Hier:
http://www.goldseitenforum.de/…php?threadid=4019&page=41
ist der Thread, in dem das diskutiert wurde.
Gruß, GL
12. Februar 2026, 03:05
Hier:
http://www.goldseitenforum.de/…php?threadid=4019&page=41
ist der Thread, in dem das diskutiert wurde.
Gruß, GL
@ Faber
Genau so mag ich das, daß man seine Gedanken vorstellt und die dann diskutieren läßt - als offene Frage. Da kommen dann noch alle möglichen Infos und Aspekte hinzu, bis das Bild einigermaßen rund wird. In diesem Sinne erstmal danke für den Beitrag.
Als meine Anmerkung:
1) Die Immobilienfonds scheinen überweigend in Immobilien vom Stile Bürohochhäuser oder Einkaufszentren zu investieren. Da mag man mich gerne korrigieren, aber so sahen die Verkaufsprospekte einschlägiger deutscher Fonds aus die ich mir mal angesehen habe.
Mag sein, daß manche Fonds erheblich in größere Mietwohnhäuser investieren.
Aber in Einfamilienhäuser - das müßte ich erst sehen.
Insofern: Haus ist nicht gleich Haus.
2) Für die bestehenden Ein- bis Vierparteienhäuser stelle ich mir noch weitere wertmindernde Faktoren vor:
- sinkende Real- und teils auch Nominallöhne drücken (zumindest in den letzten Jahren) die Möglichkeit von Nachfragesteigerungen
- mögliche Zinssteigerungen, da Gebraucht-Hauspreise eine Funktion der Einkommen und der monatlichen Hypothekenrate sein dürften... aber das kann auch umgekehrt kommen.
- dann kenne ich einige Leute, die haben SOWAS von knapp kalkuliert... um die Staatsknete noch mitzunehmen bevor die Förderung auslief... wenn bei denen das Weihnachtsgeld gekürzt wird, ist Land unter... das könnte das Angebot irgendwann steigern. Siehe auch Zunahme von Verbraucherinsolvenzen.
- die schlechten Energieverbrauchswerte älterer Gebäude
Aber ich bin auch nur so´n Fünftkläßler in der Hinsicht, was ich mir da zusammenreime.
Gruß,GL
![]()
GL
PS Das ist doch nicht ernst jetzt, oder?
- da war doch was vor ein paar wenigen Jahren
- Marktwert hängt ab von Zinsen
- und der Fähigkeit die Dinger zu vermieten
- und der Möglichkeit die Dinger am Markt wieder zu verkaufen
- UK und Spanien......... was soll man dazu sagen? Soll schlimmer sein als in den USA. Frankreich, Luxemburg...
- Kreditcrunch--- wo denn, ich kann keinen erkennen.
Tschuldigung, ist nicht persönlich gemeint.
Vielleicht flüchten ja auch Alle massenweise in Sachwerte...
Edit: und wir kriegen Nullzinsen... wer weiß?
Ich glaub die Lacher hast Du gerntet, weil die Klammer eigentlich woanders hin sollte?
ZitatOriginal von gerreyma
Nur in Einzelfällen wird ein solcher Kommentar jedoch direkt Handlungen nach sich ziehen.Das finde ich schade - denn es ist wirklich noch sehr viel Platz in unserem Boot.
Zugleich halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass der Umfang der nun erforderlichen Inflationierung so erheblich wird, dass tatsächlich für ein paar Monate deutlich mehr Edelmetall von Privathaushalten gekauft wird.
Grüße
Gerreyma
Ja Gerryma,
so langsam scheint das zu funktionieren mit dem Umschwenken der Einstellungen einer "Masse" oder eine "sozialen Systems". Oder mit dem Durchdringen der Gesellschaft mit einer Idee.
Egal um was es geht:
Da gibt es zuerst einige - meist Einzelne - "Innovatoren", die denken an das, was Jahre später Mainstream wird. Ideen, die am Rand des gesellschaftlich Denkbaren oder noch dahinter liegen. Denk an den Umweltschutzgedanken, an Kopernikus, oder im Investmentbereich eben an die Contrarians oder das "Smart Money". Aber Viele neue Ideen oder Visionen gehen eben auch den Bach runter, weil sie sich nicht durchsetzen.
