questions/
    .

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