Also wenn man das hier so liest, ergeben sich drei Fronten:
1. Goldbugs
2. Käufer von Gold als Wertanlage (Werterhaltung)
3. Käufer von Gold (Spekulation)
Anm.: Wobei es fließende Übergänge gibt und die 1. Front natürlich gleichzeitig auch gewissermaßen zu der 2. Front zählen darf.
Und die Leute, die sich hier in die Hosen scheißen, sind ausschließlich Leute der 3. Front oder Käufer die sich hier von den Angsthasen beeinflussen lassen.
Meiner Meinung nach gibt es keine Goldblase, der Goldpreis ist inflationsbereinigt noch längst nicht auf zu hohem Niveau. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich vorzustellen, Gold habe zu jedem Kaufkurs denselben Wert, denn Gold = Geld. Einige Leute haben hier bereits versucht, dies klar zu machen, aber es kommt anscheinend nicht an. Aber das ist auch gut so, denn der Goldmarkt braucht keine Spekulanten im Überfluss ![]()
Solange es keine werthaltige Alternative gibt, kann von einer Blase sowieso keine Rede sein, denn: Wohin kann man im Moment denn (sinnvoll) aus dem Gold "flüchten"?
Sicherlich kommen Zeiten, in denen die Währungen wieder stabiler sein werden und Immobilien absolut value sein werden und dann, aber erst dann, macht es Sinn, umzustrukturieren und je schneller, desto besser. Aber darauf wird man, denke ich, noch eine gute Zeit warten müssen. Zeit, in der sich die Spekulaten weiterhin die Hose vollscheißen.
Grüße