ZitatOriginal von Tantali
Na das Europa Dollars kauft!
Du meinst doch konzertierte Intervention staatlicher Stellen? Hast Du dafür eine Quelle?
Ohne laute öffentliche Ankündigung wirkt eine Intervention doch nur halb so gut...
GL
18. August 2026, 13:37
ZitatOriginal von Tantali
Na das Europa Dollars kauft!
Du meinst doch konzertierte Intervention staatlicher Stellen? Hast Du dafür eine Quelle?
Ohne laute öffentliche Ankündigung wirkt eine Intervention doch nur halb so gut...
GL
ZitatOriginal von Tantali
Es scheint schon passiert !!!!
Was?
GL
ZitatOriginal von gutso
Wenn M3 und das eigentlich in Umlauf befindliche Geldvolumen voneinander zu unterscheidende Pools darstellen, hat eine Erhöhung der M3 meines Verständnisses nach keine oder kaum Auswirkungen auf die umlaufende Geldmenge - und damit auf die Umlaufgeschwindigkeit - bzw. die Inflation nach gängiger Definition.
Also...
Ich bin mir nicht sicher, was Du mit „umlaufende Geldmenge“ oder “eigentlich in Umlauf befindliches Geldvolumen“ meinst, insbesondere wenn Du diese mit M3 in Kontrast setzt.
EZB-Definition lt. Wikipedia:
- M1 = Sichteinlagen (tägliche Fälligkeit), außer denen von Banken, zzgl. Bargeldumlauf (wiederum ohne Kassenbestände der Banken).
Also alles das Geld in Bar oder elektronisch, mit dem jemand sofort etwas kaufen und bezahlen könnte.
- M2 = M1 plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu 2 Jahren sowie Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist von 3 Monaten (also Sparbücher und Festgeldeinlagen bei Banken)
- M3 = M2 plus Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.
Meinst Du mit „umlaufende Geldmenge“ M1? Die ist ein Teil von M3.
ZitatWenn aber relativ abrupt aus dem M3 Pool Gelder in Umlauf gebracht werden sollen, - meinetwegen aufgrund einer allgemeinen Marktunruhe oder sogar Marktpanik - muss es dann nicht so sein, dass diese Assets einen schlagartigen Effekt der Erhöhung der Inflation bedeuten?
Weil viel zu viel da ist, von dem, was keiner will ... .
Du meinst, wenn Alle ihre Sparkonten räumen und ihre Geldmarktpapiere etc. verkaufen?
Ja, das ist natürlich grob unmoralisch, weil dann das System erst recht kaputt geht... aber: if panic, panic first. ![]()
ZitatOder sogar eine gegenläufige Deflationserscheinung wäre hier im Anschluss an eine solche Überflutung aus M3 herüber denkbar.
Wenn, ähnlich wie bei manchen Papieren derzeit - keine Kurse mehr gestellt werden, und damit ein grosser Teil der ursprünglich "estimierten" M3 plötzlich fraglich wird und als potentielle Luftnummer schief im Raum hängt - von der niemand mehr weiss, was davon überhaupt noch mit halbwegs realen Hinterlegungen versehen ist.
Und für die dann auch keine guten Marktpreise zu erwarten wären, in absehbarer Zeit ... .
Zitat
Zitat
Solche Luft-Papiere dürften eigentlich nicht zu M3 gerechnet werden.
Sog. Geldmarktfonds, die auch ABS halten, lassen wir hier vielleicht mal außen vor.
Zitat
(...) um dies nochmal mit den Gedanken eben zu verknüpfen: was, wenn viele Marktteilnehmer gleichzeitig durch die Tür wollen, und an gewichtige Teile ihres gehorteten Geldes real ran wollen?
Einerseits ist dies doch auch ein Geldmengenschock für die in Umlauf befindliche Geldmenge, - da doch zumindest Anfangs noch ein Teil der Assets zu halbwegs realen Preisen umgesetzt werden kann ... .
