Global Economic Collapse


  • Im Verlauf der Krise sind in den USA ca 100 Geldinstitute pleite gegangen , auf eins mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an .


    Freddie Mac und Fannie May werden nicht pleite gehen , die Fed wird dafür sorgen .

    Ueber 140 Finanzierer sind wohl schon verschwunden. Aber IndyMac war keine Kleinbank, Nr. 9 mit 3% Marktanteil bei Hausfinanzierern, an der Boerse plaziert - Marktwert letztes Jahr noch 3 Mrd. Groesster Bankenzusammenbruch seit 1984. Mal sehen was passiert - bricht jetzt das US-Finanzsystem zusammen ? Ich glaube nicht. Mal eine Lehrstunde fuer Steinrueck, er haette die IKB ruhig hops gehen lassen sollen, anstatt Steuermilliarden zu verschwenden.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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  • Hallo zusammen,


    seit einiger Zeit bin ich hier im Forum als Leser dabei, jetzt habe ich aber entschieden, mal auch zu posten.


    Ich wollte eigentlich mal eine Sache ansprechen... ich sehe, dass da viel diskutiert wird, ob die Kreditkrise nun im Deflationskollaps oder in der Hyperinflation endet - und dass es je nach Szenario unterschiedliche Anlageempfehlungen gäbe.


    Das sehe ich nämlich anders. Zwar ist klar, dass falls es mal zur Dollar-Hyperinflation kommt, dann ist Gold/Silber das beste, was man haben könnte (wohl fast das Einzige).


    Es kursiert jedoch anscheinend die Meinung, dass im Falle eines Deflationscrashs eben Bargeld am besten wäre. Damit bin ich definitiv NICHT einverstanden. Diese Annahme geht davon aus, dass Papiergeld bei einem solchen Kollaps den Wert behalten würde (oder eher steigern). Ich denke eher, dass dann auch die Währung abverkauft würde. JA, es würde einen deflationären Kollaps geben, aber nur gegenüber Gold/Silber betrachtet ("echtes Geld") und ev. einigen anderen Rohstoffen, nicht aber gegenüber Papierwährungen. Schaut Euch doch an, was mit dem Dollar jeweils passiert, wenn wir in eine brenzlige "deflations-nahe" Situation à la Bear Stearns-Krise im März oder jetzt Freddie/Fannie-Fall kommen. Da wird der Dollar auch gleichzeitig panisch abverkauft und Goldpreis explodiert dann.


    Zwar ist es richtig, dass beim 1929 USA-Crash der Dollar König war. Jedoch damals war der Goldstandard da und der Dollar war goldgedeckt. Somit behielt er auch wirklich den Wert, hatte man dollars, hatte man im Prinzip Gold. Jetzt ist die Situation eben genau umgekehrt.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Papierdollars plötzlich deflationär eine enorme Aufwertung erfahren könnten. :hae:


    Gruss
    Andillo

  • Deiner Überlegung möchte ich mich auch anschließen, die Argumente dafür sind einleuchtend. Danke!


    Ich habe mir heute den Artikel "Beim Geld gehts um die Wurst" durchgelesen und kann dazu nur sagen, ich habe noch immer Appetit auf Wurst, denn sonst hätte ich damals meinen Beruf verfehlt und bei unserer Wurst weiß ich was drinnen ist( vor der EU alle Jahre ein Haus!!! ), in der Sparkasse nicht!
    http://www.goldseitenforum.de/…&postID=284999#post284999
    http://www.teleboerse.de/Kolum…/110720085505/992304.html

    [smilie_happy] Humor ist, wenn man's trotzdem macht - sagte der Eunuch! [smilie_happy]


    :D :thumbsup: :D Wer anderen eine Grube gräbt ist entweder Totengräber oder baut eine Künette :!: :D :thumbsup: :D

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  • Andillo, Du hättest diese Entscheidung schon eher treffen sollen, denn das was Du schreibst hat Hand und Fuß.


