Manche denken schon in anderen Foren über eine Abspaltung von Süditalien und Südtirol nach.
Gerade den Südtirolern würde ich eine Selbstständigkeit oder Annäherung an Österreich gönnen und wünschen. Zwischen 1921 und 1943 sind sie ja böse unter die Räder gekommen. Ich war auf dem Schloß im Dorf Tirol, dort ist / war eine beeindruckende Dauerausstellung über die Geschichte Südtirols.
Ich war zuletzt 2006 dort. Leider fand ich das Land auch vom (Geld-)Virus befallen vor. Bergbauern gibt es dort praktisch keine mehr, alle rennen dem Moloch Geld und Tourismus hinterher, daneben gibt es noch viel Obstbau. Und die Jüngeren als 30 sprechen scheinbar alle neben deutsch auch gut italienisch. Sie haben sich im momentanen Wohlstand mit der Lage abgefunden, zumindest nach außen hin, aber wie eine Abstimmung ausgehen würde, wäre klar: pro Abspaltung bzw. pro Österreich, für mehr Autonomie. Das spürte ich ohne jeden Zweifel damals vor 5 Jahren. Südtiroler bereitet euch vor. Verpaßt nicht einen möglichen Absprung.
Beiträge von Tiberius1
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ich will auf jeden Fall noch die Gesichter der Volksverräter sehen, die langen Gesichter der Politiker und Konsorten, wenn sie denn mal im Wind pendeln werden.
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Ist doch alles nur ein großes Spiel, Iring.
Aber wer möchte schon bei einem interessanten Spiel zu früh aussteigen (müssen)? (weil er nichts mehr zum beißen hat!)
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Danke Harald für den Hinweis mit der Endfälligkeit, es ist ja ganz im Sinne vom roten Schild und Konsorten, Schuld und Guthaben niemals zusammen zu bringen.
Wie hat neulich einer über die Griechen geschrieben: die Politiker haben das Volk bestochen, und das Volk hat sich sooo gerne bestechen lassen.
Bezogen auf die Endfälligen: diese wurden belogen und haben sich sooo gerne anlügen lassen. Oder: diesen wurden Risiken verschwiegen , und diese haben ja sooo gerne weggeschaut.
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Solar zur Warmwasserunterstützung: einer Ausgabe von 6000 stehen jährliche Einsparungen von 100 Euro gegenüber. Da brauch ich keine höhere Mathematik mehr... das lohnt sich nicht.
Genug gesagt.
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Ich habe mit einem Elektriker gesprochen zum Thema Photovolt.
Immer wieder erweisen sich einzelne Platten auf dem Dach im Laufe der Zeit als schadhaft, und müssen / müßten ausgetauscht werden, da sie die Gesamtleistung stark beeinträchtigen. Das Austauschen ist aber technisch sehr aufwendig und zudem gefährlich, auch wegen Stromschlaggefahr. Zudem ist es sehr schwierig herauszufinden, welches Modul denn nun defekt ist. Auf den Platten kann man nicht gehen, ein Gerüst reicht nicht, eine Art riesiges lenkbares Hubgerüst mit gigantischem Ausleger muß es sein, wo man in einer Art Korb sich bis zum Dachspitz manövrieren können muß, und das kostet alles so viel, daß in einem Fall eines Solarmodultauschs der komplette Gewinn der nächsten Jahre "am Arsch" ist. Sagt er. Und das glaube ich ihm mal.
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Die Welt kann man nicht mathematisch vollständig beschreiben. Zumindest aber solltet ihr in eurer Rechnung einige Variablen haben, die der Banker und der Solarverkäufer nicht drin haben: z.B. "Wahrscheinlichkeit eines Wechselrichterausfalls", "Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts", Wahrscheinlichkeit eines steilen Zinsanstiegs", "Wahrscheinlichkeit einer Fälligstellung des Kredits" und andere.
Nicht daß es euch ergeht wie den österreichischen Hausbauern, die in der blitzsauberen und zweifellos mathematisch korrekten Rechnung, die der Banker aufgestellt hat, leider eine wichtige Variable vergessen haben: "Wahrscheinlichkeit eines Extrem-Franken-Anstiegs".
