Beiträge von Focusianer

    Hundertprozentig so sehe ich das auch, siehe ergänzend zu Deinen Aussagen meinen VORLETZTEN BEITRAG hier in diesem SRÄD!!! :thumbup: :D :)


    .
    In dem Fall kann ich dir empfehlen möglichst viele Dollar-Schulden aufzunehmen und dafür Aktien und Immobilien kaufen - vom mir aus auch nur Gold auf Kredit. Und da auch Euro hyperinflationieren wird, ist es auch logisch jetzt viele Euro-Schulden aufzunehmen. Alle Schulden werden entwertet sein und du macht durch das "Hebeln" mit Krediten eine massive Rendite. Pech nur, dass eine Inflation NICHT kommen wird. Es ist ja auch zu einfach, nicht wahr?


    Auch das ist in meinen Augen wieder mal wissenschaftlich/theoretisch gedacht und Praktisch unhaltbarere Unsinn, weil


    Man Schulden (der von Dir vorgeschlagene Leverage) heutzutage nur noch mit Immos machen kann (aber nicht bei z.B. GOLD).


    Sollte es zu einer "Hyperinflationierung" des Geldes mit Währungsreform kommen, werden die Schulden schlechter getauscht wie Guthaben (es bleiben in der neuen Währung also noch relativ viele Schulden vorhanden)


    In der neuen Währung kommt dann von der Regierung mit großer Wahrscheinlichkeit ein LASTENAUSGLEICH auf diese Immo (und nur damit ist der von Dir vorgeschlagene Leverage möglich, weil die Bank gibt mir für Gold keinen kredit), den ich dann wieder wie damals über 20 Jahre abbezahlen muss.


    Da damals alle Immobilienbesitzer mit schon ABBEZAHLTEN Immoblien durch den Lastenausgleich NACH der Währungsreform einen ZWANGSKREDIT auf IHR HAUS eingetragen bekommen haben und so Ihre IMMO ein ZWEITES MAL abbezahlt hatten... :wall: :love:


    macht es -aus praktischer Sicht- sinn, einen Kredit auf ein schon abbezahltes Haus aufzunehmen und dafür Gold oder Silber zu kaufen (weil das ist ja anonym und vor dem Staat sicher, wenn man es zu Hause physisch aufbewahrt). Kommt dann die Währungsreform, verfällt zwar der alte Kredit zu einem großen Teil (nicht ganz), man bekommt aber für den verfallen Teil des Kredites den Lastenausgleich wieder draufgebrummt.


    ERGO: ZWAR KEIN GESCHÄFT GEMACHT, ABER MAN HAT WENIGSTENS SEINE IMMO NICHT ZWEIMAL ABBEZAHLT!!!!



    LG


    Deine Analyse stimmt nmE hundertprozentig für den Bereich der "FERTIGGÜTER". ^^ Noch nie war zudem der ANGEBOTSÜBERHANG dieser Güter, insebesonders durch die chinesischen auf den Weltmarkt geworfenen Exportüberschüsse, so gross.


    Kurzer EXKURS: z.B. nach dem 2. Weltkrieg waren die Waren ja größtenteils nicht mehr vorhanden, die Fabriken zerstört, und auf diese Situation ist dann das viele gedruckte Geld gestossen, was schnell zu Hyperinfla führte.... heute ist diese Situation wie gerade von mir dargestellt GRUNDLEGEND ANDERS!


    Deine oben zitierte, in meinen Augen richtige Analyse bzgl. DEFLATION gilt aber nmE eben nur für den Bereich der "FERTIGGÜTER".