    Auch ich bin der Meinung daß Gold heute das einzig wahre Geld ist und daß man den eigenen Blickwinkel komplett umdrehen muß, um nicht im Nebel von Währungsschwankungen, Preissteigerungen und Finanzkrise zu stochern. Gold muß der Maßstab sein an dem sich alles andere messen muß. Das ganze Denken muß umgedreht werden, nicht mehr fragen, "Was kostet heute 1oz Gold?" sondern genau anders herum, "Wieviel Zettelgeld bekomme ich heute für eine Unze?"


    Weiter geht es dann im täglichen Leben, "Wieviel Gramm Silber kostet heute 1 Liter Benzin, ein Liter Milch, ein Ei oder eine Kilowattstunde Strom?"


    "Wieviele Unzen Gold bekomme ich pro Monat für meine Arbeit?"


    Das ist der richtige Standpunkt eines Goldbugs und hat er diesen erstmal inne, dann ist das ganze Gerede über Inflation nur noch bizarr. Dann liegen die deflationären Vorboten klar vor Augen und man sieht zu, so schnell wie möglich mehr Gold zu kaufen.


    Trotzdem halte ich eine Bargeldreserve in Höhe von mehreren Monatseinkommen für unverzichtbar. Idealerweise in kursgültigen Silbermünzen, zur Not tun es aber auch Zettel. In kurzfristigen Krisensituationen will ich mein Gold möglichst behalten und deshalb braucht man dann dringend Bargeld.


    Gruß
    mvd

  • LOL, so insgeheim erwische ich mich wie ich die täglichen Ausgaben in Silberunzen rechne. Eine Unze hat in meiner Welt einen Wert von 10 Kilo Nudeln oder 10 hochwertige Suppenkonserven. Dann weiß ich nach der Hyperinflation genau was Sache ist. :D :rolleyes:

  • LOL, so insgeheim erwische ich mich wie ich die täglichen Ausgaben in Silberunzen rechne. Eine Unze hat in meiner Welt einen Wert von 10 Kilo Nudeln oder 10 hochwertige Suppenkonserven. Dann weiß ich nach der Hyperinflation genau was Sache ist. :D :rolleyes:


    Warum kauft ihr Konserven, könnt ihr oder eure Frauen nicht kochen?

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    :D :thumbsup: :D Wer anderen eine Grube gräbt ist entweder Totengräber oder baut eine Künette :!: :D :thumbsup: :D

  • Die Frage kannst du dir (hoffentlich) bald selbst beantworten ;)

  • Mit dem Einbrechen der Immobilienpreise und des Finanzsektors an den Boersen sind wir schon mittendrin in der Deflation. Demgegenueber steht eine Inflation bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Inflation und Deflation ist immer eine subjektive Sache, abhaengig von Einkommen und Lebenslage. Wenn man Ersparnisse in Brot oder Benzin umrechnet, sind wir in einer Hyperinflation, wenn man es in Immobilien umrechnet, sind wir mitten in einer heftigen Deflation. Fuer die Masse sieht es aber mehr nach Inflation aus, waehrend die Eliteschicht mehr ueber Deflation klagt. Ein Fehlen des Goldstandards muss nich zwingend zur Hyperinflation fuehren, alles haengt lediglich vom Handeln der verantwortlichen Akteure ab. Zu welcher Schicht diese Akteure gehoeren, steht wohl ausser Zweifel. Es ergibt sich aber die Frage: Wie weit werden diese Akteure zum eigenen finanziellen Vorteil gehen, ohne dass sie Gefahr laufen, beseitigt zu werden ?
    Gold sehe ich aus verschiedenen Gruenden (nicht rational bedingter Verbrauch, Preise manipulierbar) als ungeeigneten Inflationsschutz, aber sehr nuetzlich bei einem totalen Zusammenbruch des Finanzsystems. Energie sehe ich als guten Inflationsschutz, nur leider physisch sehr schlecht investierbar.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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  • Weltfinanzsystem vor der Kernschmelze


    Jetzt ein Neues Bretton Woods!