Dann gibt es die erste Welle, bei der eine Anvantgarde die Idee aufnimmt. Das waren dann z.B. die, die in den späten 70ern die ersten Wärmepumpen in ihrer Garage geschraubt haben, und immer noch als Spinner galten. Dem dürfte man auch die TeilnehmerInnen an diesem Forum zurechnen dürfen, zumindest wenn sie z.B. vor den Research-Berichten von Credit Agricole und LBBW Edelmetalle gekauft haben (d.h. solange die Unze Gold noch unter 350 € zu haben war.)
Die Ideen (und Handlungen!) dieser Avantgarde werden dann von Gruppen aufgenommen, die definitiv mehr in der Mitte der Gesellschaft stehen - und so wird die Idee dann in breitere Kreise der Gesellschaft assimiliert. Als monumentales Zeichen beim Gold würde ich eben die erwähnten Researchberichte sehen - da ist schon INNERHALB der Institutionen diese Avantgarde - kaum von außen wahrgenommen - angekommen. Das war so um die Zeit, als das Gold über die 350 € sprang.
Irgendwann ist es dann so, daß die einst "neue Idee" praktisch ein Allgmeinplatz geworden ist. Der Tagesschau-Kommentar ist m.E. ist ein ebenso monumentales Kennzeichen für den Vorgang, denn nun geht die Information aus der Szene raus, die sich bisher damit beschäftigt hat.
Bis Alle das kapiert haben, dauert es sicher nochmal seine Zeit. Also, wenn der Bankberater Deiner Oma zur Vermögenssicherung ein Zertifikat über eine Unze Gold für 5000 € empfiehlt, und völlig davon überzeugt ist, daß sie die Chance nicht verpassen sollte. (Für die jüngeren Leute ist dann der etwas riskantere, aber gewinnträchtigere Fonds mit westafrikanischen Goldexplorern vorgesehen.)
Überflüssig zu sagen, daß im Investmentbereich die "neue Idee" zu dem Zeitpunkt so gut wie tot sein dürfte.
---
Übrigens habe ich mit jemandem gesprochen, der bei einer größeren Bank Anlageberater für Firmenkunden ist. Fragte ihn, ob er eigentlich physische Edelmetalle empfehlen darf. Verstand die Frage kaum - wie, Goldmünzen oder was? Daran verdiene die Bank nichts, er müsse verkaufen, was der Bank was bringt. Wenn also einer "in Gold flüchten" wolle - was Vereinzelte schon täten - dann hätte er Zertifikate anzubieten.
Das ist das famose am (physischen) Gold als Geld:
es beißt sich derart mit der "Welt wie wir sie kennen", mit unseren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Institutionen - Banken in dieser Funktionsweise, Sozialstaat mit Defiziten etc. - daß die Leute radikal umdenken müssten, um die Idee zu akzeptieren. Und das ist nicht leicht. Dadurch wird es entweder sehr lange dauern, bis das Gold als Geld akzeptiert ist. Oder sehr schmerzhaft sein.
Gleichzeitig muß wird dieser Prozeß zwingend auch mit immensen tatsächlichen Umwälzungen in dieser unserer Welt vor sich gehen - falls er denn so kommt. Denk ans Bankwesen, an den Staat... Das macht wiederum Vielen so viel Angst, daß es ihnen noch schwerer fällt, die Idee zu akzeptieren... WALL OF WORRY IN EXTREMIS...
... und wenn es doch so kommt, was hier Viele glauben, profitieren die EM-Besitzer.
Gruß, GL
ZitatOriginal von Hadrian
@All
Die Sache mit dem Tresor muß ich nochmal überdenken. Eignet sich meiner Meinung nach für das Aufbewahren handgerechter Stückelungen, größere Werte lieber nicht.
Gruß und Danke Hadrian
Könnte irgendwann in der Zukunft gut sein, daß 20k€ in Gold sogar NOCH viel handlicher werden.
Sind schon jetzt gerade mal 40 Unzenstücke oder ein Kilo und etwas..