    Was ich damit meine, versuche ich mal im folgenden möglichst bildlich "UNWISSENSCHAFTLICH" und "UNTHEORETISCH" darzustellen: 8|




    Die Erhöhung der Geldmengen (in welchem land auch immer) stehen ALLEM:!: gegenüber, was man für diese Papiergeld-Mengen kaufen kann, nämlich


    1. Aktien (ASSETS)


    2. Bonds (ASSETS)


    3. Immobilien (ASSETS)


    4. Commodities (Rohstoffe + Edelmetalle) (ASSETS)


    5. Fertiggüter (also z.B. Lebensmittel im Supermarkt oder Autos, Steckdosenstrom o.ä.) (NICHT-ASSETS)


    (Anmerkung: wenn ich im Folgenden ASSET-INFLATION spreche, meine ich Preissteigerungen in den Punkten 1.-4., da Pkt 5 gegenwärtig DEFLATIONÄR ist)




    In unseren sehr gesättigten "westlichen" Volkswirtschaften wachsen (insbesondere im Gegensatz zu China+Asien)die oben aufgezählten 5 (Waren-)Gruppen, die ich mit der nur einmal vorhandenen Geldmenge kaufen kann, aber sehr viel langsamer wie die von den Zentralbanken+dem Bankensystem aufgrund des Zinseszinseffektes geforderten Geldmengen (in den letzten Monaten ist in USA M3 gefallen, z.B. durch die Pleiten kleinerer Firmen, da das Geld in dort geplatzten Krediten auch weg ist und in den Bilanzen abgeschrieben werden muß-Seit Ende März - August 2010 hatte nmE die FED auch kein neues Geld mehr gedruckt).


    Um einem deflatorischen Systemzusammenbruch entgegen zu wirken, muß die FED nun neue Geldmengen drucken, um die durch Insolvenzen weggefallenen Geldmengen (die durch die ausfallenden Schulden ja systembedingt weggefallen sind) auszugleichen und noch mehr, um die SYSTEMRELEVANTEN (ZINSES-)ZINSEN zu bezahlen UND um Investionen in der Wirtschaft, auf dem Häusermarkt und wo auch immer anzuregen ...


    Steigen diese neuen Geldmengen nun wie gesagt überprotortional zu den oben aufgezählten 5 Warengruppen, die ich mit diesem Geld kaufen kann, so muß dies logischer Weise irgendwo zu "Preissteigerungen" (="Inflation im Volksmunde") führen.


    Und dies hat in den letzten 2 Jahren insbesondere in den ersten von mir genannten 4 Warengruppen (den ASSETS) auch stattgefunden. IN der 5. WArengruppe, den FERTIGGÜTERN, war die Entwicklung eher DEFLATORISCH!!! Diese sogenannte "Asset"-Inflation war in den ltzt. Monaten insbesondere in den Bereichen Aktien und Commodities (z.B. Weizen, Gold), in BRD z.B. auch in Immobilien, deutlich zu sehen. Bonds sind aufgrund der niedrigen Zinsen (negative Real-Rendite nach Inflation) weniger attraktiv, werden aber mit (fast) kostenlosem Zentralbankgeld auch von den Banken weiterhin gekauft…(siehe z.B: PReis-Bubble im BUND-FUTURE)


    Die Zentralbanken empfinden "Asset"-Inflation (irgendwo muss das neue Geld ja logischer Weise zu Preissteigerungen führen) aber nicht als negativ. Sie werden erst dann aktiv, wenn die Preise in dem 5. gennanten bereich der Fertiggüter, also z.B. bei den Lebensmittelpreisen im Supermarkt zu steigen beginnen…was ja in den ltzt. 2 Jahren nicht der Fall war (ANMERKUNG für die Defla-Anhänger wie G&B: Solange ein Großteil der PREISE im Gesamt-System steigen wie in bei den von mir genannten ASSETS Nr. 1-4, solange ist auch INFLATION im System und KEINE DEFLATION!!!).


    Trotzdem ist "Asset-Inflation" nmE GEFÄHRLICH, auch wenn viele Leute diese erst mal als sehr angenehm empfinden, weil sich hier ja immer wieder Blasen bilden (z.B. New Economy Crash óder Immobilien-Crash in den USA-Gold ist nmE gegenwärtig noch keine Blase), bei deren Platzen idR die Mehrheit der Bevölkerung (viel) Vermögen verlieren und nur die wenigsten gewinnen….


