Darum verkauft man in solche außergewöhnlichen Anstiege hinein immer mal hier und da etwas. Auch wenn es Überwindung kostet.
Hat bei mir über 20 Jahre gedauert, das nicht nur vermeintlich zu lernen (als Konzept), sondern auch halbwegs umsetzen zu können. Erst dann hast Du wirklich was gelernt. Die Märkte sind in dieser Hinsicht ein grandioser Lehrmeister.
Ich hab das gemacht, ich hab das versucht, der Erfolg war aber überschaubar, obwohl viele gute und richtige Investitionen und Entscheidungen dabei waren.
Hauptgründe sind die Differenz im Ankaufs und im Verkaufskurs, die Geühren und insbesondere die 25% Kapitalertragssteuer! Was dann noch übrigbleibt rechtfertigte oft nicht den Verkauf, da du in diesem Bullenmarkt zusehen musst, ob du überhaupt wieder anständig reinkommst oder einfach für immer draußen bist, außer du steigst irgendwann wieder wesentlich höher wieder ein... macht ja dann auch keinen Sinn.
Ich würde gerne wissen, ob ich hier etwas grundsätzlich falsch mache, oder ob Ihr von anderen Vorgehensweisen ausgeht (Optinsscheine o.ä.). Oder anderen Voraussetzungen, d.h. ihr seid mit 10.000 Öcken oder mehr in einer Position, was mir zu risky ist....
Gibt es Grundsätze oder Beispiele, bei welchen Prozentsätzen Ihr hier zufrieden seit, welche Positionsgrößen hierzu optimal sind und wie ihr das handhabt, vielleicht liege ich ja falsch und kann mir das ganze sparen und nur physisch dabei sein...
(und bitte als Beispiel nicht die extrem gut gelaufenen mit 400% oder 600% . daurch, dass ich immer wieder Gewinne mitnehme, habe ich solche Positionen nämlich gar nicht ;O))) -- sondern,so wie ihr schreibt, bei gut gelaufenen immer mal wieder Gewinne mitnehmen.....)
Rückblickend muss ich nämlich sagen, dass meine größten Erfolge doch Positionen waren, die ich mittel- bis langfristig gehalten habe, - aber dann muss man halt solche Tage wie gestern mit ansehen...
und dann muss man immer lesen, - ja du musst halt immer wieder verkaufen und nicht halten.
ICH LERNE JA IMMER GERNE DAZU! Also danke schon mal.