GL
ZitatOriginal von auratico
Und weil diesmal ja zur Rettung der Welt beigetragen wird, ist die Sache auch noch konfessionsübergreifend religiös-ökologisch abgefedert, eine globale ökonomische Investment-Ökumene.
grüsse
auratico
Sehr schön gesagt. GL
Intraday für alle Edelmetalle:
http://www.kitco.com/market/ und dann links Euro auswählen
oder hier: http://www.goldseiten.de/content/kurse/edelmetalle_gold.php , intraday und unten dann sehr langfristig in Euro.
bis 3 Jahres-Charts bei Stockcharts.
$gold steht für den Goldpreis, $XEU ist der Euro-Dollar-Kurs, und $Gold:$xeu ist der Goldpreis in Euro. Nur den Dezimalpunkt mußt Du verschieben.
Du kannst Zeiträume, Indikatoren etc. einstellen, z.B. :
http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$GOLD:$XEU&p=D&yr=3&mn=0&dy=0&id=p45968265586 (mußt die ganze URL kopieren, der Link geht so hier nicht).
Der Chart wird aber erst nach Marktschluß aktualisiert, und bezieht sich auf den US-Markt.
Hoffe das hilft weiter.
Gruß, GL
Zitat
nach dem gelinkten Artikel waren es 100 Mrd gestern. 61 Mrd sind heute.
Dumme Frage: muß man das jetzt addieren?
Gruß, GL
Artikel des Links:
Kurse fallen weiter
Die weltweite Krisenstimmung an den Börsen verstärkt sich immer mehr: Dem massiven Kurssturz in New York folgten am Freitag die asiatischen Börsen - und auch in Europa sackten die Kurse ab. Die Probleme haben mittlerweile ein Ausmaß angenommen, das sogar die Notenbanken - allen voran die EZB - zu einer Kehrtwende veranlasste. Der 100-Mrd.-Geldspritze vom Donnerstag folgten am Freitag nochmals 61 Mrd. Der nächste Schritt - so lauten Spekulationen - könnte eine Senkung der Leitzinsen sein.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Tschonko
German,
Hochschild könnte da ein heißer Tipp sein, da hab ich mal was drber gelesen.
Penoles kann man fast ausschließen.
Hochschild: EXMIN und Minera Andes fallen mir da ein.
Exmin tät mir weh...
Scorpio hat auch viel aufgestellt in letzter Zeit??
Grüße
Tschonko
@ Tschonko,
was meinst Du mit "heißer Tip"?
GL
ZitatOriginal von Lady
Übrigens, beim ersten physischen Kauf im Januar 2003 wurde ich von der Deutschen Bank wie geistesgestört behandelt, damals kannte ich Proaurum noch nicht.
.
Grüße
Lady
Das weckt Erinnerungen an die ersten Silberbarren von der örtlichen Sparkasse!
"Moment da muß ich erstmal telefonieren ob wir das haben und wie das geht." Danach: "Wofür wollen Sie die denn? Zum Spekulieren? Meine Kollegin die sich auskennt meint, das lohnt nicht".
Die haben zwischen 170 und 200 € incl. Steuer gekostet damals, das Kilo ... ![]()
Die Dinger haben mich in der Zwischenzeit ganz schön sorgenfrei gemacht.
Gruß, GL
Hallo Eike B..,
Möchtst Du etwas Bestimmtes wissen? Frag doch dann mal.
Du bekommst daraufhin sicher Hinweise, wo Du es findest. Im Forum ist auch schon "fast Alles" besprohen worden.
Manchmal bekommst Du auch jede Menge Antworten, die Dich fordern werden, Dich selber schlau zu machen und Dir eine eigene Meinung zu bilden. Die Themen hier bilden immens! ![]()
Sonst - willkommen!
Gruß, GL
Hallo trilog,
Deine Strategie finde ich insgesamt ganz gut nachvollziehbar. Ist nur die Frage, bleibt da noch genug an Firmen, wenn man auf die mit Schulden UND JV´s verzichtet? (Und dann noch die fiesesten Länderrisiken wie z.B die USA
lieber rauslassen will?).
Wie Du schreibst, brauchen Explorer oft Geld, wenn es um den Bau einer Mine geht. Da gab es gerade kürzlich erst z.B. Northern Dynasty sowie NovaGold, die JV´s eingegangen sind.