    Das ist den Zentralbanken aber egal, sie werden ausschliesslich nur bei einem massiven Ansteigen der "Fertiggüter" aktiv, weil das ja eine innere Bedrohung eines Landes durch die Bevölkerung zur Folge hat (die Leute können sich das Heizen der Wohnung nicht mehr leisten oder werden nich mehr satt und gehen auf die Strasse…)


    Der Preis, der in Geldeinheiten an einer Wohnung (oder Aktien oder Gold) dransteht, ist nach logischem Nachdenken also nur ein "scheinbarer Vermögensgewinn", weil der wahre Nutzwert z.B. einer Wohnung oder eines Hauses, für den man den Schlüssel hat, bleibt ja bei realistischer Berachtung immer gleich.


    Das ist die große Verscharsche der Inflation und unserer schönen modernen Welt: Alle sind zufrieden, weil alle denken, es wird als immer reicher, dabe erhöhen sich nur irgendwelche Zahlen auf dem Papier!


    Der hier von mir geschilderte Zusammenhang gilt natürlich NUR so lange, so lange die Banken deutlich mehr Geld drucken als Güter (Häuser, Rohstoffe,…) produzieren (die USA will nach Meldungen ab 17.8.2010 ja wieder mit der Gelddruckerei anfangen).


    Sobald sie anfangen, die Geldmengen RUNTERZUFAHREN, wird’s natürlich deflatorisch (Preissenkend), also Aktien, Gold, Silber und Immobilien MÜSSEN dann wieder fallen (natürlich kann auch nur eine Assetklasse fallen und andere konstant bleiben oder steigen, das kann niemand vorhersehen)


    Viele Leute sind nun wie ich nun der Meinung, dass die USA aber in Zukunft keine Restrikitven Maßnahmen zur Inflationseindämmung mehr durchführen kann (z.B. Zinserhöhung, Geldmengen wieder einsammeln durch Staatsanleihenverkäufe,...), weil die Wirtschaft der USA sonst sofort implodieren würde. Die sind diesmal das erste mal seit 60 Jahren fertisch…. ;)


    SCHLUSSFOLGERUNG aus dem von mir hier Dargestellten: Die Zentralbanken können die Entwicklung INfla/DEfla wie sie WOLLEN und OHNE EINSCHRÄNKUNGEN STEUERN, weil sie über die vorhandene GELDMENGE ABSOLUT FREI entscheiden können. Alle Möglichkeiten haben sie!! (Zur NOT werden eben -wie bisher nie dagewesen- z.B: Autobahnen+Straßenlaternen monetisiert und das Geld direkt unter UMGEHUNG der Geschäftsbanken in das System gepumpt!!!). UND nmE haben sich die ZBs dieser welt -das belegen die Indizien- eindeutig für den INFLATIONSWEG entschieden und NIcht für den der DEFLATION!!!


    Wenn IHR in Anlehnung an die hier dargestellten hohen Nummern auf dem Papier übrigends mal mehr Geld in Händen halten wollt, als Ihr jemals in Eurem Leben insgesamt in Händen hattet und jemals halten werdet, dann empfehle ich Euch das - Druckfrisch aus der Notenpresse 2009:

    http://cgi.ebay.de/Zimbabwe-Si…rgeld&hash=item4a9f402a6e

    [smilie_happy]


    LG,


    FOCI



    Ich denke, wir sollten mal ein bischen Abstand nehmen und wichtige Makro-Ökonomische Grundlagen betrachten.


    Empfehle hier den Weiss-Artikel, der ein paar entscheidende Denkanstöße für unsere Inflationisten auf Lager hat. :hae:
    http://www.moneyandmarkets.com/bernanke-hallucinating-40007
    Möge sich Jeder was daraus schnitzen [smilie_denk]
    bf 8)


    Und was schlussfolgerst Du aus dem Artikel?


    Wird es Deiner Meinung nach zu einem Defla-Crash kommen oder packt Bernancke es nochmal, durch Gelddrucken die deflatiorische Kontraktion auszugleichen und auf niedrigem Niveau zu stabilisieren?