Andererseits dürften die Preise dann zügig fallen, oder der Markt praktisch komplett ausfallen - wenn das Angebot zu gross wird und vorübergehend kein beteiligter Spieler mehr Vertrauens ins System hat, und sich zurückzieht. ...
Ich versuche mir das mal vorzustellen:
GS-Leser heben ihr Geld von der Bank ab, um damit „Sachwerte“ zu kaufen. Kündigen auch ihren Bausparvertrag, ihr Sparkonto, vielleicht das Festgeld – oder legen es jedenfalls nicht wieder fest - , verkaufen ihre Geldmarktfonds.
Nun haben sie Bargeld im Banktresorfach. Geldmengenschock? Nur wenn sie damit losziehen und was kaufen.
Nun ist M3 gleich gebleiben, aber M1 gestiegen, weil das abgehobene Geld ja als Bargeld „in Umlauf“ gezählt wird?
Anderseits beschreibst Du einen Bank-Run, bzw. das Austrocknen bestimmter Marktsegmente für Kreditpapiere/Obligationen/Renten/Geldmarktpaperie etc., die illiquide werden.
Genau das Verhalten zeigen ja die Banken seit August/September 2007: sie leihen einander nichts, sie kaufen bestimmte Papiere nicht mehr, horten Liquidität (ich vermute mal in Form von Sichteinlagen bei der EZB?).
Die Folge? Der Interbanken-Geldmarkt ist ja schon eingefroren..., der Pfandbriefmarkt war es zumindest auch...
Und wenn Privatpersonen Geld horten, entziehen sie den Banken ebenfalls (mindestens) Liquidität (wenn nicht sogar Kapital, mit dem sie arbeiten könnten).
ZitatJa, das sehe ich auch so ... mir gings - einen Schritt weiter - um die Frage, was passiert eigentlich, wenn "der Funke aus der M3 Welt in die Welt des umlaufenden Geldes überspringt" ... .
Grüsse,
gutso
Da muß ich mich jetzt vielleicht teilweise revidieren bzw. weiter pointieren:
Die Not-Kredite an die Banken sind möglicherweise vollkommen ohne Auswirkung auf die Geldmenge, jedenfalls im Sinne von M3 nach EZB-Definition. Ich glaube nicht, daß sich irgendeiner davon etwas kaufen kann.
Es scheint zur Zeit einzig darum zu gehen, die Banken überhaupt irgendwie flott zu halten, da sie Kredite kreieren, und ohne Kredite die Realwirtschaft zusammenbricht. Hier ist noch keine Inflation im Sinne einer Kredit- und Geldmengenexpansion zu fürchten! Das Gegenteil wird ja gerade eher zum Problem, wenn in USA Hypotheken viel schwieriger zu bekommen sind, die Hauspreise deshalb fallen, und die ABS deshalb noch schneller verdunsten, worauf die Banken bei weiter dezimiertem Eigenkapital noch knickeriger mit Krediten werden.
Die Preissteigerungen bei EM und Rohstoffen, die wir gerade sehen, dürften vorwiegend durch Kapitalverlagerung von anderen Anlageklassen in Rohstoffe ausgelöst werden (egal ob nun real steigender Bedarf oder Spekulation dahinter steht).
Auf einer anderen Karte steht, wie der Staat später seine Schulden wieder los wird, die nicht zuletzt durch Bankenrettungen auf Pump weiter wachsen.
DANN dürfte die eigentliche Inflation kommen – wenn die Notenbank z.B. Staatsanleihen aufkauft, damit nicht mangels Nachfrage danach die Zinsen zur Refinanzierung des Staates ansteigen.
DANN nimmt jeder lieber Bargeld / Giro und kauft an Sachwerten, was er kriegen kann...
Ich glaube, dass wir da noch lange nicht sind. Bisher wird z.B. Gold eher als Schutz vor einem deflationären Systemzusammenbruch gekauft, damit man wenigstens etwas in der Hand hat, sollte
- der Derivateberg von über 500 Billionen USD entsprechende Zahlungsverpflichtungen auslösen,
- die Klagewelle gegen Banken diese weiter ruinieren etc...