    "In allerkürzester Zeit wird es auch dem letzten Ignoramus klar werden, daß es nichts in diesem Universum gibt, womit das gegenwärtig globale Finanzsystem gerettet werden könnte. Die beiden US-Hypothekengiganten Freddie Mac und Fanny Mae sind nach den Worten des ehemaligen Fed-Gouverneurs William Poole „faktisch insolvent“. „Die Finanzkrise ist mit voller Wucht zurückgekehrt“, schrieb Spiegel-online, „Finanzplatz Zürich zerfleischt sich“, so die FT Deutschland. Die dänische Roskilde-Bank kollabiert. Die Hypotheken- und Immobilienkrise in den USA, Großbritannien, Spanien und weiteren Staaten eskaliert, weitere Investmentbanken von Wachovia, J. P. Morgan, Lehmann Brothers bis UBS, Credit Suisse geraten ins Schleudern. Für die österreichische Bawag-Bank soll der Staat die Haftung übernehmen. Die Todesspirale der amerikanischen Fluggesellschaften zieht einen weiteren Kreis mit über 20.000 weiteren Entlassungen, Siemens entläßt fast 18.000 Mitarbeiter - die Liste ließe sich fortsetzen."
    (....)
    "Eine gutplazierte Quelle aus dem Finanzsektor unterstrich, daß bis zum 1. August etwas Gigantisches von unvorstellbaren Dimensionen getan werden müsse, oder das Weltfinanzsystem werde völlig abstürzen. Würden die Amerikaner durchdenken, was es bedeutet, daß Freddie Mac und Fanny Mae bankrott sind, würden sie erkennen, daß wir uns in der schwersten Finanzkrise aller Zeiten befinden. Statt dessen führen sie in die Ferien, als ob alles in Ordnung wäre."


    http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/29/zepp-lar.htm

    Politische Tätigkeit ist das Bohren von Löchern in den Boden eines Bootes. (Dwight. R. Lee, Ökonom)

  • LaRouche hatte vor 2 Monaten schon einen Artikel herausgebracht indem er gesagt hat, dass es Juli, August wieder richtig losgeht.
    Ich habe bis dahin nicht an seine Worte geglaubt, doch er weis wo von er spricht. Also können wir uns jetzt war anziehen denn im Moment stehen alle Zeichen auf Crash. Wenn das passiert wird so eine blankes Chaos herrschen das kann man sich nicht vorstellen. (Vieleicht die ältere Gerneration.)


    Es wird wie krieg sein.


    Ich wünsche allen falls es passiert alles gute..


    MFG

  • Also ich würde mal sagen, es ist nicht nur LaRouche... da gibt es haufenweise sehr gute englisch-sprachige Seiten mit Artikeln dazu, unter meinen Favoriten wären da


    http://www.financialsense.com (meiner Meinung nach die beste Seite mit vielen Archiv-Artikeln, da schätze ich vor allem Artikel von Jim Willie, Alex Wallenwein, Ty Andros, Christopher Laird)
    http://www.marketoracle.co.uk
    http://www.gold-eagle.com/editorials.html
    www.globalresearch.ca/index.php?context=theme&themeId=2


    Viele von Euch kennen diese Seiten auch wohl bereits.


    Das Englisch dort ist vielleicht nicht gerade einfach (vor allem wenn es um komplexe Sachen geht), aber meiner Meinung nach sind viele Artikel die Mühe wert.


    Da gab es seit langem genügend Infos und Artikel, die darauf hinwiesen, dass wir zwischen März (nach Bear Stearns) und Juli-August eine kleine Erholungsphase und im Sommer dann die zweite, SCHLIMMERE Phase der Kreditkrise auf uns zukommen würde. Die zweite Phase wäre natürlich nicht die letzte und wohl auch nicht die heftigste...


    Gruss
    Andillo

  • Inflation und Deflation ist immer eine subjektive Sache, abhaengig von Einkommen und Lebenslage. Wenn man Ersparnisse in Brot oder Benzin umrechnet, sind wir in einer Hyperinflation, wenn man es in Immobilien umrechnet, sind wir mitten in einer heftigen Deflation. Fuer die Masse sieht es aber mehr nach Inflation aus, waehrend die Eliteschicht mehr ueber Deflation klagt.