    :S

    Natürlich ist es Schwachsinn rein logisch betrachtet.
    Aber genauso sind auch sämtliche Charts Schwachsinn, wo die Leute versuchen, anhand irgendwelcher Linien irgenwas herauszulesen.
    Alles nur eine "Religion".


    Aber solange es genug Leute gibt, die daran glauben und somit auch danach handeln, wird der Glaube zur Wahrheit.


    nun ja, muss man nmE etwas relativieren. grundsätzlich hast Du recht, aber dadurch, dass sich eben viele Leute nach den Charts richten, haben sie durchaus einen "psychologischen Effekt", z.B.beim durchstoßen von Widerstandslinien.


    Es gibt Zeiten, da kann man sehen, dass die Charttechnik eindeutig Kurse macht, wenn z.B. wichtige Nachrichten oder Fundamentaldaten mal gerade keine Kurse bewegen.



    Meiner Meinun nach beeinflusst die Charttechnikdie Psychologie vieler Marktteilnehmer... :rolleyes:



    LG,


    Foci

    hallo tut


    mit deinen Bedenken gegenüber Silber hast du bestimmt recht
    jedoch wie bei Gold denke ich - wer früh genug etwas Zeit investiert hat um sich für diese Dinge zu interessieren, der wird schon vor dem von dir genannten Zeitpunkt eingestiegen sein und somit trotzdem "profitieren"








    Durchaus auch denkbar, dass -wenn Gold in den Himmel schiesst- die Leute aufgrund des niedrigen Preises auf Silber ausweichen und die stark ansteigende Bullion-/Anlagenachfrage evtl. sogar die wegfallende Industrienachfrage (u.U. incl. zusätzlicher Wiederaufbereitung) überkompensiert....


    ....um Marc Faber zu zitieren: "EM steigt solange endlos weiter, solange die Gelddrucker Massen von Geld drucken" Drucken sie keins mehr, fallen EMs wieder."


    ...das alles kann aber keiner Wissen -Diskussionen darüber sind mühsig und enden in Spekulationen....die Zukunft wird es weisen.


    Auch solche Aussagen wie von Jim Rogers sind Schwachsinn: Er meinte, er würde kein Gold mehr kaufen, weil das auf dem historischen Hoch sei, Silber läge noch 70% darunter...


    Hallo? Nur und ausschliesslich die Nachfrage bestimmt den Preis, und die schert sich nur sehr eingeschränkt nach irgendwelchen historischen Höchst- oder Nicht-Höchstständen.


    EM ist DIE ZUKUNFT und ich setz mit 60% auf POS, 20% auf POG und mit weiteren 20% indirekt auf den POG über zwei kleine, aber gold-producer-Minenaktien (geringe Risikostreuung) [smilie_love]



    Warum tue ich das? WEIL DIE INFLATION KOMMT!!!! :huh:


    Sollte die Welt doch noch verrückt werden und sich anders verhalten, als ich mir das ausgedacht hab, 8|


    dann hab ich "vernünftiger Weise" n paar tausend Euronen in 10EUR-Stücke gestopft... aber selbst die BuBa rückt heutzutage pro Besuch nur noch 5 Stücke raus - warum eigentlich, wenn Silber so wertlos ist und die 10 Silber-EURO doch mit Papier gleichwertige 10 EUR darstellen? 8o


    Sonst hab ich keinen Penny FIAT ausser mein Monatsgehalt, das jeden monat kommt (und das wird regelmäßig vernichtet :D )



    No Risk - No Fun :D



    LG,


    Foci

    8) Türlich wird manipuliert bei den EM, trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass Gold der Beste Inflationsindikator ist, auf jeden Fall besser als irgendwelche M3-Veränderungen.... :boese: ;)


    Und beim Silber habe ich neulich ein Chart gesehen, dass die COMEX-Umsätze seit Monaten tendenzell eher STEIGEN bzw. sehr viel höher sind als der Silberpreis, der seit monaten relativ sehr niedrig notiert und NULL mit den COMEX-Umsätzen zu korrelieren scheint....


