Beiträge von Goldhut

    Moin,


    die Gemeinde, die ihrem Kämmerer monatlich 2 TEUR Lebensmittelbeihilfe rüberschiebt, hat keine 10 Mio EUR anzulegen. Ein Kämmerer einer Kleinstadt hat hingegen schon ein fürstliches Gehalt. Die Anlage bei einer Bank, die zuvor keiner gekannt hat, sollte man allein mit gesundem Menschenverstand ausschließen. Die Greensill-Bank hat auf Guthaben eine positive Verzinsung gewährt und spätestens da sollten doch wohl sämtliche Alarmglocken klingeln :!: Stark abweichende Zinsangebote bedeuten nichts anderes als Risiko :wall: Solche Kämmerer sollten mit ihrem Privatvermögen haften, dann klappt das auch mit einer ordentlichen Verwaltung öffentlicher Gelder ;)


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    ich bin einmal wieder entsetzt, wie weit die Degeneration der Menschheit fortgeschritten ist. Ehrlich gesagt bin ich nicht mehr in der Lage, mich noch angemessen auf die sich verändernde Realität neu zu justieren. Dieses gilt auch ausdrücklich in Bezug auf Vermögensanlage. Bisher dachte ich, dass es nicht möglich sei, Bitcoin und Co. im Hinblick auf völlig irrationales Anlegerverhalten zu toppen, denn es wird ja quasi "Nichts" gehandelt und dann schlage ich heute unser Käseblatt auf und traue meinen Augen nicht ;( Da werden sogenannte NFT-Dateien mit irgendwelchen digitalen Bildern, Videosequenzen von Musk nebst Gespielin oder eine Videoaufnahme eines Dunking von einem Basketballspieler für Millionen versteigert :wall: Jeder könnte z. B. das digitale Bild nachbauen, aber mittels Blockchain wird "bewiesen", dass es sich genau bei dieser Datei um das Original handelt. Wie bescheuert ist die Menschheit geworden. Vielleicht versuche ich auch davon zu profitieren und nehme den Hund meines Schwagers beim Kacken auf und signiere den ScheiXX digital und ab damit zu Chrystie´s ...


    Grüße
    Goldhut (der sich heute mal wieder ein bisschen physisches Gold zur Justierung durch die Finger gleiten lassen wird.)


    P.S.: Ich glaube, ich versuche mal heute die Methode von @Weizenbiertrinker 8o :!:

    Mal im Enrnst, wer soll denn Baukindergeld im Ernst als Entscheidungsgrundlage nehmen? Das ist doch nur ein Witz.
    Sage und schreibe 1000 Euro/Jahr?

    Moin,


    bei 3 Kindern sind das über 10 Jahre immerhin 30.000,-- EUR. Das ist schon eine große Unterstützung.


    Grüße
    Goldhut

    das beste wäre diese bei sotheby´s versteigern...

    Moin,


    viele Immobilien werden bei uns nach dem Auktionsprinzip mittels offenen Bieterverfahren verkauft. Da kommen manche Bieter irgendwie in einen richtigen Bieterrausch :D Ich kenne dieses Gefühl auch, aber aus dem Auktionssaal von Münzauktionshäusern, wo ich die Disziplin das eine oder andere Mal verlassen habe musste [smilie_happy]
    Grüße
    Goldhut

    Ich weiß, dass du immer pro Immos schreibst und da auch kaum was negatives zulässt. Aber schönreden musst du dir die Dinger auch nicht ständig. Für dich persönlich mag das natürlich alles egal sein, aber allgemein betrachtet auf die jeweiligen Orte....

