Beiträge von Focusianer

    […]


    Die kaufkraft, die zu Preissteigerungen führt, ist doch Geldmenge multipliziert mit der Geldumlaufgeschwindigkeit...


    ...Du hast doch einen "Geldkreislauf"!


    d.h. die ausgegebene Geldmenge für das Gut ist nach dem Kauf doch nicht weg, sondern wieder Einkommen in der Hand des "Verkäufers" Deines Gutes.


    Dieser geht damit, wenn die Geldumlaufgeschwindigkeit hoch ist, schnell wieder mit der gleichen Geldmengeneinheit los und kauft sich auch wieder etwas... wenn Du Dir jetzt eine kaufkette von mehreren Käufen vorstellst, kann es durchaus sein, das das zwei gleiche Güter (also z.B: zwei Handys) von der gleichen 100 -EUR -Note gekauft werden! Und wenn gerade die Handys stark nachgefragt werden, geht deren Peis hoch. Ein anderes, weniger nachgefragtes Gut in dieser Beispiel Volkswirtschaft geht runter. Die "offizielle" Inflations-/Preissteigerungsrate steigt ja eh nur, wenn die Güter vermehrt nachgefragt werden, die im Warenkorb enthalten sind... [smilie_love]


    LG

    Ben hat 1930er Krise studiert...
    Ursache waren wohl Sparanstrengungen des Staates und Protektionismus


    Glaubt hier einer, dass solche Rettungspakete seit 2008 endlos durchgepeitscht werden?
    NEVER EVER! 1930 kommt wieder
    Ob wir es wollen oder nicht, ist irrelevant.

    ganz wesentlich waren damals u.a. auch riesige Reparationslasten, die deutschland durch gelddrucken versucht hat teilweise zu stemmen...überhaupt war die lage damals ganz anders und nicht vergleichbar... :wacko:

    Ja aber in Deflation ist Bares wichtiger denn da sinkt der Wert der Güter :hae:
    Dachte ich immer ;(


    Yes, da hat Du auch recht, in der Deflation brauchst Du immr möglichst Bares...besonders wenn Du keinen Job hast! :)



    Gut sind da 10 EUR-Silber Münzen, weil die sind ja Bargeld und gleichzeitig ne Halbe Unze Silber... von denen hab ich auch eine Notreserve.


    Alles Andere ausser Bargeld fällt im Wert.


    Am wenigsten fällt in einer Deflation mit großer Wahrscheinlichkeit GOLD, alle anderen Werte fallen in der Defla stärker.


    Aber mobile Sachwerte wie ein Auto, die eigengenutze Wohnung ja einen NUTZWERT, die brauchst Du sowieso, also ist es kein Fehler, sowas zu haben.


    Ausserdem - wer sagt dass zwar in einer großen Deflation nicht z.B. ein Motorboot so vieeel stärker fällt als Gold, dass dieses Boot in gold gerechnet "billiger" ist als heute? d.H. Du kannst u.U. auch in einer Deflation hier ein Geschäft machen... und ein Motorboot z.B. (kenn ich mich halt zufälliger 'weise mit aus) kostet in BRD keine Steuern, keine Haftpflichtversicherung oder Sonstige Gebühren. kannste also einfach irgendwo bunkern... ;)


    Sollte aber eine Große deflatorische Depression kommen, wäre das in meinen AUGEN jedenfalls DAS SYSTEMENDE mit Nullung/Währungsreform, neue Währung. Und dann gehts halt wieder neu los. Und ist dann ein Auto, Boot oder ein paar Unzen silber und Gold falsch? in meinen augen nicht! :)


    genau, gold und Silber ist immer gut, weil es die Kaufkraft schon über 3000 Jahre über alle Währungen erhalten hat!


    Ausserdem kann man ja evtl. tolle gewinne machen - evtl.kriegt mal in den nächsten Jahren bestimmte sachwerte für sehr wenige unzen Gold/Silber (Speed-Motorboot, gebrauchter Porsche, Oldtimer, scheune/Garagen als Museum zum Bunkern der Mobilien 8o ...).


    Der hohe Nutzwert von solchen Sachwerten bleibt auch zeitlos erhalten und wird -egal was kommt- immer seinen "Wert" behalten - es steht dann halt nur ein Anderer Papierwertpreis dran... :rolleyes:


    .