    ....das war in den 70ern anders, da korrelierten die COMEX-Umsätze sehr viel mehr als heute mit dem Silberpreis....ERGO: Da schleicht sich ein Short-Squeeze an!


    :D


    Üch warte jedenfalls geduldig auf den Zahltag [smilie_love]


    Wir könen ja mal Misan fragen, was der zu dem Thema denkt? 8)


    LG,


    Foci

    Ei Caramba... du musst noch viel lernen


    In einem manipulierten Markt wo große Volumen über Dark Pools gehandelt werden, die die Preise des Marktes nicht um 1ct beeinflussen.
    Und die restliche Markt-Volumen zur Hälfte durch Algorithmen generiert werden, die Gewinne aus nur 1ct Differenz akkumulieren.


    Solche Manipulationen gibts wohl eher in anderen Märkten wie z.B. den Dow, wo das Plunge Protection Team manipuliert (siehe diesen Mai mit großtem absouluten Crash innerhalb von 10 min) - aber nicht beim GOLD!


    Natürlich gibts sowas wie COMEX-Short drückungen usw, aber das können sie nicht ewig durchhalten.... und dann gibts zur Belohnung nen SHORT-SQUEEZE.... 8o


    Und der wird beim Silber so abgefahren, dass der von VW dagegen KINDERKACKE war!!!!! [smilie_love]


    LG,


    Foci

    .... es ist schon keine Blase.... die Gelddruckaktionen gehen doch jetzt erst los, die Druckerpressen sind noch nicht mal WARM GELAUFEN! :D


    ....und die silberbugs hier drin haben noch fast gar nix abgekriegt - die wollen ja auch mindestens auch noch nen TEN-BAGGER!!! :D [smilie_happy] :D


    Auf der anderen Seite haben sie ja schon im Juni gewarnt - und dann auch noch solch RENOMMIERTE ZEITUNGEN:


    http://www.sueddeutsche.de/gel…-kommt-der-crash-1.962065 :cursing: :love: :cursing:


    Vielleichst sollte ich ja doch raus und in nen sicheren Hafen? :hae: Kann mir einer von Euch ne gute Bundesanleihe empfehlen?? :S



    Natürlich versuchen Zentralbanken des Öfteren, den Goldkurs zu beeinflussen (z.B. die EZB mit Swaps, die FED über Priamary Dealer und die Comex, usw.)


    Aber es gibt kein anderes Gut, dass so wie Gold rund um die Uhr überall auf der Welt gehandelt wird :!:


    Und natürlich ist Gold zum jetztigen Kurs RICHTIG (also weder über- / noch unter-bewertet, Angebot und Nachfrage sind bei dem gegenwärtigen Kurs - so wie immer- ausgeglichen. Dafür sorgen täglich Millionen von Marktteilnehmer!


    Die Zentralbanken könenn mal temporär für ein paar Irritationen sorgen, z.B. kurz vor dem Fixing den Preis nochmal drücken, evtl. über irgendwelche Gerüchte wie z.B. über potentielle Goldverkäfuer auch mal etwas länger... ;(


    ..aber letzten Endes spiegelt nichts auf dieser Welt so deutlich und klar wie der Goldkurs die INFLATIONserwartungen :!: und damit das Vertrauen der Menschen in die zugrundeliegenden Papierwährungen wieder - und die stehen seit dem Anstieg 2001 EINDEUTIG auf einem massiven INFLATIONS-MODUS :thumbup:


    Und so wie es aussieht, war das erste der Anfang... :D ...deswegen bin ich ja ein.... S I L B E R B U G ! 8o


    :] :D :]


    LG,


    Foci

    In die Salbenkruken passen genau 15 Stück. Man kann sie auch in bestimmten Röhrchen für Brausetabletten lagern, z.B. Multivitamin von Altapharma. Da gehen 40 Zehner rein.