Ich habe etwas dagegen, quasi "alle" die in Produktion gehen wollen rauszuwerfen. Alleine schon, weil die Explorerer alleine im Depot mir viel zu volatil und zu riskant sind. Das kann aber auch ein irrationaler Gedanke sein.
Auf der anderen Seite ist die Idee "Viele Positionen im Depot helfen viel" natürlich auch quatsch. Hätte ich ausschließlich SSRI, NovaGold, Tan Range und Seabridge seit 20022003 im Depot gehalten, wäre ich heute schon dort, wo ich mal gegen Ende dieses Rohstoffzyklus ankommen wollte. Na, beinahe jedenfalls. Ich hatte/habe sie, aber als Einige unter Vielen. Ob ich die wohl als zukünftige Gewinner klar hätte aussieben können? ![]()
In diesem Sinne freue ich mich natürlich sehr über alle Tips für das nächste Seabridge oder Novagold, schuldenfrei, mit riesigem Fund, gutem Mangement, ohne politisches Risiko und wahnwitzig viel zu billiger Bewertung ![]()
Gruß, GL
@ Goldesel
re: Aktien sind keine Papierwerte.
Ich weiß daß es vielfach so gesehen wird, da eine Aktie einen verbrieften Anteil an einem "Sachwert" = Unternehmen darstellt.
Ich meine:
1. hat Bergold in seinen wenig beschränkten Mischfonds auch Anleihen - da ist man sich ja hier weitgehend einig, daß das als Papiergeld angesehen wird.
2. sehe ich auch bei Aktien als solche und den Unternehmen Charakteristika, die ich mehr den Eigenschaften von "Papier", im Gegensatz zu Sachwerten, zuordnen würde. Hier in zufälliger Reihenfolge ohne Wertung:
- Unternehmen/-santeile können relativ leicht verstaatlicht/konfisziert werden (s. Venezuela). Das ist wie die Konfiszierung von z.B. Dollarkonten in Argentinien über die Depots sehr einfach. Stichwörter: Notstand, Kommandowirtschaft etc.
- Aktien existieren als elektronische Buchung im Depot (es sei denn physische Auslieferung, das gibt es teils aber gar nicht mehr), d.h. direkte Inbesitznahme ist oft gar nicht möglich oder wird nicht praktiziert;
- ohne Internet ist wohl kaum noch Verfügung möglich, d.h. Verfügung nur mittelbar durch technische Mittel;
- sie dürften auch in möglichen Krisensituationen selber ein ungeeignetes Tausch- oder Zahlungsmittel sein
- auch Unternehmen existieren weitgehend als ein Prozeß oder "laufendes Spiel" (so wie unser Papiergeld als laufendes Spiel existiert, in dem Sinne, daß es etwas wert ist, weil es vom Nächsten als Wert akzeptiert wird). Sie beziehen ihren Wert meist weniger aus dem Buchwert des Inventars, sondern daraus, daß sie produzieren, Cashflow und Gewinne erwirtschaften. Wird das gestört, sind wesentliche Teile des Unternehmens - zeitweise oder auf Dauer - einfach nicht mehr existent. Ganz davon abgesehen, daß Ihr Funktionieren wiederum mit Papier/-geld/-Schulden ziemlich untrennbar verknüpft ist.
Die Deutlichkeit der "Papier"-Charakteristika hängt wohl davon ab, welche Extremsituationen man sich vorstellt. Dann hat man zwar einen Depotauszug in der Hand, für den kann man sich aber vielleicht nix kaufen.
Ich finde es jedenfalls sehr anders, wie eine Münze aus Edelmetall im Vergleich zur Aktie einfach und unmittelbar so "da ist" und "etwas ist" ![]()
Jetzt sag bitte nicht, daß man die im Notfall auch nicht essen kann ![]()
PS For the record: Ich hab auch den NOAH Mix OP im Depot.
@ Lenz
ich glaube, wenn Herr Bergold aus welchen Gründen auch immer keine ausreichende Liquidität mehr in den Fonds hätte, um Anteile zurückzunehmen, würdest Du auch in die Röhre gucken. Und ich auch.