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PCM ist Debitist und als solcher Deflationist. Aber er geht davon aus, daß Gold weniger stark fallen wird als anderes.
Im Übrigen, glaube ich, wird die nächste Währung hierzulande goldgedeckt sein, allerdings Papiergold-gedeckt. -
Spaghetti ohne Ei vom Kaufland für 39 Zent sind immer noch so billig wie vor 3 Jahren, und eeendlos lange haltbar + gutes Tauschobjekt. Noch ist Zeit. Im Übrigen gibt es in ein paar Wochen die neuen Kartoffeln, so ein Sack mit 50kg im Haus gibt doch ein gutes Gefühl. Wenn die Krise kommt, werdet ihr froh drum sein. Wenn sie nicht kommt, dann kippt ihr den Sack im März in den Wald, die ausgehungerten Wildschweine werdens euch danken.
Backweizen kann man billig in 25 kg Säcken bei der Mühle kaufen, sollten allerdings etliche Tage in der Gefriertruhe bei -20 Grad gelagert werden, bis der Weizen bis ins Innere durchgefroren ist, so daß der Kornkäfer und seine Brut abstirbt (sofern vorhanden). -
Den eigenen Strom vom Dach selber konsumieren geht aber leider nicht vernünftig. Begrenzte Kilowattzahl, bei Nacht kommt nix, bei Wolken auch wenig, für ne Glühlampe dürfte es vielleicht in allen Fällen reichen. Herd, etc: Fehlanzeige. Gefriertruhe: naja, wenn du nachts nicht kühlst. Evtl. gibt es teure Speicherlösungen mit Akku, aber daraus kannst du auch keinen Herd betreiben, nicht mal ne Ölheizung für 24 Std lang betreiben.
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kannst du das begründen?
solange der Strom vom EV abgenommen wird kommt geld rein, und wenn das irgendwann nichtmer passiert muss man keinen kaufen(Energie wird immer teurer, egal ob Infla oder Defla)Meine Solarrechnung (Photovoltaik) sieht anders aus
Immense Kosten
Begrenzte Haltbarkeit der Module
Stark nachlassender Wirkungsgrad nach einigen Jahren
Teurer Wechselrichter nach wenigen Jahren in der Regel kaputt
Die Feuerwehr löscht das Haus nicht mehr wenn es brennt, dadurch höhere Versicherungskosten
Alle Material-Garantien hat man gegenüber Firmen, die in 2 Jahren schon nicht mehr existieren können
Langfristverträge: was nützen garantierte Vergütungen von 50 Ct pro kWh, wenn ein Brötchen 5 Euro kostet?
Wer garantiert irgendeine Vergütung, wenn der Staat pleite ist?
Immense Entsorgungskosten und Hagelschadenversicherungen
Umwelttechnisch eine Katastrophe, da für die Herstellung vermutlich mehr Energie benötigt wird als das Solardach jemals einbringt.
Und das wichtigste: die Investition ist VERLOREN. Ich komme an das Kapital nicht wieder ran. Der Markt-Kapitalwert der Anlage ist ab dem 2. Tag des Einbaus gleich Null. Wenn ich das Geld auf die Bank trage und mich an den Zinsen freue, dann ist wenigstens der Kapitalstock noch da und ich kann das Geld jederzeit abheben und ausgeben. Die Kosten des Solardaches bekomme ich hingegen unter keinen Umständen mehr zurück, da Marktwert = 0. Das bestätigt auch jede Bank, die den Beleihwert eines installierten Daches immer mit Null bewertet.
Wie sagte mir ein Bekannter vor 2 Jahren: nur wenn man das Solardach auf Kredit finanziert, lohnt es sich so richtig. Na denn … Das Zinsrisiko von steigenden Zinsen gibts natürlich auch nicht in seiner Rechnung. Lineares Denken. So wie es heute ist, so wird es immer bleiben ...