    39 Stück!


    ... und dann obendrauf eine Brausetablette zur Tarnung - und dann alles schön in die Speisekammer neben das Nutella stellen! [smilie_happy]


    LG,


    Foci



    üüüüch finde solche kommentare immer GEIL und suche verzweifelt danach. wie z.B. hier - typische Standardformulierung:


    ….FLUCHT IN VERMEINTLICH SICHERE ANLAGEN WIE DAS GOLD


    :thumbup:

    Solange sowas in den Zeitungen / Artikeln steht, kann man KAUFEN, KAUFEN , KAUFEN........ weil die BLASE ist dann noch WEIIIIIIT !!!


    8o [smilie_happy]


    LG,


    Foci





    Wenn Du Infla der offiziellen Definition entsprechend ausschliesslich als "Steigerung der Geldmenge", Defla als "Verringerung der Geldmenge" und nicht im umgangssprachlichen Sinne, in dem hier auch Preisauswirkungen auf Güter enthalten sind: Dann hast Du natürlich recht, dass im Rahmen dieser ENGEN Inflations-Definition die Geldumlaufgeschwindigkeit keine Rolle spielt.


    Deine Frage bzgl. der zu erwartenden Preiseentwicklungen in Abhängigkeit der Transaktionshäufigkeiten ist jedoch nmE nicht beantwortbar und auch nicht zielführend. Habe hier hoffentlich ein gutes Beispiel zur Begründung :


    Stell Dir einen Flohmarkt in einem Raum mit sagen wir 20 Personen und einer beschränkten Geldmenge vor (alsoe jede Person hat einige Geldscheine und der Raum ist verschlossen). In dem Raum werden nun in jeder Ecke bzw. an verschiedenen Stellen Waren gekauft und auch verkauft, also alle Leute kaufen und verkaufen sich gegenwseitig u.u. auch wiederholt verschiedene Waren. teilweise sind auch die gleichen (nicht die SELBEN!) Waren auch mehrfach vorhanden (2 Leute benutzen die GLEICHE Zahnbürste= OK, 2 Leute benutzen die SELBE Zahnbürste=pfu BÄH [smilie_happy]).


    Nun können wir bei Beobachtung der Handelstätigkeiten im Raum folgende Entwicklungen beobachten:


    1. Eine steigende Anzahl von Transaktionen / Zeiteinheit führt zu einer steigenden "Geldumlaufgeschwindigkeit", da die Geldmenge ja immer konstant ist. ;)


    2. Wollen viele Leute bestimmte (insbesondere wenig oder nur 1x vorhandene Waren) gleichzeitig kaufen, so steigt deren Preis.


    Natürlich wird diese eigentliche PREISFESTSETZUNG bzw.-STEIGERUNG hauptsächlich durch Angebot und Nachrage festgelegt.


    Die vorhandene Geldmenge bzw. auch die Geldumlaufgeschwindigket ist erst mal nur dafür relevant, ob überhaupt ein adäquater Handel zustande kommen kann. Beide Faktoren sind nmE für die eigentliche Preisfestsetzung (Jedenfalls in der Praxis!) zu vernachlässigen.


    Richtig ist NATÜRLICH, dass der THEORETISCH Höchste FESTSETZBARE PREIS überhaupt ausschliesslich von der insgesamt, maximal in diesem Raum vorhandenen Geldmenge LIMITIERT wird! Aber auch das sagt PRAKTISCH eigentlich NICHTS aus, da es ja z.B. Leute geben kann, die einfach nur geld in der Tasche haben und sich grundsätzlich nicht am Handeln beteiligen - deshalb kann man eigentlich auch mathematisch überhaupt keine Preise errechnen... (das entspricht dem Problem mit den Geldmengenaggregaten M0....M3)


    Natürlich kann es auch Auswirkungen haben, wenn Du die Geldmenge in dem Raum MASSIV erhöhst. MUSS es in der Praxis aber nicht. Das hängt nämlich in der PRAXIS (nicht in der Theorie) vom Vertrauen der MENSCHEN in das GELD ab. Ist dies hoch, dann horten sie es, ist dieses Vertrauen niedrig, versuchen alle sich in dem Raum noch schnell was zu kaufen und es führt zu....Preissteigerungen bei den beliebten Gütern, die Preise für die unbeliebten Güter bleiben sogar dann wahrscheinlich niedrig. ?)



