Global Economic Collapse


  • Hallo,


    da sind wir dann wieder bei der Definitionsauthorität des mvd, andere Definitionen gelten nicht BASTA, denn dann müsste ich ja mein Hirn anstrengen und das geht in meinem Alter nicht mehr :thumbsup:


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

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  • Auf dem ny-times-link weiter oben wird aber wohl nicht das Volumen mitberuecksichtigt ! Nur Verhaeltnisse ...
    Ebensogut kann man den Verdauungs-Bedarf einer Ameise (Italien) mit dem eines Elefanten (USA) vergleichen,im Verhaeltnis zurn jeweiligen Koerpermasse, und dann kommt raus, dass der Elefant weniger Hunger-gefaehrdet ist als die Ameise, sogar obwohl nur 1 Gramm Nahrung da ist und die Ameise davon schon was weghat. Anders siehts aus, wenn man den gesamt-NahrungsVorrat betrachtet (Volumen).


    Das Beispiel hinkt, schon klar ...


    Du hast völlig recht. Hier ging es mal um den Blickwinkel, ob die einzelnen Volkswirtschaften das überhaupt stemmen können. Ob Island oder die Schweiz dabei plattgehen, ist unerheblich,
    aber wenn Frankreich, Deutschland und GB dabei bankrott machen, ist nicht unerheblich.



    Nochmal zu der Deflation/Inflationsdiskussion. Deflation führt (anders als 1929) heute unweigerlich zum Staatsbankrott, da die Schulden von den Staaten garantiert werden (siehe AIG Verstaatlichung damit die CDS aus der Lehmanpleite nicht defaulten). Das ganze Schneeballsystem funktioniert nur bei dauernder Kreditausweitung. Und dafür sind wir im Moment am Ende des Vertrauens angelangt.

  • Das stünde dir wirklich mal gut zu Gesichte.


    Gruß
    mvd


    Hallo,


    bist Du wirklich zu dusselig den Satz von BAAL zu verstehen? ;(
    Das ganze Zitat lautete:

    Zitat

    da sind wir dann wieder bei der Definitionsauthorität des mvd, andere Definitionen gelten nicht BASTA, denn dann müsste ich ja mein Hirn anstrengen und das geht in meinem Alter nicht mehr


    Warum reißt Du es also aus dem Zusammenhang? Nicht sehr clever :D



    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

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  • Guten Morgen Gemeinde!


    Wenn ich die ganze Diskussion hier betrachte, rückt mir die Einführung einer neuen Welt-Einheitswährung immer näher ran.


    Selbst bei einer Deflation, werden doch ständig neue Schulden gebildet! Also ich sehe das Jacke, wie Hose bei dem Fiat-System. Wir leben jetzt schon in der Deflation, was man auch an den Aufträgen in Industrie erkennt. Der nächste Schritt wäre dann die massive Inflation, um die Wirtschaft am Leben zu halten und Massenarbeitslosigkeit zu vermeiden. Aber das hatten wir doch nun schon vor Wochen hier im Forum festgehalten! Verstehe deswegen die Diskussion hier nicht.


    So oder so werden jetzt erst einmal alle Banken verstaatlicht, und da dies auf Dauer zu einer massiv starken Neuverschuldung der Staaten führen wird, sehe ich den Schritt der Einführung einer neuen Welt-Leitwährung als immer wahrscheinlicher!! Für mich ergibt es kaum Sinn über Deflation oder Inflation der aktuellen Fiat-Währungen zu diskutieren....
    Da wir nun sehen, dass es anscheinend doch keine freie Marktwirtschaft gibt, sind doch alle bisherigen Regeln über Bord geworfen.


    Sorry wenn das jetzt ein wenig scheisse klang.


    Aber will euch in eurer ewigen Diskussion nicht aufhalten...wollte euch nur noch mal die Lage vor Auge halten.

  • So oder so werden jetzt erst einmal alle Banken verstaatlicht, und da dies auf Dauer zu einer massiv starken Neuverschuldung der Staaten führen wird,...


    Alles richtig, nur das Wort "Neuverschuldung" stößt auf.


    Neuverschuldung wäre ja gut, da inflationär. Es werden aber nur Altschulden übernommen bzw. garantiert. Dadurch kommt kein neues Geld ins System, denn diese Kredite haben schon vor langer Zeit gekauft. Ergo: es bleibt bei Deflation, da niemand für Neuverschuldung bereitsteht.


    Je weiter die Zinsen gesenkt werden, desto größer ist die Angst vor der Deflation. Aber sie können sie auf 0% senken, ohne Vertrauen kommt die Inflation nicht in Gang.


    Gruß
    mvd

  • Hallo,


    jetzt ist es eine sehr gute Analyse Baron, die sie durchaus auf ihren Blog veröffentlichen könnten. Auch auf die Gefahr hin, dass gewisse Forenteilnehmer das GANZE jetzt wieder als Geschwafel abtun -siehe oben-, weil es die Kassenhaltungsinflation laut ihrer Definitionsauthorität ja nicht gibt. :thumbdown:
    Ich finde diese Betrachtungsweise mittlerweile sehr interessant.


