Beiträge von wef

    Was doch nur normal wäre !
    Außer der fundamentalen Aspekte, wie Währungscrashs, Schuldenproblematik...
    gibt es doch auch noch die Saisonalität :S



    Ich denke etwas weiter oben hier meggy´s Chart ist doch beruhigend,
    wenn die 34 beim Silber hält,ist doch alles bestens.


    Wie wichtig ist denn die Saisonalität? 2008 war sie gar nichts wert.


    Ich neige ja nicht zu detaillierten Prognosen, aber die 34 werden für den POS in diesem Jahr sicher keine grosse Bedeutung haben! Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass jetzt eine "ruhige Seitwärtsbewegung" zwischen 34 und 39 USD bis September herrschen soll! Und danach geht es, wie gewohnt, stetig bergauf. Dieses Szenario schliesse ich komplett aus!
    Für mich ist ganz klar, dass sich am Silbermarkt einige gravierende Dinge geändert haben! Offensichtlich ist der COT: die Commercials verkaufen bei steigenden Preisen längst nicht mehr im Umfang wie früher. JPM hält sich total zurück.
    Undurchschaubar aber, zumindest für mich, ist was bei den ETFs abläuft. Da steckt IMHO China dahinter.

    Ich denke wir sind an einem kritischen Punkt! Haben wir eine kleine Erholung innerhalb eines Abwärtstrends oder die (bevorstehende) Rückkehr in den langfristigen Aufwärtstrend?


    Die Schuldenproblematik kann nach meiner Wahrnehmung kaum mehr aus den Medien genommen werden. Selbst Sexskandal bei der HMI und EHEC sind nur mehr kleine Ablenkungsmanöver. Griechenland, Spanien und bei den besser informierten der Staatsbankrott der USA, schimmern durch. Dazu der Rohstoffhunger der Chinesen. Diesen Themen erreichen immer mehr Anleger.


    Gleichzeitig wird von einem Harald Weygand oder Wolfgang Wresniok Rossbach der POS quasi tot geschrieben.


    Die Börsen sind in extremer Crashgefahr und keiner weiss wie sich das diesmal auf die EM Kurse auswirken wird. Vor allem auf Silber!


    Ganz objektiv ist der COT extrem bullisch. Aber er stellt "nur" die Kurserwartung der Commercials dar. Die haben auch keine Glaskugel, auch wenn es manchmal fast so aussieht.


    Langfristige Aufwärtstrends enden in einer Fahnenstange oder in einem Doppeltop. Vor Kurzem hatten wir eine Fahnenstange. War das das Ende? Ich glaube nicht, aber wen interessiert meine Meinung? Faktisch könnten wir noch sehr lange im Zwiespalt bleiben.


    Dazu sind die Minenwerte seit Jahren sehr sehr enttäuschend.


    Der POG und der POS prallen relativ deutlich an ihren ersten Widerständen ab. Trotz leicht erholtem Euro.


    Die Umsätze der Comex/CME sind auf normale Werte zurück. Die Marginerhöhung ist verdaut.


    Wie positioniert man sich als erfahrener Edelmetallanleger in solch einer Situation? Darauf würden sich wahrscheinlich Alle Mitleser eine vernünftige Antwort wünschen!


    Backen zusammenkneifen und auf den Münzen sitzen bleiben, ist nicht wirklich kreativ. Vielleicht aber immer noch die beste Alternative? Sicher die einfachste und risikoloseste!


    (Ich persönlich bin mit 25% meines Risikokapitals long in Silber Hebelprodukten. Ich habe den selben Betrag physisch in Münzen und nochmal in ETFs. )

    Zu SG1Y04: da hab ich gar nichts überschlagen oder Szenarien gerechnet. Der POS ist gestern 2 USD gestiegen und der Schein 50 EUR-Cent!


    Der Emittent berechnet die Scheine täglich wenn nicht stündlich/minütlich neu. Und wenn der POS auf 25 gesunken ist, ist die Wahrscheinlichkeit dass er doch noch 50 erreichen kann ein Stückchen kleiner.
    Die berühmte Black-Scholes Formel berücksichtigt natürlich nicht die Zukunft (den die kann man nicht berechnen) sondern nur die Vergangenheit. So ist die Optionspreisberechnung eigentlich die viel grössere Milchmädchenrechnung. Aber die ist finanzwissenschaftlich anerkannt! Deshalb kann man gegen die Banken ja gewinnen! Wenn sich die Zukunft eben anders entwickelt, als es die Vergangenheit ahnen lässt.