    Wenn es das war, auf was Du raus wolltest, dann gebe ich Dir recht. Hatte das aber ehrlich gesagt nicht so verstanden.



    Um auf Deine konkrete Frage nach dezidierten Kaufhäufigkeiten zurückzukommen:


    Manche interessante Waren ín dem Beispiel steigen stärker, manche schwächer, manche haben gar keinen Preis (weil sie keiner will). Neben der eigentlichen (Häufigkeit der) Nachfrage (aufgrund des Interesses nach dem Gut) ist für die Preisfestsetzung logischer Weise auch noch relevant, wie viele GLEICHE alternative/substituierbare Güter in dem Raum sind: Wenn es viele Güter im System gibt, die auch viele Nachfragen, dann ist deren Preis natürlich kleiner als für Güter, die es nur einmal gibt und die genauso viele Personen nachfragen.


    Ergo: Deine Frage lässt sich so nicht konkret beantworten. [smilie_love] Oder Du machst sie vielleicht noch mal an dem von mir vorgesstellten Beispiel nochmal mit anderen Worten deutlich, damit auch ich sie verstehe :!: :hae: :D



    Wie gesagt - man sollte auch immer schön Theorie und Praxis unterscheiden: Theoretisch kann man einiges in schlauen Büchern oder Modellen herleiten, was praktisch (z.B. für Wirtschaftssteuerungs- bzw. konkrete quantitative Prognoseaktivitäten KEINERLEI praktischen Nutzen hat) ;(



    LG,


    Foci

    Moin :whistling:



    @G&B,


    wollte Nur hier nochmal am Rande erwähnen, dass Du mit Deiner Defla-Theorie und den daraus folgenden Thesen genau so lange auf der falschen Fährte bist, solange der Goldpreis -so wie die letzten Jahre seit 2001- am STEIGEN ist: :hae:


    Der steigende Goldpreis ist das am Besten existente "Fieberthermometer", das steigende InflationserwaHrtungen und damit u.a. das "Vertrauen der Leute in die Papierwährungen" reflektiert....




    ....der Gold-Markt hat immer recht, denn in Ihm vereint er über den Goldpreis die Informationen/die Ansichten aller Marktteilnehmer dieser Welt bzgl. INFLATION/DEFLATION!!! :D



    Sollten Deine DEFLATIONÄREN Ansichten/Thesen stimmen, muß die Steigung der Goldpreiskurve zeitnah ZWINGEND negativ werden, der gegenwärtige langfristige Aufwärtstrend sich in einen langfristigen ABWÄRTSTREND verwandeln! :S

    Ich sehe das wie TUT: INFLATE OR DIE :!:

    Aber wäre es nicht besser einfach nen cut zu machen und alles startet wieder neu?
    Wieso das über 10 Jahre hinziehen ;(


    Die machen weiter bis zum bitteren Ende, weil Politiker und Zentralbanker wollen WIEDERGEWÄHLT werden bzw. ihre Macht nicht verlieren!


    Das würden sie aber sofort, wenn es ein deflationären Crash/Zusammenbruch oder eine Währungsreform geben würde.


    Gutes Beispiel ist die Hyperinflation in Argentienien 2001, da wurden in der Hyperinflationären Phase in 1 Jahr 3 mal die Regierung getauscht.


    Auch die Banken/Großindustrie will das gegenwärtige System beibehalten und ihre Machtpositionen nciht verlieren....


    Auf eine Ende und ein "Nullen" hat kein Mächtiger Bock drauf - deshalb wird bis zum totalen und bitteren Ende weitergemacht. ;( :wall: