Beiträge von wef

    Ich verstehe nur zu gut.
    Deine Utopien haben die Kommunisten hinreichend versucht. Das hat mich fast drei Jahre meines Lebens im Zuchthaus gekostet. Also bleib mir bitte fern mit Deinen Weisheiten. :cursing:


    Taheth: Es tut mit leid wenn ich Deine Gefühle verletzt habe! Die von mir genannten Massnahmen waren weder durchdacht noch ausformuliert. Sie sollten nur als Beispiel fungieren, dass es so nicht weitergeht. Kommunismus hat sich IMHO ausreichend bewiesen, dass er nicht funktioniert.


    Achtung von Recht und Gesetz war dagegen bisher immer eine Stärke der Deutschen. Diese geht immer mehr verloren.


    PS: Wenn das Recht, wie bei NAZIs oder in der DDR natürlich völlig pervertiert wird, so ist die Achtung desselben keine Stärke mehr.

    In Deutschland wird gejammert und nochmal gejammert dabei hat doch jeder die komplette Artillerie an Unterhaltungselektronik rumstehen und wer nicht ganz blöd ist muss auch garantiert nicht hungern...Aber hat sich schonmal jemand gefragt wer dafür zahlt? Nein, nicht der Steuerzahler, sondern die Afrikanischen und andere Staaten.. Neulich sagte jemand (glaube Köhler war es) das es den Afrikaner, Chinesen oder Südamerikanern besser geht je höher das Wachstum ist..Pustekuchen, das Gegenteil ist der Fall.
    Irgendwo muss das Wachstum ja herkommen, aber nach Ansicht von Politikern wohl aus dem luftleeren Raum..Nöö, irgendwer muss für jedes 100stel Prozent bluten, im wahrsten Sinne des Wortes.


    Ich denke, Köhler hat schon irgendwo Recht. Wenn wir 100% mehr produzieren, kriegen die Entwicklungsländer 10% davon. (60% an die Amis, 30% an uns??). Dafür müssen sie halt mit ein bisschen mehr Umweltverschmutzung leben.


    Wenn wir wahrhaft "edel, hilfreich und gut" wären, würden wir schon lange nur mehr in die Entwicklungsländer exportieren. Sie könnten uns genauso gut bezahlen wie die Amis. Nix = Nix.

    lautet, dass das BSP der BRD im Jahre 1980 völlig ausreichend war, allen Bürgern ein komfortables und glückliches Leben zu ermöglichen. Aber wir müssen das BSP ja jährlich um mindestens 2% steigern, sonst haben wir eine Krise!


    Unser BSP geht jetzt ungefähr zu einem Drittel in die Verwaltung, ein Drittel in den Export und nur ein Drittel in den inländischen Konsum. Und den inländischen Konsum könnte man sehr stark verringern ohne dass jemand hungern muss. Verwaltung und Export sind aber völlig sinnfrei.


    Extrem ausgedrückt: wir sparen wertlose Dollars für schlechte Zeiten und streiten uns mit unseren Mitmenschen wer wieviel davon haben darf!


    Wenn wir nur ein klein wenig schlauer wären, würden wir unser BSP um 50% verringern und hätten aufeinmal Zeit das Leben zu geniessen. Weil wir alle 50% weniger arbeiten müssten. (Da Arbeit nie gleichverteilt ist, würden einige genauso weiterarbeiten wie bisher. Wir hätten nur viel mehr Arbeitslose.)


    Wenn man nun umdenken könnte, dass Arbeit nicht wehtut sondern höchst befriedigend sein kann und Arbeitslosigkeit kein Makel sondern eine Notwendigkeit ist, könnte man sich viele Verteilungskämpfe sparen. Und viele Verwaltungsangestellte aus ihrem sinnlosen Dasein befreien. Wenn die Arbeitslosen aber zufrieden mit ihrem Dasein wären, könnten sie sich sinnvollen ehrenamtlichen Tätigkeiten widmen. Z.B. Altenbetreuung, was ein Riesenthema werden würde in den nächsten 50 Jahren.


    Insgesamt eine soziale Utopie. Und deshalb sehe ich wenig Hoffnung für die Menschheit (in der bestehenden Form).


    Ansonsten sind seine Durchgeknalltheit aber noch bei bester Gesundheit? :wall: :wall: :wall:


    Dir würde ich nicht mal ein Gummimesser in die Hand geben.