Sicher ist (fast) nix im Leben.
Gruß, GL
@ Lenz
Hallo,
meine paar Gedanken gebe ich auch noch dazu.
Halbwegs "sicher" für die totale Krise - Währungskrise oder - zusammenbruch - dürfte allenfalls physisches Edelmetall sein, sowie Sachgüter aller Art.
Für die "Bankenkrise" (Zahlungsunfähigkeit, Bank-Run) kommt die Bargeldreserve ins Spiel.
Die Rohstoff-AKTIEN-Fonds (in Wirklichkeit ja Mischfonds) von Bergold setzen wie alle auf Papierwerte. Für eine Banken"krise" (für mein Verständnis: eine vorübergehende Sache) ist das vielleicht noch vertretbar - ich wage aber da keine Prognose, man wird aber zittern. Für die Totalkrise könnte gelten: "Alles Papier wird brennen".
Die Fonds von Bergold sind mir als EIN Baustein auch recht sympathisch, vor allem der defensivere, da sie als Mischfonds Anpassung an die Zyklen versprechen. Das erspart den steuerpflichtigen Fondswechsel, wenn es ab 2009 keine Spekulationsfrist mehr gibt, und alle Gewinne seit Kauf zu versteuern sind.
Ich würde nach Geschmack mischen. Empfehlungen gibt es ja schon jede Menge im älteren Teil des Threads. Einschließlich echter "Investitionen", mit denen die zukünftigen Kosten gesenkt werden - von Eigenheim bis Gasauto, von Holzofen bis neuen Fenstern usw.
Was oft vergessen wird:
Es gilt, das Portfolio regelmäßig auszubalancieren. Also z.B. jährlich oder halbjährlich den ursprünglichen relativen Anteil der Anlagen wiederherzustellen. D.h. wenn der Fondswert sich überproportional höher entwickelt hat, einen Teil der Gewinne in Metalle und ggf. Barreserve umzuschichten. Oder umgekehrt - außer, die Krise winkt so heftig, daß man sie nicht mehr übersehen kann.
Gruß, GL
PS Gibt es eigentlich inflationsindexierte Staatsanleihen? Die Klasse war noch nicht so im Gespräch hier. Dürfte dann relativ gesehen "sicherer" sein als jeder Anlagefonds. Oder?
ZitatOriginal von Argentum 999
Den Beitrag sollte man aus beiden Seiten betrachtet, für gegenstandslos erklären. Wahrheit oder Lüge, wer hat die Schlussfolgerung für den Kommentator "festgelegt"? Natürlich ein Interessent einer Seite, die aus dem Kommentar nicht hervorgeht.
Du beleuchtest die Seite der Urheberschaft und der Ziele dahinter.
Ich kann anekdotisch jedenfalls eine Wirkung des Kommentars in der ARD schildern: die Eltern eines "vorsensibilisierten" Freundes von mir, im Rentenalter, überlegen jetzt schwer über ihre Strategie zur "Vermögenssicherung".
Die Familie der Mutter hatte 1930 ALLES verloren (waren dörfliche "Großgrundbesitzer"-Familie, hatten eine örtliche Anlage zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, den Bürgermeister seit je gestellt etc... Danach kam relativer sozialer Abstieg als Arbeiter, das Geld war immer knapp etc.)
Grüße, GL
ZitatAlles anzeigenOriginal von vatapitta
so steht es in einer Studie der Deutschen Bank.
Die Summe der herkömlichen Anleihen betrug mit 570 Milliarden Euro nur wenig mehr.
Ein ausführlicher Artikel steht in der aktuellen Wirtschaftswoche Nr. 32
Läßt sich leider nicht verlinken.
Da von den 560 Mrd. erst der kleinste Teil aufgetaucht ist , dürfen wir noch mit entsprechend großen Überaschungen rechnen.
Die Banken haben den strukturierten Giftmüll - bestehend aus Krediten, Forderungen von Unternehmen
an Großkunden und vor allem Hypotheken -bei Lebensversicherungen, Pensionsfonds und Fonds abgeladen.
Darunter auch Geldmarktfonds. Im Moment wird nur dieser Teil sichtbar.
