Beiträge von Goldhut

    Aber 1. hat er offensichtlich soviel (AU-)Vermögen, daß er sich notgedrungen ein Hut aus Gold tragen muß und 2. ist seine Rendite aktuell mittelmässig und für das was auf uns zu kommt und die Risiken eher unterirdisch (Währungsverfall, totale Staatswillkür, Immobil!, schlechte Verkaufsfähigkeit usw. usw.)

    Moin,


    zu viel AU kann man ja prinzipiell nicht haben ;) Zumindest müsste ich in keinem Fall Klimmzüge am Brotkasten machen [smilie_happy] Ich habe ja schon geschrieben, dass die substanzerhaltene Bewirtschaftung von Immobilien eine Rendite um die 3,5% nach Steuern einbringt. Es gibt Zeiten, da ist das gut (die ganze Negativzinszeit war das sehr gut) und es gibt Zeiten, da gibt es bessere Alternativen. Ich lebe halt von den laufenden Einnahmen und das nicht einmal schlecht. Wenn ich alles in Edelmetall stecken würde, müsste ich ja auch wieder regelmäßig verkaufen, um ein bisschen FIAT-Müll zu erhalten, denn damit kauft man aktuell nun einmal ein. Ich dachte schon, ich wäre von der Einstellung her sehr pessimistisch, aber hier gibt es viele, die wahre Untergangszenarien an die Wand malen. Nach wie vor glaube ich nicht, dass 50% der Bevölkerung um Ihr Eigenheim gebracht werden. Dann bringt einem auch der größte Edelmetallhaufen schlicht nichts. Klar ist es leicht zu schreiben, dass man in das Ausland auswandern und hinterm Ural ein Häuschen kaufen sollte, aber ehrlich gesagt ist das ein Luftschloss. Wer realisiert denn so etwas Radikales wirklich ?) Hier im Forum vielleicht eine Handvoll Mitglieder.


    Grüße

    Goldhut

    Moin Philosoph,


    hier im Forum hält die überwiegende Anzahl der Mitglieder nichts von Immobilien, auch nicht von eigengenutzten. Keine Ahnung, warum das so ist. Ich habe ganz wenige Beispiele, wo Menschen an der Finanzierung gescheitert sind. Mit Abstand überwiegt der Teil, der es geschafft hat und im Nachhinein sehr froh darüber ist. Ein richtig krasser Fall stellt ein Bekannter von mir dar, der als Oberarzt meinte, das es mindestes 370m² Wohnfläche in bester Lage sein mussten, immer die neueste Leasingkarre von Audi, für die Frau ein Mini-Cabrio (selbstredend auch geleast), die 3 Urlaube im Jahr mussten auch noch drin sein und dann werden trotz Studium nicht einmal die Grundrechenarten beherrscht. Nun ist alles weg, aber in 3 Jahren ist man ja mit der Privatinsolvenz durch. Bei Dir habe ich aber den Eindruck, dass Du durchaus sparsam leben kannst.


    Grüße

    Goldhut

    Moin,


    aktuell wird man das Silber aber nur knapp 10% unter POS los - warum nur ?) Ich persönlich denke, dass Silber Zeit meines Restlebens (so um die 3 Dekaden) zwischen 20 und 30 Dollar pendeln wird. Meine noch nicht geborenen Enkelkinder werden vielleicht mal sagen, was der Opa doch für ein abgewichster Hund war und stoisch das Altmetall gebunkert und nicht verkauft hat. [smilie_happy]


    Grüße

    Goldhut

    Aber jeder hat seine eigenen Prioritäten. Ich kenne genug die ’ein erfülltes Leben’ aufgegeben haben nur um ’ihr Häusle‘ ihr Eigen zu nennen . Schon ein Blick in deren Kühlschrank offenbart das ’permanent Defizit'.

    Moin,


    in jungen Jahren bei dem Bau meines ersten Hauses habe ich auch zwei Jahre den Kitt aus den Fenstern gefressen. Das hat sich sehr schnell relativiert. Irgendwann verdient man mehr, es kommt bei dem einen oder anderen eventuell auch eine Erbschaft usw.. Wenn ich mir nur dann etwas gekauft hätte, wenn ich nach der Darlehensrate immer noch wie Gott in Frankreich hätte leben können, dann wäre ich auch heute noch relativ "arm". Die Wertzuwächse der Objekte darf man auch nicht unter den Tisch kehren. Habe ja auch schon einige "Jugendsünden"-Objekte wieder verkauft, keines unter dem doppelten Anschaffungspreis. Die beste Immobilie (von der mit übrigens abgeraten wurde) habe ich nach 10 Jahren zum 4,5-fachen Preis wieder in den Immobilienkreislauf gegeben.