    Taheth: Du willst gar nicht verstehen. hauptsach was gsagt.


    Das ist natürlich eine Utopie, aber nur Utopien würden uns weiterhelfen. Es ist mir völlig klar, dass die genannten Massnahmen nicht verwirklichbar sind. Z.B. weil Du so reagierst. Deshalb sag ich ja "der Zug ist abgefahren".


    Viele denken halt wir können ewig so weiterwurschteln. Wenn nur die "Bösen" sich ändern. Die Politiker, Bänkster, Spekulanten, Arbeitslosen..usw..
    Dabei sind sie selbst "die Bösen". Ungebremster, sinnloser Konsum, ist völlig in Ordnung, weil man ja hart dafür gearbeitet hat.

    Was mich ziemlich schockiert, ist der Eindruck, dass keinerlei Umdenken stattgefunden hat. Nicht mal hier im Forum!


    Die eigentliche Ursache der Krise ist unser Wachstumsdogma: Wohlstand nur durch Wirtschaftswachstum! Dabei müsste jedem Volltrottel klar sein, dass Wachstum nicht ewig wären kann. Sonst müsste unsere Welt bzw. der besiedelbare Raum im Weltall im selben Tempo wachsen.


    Wir sind längst an die Grenzen des Wachstums gestossen. Nämlich beim Bevölkerungswachstum. Hätten die Industrieländer und China nicht schon lange eine Vollbremsung hingelegt, wäre der GAU wahrscheinlich schon passiert. Blöderweise sind unsere (deutschen) Sozialsysteme vom Wachstum abhängig. nun überaltern wir aber. Das passt gar nicht zum Wachstum. Wirtschaftswachstum ohne Bevölkerungswachstum ist sehr problematisch. Nun schraubt man an den Details herum, dabei ist die Grundvorrausetzung weg. Es gibt keine Reform der Sozialsysteme! Sondern nur mehr ein radikales Umdenken. Dafür ist der Mensch aber nicht geschaffen. Er kann und wird sich anpassen, aber nicht freiwillig. Der Zug ist abgefahren.


    Nur mehr radikale Massnahmen (weltweit) könnten wirken. Ziel: Konsum verringern, Arbeit nicht mehr als unbedingt nötig, Verteilungskämpfe unterbinden..


    - Abschaffung der Einkommenssteuer, stattdessen drastische Erhöhung der Mehrwertsteuer (Grundversorgung 10%, Normal 50%, Luxus 200%)


    - verbot der Berufe Steuerberater, Anwalt, ..usw..


    - drastische Reduzierung aller Vorschriften auf wenige Staatsmonopole


    - absolute Macht der Exekutive bei der Durchsetzung der wenigen Gesetze


    - schnellst mögliche Durchführung staatlicher Investitionen


    Das Alles ist natürlich überhaupt nicht durchsetzbar geschweige denn mehrheitsfähig. Deshalb kommt der grosse Knall - bald. Spätestens 2020, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen wollen, kollabiert unser Sozialsystem. Ich glaube nicht, dass wir das noch erleben.

    romario: Tu Dir und uns einen Gefallen und zitiere diesen Menschen nie mehr! Höchstens als Kontraindikator. Dass dieser Typ immer noch öffentlich auftreten kann, ohne Polizeischutz, ist mir ein völliges Rätsel.


    Market Timing kann gar nicht funktionieren. Wenn einer oder mehrere das Spiel wirklich beherrschen würden, wäre es sofort vorbei. Also wenn jemand behauptet, er kann's, ist er entweder dumm oder ein Lügner. Man kann es maximal ein klein wenig besser beherrschen als die Konkurrenz, die anderen Marktteilnehmer. Da sich aber manchmal ziemlich viele Schwachköpfe (naive oder hochmütige) an der Börse tummeln, gibt es immer wieder Phasen, wo das Geld auf der Strasse liegt. Manchmal ist es ziemlich einfach, ein kleinerer Idiot zu sein, momentan eher nicht. Allerdings ist die Verzweiflung, also die Alternativlosigkeit mancher Marktteilnehmer schwer einzuschätzen.

    das ist dann wirklich eine sehr langfristige Betrachtungsweise. Von 2003 bis 2007 konnte man (relativ leicht) fette Gewinne machen. Weder kurzfristig noch spekulativ. Und das in Zeiten extrem niedriger Zinsen.