    Die Fed druckt durch QE keine neuen Scheine, sondern sorgt für Liquidität, da Banken nichts untereinander verleihen.
    D.h. Fed macht jetzt das was die Banken die letzten Jahrzehnte schon selbst gemacht haben.


    Erst wenn die Banken Kreditexpansion betreiben - erst dann ist eine Inflation zu erwarten.



    Au weia, natürlich kann durch Quantitative Easing massiv neues Geld entstehen.


    Z.B. in USA kannst Du es LIVE beobachten:


    Die US-Regierung begibt eine Neue Staatsanleihe mit einer neuen ISIN / WKN an einem bestimmten Tag


    Einer der Primary Dealer (eine der 20 Banken weltweit, die direkt mit der FED Geschäfte machen dürfen, u.a. übrigends auch die Deutsche Bank) kauft diese Staatsanleihe


    noch nicht mal eine halbe Stunde später erscheint diese Staatsanleihe auf der FED homepage in der FED-Bilanz, Du kannst es genau sehen an der neu hinzugekommenen ISIN.


    Was ist da genau passiert?


    NEUES GELD ist (inflationär) laus dem NICHTS von der FED gedruckt worden und in die Hand des Staates gewandert, wo es preistreibend ausgegeben wird...


    Gleichzeitig verspricht Bernancke in Interviews hoch und heilig, dass er NIE Staatsschulden direkt monetisieren würde.


    Hat er ja auch nicht! :D Aber vom Effekt ist es das Gleiche! :wall:


    Die Jungs sind vieeel schlauer, als die meisten Leute denken. :evil:


    Die Staatsanleihe nehmen sie dann wieder und tauschen Sie z.B. mit einer Bank gegen eine JUNK-Anleihe und nehmen diese stattdessen in ihre Bilanz, da die FED nicht nach US-GAAP bilanziern muß.


    Dadurch ist die Bankauch wieder in ihrer Bilanz verstärkt und das dieser Anleihe ggenüberstehende "Schuldgeld" muß nicht als Verlust abgeschrieben werden, womit es auch wieder preistreibend/spekulativ irgendwo eingesetzt werden kann.


    Das hier dargestellte Beispiel ist eines von vielen, was die ZBs so drauf haben. und das alles hat aber auch GAR NICHTS mit Geldschöpfung innerhalb des fractional banking über die Geschäftsbanken zu tun :!:


    LG,


    Foci


    ich habe damals im März 2005 für 10 Jahre zu 3,9% abgeschlossen.... hatte wie gesagt nicht das Geld für die Ganze Wohnung, deshalb musste ich eh Kreditieren.


    Inzw. spare ich mal schön weiter in EM wie gesagt und Tilge den Kredit nur mit 1%, meine Sondertilgungsoption nutze ich nicht.


    und in 2017 schaue ich dann, was ich mache. Ist ja noch ein paar Jährchen hin...


    ;)


    LG,


    foci

    Umlaufgeschwindigkeit war seit Jahren rückläufig...
    V1, V2, V3 geht zurück (siehe Bild unten)
    Das meinte ich mit "Kompression" - auch andere Werte komprimieren so...
    Bis es sich alles mit einem Knall entlädt...


    Zusammengefasst lautet für mich die Überlegung "hohe Geldmenge + hohe Umlaufgeschwindigkeit = Chaos"

    Umlaufgeschwindigkeit (egal wie es heißt) ist wichtig für Inflation



    Um nochmal meinen Standpunkt klar zu machen:


    DU hast grundsätzlich schon recht bzgl. Deiner Darstellungen/Analysen, der gegenwärtige Gesamtzustand unserer westlichen Volkswirtschaften tendenziell ist schön seit längerer Zeit eher deflationär (das Wirtschaftssystem will sich gemäß den Marktgesetzen bereinigend "gesund-schrumpfen")!


    Dies wird aber von den Machthaben/Wirtschaftspolitikern/Zentralbankern schon seit vielen Jahren nicht geduldet (deshalb hat z.B. Greenspan die Zinsen damals auf 1% gesetzt und die Hauspreisbubble kreiert)


    Ohne entsprechende "inflationäre" Gegenmaßnahmen hätte es schon 2008 eine deflationäre große Depression ähnlich der 1929/30 gegeben!


    Die Zentralbanker/Wirtschaftspolitiker unserer Tage sind allerdings schlauer als damals und haben die Märkte "inflationär" mit Geld geflutet/aufgeblasen (=inlfare), um diesen deflationären Kräften entgegen zu wirken.