Dach-Solaranlagen zur Warmwassererzeugung lohnen sich kaufmännisch ohnehin NIE und NIMMER, ist was für Idealisten, aber auch die idealistische Rechnung ist falsch, denn auch diese Dächer sparen effektiv kein Gramm CO2 ein, und das CO2 ist ohnehin nicht schuld an der Klimaerwärmung, und im Übrigen gibt es keine Klimaerwärmung. -
Gewächshäuser sind eine eigene Wissenschaft! Bin selbst gerade am Tüfteln. Bodenplatte habe ich schon
Das mit der Bodenplatte solltest du nochmals überlegen. Geh mal in die Gärtnerei, dort gibt es keine Bodenplatten aus Beton im Gewächshaus, übliche Pflanzen können Beton nicht leiden, da kannst du noch so viel Humus auf den Beton schütten.
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Bevor ich den Acker kaufte, 2006, habe ich im Landwirtschaftsamt nachgefragt, wie hoch der übliche Preis für einen Acker sei, die Antwort war damals: 1 Euro der Quadratmeter.
Der Verkäufer wollte 1,25 Euro, habe ich akzeptiert. Vom Amt wurden alle Bauern der Gegend angeschrieben, ob sie nicht den Acker haben wollen. Ergebnis: kein Bauer wollte den Acker, den ich dann gekauft habe. Der Acker liegt ortsnah, gute Zufahrt, rechteckig, guter etwas schwerer Boden, nicht in Waldnähe, gut einsehbar, flach.
Ende 2007 war ich bei einer Versteigerung, dort wurden die Äcker und Wiesen im Schnitt für 1,00 – 1,50 Euro / qm versteigert. Nachfrage war rege. Ich war geistig noch auf dem Trip mit den niedrigen Preisen und habe deswegen zuwenig geboten.
Heute würde ich gar keinen Acker mehr bekommen, es sei denn ich biete mindestens das Doppelte oder Dreifache von 2006. Die Bauern sind bereit, sich bis zur Halskrause zu verschulden, bzw. sind schon tief verschuldet. Die Angst vor Schulden ist weg. Sie greifen voll rein in die Geldtöpfe, investieren wie die Verrückten in Solardächer, Ställe, Maschinen. Der Bauer mäht sein Gras übrigens nicht mehr selber, nein, da kommt ein Lohnunternehmer und bläst das Gras auf den riesigen Kastenwagen, und weil ein Wagen nicht reicht, steht ein weiterer Bauer am Wiesenrand mit seinem Wagen … die ganze Grasmähaktion will natürlich organisiert sein und koordiniert, (und bezahlt!)
Das Gras wird dann zu Strom verarbeitet. Andererseits fehlt immer mehr Gras für die gestiegene Anzahl an Kühen … da wird dann halt zunehmend Fertigfutter zugekauft.
Die Traktoren sind zu PS-Monstern geworden, höchst anfällig und hochkompliziert gebaut, nach wenigen Jahren ist der Traktor fertig, und dann wird eben ein neuer gekauft für 80000 Euro oder so, während die alten Traktoren aus den 70er Jahren mit 70 … 100 PS heute noch laufen.
In meinem Dorf gibt es noch 4 Bauern, davon 2 Auslaufmodelle.
Also ich stelle fest: so um 2007 / 2008 herum gab es eine Wende, einen Ruck im Bewußtsein der Bauern.
Übrigens: das Verhältnis von Ackerland zu Gold ist seit 100 Jahren in etwa gleich geblieben. -
Höre mir gerade Anne will an ...
der Gysi als Obermainstreamvertreter, wenigstens konsequent in seiner Meinung, hat seine Meinung zum euro seit 10 Jahren nicht geändert (Euro ist gut gut gut für uns, wir müssen den Griechen NOCH mehr helfen). Mein Kollege hat mit Gysi im Sandkasten gespielt, Gysi ist gelernter Rinderzüchter, sein geistiges Niveau ist scheint's dementsprechend geblieben ... will aber nicht heißen daß alle Bauern dumm sind, sie sind bei aller Intelligenz nur meist unfähig selbstständig zu denken . -
Mein Vater hat heute mit seinem Cousin gesprochen, Thema Griechenland und Co.
Der Cousin zeigte sich sehr interessiert am Thema GR, er schaue alle Sendungen an, Anne Will und so, am Schluss muß der Steuerzahler blechen meinte er.