    Goofy,
    zu Deinem Put. Kommt auf die Laufzeit an. Der COT "gilt" nur für einige Wochen und das nur wenn nichts dazwischen kommt. Denn die Commercials haben ja auch keine Glaskugel. Also auch wenn es jetzt bergauf geht, geht es früher oder später wieder (kräftig) bergab. Allerdings normalerweise nicht mehr unter das jetzige Tief, sonst haben wir einen Trendbruch in irgendeiner Weise.


    Theoretisch könnte der 2. Mai schon den Trendbruch darstellen. Dann wären unsere Long Investments sehr sehr unsicher. Ich hoffe und glaube es allerings nicht, auch wenn Heraeus WWR gerade wieder den POS Untergang predigt.

    Ich glaube, dass der POG weiter anziehen wird. Nach meiner Wahrnehmung nimmt die Angst vor der Schuldenkrise spürbar zu. Neues ATH in USD ist Minimalziel.


    Silber müsste mitgezogen werden. Hier ist es anders herum. Die Angst den nächsten Anstieg zu verpassen, müsste längst grösser sein, als die Angst vor einem weiteren Kursverlust. Gier grösser als Angst.

    Goofy,


    SG1Y04 hat Basis 50 läuft bis Juni 2016 und kostet aktuell 4,80 EUR. Das ist schon eine Überlegung wert. Allerdings bedeuten aktuell 2 USD Gewinn im POS halt nur etwa 50 EUR-Cent im OS. Schwacher Hebel eben.


    Sollte mein Primärszenario eintreten, kriegst Du den Schein in ein paar Monaten wahrscheinlich (deutlich) billiger. Aber Erstens kommt es anders als man denkt und zweitens könnte der Emittent genau das Selbe denken und dann die Vola kräftig raufsetzen so dass der Preisunterschied eher gering wird.

    Anleger,


    kurz gesagt, Du hast immer noch keinen blassen Schimmer wie Dein favorisiertes Wertpapier eigentlich funktioniert. Ich werde es nicht für Dich rausfinden! Da ich 2 fach Hebel in EUR uninteressant finde.
    1% Management Gebühr pro Jahr wäre natürlich fair. Aber wie ein Index Wert von 401 Punkten zu 56 EUR wird, wäre schon interessant.


    Das Papier ist leider wieder kein Fond sondern eine besicherte Schuldverschreibung. Also eine Anleihe.


    Ich habe mit ETFS leider auch bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der ETC auf Öl, A0KRJX, geht auch auf einen Dow Jones Subindex. Und der hat auf einmal eine sagenhafte Underperformance gegenüber dem Ölpreis hingelegt.Tja, die "bösen Rollverluste" sind leider überhaupt nicht vorhersehbar.
    Bei einem Zuckerzertifikat hat mich BNP mal schwer enteignet, weil die Rollverluste so hoch waren.


    Also Futureskonstrukte sind niemals "endlos". Und immer mit Vorsicht zu geniessen. Wenn man sie länger behalten will, sollte man bei KO Scheinen sehr auf die Entwicklung des Basispreises achten. Diese wird aber möglichst verschleiert.

    Hab diese Marke im Kopf. Dachte Rolf Nef hat sie genannt. Stimmt aber wohl nicht. Irgendein Chartartist hat sie wohl genannt. Ist aber auch egal. Nur eine mögliche Marke wenn es über 50 USD rausgeht.

    Also wenn man dem COT traut, werden wir innerhalb der nächsten 10 Wochen einen kräftigen Anstieg beim POS haben. Es könnte aber vorher evtl. noch etwas runter gehen. D.h. ein OS Laufzeit Sept 2011 wäre dafür ideal. Mindestziel wären 40 USD, eher 50 USD vielleicht sogar die 67 ? Als Basispreis würde ich also in der riskanten Variante 40 USD wählen und (zusätzlich) in der vorsichtigen 30 USD (hier könnte man auch einen KO mit Basis 28-30 wählen).


    Wer Silberbug ist und den Charts traut, wird dieses Kursniveau auch als langfristig interessant einstufen. Dann wäre ein KO mit Basis 26 zu empfehlen oder ein ultra langfristiger OS der Societe General, aber nicht zu optimistisch mit den Kurszielen.


    Ich habe mir eine Mischung aus diesen Produkten zugelegt. Ich hab tatsächlich dabei schon wieder 25% meines gesamten Riskokapitals investiert. Mehr Geld in die weniger riskanten Produkte.

    Eine wahrhaft wichtige und grosse Entscheidung steht an:


    Wie soll man auf die extrem bullischen Zeichen des COT reagieren? Derartige Werte gibt es nicht oft. In der Vergangenheit waren es immer hervorragende Kaufgelegenheiten. Aber die Geschichte wiederholt sich nicht beliebig oft.


