Beiträge von Goldhut

    Habt Ihr auch den Eindruck, dass aktuell viele Immobilien deutlich länger am Markt sind und nicht mehr verkauft werden. Habe den Eindruck, dass die Preise eine gewisse Spitze erreicht haben.

    Moin,


    die Immobilienangebote im Netz stellen den qualitativen Bodensatz des Angebotes dar. Gute Immobilien (ich meine die Bausubstanz und Lage) gehen unter der Hand in "Null-Komma-Nix" weg. Hier dauert es keine 3 Tage und weg ist ein gutes Objekt. Es gibt unfassbar viele Nachfrager, die überhaupt keine Finanzierung brauchen, sondern einfach umbuchen. Da habe ich auch schon das eine oder andere Mal lediglich den zweiten Platz beim Immobilienkauf belegt ;( Mein Eindruck hier bei uns in der Region: Das Angebot dünnt sich rasend schnell aus und es bleibt der Schrott bzw. die völlig überteuerten Immobilien als Angebot.


    Grüße
    Goldhut

    Gold kann alles kaufen, warum sich also mit Dingen belasten mit denen man sich zusätzliche Arbeit einkauft.

    Moin,


    mir bringt die Beschäftigung mit meine Immobilien sehr viel Spaß. Wenn dann das Projekt abgeschlossen ist und meine Vorstellung Wirklichkeit geworden ist, empfinde ich das als unheimlich befriedigend. Na klar kann man mit Gold alles kaufen, aber davon habe ich ja auch genug und ich bin eben kein Typ, der sich in die nur in die Hängematte legt, um an sein Vermögen zu denken. Meine Immobilien sind halt ein liebgewonnenes "Hobby", welches auch ein noch etwas abwirft (natürlich nicht ansatzweise soviel, wie die risikolosen Cryptos :D )


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    heute Abend im Radio: "Die WHO sieht den Klimawandel als größte Gefahr für die Gesundheit der Menscheit! In den Großstädten stirbt weltweit alle 3 Sekunden ein Mensch an der Schadstoffbelastung" :hae: ?)
    Was hat das mit dem Klimawandel zu tun?
    Man versucht immer stärker den Übergang in der Medienpräsenz von Corona zum Klimawandel hinzubekommen. <X


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    geile Idee, vielleicht auch ein Streichelzoo für Borkenkäfer [smilie_happy] Ich habe zum Glück nur einen kleinen Flecken Wald (vielleicht 3 ha) ;) Die liegen genau am Acker, von daher verkaufe ich nicht. Wenn @alibaba allerdings 88.888,88 EUR / ha zahlt, dann werde ich schwach [smilie_happy] :burka:


    Grüße
    Goldhut

    Aktuell wird hier ein Stück Wald mit Top Bestand verkauft 3,3 ha für aktuell unter 50 T€. Das ist zwar spotbillig,

    Moin,


    spottbillig =O Stehen da 100 jährige Eichen und Douglasien drauf ?) Bei uns kostet guter Bestand (Mischung aus Laub-u. Nadelbäumen, z. großen Teil einschlagfähig) um die 7,5 - 10 TEUR/ha. Wald ist eine elende Arbeit, darauf habe ich keinen Bock. Leider habe ich auch ein wenig davon.


    Grüße
    Goldhut

    Naja im Süden sind die Flurstücke durch die mehrere Jahrhunderte praktizierte Realteilung eher klein. Flurbereinigung hin oder her.


    Das sieht bei euch im Norden schon anders aus.

    Moin,


    wohl war. Kleinstflächen unter 2 ha sind nicht besonders beliebt und gehen nur mit Abschlag weg (meistens an den angrenzenden Eigentümer). Da, wo unser Land liegt, sind Schläge mit einer Größe von 20 ha völlig normal.


    Grüße
    Goldhut

    Gemeinde hat hier eine Wiese verkauft. 2500 qm. Unter der Grenze des Grundstückverkehrsgesetzes. Angeblich für über 6 Euro pro qm. Kenne zumindest Leute, die sie für 4 Euro nicht bekommen haben.


    Alles was öffentlich angeboten wird, kann man gleich vergessen...

    Moin,


    das ist ja gerade mal ein Morgen Landfleckchen [smilie_happy] Die zahlen bei Euch für Grünland 60 TEUR/ha ?) 8o
    Ich will auch solche Preise :thumbup:


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    da hat Kurz mal den Kürzeren gezogen und kann jetzt an seinem Kurzen spielen. War ein kurzes Gastspiel an der Macht. Unfassbar, wie Kriminelle in verantwortungsvolle Positionen gehievt werden. Eine Versorgung mit Nutten, Koks und Geld reicht aus, um diese Marionetten zu willfährigen Instrumenten der mächtigen Strippenzieher werden zu lassen.