Mein Vater: "nein, der Sparer wird um sein Erspartes kommen".
Der Cousin machte große Augen, er hat ja selber sicher eine große Menge Geld auf der Bank liegen, aber daß sein Erspartes in Gefahr sei, darauf ist er trotz aller Talkshows nicht mal ansatzweise gekommen.
Denn alles was nicht öffentlich gesagt wird, und alles was nicht in der Tagesshow berichtet wird, EXISTIERT NICHT für den Durchschnittsbürger.
Und selber denken können offenbar die wenigsten.
Fazit: Hans Mustermann kann 1000 Talg-Shows anschauen zum Thema GR, wenn er nicht weiterdenkt als das was die Politiker-Dummschwätzer sagen, wacht er niemals auf.
Die Leute denken nicht, sie lassen denken. -
http://www.rottmeyer.de/germanischer-schuldensumpf/
Jeder Bundesbürger hat also laut Meyer (Staats-)Schulden in Höhe von 50k, rechnet man nur die Erwerbsfähigen, so sind es 100k, dazu kommt die Schuld der Länder, Kommunen usw usw.
Die Staatsschulden sind in Wahrheit aber die Guthaben der Leute. PCM hat vor 25 Jahren das Theorem aufgestellt, daß der Staat spätestens dann zusammenkrachen muß, wenn alle von den Zinsen leben können, die sie aus den Staatsschulden erwirtschaften. Weil dann keiner mehr arbeitet.
PCM hat außerdem gesagt, daß die Zinsen immer weiter ansteigen müssen, je mehr der Staat in der Schuldenfalle sitzt. Das ist ja in der Theorie richtig erkannt, in der Praxis aber doch unzutreffend, wie man sieht.
Also wären wir vom Zeitpunkt des Crashs bei den heutigen Niedigzinsen seiner These gemäß noch weit weg.
Kurz vor der Franz. Revolution (Revolution der Freimaurer, deren Motto war übrigens zu Beginn: Freiheit Gleichheit Eigentum) gingen 33% der Staatseinnahmen für die Zinsen der Gläubiger drauf, die den Staat damit ausgesaugt haben. (der "arme" Staat werden jetzt manche sagen, die "bösen bösen" Gläubiger, aber nein! der Staat wollte sich aussaugen lassen!)
Bei diesen 33% war bekanntlich damals Exitus. Ich würde mal sagen, daß ließe sich heute locker auf 50% Zinsanteil im Staatshaushalt steigern, sofern das Vertrauen aufrecht erhalten werden kann. Wenn das Vertrauen aus irgendeinem Grund kippt, dann ist allerdings sofort Schluß.
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Der Preis ist ja gestern abend ziemlich in die Höhe geschossen. Weiß jemand warum? An Bernankes Rede kanns kaum gelegen haben, denn da kam nichts überraschendes.
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Das ist solange lustig, bis man mal dummerweise eins mit Duftnote erwischt hat. Den Gestank bekommt man nur mit sehr viel Mühe wieder aus der Lampe raus, den Docht kann man dann eh knicken. Weiterhin tödlich für Starklichtlampen, sie gehen zwar nicht direkt kaputt durch das klassische Lampenöl, produzieren jedoch gemeinhin deutlich mehr Ruß und da Lampenöl weniger dünnflüssig ist darf man sie auch noch häufiger reinigen - das erzeugt dann Frustreaktionen, die das Zeug haben, die Lampe dahinzuraffen. Hat schon seinen Grund, weshalb es soviel günstiger ist.
Ich habe eine Petromax, würde diese aber wegen zu komplizierter Technik nicht mehr kaufen. Das ständige Druckaufpumpen geht mir auf den Geist, Dichtungen können undicht werden, Anzünden braucht Erfahrung usw. Deswegen habe ich mir noch eine Aladdin Lampe zugelegt. Ist fast so hell wie die Petromax (bis 60Watt) und absolut simpel in der Technik.
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Früher war ich geschäftlich öfters in großen Städten. Mittlerweile werde ich depressiv, wenn ich mir die ganzen Gesichter anschauen muss, und mir vorstelle, wie das in 20 Jahren sein wird ...