ZitatOriginal von durran
sicherlich wird die nachfrage nach rohstoffen in der beginnenden depression sinken .
allerdings würde ich nicht zwangsläufig davon ausgehen das dies auch auf die preise durchschlägt.
http://www.weltwirtschaftskrise.net/krise1.htm
Zitate daraus:
<<In der Folge der Krise brach letztlich auch das amerikanische Bankensystem zusammen. Die Industrieproduktion ging dramatisch zurück. Aus 1,5 Mio Arbeitslosen 1929 wurden 1933 fast 13 Mio- ein Viertel der Beschäftigten.>>
<<Durch die einsetzende Krise brach auch in Deutschland die Industrieproduktion ein- teilweise bis auf 58 % des Standes von 1929.>>
In Deutschland stieg die Arbeitslosigkeit von 1,3 auf über 6 Millionen.
Man muss nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass die Rohstoffpreise sinken. Aber man sollte es durchaus in Betracht ziehen. Denn wenn die Industrieproduktion einbricht und die Arbeitslosigkeit drastisch zunimmt, dann sinkt auch die Nachfrage nach Rohstoffen drastisch.
Mal sehen, ob Asien und Europa sich von der Entwicklung abkoppeln können. Aber ich denke in den nächsten Monaten wird sich die Verflechtung von Banken und Unternehmen mit den USA sehr stark bemerkbar machen.
Hier noch interessante Zahlen:
Ende 2006 wurden rund 66 Prozent aller Devisenreserven in Dollar gehalten und 25 Prozent in Euro.
Der Anteil der USA am Weltbruttosozialprodukt beträgt 25% (wobei über 70% davon durch den private Verbrauch generiert werden ...).