    Eine große, deflationäre Kontraktion wäre in meinen Augen das Systemende unseres gegenwärtigen Geldsystems, deshalb tun die Buben da oben auch alles, um das zu verhindern (z.B: bei nem Dow von 500 würden die Aktiengesellschaften zusammenbrechen, (fast) alle wären arbeitslos, die Nahrungsmittelversorgung würde nicht mehr funktionieren,...).


    Da die "Reflationierung",also das geldpolitische Ankurbeln der Wirtschaft in den USA diesmal im Gegensatz zu früher bisher immer noch nicht geklappt hat (in BRD hat sie mit den GR-Hilfen inzwischen geklappt und wir haben wieder einen echten, wenn auch auf kredit finanzierten und mit vielen Nachteilen behafteten Aufschwung), flutet Bernancke jetzt erneut die Märkte:

    http://www.cash.ch/news/boerse…nkturstuetzung-943166-598



    ....er wird Geldmassen drucken, wie noch nie ein Mensch diese Erde mit Geld geflutet hat! Wie er das beispielsweise durch Monetisierung von "Sachgütern" unter "Umgehung" der Geschäftsbanken machen kann, habe ich in meinem Beitrag weiter oben detailliert dargestellt (Bernancke als Herrscher über Gott!) Die kann er auch OHNE das fraktionale Bankensystem, also ohne die Geschäftsbanken tun, wenn diese keine Kredite mehr an die Wirtschaft geben wollen!! Es gibt aber sicher auch noch andere, vielfältige Möglichkeiten, auch bisher NICHT dagewesene!

    Sehr interessant sind übrigends von Bernancke gehaltene, alte Vorträge von 2003 und davor - damals sind noch ganz andere Kommentare gefallen wie "zur Not muß man das Geld halt aus Hubschraubern abwerfen."


    Allerdings müssen diese "Abwurfaktivitäten" so gut wie möglich versteckt werden, damit das Vertrauen der Menschen in die "Wertstabilität des Geldes" möglichst lange erhalten bleibt.


    Was sind eigentlich die in dem oben genannten Artikel genannten "unkonventionelle Maßnahmen"? Werden jetzt vorher nie benutzte Folterwerkzeuge aus der Geldsteuerungs-Instrumentenkiste geholt?


    :D


    Die dargestellten Flutungs-Maßnahmen können nmE in einigen Bereichen durchaus zu massiven Preissteigerungen/Aufschwüngen (=Crack Up Boom/Asset Inflation)kommen, z.B. u.U bei Lebensmittel, Rohstoffen oder z.B. Gold. Das ist eine große Chance für uns Anleger, evtl. nochmal einen großen Gewinn zu machen (zB um Papiergeldgewinne in Gold zu erwirtschaften und damit Schulden für eine Immo zurückzubezahlen)


    Sehr lustig finde ich das in dem o.a. Artikel verwendete Wort "Konjunkturstützung" - aber falsch ist es ja nicht: Ein deflationärer Zusammenbruch (der wahrsch. größer wäre als 1929/30) muß/kann nur noch mit massivsten Gelddruckaktivitäten aus dem Nichts verzögert werden, da sich eine erfolgreiche Reflationierung der Wirtschaft das Erste Mal in den letzten 100 Jahren seit bestehen der FED NICHT abzeichnet..


    :wall:


    …aber vielleicht klappt die Reflationierung der Wirtschaft in den USA ja doch noch irgendwie! Es hat ja schliesslich auch die letzten 100 Jahre IMMER geklappt, deshalb MUSS es auch dieses mal wieder klappen, ist ja logisch!


    [smilie_happy] [smilie_happy] ;(


    Sollte die Reflationierung nicht klappen, ist auch eine längere deflationäre Phase wie in Japan Anfang der 90er denkbar. Hierbei sind die von Dir schon richtig genannten Punkte zu zu bedenken, das zB die USA aber keine Exporteinnahmen hatten wie die Japaner die ltzt 20 Jahre und das die Japaner bei ihrer eigenen Bevölkerung verschuldet sind - dies kann man als Regierung besser kontrollieren als wie bei den Ammis, die bei den Chinesen verschuldet sind.
    Aber auf die DEFLATION zu spekulieren (so wie Du), ist in meinen Augen Schwachsinn - weil bei dem deflationären Crash endet unser bisheriges System:!:


    ...natürlich kannst du z.B. mit einem Credit Default Swap auch auf die PLEITE eines Staates wetten. Aber das ist in meinen Augen KRANK - ist der Staat weg, dann ist auch die Bank weg, bei der ich den CDS gekauft habe, verstehst Du? Du musst versuchen, Dir im kommenden Crack up boom noch möglichst viele Sachwerte reinzuziehen, mit denen Du selbst was anfangen kannst....durchaus denkbar, dass man sich in einigen jahren sehr billig auch n Nobelauto wie nen coolen gebrauchten Porsche für sehr wenige Unzen Gold kaufen kann....