    Moin,


    richtig: ich bin durchaus ein Immobilien-Fan ;) Schönreden ist aber nicht mein Ding, sondern immer mit realistischem Blick. Wenn in einer 40.000-Einwohner zählenden Stadt auf Schlag 1000 Arbeitsplätze wegfallen, dann hat das selbstverständlich Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. So ein Großarbeitgeber ist ein enormes Klumpenrisiko für einen kleinen Ort. Haben wir hier zum Glück nicht. Jeder, der dann verkaufen muss, wird ja anschließend irgendwo zur Miete wohnen müssen und dann komme ich mit meinen Mietimmobilien ins Spiel :D Bei Einfamilienhäusern sind allerdings schon wirklich heftige Preisentwicklungen vollzogen worden. Liegt aber auch an den enormen Kosten bei einem Neubau. Ein stinknormales 150m²-Einfamilienhaus ohne Keller kostet ja schon um die 350-420 TEUR (ohne Grundstück). Daher weichen viele auf Gebrauchtimmobilien aus. Zudem läuft die Baukindergeld-Förderung nur noch für Käufe bis Ende März. Das schränkt zumindest den Käuferkreis zusätzlich ein. Wenn Du zur Miete wohnst, dann kannst Du ja eventuell ein Schnäppchen machen 8o


    Grüße
    Goldhut

    Heute hatte ich das Gespräch mit einer Kundin, in ihrer Siedlung ( vor ca. 12 Jahren entstanden ) will fast jeder sein Haus verkaufen.

    Moin,


    bauen die da eine Autobahn durch oder wird in der Nachbarschaft ein Schweinemaststall mit 4000 Plätzen errichtet [smilie_happy] Oder hast Du das was damit zu tun? - die Nachbarn können das ständige Feiern nicht mehr ab :D Den Peak bei den Immobilienpreisen haben schon immer nur wenige zum Verkauf genutzt, da nur wenige eine Immobilie als Handelsware sehen. Der überwiegende Teil nutzt die Immobilie selbst zum Wohnen, oder vermietet diese zur Erzielung regelmäßiger Einkünfte. Diesen Menschen juckt eine zwischenzeitliche Schwankung des möglichen Marktpreises nicht die Bohne. Diese Gelassenheit findet sich auch in meinem Fall, das ähnelt sehr dem Gefühl bei meinen Edelmetallinvestments ^^


    Grüße
    Goldhut

    Moin,


    zum Thema Gold höre ich mir selbstredend fast sämtliche Meinungen an, z.B. von unserer Reinigungskraft, vom Friseur, dem Straßenkehrer usw.. Ich käme allerdings nie auf die Idee, die Meinung von Blackrock auch nur einen Deut ernst zu nehmen [smilie_happy]


    Grüße
    Goldhut

    Ich hatte es schon auch so verstanden....aberlies mal so....je höher der Zins desto kleiner dann das Restdarlehen....ich bezahle bei 7% Annuität eben weniger in Tilgung wenn der Zins höher ist...

    Moin,


    auch diese Aussage stimmt. Annahme: Der anfängliche Tilgungssatz ist identisch, nur bei einem Darlehen sind die Zinsen nicht bei 1% sondern bei 7%. In Summe ist die Annuität natürlich beim 7% Darlehen höher. Der Darlehnsnehmer erspart sich durch die Tilgung erheblich höhere Zinsen und die anfängliche Tilgung steigt erheblich schneller als beim Darlehen mit dem niedrigen Zins an. Somit ist die Restschuld bei identischer Anfangstilgung zum Zinsfestschreibungsende niedriger


    Grüße
    Goldhut

    Bemebl.....haste da nicht einen leichten Denkfehler drin mit der Annuität und dem höherem Zins...oder meintest du was anderes.

    Moin,


    nein, die Aussage hatte ich schon einige Posts zuvor ebenfalls geäußert - absolut korrekt! Das Wesen des Annuitätendarlehens ist ja, dass der Tilgungsanteil an der Annuität sich mit jeder Tilgung um genau die Zinsersparnis aus dieser Tilgung erhöht. Somit ist die Ersparnis bei hohen Zinsen eben auch größer und die anfängliche Tilgung steigt entsprechend schneller.
    Noch einmal: Keine Bank vergibt aktuell Darlehen mit einem Prozent Tilgung - das ist schlicht Unfug :wall:


    Grüße
    Goldhut