    Richtig ist zweifellos, die Aussage "mit Aktien gewinnt man langfristig immer" der Fondsverkäufer ist purer Schwachsinn. Und nur in der Zeit 1983 bis 2000 war sie haltbar.


    Der POG ist ein Inflationsindikator und kein besonders zuverlässiger. Als Inflationsmasstab ist er IMHO untauglich, sonst hätten wir ja von 1980 bis 2000 Deflation gehabt. Ich kann deshalb keine Aussage beim Verhältnis Dax/POG erkennen, ausser das es die relative Performance misst?

    Max Risk:


    Natürlich ist es nicht (generell) verkehrt sich möglichst höflich auszudrücken. Es ist aber ein Zielkonflikt. Und bekanntermassen hat die Kommunikation in einem Forum riesige Tücken, die ich immer wieder unterschätze. Je weniger man den Gegenüber kennt und je mehr man anderer Meinung ist, desto häufiger werden die Missverständnisse. Das ist im realen Leben wesentlich schwächer und kann durch gewisse Rituale vermieden werden.


    "Machtspielchen" in einem Forum, sind für mich Kinderkram. Was sollte ich denn damit erreichen? Ich denke, ich bin auch viel zu ungeschickt und naiv dafür.


    Eigentlich setze ich mich für einen toleranteren Umgang miteinander ein. Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen! Damit die Kommunikationshürden nicht zu gross werden.


    Auch ein Aktienanleger ist ein Mensch, der sich vielleicht auch dabei was gedacht hat.


    Ich werde übrigens kein konkretes Beispiel nennen, sonst würde ich ja den Verfasser direkt angreifen. Wenn, dann müßte ich viele Beispiele mehrerer Verfasser nennen. Das sprengt aber ganz klar den Rahmen. Natürlich habe ich bei der Aussage u.a. an Dich gedacht. Das soll aber wirklich kein Angriff sein. Jeder hat halt seinen eigenen Stil und der gefällt oder auch nicht. Wenn wir alle den Politikerstil pflegen würden - das ist halt der erfolgreichste, höflichste, hinterfotzigste - könnten wir sofort dicht machen.

    Durchaus vernünftig was Du sagst. Aber halt nicht die Einzige Wahrheit.


    Zur Klarstellung: Ich ärgere mich überhaupt nicht über einen fallenden DAX, sondern nur über Einseitigkeit in der Wahrnehmung. Schwarz-Weiß Denken eben.


    Ich hab vor Kurzem die ersten Hundert Postings des Threads nachgelesen. IMHO war Ghost_God da überhaupt nicht aggressiv oder beleidigend, seine Gegner aber schon. Ich kann ihm deshalb keinen Vorwurf machen, wenn er sich später angepasst hat.


    Ich selbst war an der Börse oftgenug ein "naiver Schwachkopf" und auch gelegentlich ein "hochmütiger". Wenn das jemand beleidigt, kann ich nur sagen, nehmt Euch selbst nicht ganz so wichtig. Ich finde nicht, dass es Sinn des Threads ist, sich möglichst höflich auszudrücken, sondern seinen Standpunkt zu vertreten und die eigene Meinung zu "veröffentlichen". Klare Ausdrucksweise ist mir da lieber als kurze geheimnisvolle Statements die dann nur Insider verstehen können. Das empfinde ich als beleidigend.

    Völlig Deiner Meinung, Donnerschlag.


    Ich könnte mir aber vorstellen, dass es den gesunden Unternehmen gelingen könnte, gestärkt aus der Krise zu kommen. Weil die Schwachen pleite gehen, wenn man sie lässt und dadurch der Konkurrenzdruck nachlässt. Marktwirtschaflicher Darwinismus.


    Was ich in Bezug zum KGV ausdrücken, wollte: viele Vorstände haben aus persönlicher Gewinnsucht nur mehr auf den Aktienkurs ihrer Unternehmen geschaut und die Analysten hofiert und die KGVs künstlich kurzfristig nach oben getrieben. Die Fusionitis, durch Analysten und Banken getrieben, hat BMW, Daimler und MR erst angreifbar gemacht.Wären sie so stark wie früher, würden sie die Krise leicht überstehen.