    Edit: Oh wo ist die Analyse denn hin Baron?! :hae:


    best regards
    BAAL

    Und wenn Du meinst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weltkrieg her.

    3 Mal editiert, zuletzt von BAAL ()

  • Leute, Leute lasst euch sagen
    die Krise die hat 12 geschlagen
    löscht die Banken und das Licht
    wenn die ganze Welt zerbricht



    wenns den nicht so traurig wäre

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang." - Carl J. Burckhardt

  • Ja, und dazu muß man keine Wahnvorstellungen entwickeln, sondern einfach nur einen Blick auf die Fakten werfen. Zum Beispiel auf die Bilanz der FED.



    Gruß
    mvd


    Ich frage mich schon, wozu Du hier was reinstellst, wenn Du es nicht erläuterst? Mir sagt das von Dir gezeigte Bild überhaupt nichts, weil es einander widersprechende Interpretationen zuläßt.


    Übrigens finde ich das Diskussionsverhalten in diesem Faden inzwischen reichlich infantil und unter jeder Kritik.

  • Zum eingestellten Bild


    Sieh die Geldmenge als Energie für den Defibrilator, mit dem die FED das Weltfinanzsystem wieder in Gang bringen will. Die letzte zwei Monate wird die Dosis massiv aufgedreht,
    aber immer noch eine durchgezogene Line am EKG und Dauerpiepen. Mal sehen wann die FED-Sanitäter aufgeben.

  • Ja, das mag schon sein, aber Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass der Staat unfähig ist eine Inflation herbeizuführen oder?
    Man kann ja darüber streiten wer Inflation und Deflation will, wobei es da keinen Zweifel gibt, dass ein Politiker grundsätzlich aus genannten Gründen zu Inflation tendiert, aber einfach zu behaupten der Staat schaffe es nicht leuchtet mir einfach nicht ein.


    Ich beschreibe nur was ich sehe. Sie versuchen seit Monaten zu inflationieren und haben damit Null Erfolg.
    Um Geld ins System zu bringen muß sich dafür jemand verschulden, ansonsten bleibt nur das alberne Bild vom Hubschrauber. Mit seinen Schecks an die privaten Haushalte hat Bush ja selbst das versucht und ist gescheitert.




    Wie ist es mit Staatsgarantien, welche das zur Kreditvergabe notwendige "Vertrauen" schaffen? Das ist nur eine Maßnahme die mir eben aktuell im Kopf ist, wenn die nicht greift gibts doch sicher noch genügend andere, schlimmstenfalls die, dass der Staat das Geld selbst in die Hand nimmt, wenn die Banken partout nicht mitspielen wollen.
    Also warum sollten sie das nicht tun???


    Der letzte der das versucht hat hieß Kennedy.
    Die sind zwar Machtgeil, aber nicht lebensmüde.


    Gruß
    mvd


  • Quelle GOLD_Baron: ...Kassenhaltungs-Inflation...


    Kann es sein, dass du alles nachplapperst, was der Baron in die Runde wirft? Kaum hat der Baron einen neuen Begriff ins Spiel gebracht, schon hüpft Baal wie ein Jünger hinterher.


    Habe ich doch falsch gelegen, in Baal und dem Baron dieselbe Person* zu vermuten?!?


    Rob


    *Könnte aber auch eine gespaltene Persönlichkeit sein. ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von Robertgsf ()

  • Ich beschreibe nur was ich sehe. Sie versuchen seit Monaten zu inflationieren und haben damit Null Erfolg.
    Um Geld ins System zu bringen muß sich dafür jemand verschulden, ansonsten bleibt nur das alberne Bild vom Hubschrauber. Mit seinen Schecks an die privaten Haushalte hat Bush ja selbst das versucht und ist gescheitert.

    Hinweise auf die reale Situation scheinen hier zu verpuffen, mvd. Ich teile Deine Meinung diesbezüglich.


    Vor allem Sofortmaßnahmen wie 1000 USD an einen Familienhaushalt sind absolut wirkungslos.


    Gestern verfasste ich:

    Zitat

    Eine Kreditklemme, in der Giralgeld ("Liquidität") bis zum Umfallen gehortet wird. Die Zinssenkung konnte den Interbankenmarkt nicht sonderlich entlasten (s. LIBOR).
    Die Folge sind Unternehmenspleiten, da selbst die besten Firmen auf Kredit angewiesen sind. Die McDonals Kaffeemaschinen!

    http://goldseiten-forum.de/ind…&postID=315185#post315185


    Wird die Definition Inflation = Kreditausweitung gewählt und bezieht man folgenden Sachverhalt:


    "Ein Kredit (abgeleitet vom lateinischen credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“)"


    mit ein, so sehe ich - auch nach dem gestrigen Posting - noch (!) nicht den "inflationären Schub" (der letzte endete im späteren Frühjahr 2008 mit Ölpreisen 120 USD+)


    Das der Erhalt der Macht nur mit inflationären Maßnahmen von Statten geht, ist nach hundertfacher Schilderung hier, hinreichend klar. Nur ist ebenso ersichtlich, dass "Inflationsprogramme", wie bspws. das Konjunkturprogramm eines deutschen Wirtschaftsministers, der mehr tot als lebendig aussieht, verpuffen.


