Beiträge von Focusianer

    @Alexfifty
    Sorry...aber wer so blauäugig wie du durch die Welt geht, der verdient es nicht anders. :D
    Die "Welt" ist pleite. Nur Gold und Silber sind wahre Werte.
    Hüpf nur weiter hin und her im Bahnhof der ungenutzten Gelegenheiten...wir brauchen solche Leute wie dich. ;) :whistling:


    Sanfte Grüße
    Misan


    ne eigengenutzte Immo und Porschi ist auch ein "wahrer Wert", selbst wenn sich dieser nur als "Nutzwert" herausstellen sollte... 8o


    ...mein "Speedy" natürlich auch! :D Auf Pic eins liegt er grad in einer Lagune in einer Insel mitten auf dem Rhein... da kan mer schwimmen gehn ohne Strömung!


    :thumbup:


    Nur wenn da der Goldbarren unterm sitz nach vorne schwuppst und durch die bordwand schlägt, gehts Bootsche unter... ;(

    Zu den Immos:


    Nun ja, zum Glück ist in BRD im Vgl.zu UK, Spain oder US die Immo-Blase ja noch nicht allzu weit aufgeblasen....


    ...seit ca. 3 Jahren sind nach meinem Gefühl in BRDs Ballungsgebieten die Immos max. 30% gestiegen, die 15 jahre davor mehr oder weniger gar nicht.


    Aber wenn alle jetzt auf den Hype aufspringen, so ist auch hier eine gewaltige Blasenbildung möglich.... 8|


    LG,
    Foci

    Ein zweiter wichtiger Unterschied: es sind heute noch keine Alternativen in Sicht. Damals gab es sie (was wohl?!!) und für mich persönlich war die Beobachtung des Internetwahns der Anlaß für den ersten größeren Schritt ins EM (damals gleichzusetzen mit 'Gold').


    Heute ist der einzige dem Normalbürger leicht zugängliche alternative (Sach)wert die Immobilie. Zur Eigennutzung würde ich empfehlen, daß man sich eine leistet, wenn man es kann. Eine gemäßigte (protzfreie) wird geldwertseitig zumindest nicht auf null abstürzen, und ihren Gebrauchswert behält sie sowieso. Als Geldanlagevehikel betrachtet haben Immobilien aber das Problem, daß dieser Markt zu einem gefährlichen Ausmaß kreditfinanziert alias gehebelt ist. Obwohl das gut ausgesuchte lastenfreie Einzelobjekt sicherlich die finale Krise überleben kann und mit hoher Wahrscheinlichkeit überleben wird, so schwebt deshalb über ihm wie über dem Gesamtmarkt das Risiko gewaltiger (vorübergehender) Preiseinbrüche (interessanterweise soll gerade der Immomarkt in der soliden(?) Schweiz bei den Hypothekenfinanzierungen in Europa an der Spitze liegen). Sollte ein breiter Absturz der Immopreise kommen - er muß ja nicht gleich eichelburgsche Ausmaße annehmen - wäre das ein erster Anlaß nachzudenken. Bis dahin: dem Vorbild von Dagobert D. folgen und sich im sicheren Speicher das tägliche Bad in den Talerchen gönnen.


    Gruß
    Klaus_H.


    Klaus,


    :thumbup: Siehe meinen Beitrag 3708: INFLATION / DEFLATION - Debatte


    LG,
    Foci


    silber ist 2008 abgeschmiert wie alles andere. kein save heaven, kein mythos, keine hymne, nur crash. wer den meisten hier folgt und glaubt, es gäbe kein szenario in dem silber und gold fallen könnten hat ein gewaltiges problem mit der wahrnung empirischer fakten.



    In den letzten Jahren bis Dato fanden alle wirtschafts- und geldpolitischen Maßnahmen der wie auch immer gearteten "Eliten" ausschliesslich im Sinne der von den Gold- und Silberbugs vertetenen Thesen statt.


    Der einzige Problemlösungsansatz unserer "Eliten" lässt sich - natürlich geschickt in verschiedenen Verpackungen versteckt - auf die Flutung des Systems mit exorbitanten Papiergeldmengen reduzieren.


