Viele Nicht-Main-Stream-Experten sagen noch mindestens 1..2 Jahre. Dass die Boulevard-Presse darauf anspringt, aendert daran nichts.
Ich denke Inflation ist erst ein Thema wenn Aktienindizies, Immobilienpreise, Rohstoffe ihr Tal engueltig gefunden haben und die Wirtschaft wieder expandiert.
Tollar: Ich habe den Eindruck, Du denkst immer an Konsumentenpreisinflation, die interessiert mich eher nicht. Ich denke an Sachwerteinflation oder einfach nur (stark) steigende Preise bei Sachwerten (Gold, Aktien, Immobilien..). Erfahrungsgemäß steigen Aktien bereits etwa 6 Monate bevor die Wirtschaft expandiert, Technologiewerte meist noch früher. Also, wenn die "Experten" sagen 1..2 Jahre und es geht nur ein bißchen schneller, könnten wir schon dicht davorstehen.
Wenn ich sage, der POG wird den Vorreiter machen, wird mir hier wohl kaum jemand widersprechen.? Irgendwann werden Aktien und Immobilien folgen.
Alibaba's Szenario zur Währungsreform stelle ich mir ganz ähnlich vor. Ich denke aber es braucht einen gewissen organisatorischen Vorlauf und in dieser Zeit werden Politiker und Beamte und all ihre Freunde und Verwandten Sachwerte kaufen, koste es was es wolle. Und da sie billig eingekauft haben, gibt es überhaupt keinen Grund für sie, den Sachwertebesitz irgendwie einzuschränken.
Also egal ob Crash durch Währungsreform oder längerdauerndes Weginflationieren am Ende stehen immer steigende Preise für Sachwerte=Aktien. Aktienbesitzer werden zu den Profiteuren gehören, je günstiger sie eingekauft haben umso stärker.
Während sich beim Gold aber kaum jemand Gedanken macht, ob der Einstiegskurs jetzt besonders günstig war oder nicht, gehts bei Aktien scheinbar nur darum. Woran liegt das??