Gruß, GL
gutso,
eigentlich wollte ich den Entwurf zu diesem Post hier schon löschen. Aber jetzt passt er gut.
ZitatAlles anzeigenOriginal von gutso
1.) Die Zinssenkungen werden durchaus etwas bewirken - nur eben nicht das, was das Problem wirklich löst.
Sie pumpen Liquidität ins System und zögern die akute Bereinigung hinaus.
Während das Vertrauen der Investoren weiter fällt, und die Liquidität sich zunehmend die Edelmetalle als Spielwiese und Rückzugsgebiet gleichermassen auswählt. ... (...)
2.) Die Europäer werden mit Zinssenkungen bald scharf nachziehen müssen, (...)
3) Das wird den Euro ebenfalls gegenüber den Edelmetallen mit abwerten (...)
4.) Das Platzen dieser Mega-Kreditbubble ist entgegen aller Vorstellung dennoch deflationär - das heisst ECHTE PHYSISCHE WÄHRUNGEN (= EDELMETALLE) werden mittel- und langfristig gegenüber ALLEN Papergeldwährungen weiter aufwerten MÜSSEN, während sich die Gleichgewichte zwischen den grossen Währungsräumen neu einstellen können.
Parallel werden die Papierwährungen weiter schubweise inflationiert werden, um die Schuldenproblematik en passant besser in den Griff zu bekommen.
Elegant?
Nein. Aber effektiv.
Gruß.
gutso
ZitatAlles anzeigenOriginal von gutso
(...)
Mal was anderes am Rande dazu:
Ich bin mir nur bei dem Argument mit der "Umlaufgeschwindigkeit", die ja auch als theoretische Erklärung für Inflation herangezogen wird - bis heute nicht sicher, ob ich das einfach so hinnehmen soll ... wie es immer wieder zitiert wird.
Zum Beispiel ist für mich die Geldmenge, die M3 bildet, sehr wohl eine grosse preisliche Gefahr, - nämlich in dem Moment, wo versucht wird, aus allen möglichen Assets gleichzeitig auszusteigen.
Dann hat man doch eine explosionsartig erhöhte Umlaufgeschwindigkeit bezogen auf die Werte dieser Assets, indem die Preise verfallen, - weil das Angebot die Nachfrage überschwemmt.
Bizarr, nicht wahr, - oder habe ich das nur falsch verstanden.
Dann hätte M3 eben doch eine Bedeutung für die Inflationsentwicklung.
Nämlich dann, wenn zu viel auf den Markt geworfen wird, was aktuell gar keiner haben will.
Grüsse,
gutso
Hallo gutso,
danke für die Anregungen. Das Inflations-Deflationsthema ist bei mir noch nicht ganz rund. Ich halte es aber für wichtig, um sich nicht in der Inflations-Deflationsdebatte zu verirren.
Ich stelle mal meine Thesen zur Diskussion.
- Definition Inflation/Deflation: Ausdehnung bzw. Schrumpfung der Geldmenge (im ungedeckten Schuldgeld auch: Kreditmenge)
- Wirtschaftsleistung = Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit
- Notkredite an Banken, die unter Wertverdunstung ihrer Papiere leiden, erhöhen die Geldmenge kurzfristig (vorher: die Bank hat „Wert-„ Papiere; nachher: Die Zentralbank hat die Papiere und die Bank Geld auf dem Konto – jedenfalls solange wie der Kredit läuft.)
- dies wirkt nicht inflationär auf allgemeine Preise, da die Bank ja nicht mit dem Geld shoppen geht. Sie füllt nur ein Loch damit auf, um nicht illiquide zu sein.
Das kommt quasi nicht „in Umlauf“. Eine andere Art von „Schwamm-Effekt“.
- selbst der direkte Kauf von wertlosen Papieren zum vollen Nennwert durch eine Zentralbank dürfte lediglich eine Deflation der Geldmenge verhindern, aber keine zusätzliche inflationäre Geldmengenausweitung bedeuten.