    ...habe mir z.B. schon ein kleines Motorboot in England gekauft - dort sind die Bootpreise in den ltzt. Jahren brutal gefallen, weil die jungs dort sind ja noch mehr kaputt als die Ammis. Mit dem kann ich auch nach dem Defla-Crash noch mit 65km/h den Rhein lang speeden, wenn Du Dir u.U. bei nem neuen Geldsystem mit Deiner Cash-Money den hintern abwischen kannst.... [smilie_happy] Warn joke, nicht als Beleidigung sehen! ;) :D


    Wen es interessiert, den verweise ich diesbezüglich auch auf meine Beiträge, die ich in folgendem SRÄD gemacht hab -. da hab ich sogar n paar Bilder von meinem bootsche reingestellt - der Rest bitte nach dem Link weiterlesen.. :]


    Gold oder Immo?


    ...habe ja einige weitere Details zu den punkten in meinen vorherigen Beiträgen innderhalb dieses SRÄDS in den letzten Tagen genannt, die kannst Du/Ihr bei Interesse ja auch nochmal nachlesen, damit ich mich nicht wiederholen muß... :S ;)



    stimme Dir da gerne zu - vor diesem Hintergrund bringt uns die Quantitätsgleichung auch eigentlich nichts, ausser grundlegende Zusammenhänge zu erklären.... :)


    Für mich bleibt die VWL i Vgl.zur BWL trotzdem eine interessante Wissenschaft, als die ich die BWL nicht bezeichnen würde.


    Beweis: Nur in der VWL gabs bisher Nobel-Preise, in der BWL höchstens in Grenzbereichen (Spieltheorie o.ä.) :D


    Habe das weiter vorne ja schon mal angesprochen: Man sollte trotzdem (und eben gerade aus den von Dir genannten Gründen) nicht allzu wissenschaftlich an das Thema herangehen, sonst wirds in dem vorgegebenen Modelumfeld absolut Praxisuntauglich.


    Deshalb habe ich oben ja versucht, die "Inflations-"Sachverhalte mal sehr UNWISSENSCHAFTLICH mit Praxisbezug darzustellen.


    Will da niemanden zu nahe treten - aber das bringt doch eigentlich mehr als z.B. das unhandliche Hantieren mit abstrakten Geldmengenagregaten, oder? ;)
    :S




    LG,


    Foci







    Inflation leider von uns allen oft (auch hier drin) FALSCH benutzt.


    Inflation (kommt von INFLARE = "AUFBLÄHEN") bedeutet eigentlich das DRUCKEN von NEUEM GELD (Aufblähen), dh mehr Geld kommt in den Geldkreislauf.


    Wenn das Geld schneller Aufgebläht/gedruckt wird, als die Güter dieser volkswirtschaft wachsen (wir gehen jetzt mal vereinfacht von einer VWL aus, in der alle geldscheine für Käufe von Gütern auch verwendet werden und keiner diese scheine zu hause hortet und damit NICHTS MACHT), dann führ dieses viele neue Geld zu "PREISSTEIGERUNGEN" bei den Gütern, weil sich ja logischer Weise wieder ein Gleichgewicht einstellen muß.


    Diese Preissteigerungen wirden aber fälschlicherweise ´bei uns Umgangsaprachlich als "Inflation" bezeichnet.


    In wirklichkeit ist starke Inflation (also starkes Aufblähen des Geldes) die also die Ursache von Preissteigerungen, die dann logischer Weise die Folge davon ist.


    Durch diese "falsche" sprachverdrehung ist der normale kleine Mann dann entgültig verwirrt und rafft gar nix mehr... 8|



    Übrigends ist eine "gesunde" Inflation im System sogar gut, solange das Geld nicht schneller Wächst als das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft (also aller Güter, die in einer Periode produziert wurden). Wächst beides gleich stark, bleiben die Preise gleich.


