und vorallem eine etwas dümmlich wirkende Frage.
Es gibt alles zusammengerechnet viel, viel mehr Geld, als dass man je ausgeben könnte.
Die gesamte Welt und alles was auf ihr ist, liese sich vermutlich mehrmals dafür kaufen.
Meine Frage:
Was bedeutet in diesem Zusammenhang, jetzt Inflation? 
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Inflation leider von uns allen oft (auch hier drin) FALSCH benutzt.
Inflation (kommt von INFLARE = "AUFBLÄHEN") bedeutet eigentlich das DRUCKEN von NEUEM GELD (Aufblähen), dh mehr Geld kommt in den Geldkreislauf.
Wenn das Geld schneller Aufgebläht/gedruckt wird, als die Güter dieser volkswirtschaft wachsen (wir gehen jetzt mal vereinfacht von einer VWL aus, in der alle geldscheine für Käufe von Gütern auch verwendet werden und keiner diese scheine zu hause hortet und damit NICHTS MACHT), dann führ dieses viele neue Geld zu "PREISSTEIGERUNGEN" bei den Gütern, weil sich ja logischer Weise wieder ein Gleichgewicht einstellen muß.
Diese Preissteigerungen wirden aber fälschlicherweise ´bei uns Umgangsaprachlich als "Inflation" bezeichnet.
In wirklichkeit ist starke Inflation (also starkes Aufblähen des Geldes) die also die Ursache von Preissteigerungen, die dann logischer Weise die Folge davon ist.
Durch diese "falsche" sprachverdrehung ist der normale kleine Mann dann entgültig verwirrt und rafft gar nix mehr... 
Übrigends ist eine "gesunde" Inflation im System sogar gut, solange das Geld nicht schneller Wächst als das Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft (also aller Güter, die in einer Periode produziert wurden). Wächst beides gleich stark, bleiben die Preise gleich.
Wachsen die Güter schneller wie das Geld (ist oft bei einem Goldstandard der fall), dann gibt es Deflation, die Preise fallen. Auch das ist kein Problem, hat es doch vor 1913 100 Jahre lang sehr gut funktioniert. Die Menschen konnten damals mit dem geld langfristig planen und sich drauf verlassen, ist eigentlich besser als der scheiss heute mit der Inflation.
Großer nachteil bei einer goldgedeckten Währung ist, dass man immer auch mit großem Aufwand das "gold" abbauen muß und diese Ressourcen nicht in die Wertschöpfung für die Güterproduktion stecken kann - ein so starker Wirtschaftsaufschwung wie in Deutschland nach dem Krieg wäre mit Golddeckung nie möglich gewesen.
auf der anderen Seite könnte aber nicht so ein scheiss passieren wie gegenwärtig in den USA oder wie in Europa seit anfang mai, wo die zentralbanken (wenn auch versteckt) so viel Geld drucken (inflationieren) können, wie sie wollen, und damit die Preissteigerungen anzuheizen.
Die neu gedruckten Geldmengen stehen logischer Weise ja ALLEM gegenüber was man damit kaufen kann, also 1.Fertiggüter wie Lebensmittel oder ein BMW 2.Immobilien 3. Aktien 4.(Staats-)Anleihen 5. Commodities/Rohstoffe wie gold+Silber. Wo diese neu gedrucktem Geldmengen nun zu Preiserhöhungen führen werden, weis man nicht bzw. erst hinterher an den gestiegenen Preisen.
Die Inflation in den letzten beiden Jahren hat aber bisher nicht in den "Gütermärkten", sondern zu Preissteigerung in den Vermögenswerten geführt (sogenannte Asset Inflation), also Aktien, Immobilien (in BRD), Gold, Silber Rohstoffe und Staatsanleihen.
Übrigends ist auch Asset Inflation in meinen Augen "GEFÄHRLICH": Sie führt so höhren Preisen, die an den Assets in Papierwährung dranstehen (z.B. an einer unze Gold) und wird von den Menschen als Angenehm empfunden, weil man sich dann als "reicher" Empfindet.
Bei genauer Betrachtung offenbart sich aber folgendes:
-der "Nutzwert" einer Wohnung oder eines Hauses, für den man einen Schlüssel hat, ist aber immer der Gleiche (egal was für ein Papiergeldwert da dran steht)
-der Nutzwert für einen porsche 911 oder BMW, für den man einen Schlüssel hat, ist immer der gleiche (egal was da für ein Papiergeldwert dran steht)
-eine Aktie ist immer der gleiche prozentuale Anteil an einer Firma (wenn Keine kapitalerhöhrung durchgeführt wird) - egal, was da für ein Papierwert dransteht.
-....
Asset Inflation ist GEFÄHRLICH, weil sie immer wieder zu BLASEN führt, die dann platzen. und bei diesen platzenden "Crashs" verlieren 90-95% der Menschen, nur 5-10% der Menschen gewinnen! (siehe new economy crash oder immo crash in usa)
Führt Inflation/Gelddrucken zu Preissteigerungen in den Vermögenswerten/Assets, machen Zentralbanken nichts! sie werden idR erst aktiv, wenn Güter wie Lebensmitter o.ä. anfangen zu steigen. Dann müssen sie logischer Weise reagieren.... wenn die Lebenshaltungskosten expoldieren und die Bevölkerung nix mehr zu essen hat, dann gehen sie auf die Strasse und machen Randale, das will man natürlich nicht.
Wenn einer sein Vermögen verliert, weil eine Blase platzt, schämt er sich und leckt seine wunden, und das ist den Zentralbanken/Politikern scheissegal! OBWOHL SIE ja diejenigen waren, die die Blase durch ihre scheiss gelddruckerei Aufgeblasen und zum Platzen gebracht haben 
Lest einfach oben mal meinen Vortrag von Prof. Dr. Binswanger, da erklärt er das Geldsystem in einem mehrseitigen Vortrag. Das lesen lohnt sich!