- echt inflationär dürften lediglich Zinssenkungen oder direkte Monetisierung liquider Papiere wirken, bei der die Zentralbank z.B. Staatsanleihen direkt aufkauft. Außerdem noch der Abwurf von Geld aus Hubschraubern / Schecks vom Staat an Privthaushalte.
- Preise / Nachfrage können entweder bei Geldmengenausweitung oder bei Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigen. Müssen sie aber nicht. Beide Faktoren können in eine Richtung oder gegeneinander wirken, sowie lokal auf bestimmte Märkte beschränkt sein.
- Wenn Geld gehortet wird (Umlaufgeschwindigkeit sagen wir mal nahe Null) steigt die Nachfrage nach Gütern sowie die Preise und auch die Wirtschaftstätigkeit nicht – eher fallen die Preise, selbst bei steigender Geldmenge.
In Japan war das auch bei genügend Liquidität und Nullzinsen der Fall. Geld im Sparstrumpf ist am Markt „nicht da“.
- Wenn die Umlaufgeschwindigkeit steigt, also Geld schneller ausgegeben wird, erhöht sich die Nachfrage und die Wirtschaftstätigkeit. Bei steigenden Preisen ist es auch rational, sich schnell Sachgüter für sein Geld zu kaufen – in einem Monat ist es teurer. Möglicherweise noch angeheizt durch steigende Geldmengen, kommt erst mal ein inflationärer Boom...
Ich komme also zu dem Schluß, dass ausser den Zinssenkungen (zur Deflationsbekämpfung) noch gar keine besonders inflationären Maßnahmen auf Geldmengenebene stattgefunden haben. Vorerst bleibt es bei den weltweit ca. 10-15% Geldmengenausweitung, wie in den letzten Jahren, oder sie werden durch Wertverfall an anderer Stelle kompensiert.
Schecks an die US-Haushalte sind das Nächste.
Gruß GL
ZitatOriginal von Pandadler
Kann das jemand bestätigen oder ist das eher unrealistisch?
Das kann ich bestätigen. Und daß es unrealistisch ist, bestätige ich gerne gleich mit.
Such Dir doch erstmal entsprechende Sräds zu Deinen Themen, die gibt es nämlich. Dann kommt es hier nicht so quer.
Zu ETF: http://www.goldseitenforum.de/….php?threadid=5659&page=9
Schönes Wochenende noch.
GL
PS Daß das Deutsche Münzen-(MDM-)Magazin als Informationsquelle in diesem Sräd zu Ehren kommt, wer hätte das für möglich gehalten ![]()
AGcollector
If you need to call them, simply try it in english, don´t worry.
I checked some German dealers´ websites and I am not shure any of them would really dispatch to other countries. Sorry.
Even Mr. GoldBullish (one post above) who is apparently connected to a large dealer seems incapable to give you an offer.
All the best.
GL
GoldBullish: Herr Schneider, sparen Sie sich doch mal einfach eine Überschrift wie diese. Oder was ist hier "luschtig"? Schlechter Stil, leider nicht zum ersten Mal.
Was hat Du denn eigentlich vor? 995 ist good delivery - Spezifikation, absolut marktfähig. Sonst schick´ es in die Scheideanstalt.
Du willst in verschiedenen Threads die Feinheit von Gold testen, 995 in 999 umwandeln, alle Gesetze über Gold kennen und ein Unternehmen gründen....
![]()
Red mal Klartext.
Zu Deinem Gold sag ich Dir: Stell´s von mir aus bei Ebay rein. Und versuch bloß nicht, es hier anzubieten. Da wollte uns doch mal einer Goldgranulat andrehen.... weil er vieeeeel zuvieeeel davon aus Afrika gaaaanz billig geschickt bekommen konnte, viel mehr als er brauchte....
![]()
GL
ZitatOriginal von sup3rsh1n3
http://www.silbernews.at/07ana…008/03c1989a600d65601.php
..SO habe ich ein Chart noch nicht betrachtet. Na denn - zum Wohl!