    Die einzigen, die wenigstens ansatzweise versucht haben, andere Wege zu gehen, sind die Schweizer (z.B. durch neue Insolvenzordnung für Banken). Belohnt wurde dies mit einem relativ zu den anderen "Papierwährungen" steigenden Papierfranken. Aber auch dieser hat sich ggü Gold in den ltzt. Jahren abgewertet.


    Den Einbruch von EM 2008 inkludiert, beweist der seit 2001 steigende goldpreis bisher eindeutig, dass die goldbugs mit ihen Thesen richtig und die anderen FALSCH liegen.


    Jetzt stehen die Zinsen in GR mit 25% HÖHER als bei Schaffung des Rettungsschirms letztes Jahr im Mai (=MASSIVE Geldflutung, um die Zahlungsunfähigkeit von GR zu verhindern).


    Nun brauchen wir einen "RETTUNGSSCHIRM" für den "RETTUNGSSCHIRM". Wieder werden sie Feuer mit Benzin löschen, neue Unmengen von Geld aus dem Nichts in das System fluten...


    ....vor so einem Hintergrund, ohne das von unseren gebildeten "Eliten" auch nur der ANSATZ von Versuchen einer Problemlösung in die richtige Richtung erkennbar wäre, ist der vorherige Beitrag mit den angesetellten Vergleichen zum Neuen Markt derart UNQUALIFIZIERT, dass ich darauf gar nicht mehr eingehe.


    Lese erst mal die Schriften des Nobelpreisträger von Mises, Hayek und andere Quellen zur östereichischen Nationalökonomie (wird an deutschen Universiäten nicht gelehrt, deshalb kennen die heutigen "Studierten" sie gar nicht) und Lerne, wie unser ungedecktes, auf Schulden basiertes Papiergeldsystem funktioniert (z.b. beigefügter Vortrag von Prof. Dr. Binswanger).


    ...dann fängst Du vielleicht an zu ahnen, warum Du mehr als falsch liegst.


    LG,
    Foci


    Der von Dir dargestellte Zusammenhang ist sicher auch eine WEITERE Möglichkeit, der evtl. zu fallenden Immobilienpreisen führen könnte... [smilie_blume]


    Aber meine "einfache Denke" stimmte evtl. auch, würde ich mal sagen... :hae:


    Bei einer kontinuierlichen Geldentwertung von z.B. 20% p.a. wäre ein Immmobilienkredit für einen Otto-Normal-Michel, der heute locker 300.000 EURO Kredit bekommt, aufgrund der ihm von der Bank angebotenen Konditionen sicher nicht mehr finanzierbar. Oder die Bank versagt ihm den Kredit gleich gänzlich.....


    ....da nun fast alle Immobilienkäufer aber mangels Liquidität 70-80% fremdfinanzieren müssen(=durchschnittliche FK-Quote bei Immos in BRD) , um sich eine Immo zu kaufen, so können sie die Immo nicht mehr zu dem gegenwärtigen, angeblichen "Wert" kaufen, da sie entweder keinen Kredit bekommen oder sich diesen nicht leisten können......selbst wenn sie gerne Deine Immo Kaufen würden - es geht aber NICHT!


    ....sie können mangels Kreditverfügbarkeit maximal noch Ihre 20-30% EK, also 70-80% weniger auf den Tisch des Verkäufers blättern. :wall:


    Und was machen die Preise, wenn zu dem ursprünglich sehr Hohen Immobilienwert keiner mehr kauft bzw. kaufen kann? Bingo - die Immobilienpreise FALLEN. Und zwar im vorliegenden Fall fallen die Wohnimmobilien in Deutschland dann durchschnittlich um 70-80%, bis eben wieder genug Käufer mit Knarze auf der Kralle vorhanden sind..... und dies unabhängig davon, ob wir eine Immobilienblase haben oder nicht :!:


    Ein Sachgut ist nur das Wert, was Du dafür auf die Kralle oder auf das Konto bekommst, MEHR NICHT. Und wenn Du eben nur noch 70-80% weniger auf die Kralle bekommst, dann ist Dein Sachgut Immobilie eben halt nun mal 70-80% weniger wert. BASTA.