    Wachsen die Güter schneller wie das Geld (ist oft bei einem Goldstandard der fall), dann gibt es Deflation, die Preise fallen. Auch das ist kein Problem, hat es doch vor 1913 100 Jahre lang sehr gut funktioniert. Die Menschen konnten damals mit dem geld langfristig planen und sich drauf verlassen, ist eigentlich besser als der scheiss heute mit der Inflation.


    Großer nachteil bei einer goldgedeckten Währung ist, dass man immer auch mit großem Aufwand das "gold" abbauen muß und diese Ressourcen nicht in die Wertschöpfung für die Güterproduktion stecken kann - ein so starker Wirtschaftsaufschwung wie in Deutschland nach dem Krieg wäre mit Golddeckung nie möglich gewesen.


    auf der anderen Seite könnte aber nicht so ein scheiss passieren wie gegenwärtig in den USA oder wie in Europa seit anfang mai, wo die zentralbanken (wenn auch versteckt) so viel Geld drucken (inflationieren) können, wie sie wollen, und damit die Preissteigerungen anzuheizen.





    Die neu gedruckten Geldmengen stehen logischer Weise ja ALLEM gegenüber was man damit kaufen kann, also 1.Fertiggüter wie Lebensmittel oder ein BMW 2.Immobilien 3. Aktien 4.(Staats-)Anleihen 5. Commodities/Rohstoffe wie gold+Silber. Wo diese neu gedrucktem Geldmengen nun zu Preiserhöhungen führen werden, weis man nicht bzw. erst hinterher an den gestiegenen Preisen.


    Die Inflation in den letzten beiden Jahren hat aber bisher nicht in den "Gütermärkten", sondern zu Preissteigerung in den Vermögenswerten geführt (sogenannte Asset Inflation), also Aktien, Immobilien (in BRD), Gold, Silber Rohstoffe und Staatsanleihen.




    Übrigends ist auch Asset Inflation in meinen Augen "GEFÄHRLICH": Sie führt so höhren Preisen, die an den Assets in Papierwährung dranstehen (z.B. an einer unze Gold) und wird von den Menschen als Angenehm empfunden, weil man sich dann als "reicher" Empfindet.


    Bei genauer Betrachtung offenbart sich aber folgendes:


    -der "Nutzwert" einer Wohnung oder eines Hauses, für den man einen Schlüssel hat, ist aber immer der Gleiche (egal was für ein Papiergeldwert da dran steht)


    -der Nutzwert für einen porsche 911 oder BMW, für den man einen Schlüssel hat, ist immer der gleiche (egal was da für ein Papiergeldwert dran steht)


    -eine Aktie ist immer der gleiche prozentuale Anteil an einer Firma (wenn Keine kapitalerhöhrung durchgeführt wird) - egal, was da für ein Papierwert dransteht.


    -....


    Asset Inflation ist GEFÄHRLICH, weil sie immer wieder zu BLASEN führt, die dann platzen. und bei diesen platzenden "Crashs" verlieren 90-95% der Menschen, nur 5-10% der Menschen gewinnen! (siehe new economy crash oder immo crash in usa)





    Führt Inflation/Gelddrucken zu Preissteigerungen in den Vermögenswerten/Assets, machen Zentralbanken nichts! sie werden idR erst aktiv, wenn Güter wie Lebensmitter o.ä. anfangen zu steigen. Dann müssen sie logischer Weise reagieren.... wenn die Lebenshaltungskosten expoldieren und die Bevölkerung nix mehr zu essen hat, dann gehen sie auf die Strasse und machen Randale, das will man natürlich nicht.


    Wenn einer sein Vermögen verliert, weil eine Blase platzt, schämt er sich und leckt seine wunden, und das ist den Zentralbanken/Politikern scheissegal! OBWOHL SIE ja diejenigen waren, die die Blase durch ihre scheiss gelddruckerei Aufgeblasen und zum Platzen gebracht haben :boese:


    Lest einfach oben mal meinen Vortrag von Prof. Dr. Binswanger, da erklärt er das Geldsystem in einem mehrseitigen Vortrag. Das lesen lohnt sich!