So macht der Herr Maund das schon lange... phantasievolle Parabeln oder Kurven oder so´n Zeuchs in die Charts malen <hicks>
So wie dieser beknackte Deutsche, der überall Dreiecke in den Charts sah, und dabei ziemlich oft die Linien quer kreuzend durch den Preisverlauf zeichnete.... hauptsache Dreieck... und alle bullish... Bogner... Der Typ hat dann sogar eine Weile auf den Goldeiten veröffentlicht, glaube ich.... wer sich den Quatsch unbedingt ansehen möchte...
http://www.financialsense.com/…s/2004/images/0202.h8.gif
http://www.financialsense.com/…rinfo/images/0220gold.gif
http://www.financialsense.com/…/2004/images/0202.h12.jpg
So hat halt jeder seinen Spleen.
Herr Maunds technische Analyse bringt jedenfalls keinen Mehrwert, den ich erkennen konnte.
Gruß, GL
Mann Leute,
wenn das Foto die Ware zeigt, dürfte das ein Dummy für die Ausstellung in der Bankvitrine sein. Der angegebene Durchmesser stimmt mit der originalen Kilomünze in etwa überein.
Ich tippe auf Plastik mit Goldlack oder galvanisiert oder was weiß ich. Dann kommen die 110 Gramm hin. Also ein netter Hingucker für auf den Schreibtisch auf Arbeit...
Klar, der Verkäufer hat frühere Auktionen auch .. ähem... wenig anfängerfreundlich gestaltet,. Z.B. ein "2,2 gr Nugget", und gr heißt Grain und ist soviel wie nix, aber es könnte ja wer für Gramm halten. Das ist aber unten erklärt.
Insofern sieht die Beschreibung schon danach aus, daß sich hier jemand bewußt blöd stellt. Aber gesetzeswidrig? Immer entspannt bleiben... ![]()
GL
ZitatAlles anzeigenOriginal von deckard2k
Eine Anwort zu demThema würde mich auch mal interessieren.
Bei mir ist es eine dynamische KLV aber nicht Fond gebunden.
Läuft seit 17 von 28 Jahren.
Verkaufen ja oder nein?
Und dann wohin mit der Kohle ( ca. 30000 ).
Einfach auf 2 oder 3 Tagesgeldkonten packen?
Ist immer ein schwierige Frage. Bin kein "Experte", stand aber selber vor den Fragen. Die Lösung kann nur subjektiv richtig sein.
Renditegesichtspunkte:
Verlust wird man bei Verkauf machen. Frag doch mal nach dem Rückkaufwert. Eventuell gibt es bessere Angebote von spezialisierten Aufkäufern "gebrauchter" LV-Policen.
Schau mal auf die Garantieverzinsung der KLV - die würde ich als Vergleich heranziehen. Ein Tagesgeldkonto dürfte wahrscheinlich nicht wesentlich mehr abwerfen, spätestens nach den Verlusten aus Rückkauf. Dagegen könnte eine Beitragsfreistellung die günstigere Variante sein. Die Garantieleistung bei Ablauf ohne weitere Einzahlungen kann man sich ausrechnen lassen.
Falls Du weiter zahlst: Die Dynamik halte ich in der Regel für Unfug. Schon mal gerechnet, was man nach sagen wir 30 Jahren mit 5%iger Dynamik einzahlt? Die dicksten Beiträge sollte man eigentlich wegen Zinseszinseffekt am Anfang einzahlen, nicht am Ende.
Sinnfrage
Macht der Todesfallschutz überhaupt noch Sinn, vermutlich 17 Jahre vor der Rente? Oder sind die Kinder groß und ausgebildet, Partner/Partnerin hat vielleicht gearbeitet und einen eigenen Rentenanspruch, Schulden sind keine da... vielleicht ist es gar nicht so sinnvoll eine KLV weiterzuführen, der Todesfallschutz kostet dann nur unnötig.
Viele Verkäufer haben ja früher die KLV einfach als Sparform verkauft.
Sicherheitsgesichtspunkte:
Versicherer sind gefährdet, weil sie in die Kapitalmärkte investieren. Wenn es keine ABS-Papiere sind, dann haben sie aber z.B. Bankaktien...