    Ich glaube, dass der USD aktuell sehr sehr wichtig ist und bei EUR/USD sieht es so aus:


    EUR also stark überverkauft. Da wird die Gegenbewegung fällig. Könnte auch noch ne Zeit dauern. Bei Gold haben wir auch erst das erste Kaufsignal. Aber auf einem sehr interessanten Niveau. Könnte aber noch 2 Wochen dauern?


    Also was tun? Silber und/oder Gold? Welche Zeitspanne?

    Ich leg mich jetzt schon mal fest:


    Sollte der USD nächste Woche abkacken, was normal wäre und nur durch angelsächsische Intrigen verhindert werden könnte, so wird der POG in USD kräftig steigen. Das oft genannte Ziel 1650 sollte sehr bald drin sein. Silber wird sich dann auch nicht lumpen lassen und kräftig mitziehen. Evtl. werden doch noch ganz schnell die 67 USD angelaufen? Schön wärs [smilie_love] [smilie_love]

    Also ich hab die Zahlen jetzt. Aber verstanden habe ich sie noch lange nicht, sie sind zu extrem.


    Silber:
    OI 120.227 bereinigtes OI ist dann 90.002. Tiefststand seit 2.3.2010.
    NSP der Commercials 34017. 7300 Kontrakte wurden in der letzten Woche durch die Comms gekauft. Das sind grob 35 Millionen Unzen. Extrem.
    Übrigens Tiefststand seit dem 5. Mai 2009.
    Die Comms sind dabei mit 36.082 Kontrakten long. Das ist wiederum der höchste Stand seit dem 23.11.2010.


    Gold:
    Kaufsignal!
    Wie erwartet. Aber viel klarer. Die NSP der Comms beträgt 206.949. Das ist der tiefste Stand seit 18. Januar. In der letzten Woche wurden erneut 14.000 Kontrakte von den Comms gekauft. In den letzten 4 Wochen wurden damit insgesamt 60.000 Kontrakte gekauft.



    Wie man aus den Zahlen sieht, hat sich die Marktstruktur sehr deutlich verändert. Für alle die das nicht regelmässig verfolgen, das passiert nicht ständig!


    Das Sentiment der Commercials zu Silber ist extrem bullisch und das zu Gold hat sich drastisch auf bullisch verbessert.

    Auf den ersten Blick ist das der Hammer!


    Sowohl Gold als auch Silber sind extrem bullisch.


    Das ist aber der Stand von Dienstag. Seitdem hat sich beim POS und POG nicht viel getan? Also entweder verarscht uns der COT (und seine Macher) oder es baut sich langsam eine ganz extreme Ausnahmesituation auf. So oder so glaube ich nicht, dass es jemals derart extreme Werte im COT gab, als mit Stand 17.5.2011.


    Details folgen.

    ..funktioniert grob gesprochen so:


    Am 1.12.2011 steht der POS bei:


    kleiner 30 USD 10%
    35 USD 30%
    40 USD 30%
    50 USD 20%
    80 USD 10%


    (die Summe der Wahrscheinlichkeiten muss natürlich bei 100% = 1 liegen!)


    Ein OS Ablauf Dezember mit Basis 35 ist dann wert (nur innerer Wert- Zeitwertbetrachtungen wären zu kompliziert):
    kleiner 30 USD 10%: 0 USD : 0,1 *0 = 0
    35 USD 30% : 0 USD : 0,3 * 0 = 0
    40 USD 30% : 5 USD : 0,3*5 = 1,5 USD
    50 USD 20% : 15 USD : 0,2 * 15 = 7,5 USD
    80 USD 10% : 45 USD : 0,1 * 45 = 4,5 USD


    Der Erwartungswert des Scheines ist dann die Summe aller Einzelwerte = 13,5 USD. Der Schein kostet aktuell etwa 4,5 USD. Nach unserer Rechnung wird er sich "wahrscheinlich" im Preis verdreifachen. Tolles Geschäft?


    Nein! Die Crux liegt natürlich bei der Eintrittswahrscheinlichkeit eines bestimmten POS. Deshalb heisst es "Milchmädchenrechnung". Man neigt dazu viel zu optimistische Prognosen zu stellen. Dadurch steigen die Erwartungswerte natürlich ins astronomische.


    Man könnte eben jetzt auch andersrum vorgehen. Der Emittent hat ja den "wahren Wert" des OS berechnet. Glaubt man den Wirtschaftstheorien, ist das zu 100% richtig. D.h. der EW des OS ist 4,5 USD. Wir müssten unsere Szenarien entsprechend anders gewichten!