Demnächst wird eine Bekannte ihre zwei Lebensversicherungen anschreiben
und präzise nachfragen.
Vatapitta
Hallo Vatapitta,
ich wünsche Deiner Bekannten viel Glück. Die Initiative von Ihr finde ich aber gut.
Ich habe mal die BHW Lebensversicherung aus gegebenem Anlaß mal angefragt, wie die Kosten bei ihrer Rentenversicherung sind, und wie sie das Kapital investieren.
Schon die erste Frage haben sie mit Hinweis verweigert, "kein Versicherer legt seine Kalkualtion offen". Die Zweite Frage... hahaha.
Da hat der Gesetzgeber noch ein bißchen "Überzeugungsarbeit" bei den Versicherern zu leisten, was die Kundenfreundlichkeit und Transparenz angeht. Ich glaube sie sind an solch einem Gesetz dran. Bei Riester-Verträgen ist das ja schon Pflicht.
@All
Panikmache hin oder her,
die Fakten von Vatapitta lassen ohne Probleme vorstellbar werden, welche Verwerfungen noch auftauchen mögen.
- Die aktuellen Abwertungen der ABS, CDOs usw. reißen durch direkte Anlagen der Institutionellen Anleger verinzelt welche davon rein (Banken, Versicherer etc.), das erleben wir schon
- was mit den Bankaktien etc. passiert, sehen wir auch gerade - wenn auch eher aus Panik, da die fundamentalen Daten (wer ist wieviel darin investiert?)weitgehend unbekannt zu sein scheinen
- selbst wenn sich die Sache irgendwo auf niedrigerem Niveau stabilisiert, d.h. die (Markt-)Preise der ABS und der Aktien Institutioneller, dürfte das die Bilanzen und/oder Gewinne wiederum der Institutionellen (Banken, Versicherer) direkt oder indirekt verhageln
- das sehen wir aber erst 2008
- deren Aktien und Anleihen könnten wiederum verlieren
- usw.
Dazu kommt eine Tabelle aus einem Infobrief von John Mauldin (habe ich leider gelöscht), die zeigt:
Im ersten Halbjahr 2008 wird im Vergleich zu 2007 monatlich etwa das 3-fache Volumen an ARM´s (Adjustable Rate Mortgages) auf z.T. massiv höhere Rückzahlungsraten umgestellt.
Das sind die Hypotheken, die gegen Ende des Immo-Booms verkauft wurden. Typischerweise an relativ gering Betuchte, mit anfänglichen "Teaser-Rates" (etwa: Lock-Zinsen). Nach einem festgelegten Zeitraum sehr niedriger monatlicher Raten erfolgt schlagartig die Umstellung auf wesentlich höhere Monatsraten, teilweise das Dreifache wie vorher.
Das haben die Leute gemacht, weil sie glaubten, daß sie nach 2, 3 Jahren einen wesentlich höheren Hauswert hätten, und es ihnen deshalb nichts aus macht. ![]()
Die Dinger sind ein wesentlicher Auslöser der ansteigenden Fälle von Zahlungunfähigkeit. Also sind sie der fundamental auslösende Faktor für die Abwertung der CDO´s und ABS´.
Und Nochmal: Ab Januar 2008 bis etwa Mitte 2008 werden monatlich 3mal soviele davon auf die höheren Raten umgestellt werden, wie derzeit.
DAS nenne ich Sprengstoff.
Gruß, GL
ZitatOriginal von Fundistephan82
wieviel Kg reines Silber wird man für ein kleines Häusschen brauchen??
bei 18Kg silberzehner, brauchte man 10 Kg reines Silber oder???
Hallo Fundistephan,
ie 10er sind, wenn ich nicht irre, 925er.
18 kg * 0.925 = 16,65 kg.
Es wird wohl kaum einer jetzt vorhersagen können, wieviel Ag im Preis einem Haus entsprechen werden.
Die Botschaft dürfte nach wie vor darin liegen, daß
1) bei Stagflation Rohstoffe stark steigen dürften, und Silber hier möglicherweise besonders exponiert sein könnte. Essen und Benzin, Heizöl auch.
2) Und "big ticket items", die man normalerweise oft auf Kredit kauft, werden billiger, weil es (u.a. wegen 1)) weniger Käufer gibt die sich sowas leisten können, als Verkäufer.