    "....denn schließlich ist der Gewinn eines Unternehmens entscheidend für seine Bewertung..." Der Gewinn ist wichtig, aber nicht entscheidend! Ein erfolgreiches Unternehmen muss sich immer wieder neu erfinden, weil es nicht unendlich wachsen kann (weiss nicht mehr wo ich es gelesen hab..). Da sind ein paar Quartale mit Verlust durchaus zu verschmerzen.


    Ein Warren Buffet sammelt jetzt Unternehmen ein, weil er ihre Substanz schätzen kann, nicht ihren Gewinn. Dass der Aktienkurs praktisch nie (höchstens kurzfristig) den fairen Wert eines Unternehmens darstellt, ist IMHO eine Tatsache. Der Aktienkurs überlagert den fairen Wert als Sinuskurve. Nach jeder Überbewertung muss eine Unterbewertung folgen. Der Value Investor macht nichts anderes als auf diese Unterbewertung zu warten, langweiliger Job. Der Charttechniker macht im Prinzip das Gleiche nur mit anderen Indikatoren.


    Meine These ist, dass man nur geduldig Warten muss, bis beide Theorien "starke Signale" senden. Dann hat man eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs steigt. Für den DAX sind solche Momente äusserst selten, man wartet also nur. Momentan sicher nicht gegeben. Bei einzelnen Aktien könnte es aber schon soweit sein.


    Im DAX war um den 18.11.2008 die Chance auf einen Doppelboden (ein "starkes Signal" und ein Superkaufpunkt). Ein konsequenter Anleger hätte dann allerdings am 21.11. beim Unterschreiten des Tiefs vom 24.10. verkauft.


    Schulmässig war die Situation natürlich 2000/2003. Einer starken Überbewertung folgte eine starke Unterbewertung, die sich schnell nach oben aufgelöst hat. Das Top im Sommer 2007 war keine starke Überwertung, wahrscheinlich eher eine kleine. Man musste also mit einer folgenden (leichten) Unterbewertung rechnen. Diese hätte im November gegeben sein können. Nachträglich kann man sagen, die Kurse waren nicht unterbewertet, sondern haben die kommende Rezession vorweggenommen.


    Durch den steilen Fall der Kurse haben aber selbst die "grössten Pessimisten" (Claus Vogt) eine Bearmarkt Rallye vorhergesagt. (Ich habe leider nicht mitbekommen was die Permabullen unter den Börsenkommentatoren prognostiziert haben). Als technische Reaktion zumindest.


    Also auch rückblickend kann ich nur sagen, der Zeitpunkt November 2008 war aus logischen Gesichtspunkten nicht schlecht gewählt. Aber auch die beste Strategie schützt nicht vor (kurzfristigen) Verlusten. Langfristig muss sie erfolgreich sein. Wer nach einem Verlust sofort die Strategie wechselt oder sich von den "bösen Aktien" fernhält, hat keine Chance den Verlust wieder wettzumachen


    Was bleibt?


    Eigentlich fehlt also noch eine Phase der Unterbewertung. Ein Doppelboden ist nicht in Sicht. Also momentan kein günstiger Zeitpunkt um auf breiter Front in den DAX einzusteigen. Wer die überfällige Bear Markt Rallye traden will, OK. Ich mach sowas nicht. Ich denke man kann auf bessere Gelegenheiten warten.


    Aber viel wichtiger als der Zeitpunkt, ist die eigene Liquidität. Wer in Cash schwimmt, hat einen ganz anderen Anlagedruck, als jemand der voll investiert ist.


    Ich persönlich habe deshalb im November 2008 KEINE einzige Aktie gekauft. Es hätte bei Gold, Silber und den Minen auch viel bessere Gelegenheiten gegeben - für jemanden der unterinvestiert ist - als ausgerechnet den DAX. Wer aber in EM bereits überinvestiert war und über ausreichend Cash verfügt hatte, hat keinen Fehler begangen, wenn er Ghost_God gefolgt ist. Er hatte auch etliche Gelegenheiten mit leichtem Verlust rauszukommen.


    Im Sinne des "intelligenten Ratens" kann es kein Fehler sein, eine Strategie zu verfolgen, sondern nur keine zu haben.