Einziger Vorteil des Tagesgeldkontos wäre in meinen Augen: Schutz vor Insolvenz des Versicherers. Aber nicht vor Kaufkraftverlust durch Inflation, und als neues Risiko kommt die Bankenpleite hinzu.
Wenn die KLV nahezu die einzige Altersversorgung (bzw. der dickste Brocken) ist, würde ich persönlich über einen (Teil-)Rückkauf nachdenken, und investieren in - Gähn... - Edelmetall physisch. ![]()
Gruß, GL
ZitatOriginal von privileg
Ja genau das meine ich, also lohnt es nicht wirklich dort einen Satz zukaufen ?
Weil die bei einigen Sätzen dazu schrieben hoher Wertzuwachs und der aus dem vorigen Jahr ist schn 30 über Ausgabe/Goldpreis also Sammlerobjekte.
Den Wertzuwachs berechnet MDM meist nach ihren eigenen Apotheken... äh Super-Listenpreisen
- das steht dann auch oft in den Fußnoten bei der Werbung. Die wirklich erzielbaren Wiederverkaufswerte stehen auf einem ganz anderen Blatt.
Ich würde grundsätzlich nur Standard-Anlagemünzen kaufen. MDM taugt in diesem Segment nur für die Lockangebote, die dann hier auch veröffentlicht und - vielen Dank an die Beteiligten - auch kommentiert werden.
Gruß, GL
ZitatOriginal von Edel Man
Insoweit ist dieser Satz in dem Artikel
schlichtweg grob falsch.
Ja. Laut Geschäftsbericht der BuBa, Seite 134
http://www.bundesbank.de/downl…esberichte/2007gb_bbk.pdf
waren es zum 31.12.2007 62,433 Mrd € Summe von "Gold und Goldforderungen"
Aufgrund des Goldpreisanstiegs seitdem müßten es heute knapp 68 Mrd. € sein - http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=$GOLD:$XEU&p=D&st=2008-01-01&id=p11239878830
Aber vielleicht arbeiten die ja mit Hebelgeschäften und es ist schon viel mehr wert ![]()
Wenn also ein Teil verliehen und "gerade mal nicht da" ist, und ein anderer Teil in den USA lagert und "sowieso nicht hier" ist, kann jetzt jeder raten, wieviel in den Tresoren der Bundesbank liegt.
HansE: Dein Vorschlag gefällt mir auch. Wenn sie sich für den Verkauf und Rückkauf einen guten Händler suchen, könnte glatt noch ein kleiner Zugewinn dabei herauskommen! Daytrading mit dem Bundesbankgold... das wär doch nett ![]()
Die Kürzel sind amerikanische Tickersymbole, kannst sie bei
http://www.stockcharts.com oder
http://de.finance.yahoo.com/
eingeben (bei letzterem dann aber USA auswählen. Das klappt auch bei den kanadischen Titeln, die ein .TO oder .V am Ende haben)
Gruß, GL
ZitatOriginal von Pandadler
Hi, ich habe als Zeithorizont den Tageschart genommen. Beachte die Pfeile. Wird die Aufwärtstrendlinie durchbrochen so wird mit großer Wahrscheinlichkeit das Szenario eintreffen, das ich vor einigen Stunden beschrieben habe. Ich bin aber immernoch "bullisch".
Also...
Gestern wechselte Deine Prognose in kurzen Abständen...
den Thread hast Du "kurzfristige Analysen" genannt...
jetzt redest Du hier von einem "erneuten Aufwärtstrend"....
und zeichnest einen Trend ein, der seit Mitte Februar besteht...
und darüber hinaus der steilste Aufwärtstrend im steilsten Aufwärtstrend im steilsten Aufwärtstrend... im Aufwärtstrend seit 2001 ist...
Da kann man doch nur den Kopf schütteln. Du hast offenbar keinerlei Ahnung, wovon Du sprichst.
GL
ZitatOriginal von Bonus Maximus
Wenn der Ölpreis weiter steigt kommen zwei Positionen zum tragen: Lithium/...