    Ich gebe Dir zwar recht, dass Inflation und Deflation eine subjektive Sache ist, aber ich denke, viele Menschen (aus der breiten Bevölkerungsschicht) erleben beides. Brot & Benzin & ein bisserl Vergnügen ist die Inflation spürbar. Jetzt meldeten es die Massenmedien die Sache ist gebont. Ich behaupte, die Deflation spüren die Menschen auch, sie nehmen sie nur noch nicht wahr oder sie verdrängen es, zumindest in den Bereichen die eigentlich wichtig wären. Also es geht nicht darum, dass der Plasma jetzt 200 Euro günstiger ist als vor 3 Monaten. Nein, es geht um den Gegenwert der Arbeitskraft und diese Deflation ist ja schon lange im Gange. Ich kann berichten, dass meine Honorare im letzten Monat von einem Auftraggeber um 30% gekürzt wurden.... oder denk' an die Ärzte, die jetzt eine ganz andere Honorarstruktur haben wie noch vor ein Paar Jahren. Es ist ja nicht so, dass man dafür auch weniger Leistung bringen muss, sondern eher mehr.
    Nein, die Menschen spüren beides, aber sie können es nicht deuten... und diese schreckliche Trägheit in unserem Volk.
    Wenn die Deflation in den Schlüsselbereichen auch noch ins Bewusstsein gelangt, dann kommt die Lohn-Preis-Spirale voll in Gang sprich Hyper...

    Politische Tätigkeit ist das Bohren von Löchern in den Boden eines Bootes. (Dwight. R. Lee, Ökonom)

    Einmal editiert, zuletzt von Kassandra ()

  • Mit dem Einbrechen der Immobilienpreise und des Finanzsektors an den Boersen sind wir schon mittendrin in der Deflation. Demgegenueber steht eine Inflation bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Inflation und Deflation ist immer eine subjektive Sache, abhaengig von Einkommen und Lebenslage. Wenn man Ersparnisse in Brot oder Benzin umrechnet, sind wir in einer Hyperinflation, wenn man es in Immobilien umrechnet, sind wir mitten in einer heftigen Deflation. Fuer die Masse sieht es aber mehr nach Inflation aus, waehrend die Eliteschicht mehr ueber Deflation klagt.


    Das kommt doch aber ganz auf die Form der Ersparnisse an! Alle die so vernünftig waren und ihre Lebensarbeitszeit in Gold gegossen haben, sind mitnichten in einer Inflation und schon garnicht in einer Hyperinflation. Sie erleben eine kräftige Deflation, da ihre Löhne und Gehälter rapide fallen, rechnet man sie ebenfalls in Gold.


    Nur diejenigen, die noch immer ums goldene Kalb herumtanzen und Lebensarbeitszeit in virtuellen Werten wie Geld, Aktien, Anleihen stecken haben, erleben natürlich durch den Verfall dieser Werte immense Preissteigerungen, da natürlich auch ihr Blickwinkel noch dem alten System verhaftet ist. Dieses System geht aber seinem Ende entgegen, das kommunizieren wir hier nun schon seit Jahren. Wer bis jetzt noch nicht umgedacht hat, wird es wohl auch nicht mehr tun bis es zu spät ist. Ich glaube nicht, daß noch viel Zeit übrig bleibt.


    Es sind nicht die Waren die teurer werden, es ist der unaufhaltsame Wertverlust der Währungen.


    Habt ihr den Beitrag von DT im gelben gelesen? Solltet ihr unbedingt tun.


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=28528


    Je eher dieses stinkende und innerlich verrottete System zusammenbricht, desto besser für uns alle. Je länger die hohen Herrschaften es am Leben erhalten desto Schlimmer kommt es am Ende für den sogenannten kleinen Mann, denn der zahlt immer die Zeche. Hoffentlich sind es nur noch Monate und nicht noch Jahre bis dahin.


    Gruß
    mvd

  • Immer mit der Ruhe, Edelmetalle in Euro gerechnet, sind die Ruhe selbst. Kompliment an die EZB. Eine starke Leistung für den Euro :thumbsup: .

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

  • Ersatzkasse ... ich mag auch vieles nicht, was ich so den lieben langen Tag lese, aber das ist kein Grund nichts mehr zu lesen. Die HZLR ist eine 68iger - und so ganz grün sind die mir sowieso nicht. Egal. Es ist ein Text unter vielen, den man durchaus lesen kann. Dass sie denkt dass die grossen Staaten an einen Tisch sitzen ist mehr als naiv.