Gruß, GL
ZitatOriginal von wassergeist
und jetzt mal raus mit der sprache ... wo können wir helfen ?
gruss wg
Hallo wassergeist,
vielleicht noch mit einer Idee, wie 22 Karat mit knapp 97% Goldgehalt gleichgesetzt werden kann. Alles Andere hat doch Scheideanstalt gesagt.
Gruß, GL
Tschüß, wir sehn uns in einem anderen Thread.
Edit., Fehler drin, sorry.
Canarc bleibt weiter unklar. Jetzt aus gegebenem Anlass Novagold, 50% Patnerschaft mit Teck Cominco bei Galore Creek. Fragt wer an?
American Bonanza - BZA.TO
Hedging: nein
Kredite/non-recourse: nein/-
%JV´s: nein (Cyprus evtl. nochmal prüfen)
mit non-recourse loan der JV-Partner: -
Anmerkungen: Cash-Burner/Finanzierungen durch Dilution/verkauften Taurus für u.a. 3 Mio.Cusac CXC.TO-Aktien/
Cusac Gold Mines - CQC.TO
Hedging: kein Hedging erkennbar
Kredite/non-recourse: 2 Mio Convertible Debt / ??? - Anfrage läuft/Convertible Debt o.k.??.
%JV´s: nein
mit non-recourse loan der JV-Partner: -
Anmerkungen: Cash-Burner / Goldproduktion seit 2006, aber Erzader ist nicht befriedigend (Rory-Vein, Table-Mountain-Projekt) / Finanzierungsbedarf in 3-5 Quartalen, meist durch Dilution
Canarc - CCM.TO
Hedging: ?
Kredite/non-recourse: nein / -
%JV´s: evtl. Barricks Eskay Creek ???
mit non-recourse loan der JV-Partner: ???
Anmerkungen: Cash Burner, bevorzugen Finanzierung durch Dilution
Ich versteh all die Geschäfte von denen nicht! Wer kann helfen?? Wieso erwähnt die Projektbeschreibung auf der Seite von Barrick nichts von Canarc??
Northern Dynasty - NAK
Hedging: nein
Kredite/non-recourse: nein / -
%JV´s: Anglo American 50:50 (Meldung v. 31.7.07)
mit non-recourse loan der JV-Partner: angefragt
Anmerkungen: Rio Tinto hält knapp 20% der NAK-Aktien
Novagold - NG
Hedging: nein
Kredite/non-recourse: nein / -
%JV´s: Barrick mit 30% an Donlin, Teck Cominco 50% an Galore Creek
mit non-recourse loan der JV-Partner: ???
Anmerkungen:
Aus der Meldung: http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=1761 "Nach diesem Datum wird jedes Unternehmen entsprechend seines Anteils für die Finanzierung verantwortlich sein." ?
*************Noch zu bearbeiten - zzgl Eldorados Vorschläge fröhlich **************
Auf den ersten Blick sauber schienen mir:
Bralorne - BPM.V
Eastmain - ER.TO
Excellon - EXN.V
Farallon - FAN.TO
First Majestic (Silber) - FR.V
Mines Mangement - MGN
Weitere auf meiner kritischen Prüfliste wären:
Allied NEvada - ANV
Canarc - CCM.TO
Caledonia - CAL.TO
Canadian Zinc - CZN.TO
Coeur - CDE
Continental Precious - CZQ.TO
Crosshair - CXX.V
Golden Phoenix - GPXM
Minefinders - MFN
Molycor - MOR.V
Golden Star - GSS
Ecu Silver - ECU.TO
Goldrea - GOR.V
Northgate - NXG (dto.)
Pacific Rim - PMU
Plexmar - PLE.V
Royal Gold - RGLD (dto.)
Scorpio - SPM.TO
Seabridge - SEA.V
Silver Standard - SSRI (dto.)
Sterling - SRLM
Tan Range - TRE
Tumi - TM.V
US Gold - UXG
Vangold - VAN.V
Vista - VGZ
Virginia Mines - VGQ.TO
X-Cal - XCL.TO
Zaruma - ZMR.TO