Lithium taugt auch zur Phasenprophylaxe bei manisch-depressiven Stimmungsschwankungen... für alle Goldbugs manchmal Gold wert
![]()
GL
ZitatOriginal von Pandadler
(...) Zum einen gehe ich nun davon aus, dass sich Silber in einem erneuten Aufwärtstrend befindet, dessen Tief wir gestern (19,20) und heute gesehen haben (ca. 19,30).
@P.
Welchen Aufwärtstrend meinst Du? Welcher Zeithorizont ist gemeint? Kannst Du den Aufwärtstrend einmal einzeichnen, bitte?
GL
privileg:
Wollte Dir nicht auf den Fuß treten, entschuldige bitte.
Ich hatte Sinclair mal hier zusammengefaßt:
http://www.goldseitenforum.de/…?postid=239953#post239953
http://www.goldseitenforum.de/…?postid=240001#post240001
Golddeckung im Sinne von Konvertibilität meint Sinclair übrigens ausdrücklich nicht.
Vielmehr so, daß den Auslandsschulden in der "Bilanz" des "Unternehmens USA" die offiziellen Goldreserven gegenübergestellt werden. Das Gold wird aber nicht gegen Dollars ggf. ausgehändigt (wie beim echten Goldstandard), sondern als realer Gegenwert der Auslandsschulden behalten.
Das wäre der erste Schritt, um das Vertrauen in den USD wiederherzustellen: „seht, wir haben nicht nur eine Druckpresse, sondern auch einen Haufen Gold dahinter.“
Verschulden sich die USA stärker im Ausland, werden die vorhandenen Unzen Gold auf mehr Schulden "aufgeteilt", d.h. einem einzelnen Dollar Verschuldung steht weniger Gold gegenüber, der Wechselkurs des USD-denominierten Dollars bzw. Schuldscheins sinkt. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit der USA, Einfuhren fallen (weil teurer in Dollars) und die Einnahmen steigen wieder bzw. die Schulden können abgebaut werden.
Das haben wir ja in gewissem Sinne heute schon. Nur sind die Zahlungsverpflichtungen noch unbewältigbar groß, sowohl aus den Auslandsschulden, als auch z.B. aus den zukünftigen versprochenen Sozialleistungen. Bei denen erwartet er absolut drakonische Einschnitte.
Abgesehen davon sind auch die "systeminternen" Mechanismen kaputt - siehe die Kredit- und Derivatekrise - so daß die problematischen Zahlungsversprechen hier erst einmal aus dem System raus müssen, bevor ein einigermaßen "ehrlicher" Neuanfang möglich ist.
Die Wirkung der „Quasi-Golddeckung der Auslandsschulden“ wäre die gleiche, wie der Automatismus des Goldstandards - bei dem die entsprechende Nation allerdings früher tatsächlich ihr Gold ans Ausland verloren hat, und Deflation und fallende Preise erfuhr, bis sie wieder eine ausgeglichene Handelsbilanz hatte.
Sinclair hält das (edit: ich meine die einstweilige starke Dollar-Abwertung) für einen "geplanten" Prozeß - das aber bitte nicht mit einer Verschwörungstheorie verwechseln - der in diese Sinne an einem gewissen Punkt durch eben die quasi-Golddeckung unter Kontrolle gebracht wird.
Wenn da jetzt noch jemand die Fehler raushauen könnte, oder Fehlendes ergänzen, wäre das sehr nett.
Gruß, GL
PS:
das Szenario "neue Währung" wie bei Gold_Baron sieht eine andere Zukunft... ohne US-Dollar. Man kann gespannt sein.
ZitatThe dots have been connected
Gell?
GL
Wenn man sich eine gepflegte multiple Persönlichkeit zulegt, ist man nie allein... ![]()
ZitatOriginal von Archie-Verschnitt
Echternacher Springprozession (Luxemburg)
Hi archie,
bei http://www.goldtent.com suchen sie dringend Luxemburger!!!! Sie haben dort 26% der Zugriffe aus LU.
Siehe http://goldtent.com/wp_gold/index.php?s=luxembourg
http://goldtent.com/wp_gold/20…mbourg-users-on-goldtent/
Gruß, GL