    Oder doch wieder andersrum, wer wirklich an die mega optimistischen Prognosen einiger Zeitgenossen glaubt, muss sich eigentlich OS ohne Ende einkaufen. Denn er hat ja super Gewinnwahrscheinlichkeiten!?

    Aktuelles Beispiel: Adam Hamilton!


    Sein jüngster Beitrag auf den Goldseiten.de verursacht mir akuten Brechreiz. Eigenlob von vorne bis hinten! Keine konkreten interessanten Aussagen, sondern nur Platitüden. Natürlich muss eine parabolische Entwicklung früher oder später zusammenbrechen!
    Das hat ja auch ALex54 gewusst.
    Bloss wann macht den entscheidenden Unterschied! Dass hätten wir gaaaanz sicher in den gebührenpflichtigen Seiten ganz exakt und 100% richtig erfahren.
    Wer diesem 200 Tage Abstands Blödsinn gefolgt wäre, hätte bei 30 USD verkaufen müssen! Ganz clever!

    Auf alle Fälle werden in diesem Bericht wenigstens die Fakten ganz korrekt wiedergegeben! Das ist mehr als man von den Meisten anderen sagen kann!


    Leider findet sich jetzt auch nicht die bahnbrechende neue Erkenntnis. Aber das kann man halt auch nicht erwarten! Zumindest nicht kostenlos...


    Aber alles in allem sehr lesenswert :thumbsup: :thumbsup:

    Ich muss zugeben, dass ich Postings in diesem Thread als mehr oder weniger grosse Zeitverschwendung ansehe! Themen werden NIE über mehrere tage oder gar Wochen verfolgt. es heisst ja auch "tagesgespräch". Von dem her muss es immer mehr oder weniger seichtes Getratsche bleiben.


    PS: COT ist absolut nicht komplex! Die Grundzahlen sind ganz einfach, allerdings eben nicht chartgeeignet! Schwierig ist es die Momentaufnahme eines COT mit den dynamischen Kursbewegungen einer ganzen Woche in Einklang zu bringen. Und das auch noch rückwirkend. Wenn man gedanklich vom Tagesgeschehen eigentlich schon wieder ein paar Tage weiter ist.


    PPS: die Gegenwart hat mich sofort überholt!

    Goofy,


    Seufz! Leider konnte ich Dich immer noch NICHT überzeugen, dass hoher Hebel gleich hohem Verlustrisiko ist! Hohen Hebel hast Du nur wenn der OS sehr billig ist. OS werden absolut objektiv gepreist! D.h. es ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass eine andere Entwicklung als die eingepreiste stattfindet.


    Zwei ganz einfache konkrete Beispiele:


    - das Anfangsposting hier in diesem Thread. DB88T0 war ein sehr moderat gehebelter OS. Deshalb ist ein ordentlicher Gewinn rausgesprungen, obwohl das Primärszenario absolut nicht eingetroffen ist.


    - ich habe 2006 langfristige OS mit Basis 11, 13 und 20 gekauft. Kursniveau damals etwa 13 USD. Laufzeit bis 20.6.2010. Der Schein mit Basis 20 ist wertlos verfallen. Die anderen Scheine haben es mehr als herausgerissen. Zum Glück!



    Dagegen gibt es bei sehr niedrigem Hebel einen ganz entscheidenden Unterschied: man investiert in EUR! Ein Derivat mit gewissem Hebel ist eine Wette auf eine USD Differenz im POS oder POG! Der EUR/USD ist mehr oder weniger nebensächlich!
    Ein Münzkauf oder ein ETF hat ein beträchtliches Währungsrisiko! Die Meisten sehen es falsch herum! Schaut Euch den POG im letzten Jahr an! Mit Münzen nichts zu verdienen! Mit Derivaten war mächtig viel drin.


    Münzen oder Barren unterliegen wenigstens nicht der Abgeltungssteuer! Ein ETF oder ETC ist IMHO dagegen sehr sehr nachteilig.


    Ich habe auf Anregung von Milly vor langer Zeit die "Milchmädchenrechnung" entwickelt. Sollte auch mit der degenerierten Suchfunktion des Forums zu finden sein. Ein Versuch den statistischen Erwartungswerts eines Produkts auszurechnen und damit alle Produkte vergleichbar zu machen.
    Mir hat es sehr geholfen etwas über Eintrittswahrscheinlichkeiten und eben Erwartungswerte zu erfahren. Ein bisschen Stochastikwissen ist erforderlich!