    Grüße
    Goldhut

    Der m2 von 4000-20000€ sylt ist schon die Fahnenstange.

    Moin,


    Du bist nicht mehr auf dem Laufenden - wir sind häufig schon bei 24-25 TEUR / m² [smilie_happy] Die, die nicht "bar" zahlen können, bekommen auf Sylt absolut nichts(!) mehr und ich habe da wirklich einen guten Einblick. Das Geld ist vorhanden und ich wüsste nicht, warum die bezahlten Immobilien dort massenhaft auf den Markt kommen sollten.

    Ich denke es gibt da sehr viele Möglichkeiten, je nach persönlicher Situation und dem gesuchten Objekt.

    Auch in der Krise wird es überwiegend Schrott geben, dafür in deutlich größerer Quantität. Diese Häuser / Wohnungen sind zu einem großen Teil von Menschen bewohnt, die das Wohnen noch "lernen" müssen :D


    Ich stimme überein, dass bei einem deutlichen Zinsanstieg die potentiellen Erwerber zurückgehen, aber ein 2%-Anstieg wäre bei weitem nicht der Todesstoß ;) Große Investoren zahlen übrigens nicht die hier immer wieder kolportierten 0,XX%, sondern auch jetzt schon zwischen 1,50 und 2,5%. Bei den Banken ist das Eigenkapital knapp und es wird immer mehr eine deutliche risikoadäquate Bepreisung gefordert. Die Investoren haben es aktuell schon erheblich schwerer, Kapital aufzutreiben.


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich weiß, dass hier eher neue Chinamünzen Interesse finden. Ich habe hier noch einen alten China-Dollar
    mit einer schönen Patina rumfliegen. Von China-Münzen habe ich wenig Ahnung, daher die Frage für einen
    Preisansatz. Danke.



    Grüße
    Goldhut

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    Moin,


    geiler Typ! Der redet von heiß gelaufener Wirtschaft ?) und von der völlig überraschenden demographischen Entwicklung und Zinsänderungsrisiken. Darum gehen die Immobilienpreise bald kräftig runter :D So unwichtige Faktoren wie den ungehemmten Zuzug, dem Hang nach mehr Wohnraum (Einfamilienhaus heute im Schnitt 170m², vor 15 Jahren 125-130m²), den schlechten Sanierungsstand sehr vieler Gebäude und damit verbunden den baldigen Abgang dieser Immobilien, die seit Jahren zu geringe Bautätigkeit, um den Gebäudeabgang zu kompensieren, die extrem gestiegenen Baupreise und damit verbundene Attraktivität von Bestandgebäuden usw. werden unter den Tisch fallen gelassen. Ich bleibe dabei: Gut sanierte Häuser in guten Lagen wird man als Vermieter immer vermieten können. Letztendlich stimmt es natürlich, dass der Gewinn im Einkauf liegt und das habe ich immer beherzigt. Ab und zu juckt es natürlich in den Fingern und ich kaufe trotzdem auch heute noch im Verhältnis zum Marktwert günstig ein. Die überwiegende Anzahl meiner Immos halte ich schon lange und hab im Schnitt zu ungefähr einem Drittel der heutigen Preise eingekauft. Da ich nicht verkaufen muss, interessieren mich zwischenzeitliche Preisänderungen genauso wenig, wie beim Gold. Die sehr hohen Baustoffpreise hingegen schon, da diese unmittelbar auf die Rendite wirken (erhöhte Instandhaltung). Die meisten träumen von billigen Villen in Top-Lagen, die vermeintlich auf den Markt kommen [smilie_happy] Da sage ich nur: Träumst Du noch, oder wohnst Du schon? ;)