    Warum?


    Die Komplexität der Globalisierung und des Welthandels! 20, 50, 100 Milliarden an Injektionen wären nur ein heißer Stein auf die Mühlen der Privatwirtschaft. Die Injektionen der ZB an die Geschäftsbanken verpuffen ebenso, siehe Libor und Kreditklemme - aktuell von mir beruflich zu beobachten (und durch zahlreiche Schilderungen anderer privater Eindrücke in diesem Thread).


    Ein Beispiel?

    Zitat

    London - Ein Vertreter des Verbandes der Bestattungsunternehmer bezeichnete die Lage der Geschäftsleute als "unmöglich", wie die "Mail on Sunday" berichtet. Da viele arme Familien die Beerdigung ihrer Angehörigen nicht sofort bezahlen könnten, müssten sie manchmal bis zu zwei Monate auf staatliche Beihilfen warten, schrieb das Blatt. Die Beerdigungsunternehmer könnten sich aber nicht leisten, die Kosten vorzuschießen. Sie müssten "in diesen turbulenten Zeiten einen etwas geschäftsmäßigeren Ansatz wählen", sagte John Weir. Deshalb arbeite man nur noch gegen Vorkasse.

    Keine kurzfristigen Darlehen mehr für die Bestattung seiner Angehörigen!


    Keine Kredite = keine Kreditausweitung = keine Inflation.


    Wenn Eichelburg von vollen Media-Markten schreibt, Möbelhäuser und Einkaufszentren voll sind, so wissen die Menschen - teils sogar unterbewusst - "das Geld bald sowieso nichts mehr wert ist". Ein Zeichen für eine inflationäre Entwicklung. Soweit so gut. Parallel zu diesem Prozess bekommen aber Möbelhäuser, McDonalds & Co. keine Kredite mehr für die Herstellung neuer Waren und Dienstleistungen: das Erliegen der Realwirtschaft.


    Ein auf Kredit (Vertrauen) aufgebautes Geld steht und fällt mir der Vergabe und Inanspruchnahme von Kredit (Vertrauen).


    Der Clou dieses Mal: die Währungen sind erstmalig in einer globalen Krise nicht goldgedeckt. Daher wird es die erste Deflation in der die Währungen ebenfalls "den Löffel abgeben".


    Interessante Zeiten, nicht war?! Wer sich auf eine Definition "alter Schule" festlegen will, wird in komplexen Zeiten (Globalisierung) nicht weit kommen.


    Einwände?

    4 Mal editiert, zuletzt von GOLD_Baron ()

  • create a new world order that minimises the role of the US


    Zitat

    Russian president Dmitry Medvedev calls for Europe to freeze out US


    The Russian president, Dmitry Medvedev, has called on European leaders to create a new world order that minimises the role of the US.

    Zitat

    Confident that a spat with Europe prompted by Russia's invasion of Georgia in August was over, Mr Medvedev arrived in the French spa town of Evian determined to woo his fellow leaders into creating an anti-US front.

    Zitat

    In a speech delivered to European leaders at a conference hosted by President Nicolas Sarkozy of France to discuss the international financial crisis, Mr Medvedev sought to show that the United States was at the root of all the world's problems.

    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • ... und da wir derzeit offensichtlich beides schon tendenziell spüren und zukünftig werden sich diese beiden Gegensätze (Deflation/Inflation), in immer heftigeren Ausprägungen abwechselnd über einen längeren Zeitraum auftreten. Es gibt also kein Entrinnen, da man nie die richtigen Zeitpunkte finden wird. Jeder wird 90% seines Vermögens verlieren und am Ende mit fast nichts dastehen (Millionäre vielleicht ausgenommen, wenn gut positioniert), falls man es überhaupt überlebt. Ok, sollte man den Kindern lieber nicht sagen, sonst fangen die Kleinen zu heulen an, aber so ist es doch.

    3 Mal editiert, zuletzt von StefKram ()


  • Der rot markierte Satz ist genau der Unterschied zwischen dem "Japan-Deflationisten" leonardoma, der glaubt, dass es ohne Staatsbankrott á la Japan laufen wird.
    Angenommen wir bekommen die Deflation (als Inflationist werde ich immer unsicherer) so bleibt letztlich für den Goldanleger nur die eine Frage:


    Überlebt die Papier - Währung???


    Etwas detaillierter: Wird es möglich sein durch Staatsgarantien einfach die Verschuldung des Staates nach oben zu treiben (es ist da sicher noch Luft, wenn man Deutschland alleine betrachtet), das Vertrauen in die Währung zu erhalten, auch ohne Goldeinlösegarantie. Das sagt das Mitgleid leonardoma voraus. Das wäre tödlich für Edelmetalle ...


    Mich würde die Meinung von GOLD_Baron hierzu dringend interessieren!


    Minos

    Gold, the canary in the coal mine.

    Einmal editiert, zuletzt von Minos ()

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