    :rolleyes:

    darf ich auch etwas beitragen:
    ich mag falsch liegen, aber geht man nach Gesell ist es doch so: Je höher die Umlaufgeschwindigkeit desto geringer die notwendige Geldmenge für eine hohe Geldsumme (im gesamten gesehen). Habe ich eine hohe Geldmenge (die lt. Wikipedia tatsächlich so betitelt werden darf und nicht wie der Autor zitiert, oder er hat ein "anderes Wikipedia" als ich) UND eine plötzliche sehr hohe Umlaufgeschwindigkeit kann das meiner Ansicht nach nur zu hoher Inflation führen, wobei ich denke dass momentan das Gegenteil der Fall ist, somit deflationäre Tendenzen zu erkennen sind. Würde ich auch so sehen, momentan eher deflationäre tendenzen! ;) Da immer größere Kapitalansammlungen "veranlagt", "investiert" werden bleibe diese liegen und werdem dem Kreislauf mehr und mehr entzogen.laut perfekten märkte der Makroökonomo ist ja sparen=Investion, aber die realen märkte sind nicht ideal/Perfekt, wir können hier also nur Vermutungen äussern....
    Der "einfache Mann" besitzt kein Geld welches er dem Kreislauf entziehen kann, wir sind alle kleine männer, und könnten statt Gold+Silber auch Geldscheine zu Hause horten und diese so dem Kreislauf entziehen, und da gibt es tatsächlich in der Realität auch Milliarden, die so dem Kreislauf entzogen werden!!! er gibt es klarerweise schnell aus für notwendiges, was mA nach die Deflation drückt und eigentlich bei Gütern des täglichen Bedarfs eine Inflation auslöst - wir befinden uns also mA nach in einer Stagflation :hae:


    Zusammengefasst lautet für mich die Überlegung "hohe Geldmenge + hohe Umlaufgeschwindigkeit = Chaos"


    Mein Tip: NIcht allzu Wissenschaftlich an die Materie rangehen, dass haben Greenspan und Bernancke nämlich auch immer gemacht, was für n Scheiss dabei rausgekommen ist, sieht man ja! :boese:


    Lieber mit gaaaanz nüchternen und einfachen Beobachtungen an die Thematik ran, dass ist meistens besser! ^^

    darf ich auch etwas beitragen:
    ich mag falsch liegen, aber geht man nach Gesell ist es doch so: Je höher die Umlaufgeschwindigkeit desto geringer die notwendige Geldmenge für eine hohe Geldsumme (im gesamten gesehen). Habe ich eine hohe Geldmenge (die lt. Wikipedia tatsächlich so betitelt werden darf und nicht wie der Autor zitiert, oder er hat ein "anderes Wikipedia" als ich) UND eine plötzliche sehr hohe Umlaufgeschwindigkeit kann das meiner Ansicht nach nur zu hoher Inflation führen, wobei ich denke dass momentan das Gegenteil der Fall ist, somit deflationäre Tendenzen zu erkennen sind. Da immer größere Kapitalansammlungen "veranlagt", "investiert" werden bleibe diese liegen und werdem dem Kreislauf mehr und mehr entzogen.
    Der "einfache Mann" besitzt kein Geld welches er dem Kreislauf entziehen kann, er gibt es klarerweise schnell aus für notwendiges, was mA nach die Deflation drückt und eigentlich bei Gütern des täglichen Bedarfs eine Inflation auslöst - wir befinden uns also mA nach in einer Stagflation :hae:


    Zusammengefasst lautet für mich die Überlegung "hohe Geldmenge + hohe Umlaufgeschwindigkeit = Chaos"



    GSELL wird der kerle glaub ich geschrieben?? Wieder mal aufpassen, der favorisiert ja ein "anderes" Geldsystem, nämlich das sogenannte Schwundgeld, dass nach einer bestimmten Zeit ein Verfallsdatum hat und wertlos wird.


    Wenn Du von dem irgendwelche Thesen anbringst, musst Du erst mal klären, ob die Gsellschen-grundannahmen, auf denen diese thesen beruhen, die gleichen sind, die auch auf den Thesen unseres Geldsystem beruhen!


