Global Economic Collapse

  • Zitat

    "Nach Informationen aus Kreisen bot US-Notenbankchef Ben Bernanke den Immobilienfinanzierern an, sich zur Not direkt bei der Zentralbank Geld zu leihen."


    Wenn die Chinesen, Japaner, etc. nicht genug zuschießen... bezahlen tun sie es dann trotzdem über den Wertverfall der gehaltenen Dollar-Reserven (ich liebe dieses Wort "Reserve"). Wieviele Zitzen hat denn das Euter der FED (irgendwann muß doch wohl mal Pumpe im Schacht sein)?`



    Zitat

    Wir sollten die Sache nicht so einseitig sehen. Keiner ist gezwungen worden, diesen Schrott zu kaufen. Zu einem Beschiss gehoeren immer zwei. Bedankt Euch bei den Eliten dieser Laender, die sich so billig bescheissen lassen. Dabei war das alles schon lange bekannt - das ist hier, wenn man sich die Postings der letzten Jahre ansieht, wohl unbestritten.


    Ja, selbst schuld... unbestritten!

    Es bestand zu keiner Zeit keinerlei Gefahr...

    Einmal editiert, zuletzt von LongDongSilver ()

  • "To big to fail" gilt hier also doch, entgegen den gestrigen Bekundungen:


    The Treasury chief said his department is "maintaining a dialogue with regulators and with the companies." The companies' main regulator will continue to work with the Fannie Mae and Freddie Mac "as they take the steps necessary to allow them to continue to perform their important mission," Paulson said .

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Ja, so stellen es die Manager von F & F dar. Aber da steht auch noch die Einschätzung von Lehman Bros. im Raum, nach der F & F angeblich Kapitalbedarf in Höhe von $ 75 Mrd. haben sollen und diesen nicht am Markt decken können. Es spricht vieles dafür, dass die US-Regierung deshalb vorab tätig wird.


    "There is concern and speculation that Freddie, Fannie and Lehman won’t be around on Monday" (Quelle)


    Das mit den Mrd. ist doch kein Problem. Allein in diesem Monat gibts drei Dollar-Tender zu je 75 MRD Dollar, gesamt 225 Dollar.
    Und der EZB-Tender liegt bei 156 MRd. Euro.

  • da muss ich immer lachen.
    die asiaten haben ihre reserven doch gar nicht gemeldet. steht übrigens alles im biz-bericht.
    ich vermute, dass die chinesen das zeug schon wieder angelegt haben. die sind doch nicht blöd.

  • ohhhhhhhhhhhhh Henry....mir deucht so ...es wird kommen...aber anderst als gedacht.


    cu DL....Mann ..ich habe ne Technik drauf.da kommst du garantiert :D :D :D

    Plutonia lebe hoch und Gold ahoi

  • Einen hab ich noch, bevor ich mich endgültig in den Urlaub verzupfe: 8)
    Paul C. Martin alias 'dottore' hat im 'Gelben' zum nunmehr 5.( ? ) Male das 'Game over' (d.h. das Ende des derzeitigen kapitalistischen Systems) ausgerufen. Kleines Schmankerl: Er gesteht erstmals ein, dass er die "prädeflatorische Inflation" unterschätzt hat. Er rechnet nun mit einer Hyperinflation zumindest in den USA.
    Guckst du hier.


    5 x "Game over" von Dottore, ja wenn man kein Geld "schöpfen" könnte, hätte er sicher Recht. So aber braucht sein game over möglicherweise noch ein paar Jahre bis zum Eintritt einer Währungssreform. Auch die Weimarer Hyperinflation brauchte seine Zeit, bis es vorbei war und Zimbabwe jetzt auch. Langsam schwenken immer mehr auf (Hyper-) Inflation um, weissgarnix, jetzt Dottore, fehlen nur noch Elli und Mvd. Ob sich eine Hyperinflation heutzutage auf die USA begrenzen läßt? Ich denke nicht, denn in anderen Ländern sieht es oft auch nicht viel besser aus, in manchen sogar schlechter. Zumindest mittelfristig spricht diese Entwicklung weiter für die EM und vorallem Öl.


    Grüße

  • Wieso denn nicht ? Hatte neine Anlage für die nächsten 20 - 25 Jahre geplant und kann mir nicht vortellen, auch beim platzen der Blase das es irgendwann von der Kaufkraft was einbüßen sollte.

    privileg
    Was ich damit sagen wollte war, dass die Zeit kommen wird, wo man mit Aktien höhere Renditen erzielen wird als mit Gold. So wie Anfang der 80èr Jahre. Es ist nur sehr schwer diesen Zeitpunkt vorher zu sagen. Noch sind wir davon weit entfernt. Man sollte nur in seinen Kopf schon ein paar Exit-Strategien haben.
    @PatroneRiesenSchwengel
    Hast Du etwas gegen mein Avatar :D :?:
    Das ist eine alte (92Jahre) lustige Dame, die ich letztes Jahr persönlich kennengelernt habe.
    Gruß Henry

  • Hey, was denn los hier, wo sind denn die ganzen Untergangspropheten, wenn wirklich mal was passiert...... :D


    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hypothekenkrise102.html


    Ungefähr seit ner Stunde bekannt, und hier sagt noch keiner was dazu......ts, ts, ts......