    So und der Walter Eichelburg hat "Crash Alarm" in den Downloads.

    Politische Tätigkeit ist das Bohren von Löchern in den Boden eines Bootes. (Dwight. R. Lee, Ökonom)

  • Das kommt doch aber ganz auf die Form der Ersparnisse an! Alle die so vernünftig waren und ihre Lebensarbeitszeit in Gold gegossen haben, sind mitnichten in einer Inflation und schon garnicht in einer Hyperinflation. Sie erleben eine kräftige Deflation, da ihre Löhne und Gehälter rapide fallen, rechnet man sie ebenfalls in Gold.


    Nur diejenigen, die noch immer ums goldene Kalb herumtanzen und Lebensarbeitszeit in virtuellen Werten wie Geld, Aktien, Anleihen stecken haben, erleben natürlich durch den Verfall dieser Werte immense Preissteigerungen, da natürlich auch ihr Blickwinkel noch dem alten System verhaftet ist.

    Das sehe ich bei Gold nicht so. Aus Sicht des Deutschen ist der Euro-Preis ausschlaggebend und der kompensiert nicht die derzeitige Nahrungsmittel und Energie-Inflation. Dazu kommen die zahlreichen Risiken wie Goldpreismanipulationen etc. Gold halte ich als Inflationsabsicherung einfach ungeeignet, aber als Krisenwaehrung bei einem totalen Zusammenbruch der Geldsysteme waere physischer Goldbesitz sehr nuetzlich.


    Ob vermoegende Leute wirklich einen Preisverfall erleben, haengt ganz vom quatitativen Vermoegen und der Inflation ab. Ein gallopierende Inflation wuerde diese Vermoegen sichern, weil es den Preisverfall von Aktien etc. mehr als stoppt. Gelingt es den Immobilien- AKtien und Anleihemarkt mit Hilfe der Notenpresse vor einem Absturz zu behwahren, erzeugt das zwar Inflation aber die Sachwerte werden gerettet. Bei einer Hyperinflation steigen vielleicht die Brotpreise um 1000%, die Immobilien bleiben aber im Wert erhalten. In der Deflation koennten die vermoegenden Eliten zwar Brot zu stabilen Preisen kaufen, aber der Wert ihrer Vermoegen wuerde crashen. Explodierende Brot- oder Benzinpreise schert die vermoegenden Eliten wenig, denn es macht fuer sie kaum einen Unterschied, ob die Kosten fuer Grundnahrungsmittel und Energie 0.1% oder 1% vom ihrem monatlichen Einkommen ausmachen, ganz zu Schweigen von den derartigen Lebenskosten auf lange Sicht im Verhaeltnis zu ihrem Vermoegen. Sicher wird die Inflation auf alles einschliesslich Loehne durchschlagen und alles wird teurer bis hin zu den Erstellungskosten von Luxus-Anwesen. Nur ziehen dann die Werte der eigenen existierenden Vermoegensanlagen mit den Preisen fuer vergleichbare Anlagen in der Zukunft mit. Fuer Superreiche ist die Hyperinflation also eine klassische Win-Win Situation.
    Die Armen ohne Ersparnisse schert das auch wenig, solange sie nicht verhungern und mit Kabel-TV versorgt bleiben.
    Lediglich die Mittelschicht wird ausbluten, weil man spaeter sein Vermoegen komplett in Brot, Benzin, Arztbesuche etc. umtauschen muss und das Wert-Verhaeltnis sich starkt geandert hat.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Moin , moin Kassandra,


    über diese "Meinungsmacher" kann ich mir, als jahrelanger Leser dieser Szene, eine eigene Meinung in diesem Board erlauben. Ich lebe ja nicht von meiner Meinung, jedoch hat die Meinungsmache von Helga Zepp-LaRouche ein Niveau, welches ein Farbenblinder erkennen müsste.


    Daher ein dreifaches: Kotz, Brech, Würg!

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
    (Victor Hugo 1802-1885 Philosoph)

    Einmal editiert, zuletzt von Ersatzkasse ()

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