    Das KGV ist eine extrem kurzfristige Abschätzung des Unternehmenswerts. Porsche verweigert wegen solchem kurzfristigen Unsinn die Quartalszahlen. Wie so oft wurde eine gute Idee, die eigentlich mehr Transparenz für den Aktionär bringen sollte, pervertiert.


    Wenn das KGV um 50% sinkt und der Aktienkurs dadurch um 10% so ist das für sich eine schwachsinnige Übertreibung und könnte eine gute Kaufgelegenheit darstellen. Das kurzfristige Streben nach guten KGVs (= hoher Aktienkurs = hohe Tantieme ) hat ja massgeblich zu dem jetzigen Dilemma geführt.


    Im Jahr 2000 wurden absurd hohe KGVs von Standardaktien akzeptiert (nicht zu reden vom Neuen Markt). Heutzutage erwartet man absurd niedrige KGVs, im Verhältnis zu Staatsanleihen. Weil ein Staatsbankrott völlig unmöglich ist, der Bankrott eines Traditionsunternehmens aber wahrscheinlich??? IMHO momentan eine Übertreibung nach unten. Man wird sehen, ob die Börse die wirtschaftliche Entwicklung vorwegnimmt oder ob die Marktteilnehmer zu pessimistisch sind.


    Klar ist, wenn die Aktionäre weiterhin utopische KGVs erwarten, müssten die Aktienkurse sinken, denn die Gewinne der meisten Unternehmen werden sinken. Aber keine Blase dauert ewig...

    Wenn die Aktienmaerkte langfristig keine neuen Tiefs ausbilden, ist das letzte Tief DAS Tief.


    Der Thread Titel definiert das Thema, wenn nicht anders erlaeutert.

    Was heißt "langfristig"? Hat Gost God definiert, ob er ein langfristiges, mittelfristiges oder kurzfristiges Tief gemeint hat? Hat er irgendwelche Aussagen zur Zeitachse gemacht?

    Es gibt sowas wie: "die Mehrheit hat Recht"! Wenn alle Dünnschiss schwätzen und keiner widerspricht, könnte man glauben es ist wahr.


    Deshalb muss man (ich) gelegentlich widersprechen, auch wenn das "das Gold Seiten Forum" ist!


    (früher gab es ein Forums "gespenst", wie hiess er noch gleich?, der diese Rolle übernommen hat. Aber er wurde "ausgerottet".)

    Ich denke nicht wir haben DAS Tief schon gesehen...




    Tollar: Bitte definiere DAS Tief. ("die Mutter aller Tiefs"??)


    Ghost_God hat diesen Thread eröffnet. Er müsste definieren was er damit gemeint hat. IMHO dient dieser Thread hauptsächlich zum unqualifizierten Nachtreten. Also gehört er geschlossen.

    wef,
    was tust Du hier, wenn es Dich ankotzt, daß hier viele Leute erkannt haben, daß das System irreparabel geschädigt ist? Es zwingt Dich niemand, hier zu lesen und zu schreiben. Für Papiergläubige gibt es viel bessere Foren.


    Donnerschlag, Du verfälscht meine Aussage völlig! Das ist alles andere als "nett"! Ich soll ja höflich bleiben.


    Ich bin alles andere als "papiergläubig", nur nicht ganz so verblendet wie Du. Deshalb poste ich gelegentlich um dem Leser eine Chance zu geben, die subjektiven Meinungen (mehr ist es meistens nicht) besser einzuordnen.


    Wenn Du mich loswerden willst, muss ich leider noch bleiben.


    Die Aussage "..daß hier viele Leute erkannt haben, daß das System irreparabel geschädigt ist.." ist genau das, was mich ankotzt. Kein Konjunktiv, kein Zweifel, einfach nur Schwarz!


    Keiner absolut keiner ist in der lage das "system" zu verstehen!!. Wie könnte er also wissen (also ohne Zweifel erkannt haben), dass es "irreparabel geschädigt" ist??????


    Nur zur Einschätzung: ich halte eine Währungsreform für wahrscheinlich, aber keineswegs für sicher.

    Das Thema lautet doch: "Aktienmaerkte bilden ihre Tiefs aus" . Wenn keine neue Tiefs ausgebildet werden, gibt es auch nicht viel zu posten - ausser Off-Topic. :thumbsup:


    Wenn ich gewusst hätte, dass das Thema so definiert ist, hätte ich es gleich bleiben lassen. Aber ich glaube nicht, dass Ghost God (oder die Mehrheit der Leser) das so sieht. Ich sag mal so, "ohne Hoch kein Tief", "alles ist relativ".