    Im Verlauf der Krise sind in den USA ca 100 Geldinstitute pleite gegangen , auf eins mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an .


    Freddie Mac und Fannie May werden nicht pleite gehen , die Fed wird dafür sorgen .


  • Im Verlauf der Krise sind in den USA ca 100 Geldinstitute pleite gegangen , auf eins mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an .


    Freddie Mac und Fannie May werden nicht pleite gehen , die Fed wird dafür sorgen .


    Außer BearStearns, die ja nicht pleite gingen sondern "übernommen" wurden, hat es aber keiner bis zur Headline der Tagesschau geschafft, oder? 19 Mrd $ Einlagen sind nicht von Pappe. Der Euro wird nächste Woche stramm Richtung 1,65$ wandern und Gold wird 980-1000 wieder nehmen. Dax unter 6000 und Dow Richtung 10500 wird man wohl auch sehen. Öl wird wohl eher an der 160$ Grenze denn an der 150$ Grenze zu arbeiten haben......Zu dumm nur, dass man heute nicht ran kommt, an die vielen schönen Hebel-Produkte...... :D Wie war das doch immer: Das schnelle Geld macht man immer in den Krisen.




    edit: hab gerade gesehen, im BankRun Thread ist es schon länger Thema, und da passt es ja auch fast noch besser hin.

    Einmal editiert, zuletzt von Xray1 ()

  • Zitat

    Zu dumm nur, dass man heute nicht ran kommt, an die vielen schönen Hebel-Produkte

    Stimmt nicht ganz. Bei Oanda (einer der ganz grossen US Forex-Broker) kannst du auch ausserhalb der Handelszeiten am Wochenende Trades eröffnen, und zwar zum letzten offiziellen Kurs vom Fr. 00:00 Uhr. Allerdings sind die Spreads dann sehr hoch (zu normalen Handelszeiten ist der Eur/Usd Spread sagenhafte 0.9 Pips!) . Wenn du dir aber sicher bist, in welche Richtung z.B. Eur/Usd oder Gold Montag gehen werden, macht es sehr wohl Sinn, jetzt einzusteigen. Ist dann wie in den Koch-Shows: "Ich hab da schon mal was vorbereitet :) ". Währungen können bei Oanda mit maximal 1:50 gehebelt werden, was schon recht nette Gewinne (aber auch bitterböse Verluste) einfahren kann.


    Ich bin z.B. heute vormittag Usd/Jpy short gegangen (wohlgemerkt ausserhalb der Handelszeiten). Ich spreche nicht von einer Limit-Order, sondern einer Market-Order, die tatsächlich sofort ausgeführt wird, wie gesagt auch Samstags oder Sonntags zum letzten Freitagskurs. Wenn ich richtig liege und der Usd-Kurs bricht zusammen, habe ich montags beim Frühstück schon den Gewinn auf dem Tisch ;)


    Da ich ausschliesslich bei Oanda Forex- und EM-Trading mache, weiss ich nicht, ob das überhaupt etwas besonderes ist. Vielleicht macht es ja jeder Broker so, keine Ahnung...

    4 Mal editiert, zuletzt von jazzman ()


  • Im Verlauf der Krise sind in den USA ca 100 Geldinstitute pleite gegangen , auf eins mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an .


    Freddie Mac und Fannie May werden nicht pleite gehen , die Fed wird dafü(r)...hyperinflationieren !

  • Langsam schwenken immer mehr auf (Hyper-) Inflation um, weissgarnix, jetzt Dottore, fehlen nur noch Elli und Mvd.


    Es ist deutlich zuviel der Ehre, mich in diesem Zusammenhang in einem Atemzug mit Elli zu nennen. Gegen Elli und auch Dottore und weissgarnix bin ich Azubi im ersten Lehrmonat.


    Für eine drohende Inflation sehe ich immer noch nicht das geringste Anzeichen, die Vorboten der Deflation treffen dagegen in immer kürzeren Abständen ein.


    Was ich sehe sind Preissteigerungen, Firmen- und Bankenpleiten, steigende Arbeitslosigkeit und gewaltige Abschreibungen. Was ich nicht sehe, sind steigende Gehälter und neue Kredite.


    Gruß
    mvd


  • Naja, ob es so wichtig ist, alle Wirtschaftsmodelle im Detail zu kennen? Vielleicht reicht der erste Lehrmonat und wir sollten alle mal ein Philosphiebuch von z.B. Karl Popper (kritischer Rationalismus) in die Hand nehmen. Dann würde uns klar, dass keiner weiß, ob sein Wissen "richtig" ist. Und auf dieser Grundlage (unsichere Modelle+Prognosen) treffen wir Anlageentscheidungen für die nächsten Jahre?


    Vielleicht sollten wir diese Diskussion einfach lassen und stattdessen über die "optimale" (Anlage)Entscheidung bei Unsicherheit reden. Dafür bräuchte man überhaupt kein Wissen bzgl. der Wirtschaftsmodelle. Es kann uns einfach egal sein, da sie keine Entscheidungshilfe darstellen ;)

    Put Put und nochmals Put
    Pute die Pute :thumbsup:

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