    Wir haben in diesem Fall ein Immobilien-CRASH sogar ohne vorherige BLASE. Einfach Denke Ende. 8|



    LG,
    Foci


    PS: Der beispielhaft dargestellte Effekt tritt meiner meinung nach ab eine Geldentwertung von ca 15-20% ein. In BRD hatten wir nur kurzzeitig Geldentwertungen von knapp über 10%. Bis aber ca. 15% ist eine Immobilie ein sehr guter, vermögenserhaltener Sachwert, da von der Mehrheit der Immo-Käufer dann immer noch Bankkredite zu vertretbaren Konditionen erlangen können. ab einer bestimmten Geldentwertung jedoch (spätestens bei 25% ist dieser Effekt sicher schon eingetreten), machen die Banken die KREDITVERGABE DICHT!!!! Dann wird eine angeblich so sichere IMMOBILIE zu einem VERMÖGENSVERNICHTUNGS-CRASH-MASCHINE.


    FÜR DEN DURCHSCHNITTLICH KREDITFINANZIERTEN TEIL (70-80%) VERHALTEN SICH IMMOBILIEN BEI SEHR HOHER INFLATION WIE BONDS/Staatsanleihen - SIE CRASHEN!! Nur für den DURCHSCHNITTLICH in BRD eigenkapitalisierten Anteil verhalten sie sich ähnlich wie Gold und Silber WERT-/KAUFKRAFTERHALTEND.


    Das mag für die eigengenutzte Immo ja noch ok sein, für eine vermietete und mit hohen Krediten belastetes Vermietungsobjekt würde der Effekt vielen Deutschen das "Genick brechen", weil sehr viele ja gegenwärtig aus Gründen des Inflationsschutzes in "MIETOBJEKTEN" zu überhöhten Preisen, oft kreditfinaziert investieren... [smilie_happy]

    Silb

    Hallo in die Runde,


    Gold zieht gerade ganz gut an, Silber macht diese Bewegung - ganz im Gegensatz zur Vergangenheit - diesmal aber sowas von nicht mit... Nun bin ich allerdings ein bißchen verwirrt. Was ist da anders? Hat da jemand eine Erklärung für dieses etwas untypische verhalten?


    Liebe Grüße


    Heute keine Silberkurse wg. der Royal Wedding?

    ,'index.php?page=Thread&postID=684300#post684300']

    Zitat

    Die Debatte darüber, was nun letztlich überwiegen wird, geht am eigentlichen Problem voll vorbei. Und das ist folgendes: Die Deflation wird in bestimmten Anlageklassen weiterwirken (besonders Wohnimmobilien und kommerzielle Immobilien),


    Das mit den Wohnimmos gilt sicher für USA, aber doch nicht für BRD, oder? :hae:


    Hier gabs ja schliesslich keine Immo-Blase.... :S


    Auf der anderen Seite, wenn die Geldentwertung Beträge von über 15-20% überschreitet, bekommt kein potentieller Immobilienkäufer mehr einen Kredit für nen Immokauf von den Banken.... weil bei ner Geldentwertung von z.B 20% wäre der immokredit ja schon nach 5 Jahren weginflationiert.... ?)


    ...da die meisten Immos in BRD aber mit 70-80% Fremdfinanzierungsquote gekauft werden müssen, weil die Käufer mehr nich Cash Down hinlegen können, so würden bei einer Geldentwertung von größer als 15-20% alle Immobilien in einem kurzen Zeitrum um ca. 70-80% im Wert fallen... ungeachtet, ob hier ne Immo-Blase ist oder net ;(


    ...ein Sachgut ist nämlich immer nur das Wert, was einer dafür bezahlt/bezahlen kann.


    Dann können die unter Euch, die noch mal kurz ne Immo brauchen, für verhältnismässig wenige Unzen Güldenes oder Silbriges Immo-Besitzer werden [smilie_blume] 8)


    Allerdings müssen nach der Währungreform dann noch genug Unzen da sein, um auch noch den Lastenausgleich blechen zu können.... :boese:

    ....dann haste nicht so ein großes Lagerproblem und kannst auf viel mehr Silber auf einmal transportieren, als wenns nicht raschelt! 8o


    Nur im Mittelalter hat man Geldsäcke mit Silbermünzen rumgeschleppt und sich dabei nen Bruch gehoben -jetzt sind wir MODERN! :boese:


    [smilie_happy]

    ;)


    Mir ist beim ersten Goldkauf auch was Komisches passiert....