    Grüße
    Goldhut


    „Kohle, Erdöl und Erdgas wirken auf unsere Gesellschaft wie Drogen“, sagte er demnach am Dienstag bei der Konferenz. Die fossilen Energieträger seien leicht zu haben, „machen extrem abhängig und den Schaden, den sie uns zufügen, merken wir erst, wenn der Rausch vorbei ist.“
    ...
    Der Ingolstädter Automobilhersteller hat sich selbst vorgenommen, ab 2026 keine neuen Verbrenner mehr vorzustellen und ab Beginn der 2030er-Jahre an ausschließlich Batterieautos zu verkaufen.
    ...
    Mit Blick auf die Verhandlungen dieser Tage für eine Regierungsbildung in Berlin sagte der Vorstandsvorsitzende von Audi, dass die dort diskutierten Alternativen zu reinen Batterieautos weit weniger hilfreich beim Klimaschutz seien. Ein Elektromotor sei bis zu fünfmal effizienter als ein Verbrenner. (Anmerkung: Er übt sich schon einmal im Arschkriechen und Speichellecken - das nenne ich völlige Selbstaufgabe <X )


    Moin,


    die Firmen Audi und VW sind komplett irre geworden. Die Vorstände schädigen Ihre Firmen in voller Absicht und führen sie in den Ruin :wall: Was solls, Erfahrung ist die Summe des gemachten Mistes. Werden eben die überbezahlten Mitarbeiter dieses Konzerns künftig mehr Zeit für die Gartenarbeit haben [smilie_happy]


    Grüße
    Goldhut


    Ich glaube mich zu erinnern, schon ein Gespräch geführt zu haben, wo es sinngemäß hieß, der überhöhte Preis kann auch per Gutachten gesenkt werden. Ganz schlecht für den Verkäufer.

    Moin,


    die Landgesellschaft kann das Vorkaufsrecht ausüben, sofern der Erwerber eben kein Landwirt ist. Hier bei uns kaufen aber fast nur Landwirte. Wenn die sich gegenseitig hochbieten, schreitet da definitiv keine Landgesellschaft ein. Von einem Fall der "Kaufpreisreduzierung" habe ich hier noch nie gehört. Das wäre ja auch ein Eingriff in die Vertragsfreiheit.
    Die BVVG ist vor längerer Zeit (mindestens nach Inkrafttreten der letzten Novelle des EALG) dazu übergegangen, auch eine vorrangige Erwerbsberechtigung bei den bisherigen Pächtern zu berücksichtigen. Ansonsten hat sie in der Vergangenheit versucht, im Rahmen eines Bieterverfahrens höchstmögliche Preise zu erzielen. Jetzt verkauft sie keine Großflächen mehr, sondern eher kleinere Flächen von unter 10 ha.


    Grüße
    Goldhut

    Ja darfst du, dann verweigert dir ggf. die Landwirtschaftsbehörde aber die Genehmigung für den Kaufvertrag wegen Mißverhältnis von Preis und Grundstückswert. ;( Den Notar freut es, für dich, außer Spesen nichts gewesen. :S
    Passt der Preis, übt die Behörde dann ggf. das Vorkaufsrecht aus. :thumbdown:

    Moin,


    in welchem Bundesland ist das so ?) Bei uns im Norden kannst Du draufschreiben, was Du willst. Hier ist gerade ein Schlag (knapp 20 ha) zu einem Preis von 65 TEUR / ha weggegangen. :thumbup: Vielleicht sollte ich mal 100 ha weghauen [smilie_happy] Das Vorkaufsrecht wird bei diesen Preisen nicht mehr ausgeübt ;)


    Grüße
    Goldhut

    Irrtum. Ihr beide liegt völlig falsch. :hae: :hae:
    Früher, als der Zins durch Angebot und Nachfrage bestimmt wurde, war es der Marktpreis für Geld.


    Es war der Preis, zu dem ein Kapitalist bereit war, sein Kapital einem anderen zu leihen. Der Preis hing unter anderem von der Kreditwürdigkeit des Anderen und des angedachten Verwendungszwecks ab. Je höher dem Kapitalisten das Risiko erschien, desto mehr Zinsen ließ er sich versprechen. Das ging auch, weil mit höherem Risiko immer weniger Kapitalisten bereit waren. Geld zu verleihen. War das Risiko zu hoch, gab es gar kein Geld.
    .....

    Moin,


    ein und dasselbe, nur in andere Worte gekleidet ;) @mesodor39 : Du beschreibst doch die Lenkungsfunktion des Zinses, als auch die Tatsache, dass der Zins ein Ausdruck von Risiko darstellt. Aus dem Studium erinnere ich mich am ehesten an die Definition von @Blue Horseshoe .


    Grüße
    Goldhut


    P.S.: Ist schon erschreckend, wie sich die Inhalte des Betriebswirtschaftslehrestudiums (insbesondere auch die Inhalte der Volkswirtschaftslehre) derart überholen ;( Aber schön war die Zeit :D