    Grüße

    Goldhut

    Moin,


    setze vor allem auch die Vorzüge einer eigengenutzten Immobilie den möglichen Nachteilen entgegen. Du bist nicht mehr vom Vermieter abhängig, keine Gefahr einer Eigenbedarfskündigung, Du entscheidest über die Investitionen in das Objekt (man kann viel hochwertigere Materialien verwenden, als es ein Vermieter i.d.R. machen würde), keine drohenden Mieterhöhungen, Schaffung von Vermögen durch Tilgung des Darlehens, im Alter kannst Du Dein Haus auch durch Unterlassung von Modernisierungsmaßnahmen "verbrauchen", eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit zur Mietwohnung, dass da Remmos nebenan einziehen (i.d.R. sind Reihenhäuser von Eigentümern bewohnt und diese Clanmitglieder kaufen sich definitiv kein Reihenendhaus [smilie_happy] ). Das Argument, man kann dann einfach aus einer Mietwohnung ausziehen und sich eine neue suchen zieht nicht, da man schlicht kaum eine findet (und wenn, wohnen da dann als Nachbarn nicht die Remmos sondern die Miris :burka: ). Bei einer eigengenutzten Immobilie sehe ich überhaupt kein Problem. Lass Dich nicht verunsichern.


    Grüße

    Goldhut

    Moin,


    911er zu fahren ist auch ein Menschenrecht :burka: [smilie_happy] Die Welt ist vollkommen aus den Fugen geraten :wall: Wird sich wohl erst ändern, wenn nichts mehr zum Fressen auf dem Tisch steht und die Farbe für die Batik-Fummel nicht mehr von Amazon geliefert werden.


    Grüße

    Goldhut

    Moin,


    früher hat er die Leute in der staatlich subventionierten Stiftung Warentest in der Finanztest verarscht und immer schon von Gold abgeraten. Er fand das auch normal, Tagesgeldanbieter zu empfehlen, die mit den Anlagezinsen höher lagen, als die günstigsten Finanzierungsangebote, die empfohlen wurden. Der Typ ist keine Null-Nummer, sondern bewegt sich unter der Grasnarbe. Verdingt er sich als Schreibhure beim Speichel?


    Grüße

    Goldhut

    Moin,


    ich habe auf meinen Dächern Platz für einige hundert kWp, habe mich dennoch dagegen entschieden. Firmen zu finden, kein Problem. Nur rechnet es sich schlicht nicht. Allein das verpflichtende Baugerüst kostet schon einige Jahre der Erlöse, die Beseitigung der Schäden durch das Aufstellen (Maueranker, Schäden an den Aussenanlagen usw.) zerren auch am Kontostand. Man darf halt nicht immer nur ein kleines Einfamilienhaus als Rechenbeispiel nehmen. Sobald die PV-Anlagen über 30 kWh gehen, gibt es weitere Nachteile. Allein die ganze Scheixxe mit der Umsatzsteuermeldung usw. Die notwendige Versicherung der Anlage, der regelmäßige Ersatz der Wechselrichter, Reinigung der Module etc. sind auch nicht umsonst. Mal abgesehen von der schlechten Umweltbilanz, sieht das ganze beschissen aus (auch die black frame-Module) <X .


    Grüße

    Goldhut

    Familie will Reihenendhaus bauen und kauft Grundstück mit 320 qm für 250.000 Euro.

    2 Kinder. Man, da brauch ich doch kein Haus auf so einem Minigrundstück. Da ist ja mein Vorgarten größer.

    Moin,


    die Wahl solch kleiner Grundstücke geht mir auch nicht in den Kopf ?) Hier bei uns wird darauf geachtet, dass man auch Platz hat und auf der Scholle um das Haus herum gehen kann. Ich habe Bekannte in Reutlingen, bei denen ein Sturz auf dem Grundstück sofort eine "Grenzverletzung" zum Nachbarn darstellt [smilie_happy] . Für ein Einfamilienhaus sollten es schon mindestens 850 m², besser >1000m² sein. Mein letztes Bauprojekt hat eine Auffahrt, die allein hat schon knapp 650m² [smilie_happy] Die Grundstücke kosten bei uns auch deutlich pro m² einen dreistelligen Betrag.


    Grüße

    Goldhut