    ...hab mir 2008 am Schalter bei nem günstigen Münzhändler n paar Oz Goldeagels gekauft, weil ich die Münzen so toll fand.


    Dann hab ich im www gelesen, dass die ja kein reines Au, sondern ne Ag/Cu-Legierung enthalten...


    ....war dann Mega aufgeregt, bin in Panik sofort zurück zum Händler und hab die dort gegen Maples und Kangaroos mit 999 Feinheit umgetauscht... [smilie_happy]


    Au Mann, war das ne Aufregung... die am Schalter haben mich nur blöd angeguckt und gedacht: "Was issn das fürn Spinner?" :D

    Mein 5 KG Barren hat mich vor wenigen Jahren sage und schreibe Euro 1.900,00 inkl. Steuer gekostet! Nicht mehr lange und ein Kilo kostet so viel. Der Kauf war damals schon ein mulmiges Gefühl. Wer heute die Euro 6.000 hinblättert fühlt sich aber sicher schlechter ;) Obwohl die 6K heute in 5 Jahren höchstwahrscheinlich immer noch das Schnäppchen des Jahrhunderts sein könnten. Who knows?


    JEDER, der neu und unerfahren in eine (Metall)Anlage investiert, muss durch dieses viell sogar mehr als mulmige Gefühl durch.... egal, ob er das schon vor ein paar Jahren getan hat oder erst jetzt muß.


    Unser jüngstes Beispiel ist der neuzugang Silversurfer_66, der jetzt Anfang Mai sein erstes Silber kaufen wird..... ;)


    Wie hat einer von Euch gesagt - Keiner kriegt da was geschenkt - jeder muß erst mal durch diese Hölle gehen, bevor er dann im Nachhinein von der Sonnenseite aus auf eine hoffentlich auch weiterhin positive Entwicklung seiner Vermögensallokation zurückblicken kann... [smilie_blume]


    Der länger investierte Metallinvestor kann halt aufgrund der Luft nach unten inzwischen deutlich entspannter schlafen als der Newbie :thumbup:


    Nur an Misans stelle würde ich langsam mal meinen Schlafplatz aus dem nassen und kalten Verlies an eine angenehmere Lokalität verlegen.... [smilie_happy]


    LG,
    Foci

    Der Koch plappert doch nur etwas nach was er so am Tage aufschnappt. Diese Fernsehfuzzis machen sich doch keine fundamentalen eigenen Gedanken. Ich vergleiche die immer als sprechenden Videotext. Mehr nicht.


    Dazu kommt, wenn der Koch wirklich was drauf hätte würde er sich nicht im Scheinwerferlicht in der klimatisierten Wall Street aufwärmen sondern am Strand von Bora Bora.



    Stüüüüüümmt, da wärmt der Bub sich nämlich schon über 10 jahre auf.... :D


    Kommt, glaube ich, ürsprünglich aus dem Odenwald, dem Niemandsland, dass neben dem Rhein-Main-Gebiet losgeht....


    Habe von ein paar Leuten gehört, die ihn früher kannten, dass er früher ein ziemlicher Dööösbaddel gewesen sein soll.... :whistling:

    argentum,


    recht haste da, so würde ich das auch sehen. Wenn das Vertrauen der Menschen in das Papier erhalten werden kann, dann können sich die von Jim Sinclair dargestellten Entwicklungen wirklcih noch über einen sehr viel längeren Zeitraum hinziehen, als die meisten auch hier im Forum glauben....


    ....natürlich wäre duch irgendeinen Black Swan theoretisch ein sofortiger Eintritt möglich, aber hier befinden wir uns ja wieder im Bereich der Spekulation.


    Und wer von seinem Vermögen 10-20% Metall gebunkert hat (max. 1% der Menschen in diesem Lande, bis auf Deflationator aber alle hier in diesem Forum 8o ), der ist sowieso erst mal auf der sicheren Seite!


    ;)


    LG,
    Foci