    Ganz am Rande: Habe schon mal vor einigen Jahren mit einem sehr sachkundigen Doktoranden länger über das sog. "SChwundgeld" diskutiert....nach längerer Analyse sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es in einer größeren Volkswirtschaft auf Dauer NICHT funktionieren kann.... kann mich gerade nur nicht mehr an dengenauen Grund erinnern, warum das so ist! :hae:


    Trotzdem kann es als sogenannte "Lokalwährung" wie z.B. damals im österreichischen Wörgl sehr gut funktionieren, weil es natürlich durch das Haltbarkeitsdatum das schnelle Ausgeben fördert und so die Wirtschaft ankurbelt.... :rolleyes:

    Wenn ein 100,-- EURO-Schein an einem Tag 2x ausgegeben wird, um davon etwas zu kaufen (HOHE umflaufgeschwindigkeit), dann ist dies -volkswirtschaftlich gesehen- das gleiche, wie wenn ZWEI 100,-- Euro-Scheine an einem Tag nur EINMAL ausgegeben werden (HOHE Geldmenge)....


    LOGO??? :D


    .....immer schön obacht geben bei manchen Autoren hier im Netz - manchmal sind hier ganz schöne krasse "Experten" unterwegs, bei denen an der einen Seite vom Kopf ein Strahl rauskommt, wenn an der anderen die Sonne drauf scheint.... [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Dieser Author meint: Geldumlaufgeschwindigkeit ist Quatsch.
    http://www.weissgarnix.de/2008…uch-thing-as-a-geldmenge/


    Auszug hieraus: ( ... ) Wer das mal verinnerlicht hat, der kann über metaphysischen Unsinn wie “Umlaufgeschwindigkeit des Geldes” und “Quantitätsgleichung” auch nur mehr herzhaft lachen. Denn was sollte da “umlaufen”? Und welche “Quantität” wäre geldseitig jemals anders, als güterseitig? Kredite werden ja nicht deshalb neu aufgenommen, um die daraus fliessenden Mittel auf dem Bankkonto liegen zu lassen, und sich zu freuen, dass man jetzt auch “Kredit hat”, also offensichtlich “kreditwürdig” ist. Sondern man will mit diesen Krediten ja vielmehr irgendwas kaufen, oder? Wie aber sollte sich dann aus jedem neuen Kredit, aus dem Geld entsteht, ein wachsendes Missverhältnis zwischen “Geld”- und “Gütermenge” ergeben können? Das eine kann nicht entstehen, ohne das andere. Notabene: vielleicht will man mittels neuem Kredit auch nur einen alten, bestehenden ablösen, OK, aber dann tritt ja netto kein neuer Kredit hinzu, die “Geldmenge” bliebe also konstant und würde auch in diesem Fall nicht wachsen. ( ... )


    Also - mit Verlaub, ich will der These dieses Autors ja nicht zu nahe treten!


    Aber JEDER Volkswirtschaftsstudent im Ersten Semester lernt die Formel Sozialprodukt = Geldumlaufgeschwindigkeit x Geldmenge...


    ...siehe z.B. hier im 2. Absatz:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Umlaufgeschwindigkeit_(Geld)



    Über solche trivial-grundlegenden Zusammenhänge -die absolut selbstverständlich sind-, brauchen wir hier drin wirklich nicht zu diskutieren.. ;(


    LG


    Das ist es im Übrigen ja auch, was bei einem "Vertrauensverlust in die Währung selbst" bei den Menschen passiert und dann zu einer starken (Hyper-)Inflation ausarten kann :


    Die Menschen vertrauen der Währung immer weniger, versuchen immer schneller diese auszugeben (damal 1948 haben angeblich die Frauen am Fabriktor gewartet, wenn die Männer die Löhne ausgezahlt bekommen haben und sind dann mit dem Geld schnell ins Geschäft gerannt, um mit dem Dreckspapier schöne Sachwerte zu kaufen...) :]


    Ein hoschnschnellen der eigentlichen faktischen "Geldmenge" ist die eine Seite der Medaille, ein Hochschnellen der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes die Andere! [smilie_love] [smilie_denk] ;)


    LG,


    Foci

    ...neben wie auch in den Einzelfällen immer definierten Geldmengen muß natürlich auch die GELDUMLAUFGESCHWINDIGKEIT berücksichtigt werden! :boese:


    Diese ist nach meinem Kentnissstand in den letzten Jahren durch z.B. immer häufiger verwendete Kartenzahlungen der Menschen tendenziell gestiegen, bin da aber nicht so sicher... :hae:


    Grundsätzlich aber gilt:


    Verdopplung der Geldumlaufgeschwindigkeit = Verdopplung der Inflationsfolgen einer sonst unveränderten Geldmenge (z.B. M3)


    LG,


    Foci