    Mich persönlich kotzt dieses Schwarz Weiss Denken, das ich in vielen Beiträgen ersehe, unglaublich an. Motto: "Gold ist gut, alles andere schlecht", "Gold wird explodieren, die Aktien werden alle wertlos", "die Crimex wird vor Weihnachten schliessen", "der Dollar fällt ins Bodenlose"...usw..usw...


    Tollar: wenn man Dich ernst nehmen wollte, müsste man den Thread zweifellos schliessen, denn die Aktienmärkte haben EIN Tief ausgebildet.


    Oder das wird ein Endlos-Thread, denn Tiefs gibt es immer wieder. Ghost God ist dann immer schuld! Damit hast Du dann sicher eine breite Mehrheit hinter Dir. Solange es unter Dax 5000(??) bleibt, ist Ghost_God schuld, wenn man spekuliert und verloren hat. Wenn man zwischendurch was gewohnen hat, war man einfach schlauer als Ghost_God (Godmode??).

    Ich stelle mal ganz sachlich (aber natürlich subjektiv) fest, dass die Wasserstandsmeldungen auf dem Weg nach oben ausbleiben.


    Eine gewisse Einseitigkeit ist in einem Goldseiten Forum zu erwarten, aber was hier herrscht wenn die Aktienkurse nach unten gehen, ist unbeschreiblich. Deshalb habe ich hier gepostet... wahrscheinlich werde ich es jetzt bleiben lassen.. das Thema ist längst ausgelutscht..


    Meiner Meinung nach hat Ghost God das meiste Wissenswerte bereits gesagt, es hat ihn trotzdem nicht befähigt die Zukunft vorherzusehen. Ce la vie.

    ... Also, wer nicht "rät", der ist entweder naiv oder hochmütig? ....


    Nein, das habe ich weder gesagt noch gemeint. Wer glaubt die Börse zu durchschauen und Kurse prognostizieren zu können, DER ist naiv oder hochmütig. Das ist wie der kürzeste Golferwitz: Ich kann es.


    WEIL aber keiner die Zukunft kennt, kann JEDER nur raten. Die Einen wissen das, die Anderen denken sie wären einfach schlauer.

    Diese Gleichung geht nicht auf.


    Viele Menschen glauben, sie müßten sich nur lange genug mit der Börse beschäftigen, dann könnten sie auch Kurse vorhersagen. Dabei sind die vielen Fondsmanager und Investmentbanker das lebende Gegenbeispiel. Sie zählen zu den vielen hochmütigen Schwachköpfen, Max Risk. Obwohl bestausgebildet und oft sehr kompetent, können sie nicht mal ihre Benchmark schlagen. Die vielen naiven Schwachköpfe sind z.B. Börsenanfänger die einem Guru hinterlaufen, wie hier im Forum öfters der Fall. Wer einem Gottfried Heller oder Paul C. Martin auch nur ein Wort glaubt ist gewaltig naiv.


    Die wichtigste Erkenntnis ist, dass kein Mensch Börsenkurse auch nur annähernd vorhersagen kann. Und damit wird handeln an der Börse zum Ratespiel. Das man mehr oder weniger intelligent anstellen kann.


    Apropos Ratespiel: Man schaue dochmal aufs Silberspiel. Wie weit kompetente Leute in ihrem Spezialgebiet danebenliegen können. Glaubt jemand derjenige mit dem größten Erfolg beim Spiel wäre der intelligenteste?


    gold Marie: Entschuldige. So böse wie Du es aufgefasst hast, war es gar nicht gemeint. Ich wollte Dich nur eindringlich vor o.g. Irrglauben warnen.


    Es ist überhaupt nichts Dramatisches dabei, Aktien zu kaufen und wieder zu verkaufen. Solange Du erkannt hast, dass man Dir das Geld nicht haufenweise hinterwerfen wird, nur weil Du ein paar intelligente Forumsbeiträge gelesen hast. Gerade die kompetenten hier im Forum sind momentan höchst vorsichtig, weil die Situation sehr schwierig ist. D.h. aber nicht, dass man mit etwas Glück und Wagemut nicht doch Geld verdienen könnte.