del Scheiss Teil hier
Beiträge von GermanLong
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Was passiert nun wenn der Dollar richtig in den Keller geht? Dann hat Gold doch keine Möglichkeit in EUR so richtig zu steigen?
Ist so zu einfach gedacht.
Wenn Gold sich teilweise als Anti-Dollar im Preis verhält, heißt das zwei Dinge noch lange nicht:
- daß die Größenordnung sich ausgleicht, also Dollar 1% runter, Gold 1% hoch
- daß das immer so ist. Siehe das Jahr 2005, da stieg weitgehend beides.Ergebnis: In Euro ist das Gold in diesem Bullenmarkt aus dem Korridor 300-350 € auf über 600 € gestiegen. Siehe http://www.gold-eagle.com/gold…05/images/Zeal121407A.gif
Nach diesem Modell: http://www.zealllc.com/c2004/Zeal090304A.gif (Achtung, auch vereinfachend!)
ist der Goldpreisanstieg in der ersten Phase in der Tat vorwiegend eine "Wechselkursgeschichte". Folge: in Euro blieb die Unze Gold erst einmal zwischen 300 und 350 €, auch wenn es in Dollar längst massiv gestiegen war.Wir dürften so langsam in der zweiten Phase angekommen sein, in der die Investmentnachfrage sich langsam erhöht - und dementsprechend den Preis viel wesentlicher mitbestimmt. Ein fallender Dollar hält dann vielleicht noch als Erklärung für die Bewegung her, Erklärungen braucht das Menschenhirn halt. Aber die Ursache liegt z.B. bei insolventen Banken, Verlustangst, Streben nach Kapitalerhalt und folglich Geldflüssen ins Gold.
Folge: Gold über 600 €. (Wobei ich glaube, daß die "historisch hohen Ordervolumina", von denen die Händler seit Ausbruch der Finanzmarktkrise berichten, in der Zukunft noch weit getoppt werden).Die dritte Phase der manischen Euphorie (denke an "Neuer Markt 1999-2000") ist noch etwas entfernt. Da kaufen dann sowieso alle Gold, egal wie teuer. Entweder weil man davon garantiert reich wird, oder weil die Angst ums Sparbuch so groß geworden ist. Wenn dann jede Oma auf der Bank Goldaktien oder -zertifikate angedreht bekommt (falls es die Bank dann noch gibt, meine ich)... dann ist es vielleicht Zeit, teilweise vom Gold in andere Werte umzusteigen.
Falls dann immer noch ein Crash zu befürchten ist, eben in Sachwerte wie ein Eigenheim für vielleicht 10 oder auch 30 Unzen.Damit zur Crash-Frage:
Nehmen wir mal an, es wäre ein Crash mit Währungsreform - was ja keineswegs die einzige Möglichkeit ist.
Überleg doch einmal, warum Familien wie die Krupp`s usw. nach den deutschen Währungsreformen immer noch reich waren... sicher nicht von den 40 Mark Startgeld. sie hatten Sachwerte!
Bei denen mögen es vielleicht die Stahlwerke gewesen sein (und ein bißchen Gold, Diamanten, Aktien und Fremdwährungen schätze ich waren auch dabei). Aber darauf kommt es nicht an. Ein Haus bleibt ein Haus, eine Fabrik eine Fabrik, eine Unze bleibt 31,1 Gramm.... es sei denn, wir kriegen eine DDR 2.0 mit radikaler Änderung der Besitzrechte.Da ändert es auch nichts dran, daß in der ersten Startphase nach einer Währungsreform mit anfänglich niedriger Geldmenge vielleicht keiner viel für Dein Gold bezahlen kann. Ein Brötchen oder ein Fahrrad sind dann ebenso billig.
Extremsituationen sind mal davon ausgenommen. Dann mußt Du in die Fraktion der bewaffneten Vorratshalter gehen, weil man Gold in der Tat nicht essen kann. (Ein Sack voll Weizen war über die letzten 12 Monate übrigens eine prima Investition. Und da kommt noch mehr auf uns zu, glaube ich.)
Gruß, GL
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Davon abgesehen, wollense Buffet gar nicht.
2nd bond insurer rejects Buffett's offer
OMAHA, Neb.Two of the three troubled bond insurers billionaire investor Warren Buffett offered to help have rejected extra guarantees on municipal bonds.
Ambac Financial Group Inc. said in a statement Tuesday that the reinsurance that Omaha-based Berkshire Hathaway Inc. is offering wouldn't be in the best interests of the bond insurer or all of its policyholders.
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Original von Echtsilber
Kann mir jemand sagen, mit was die Gemeinden denn für den Kredit haften?
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Warum will er nur die öffentlichen Anleihen?Die öffentlichen Anleihen sind mit den zukünftigen Steuereinnahmen gedeckt.
GL -
Alsooo...
Papa und Mama kommen prima mit der Welt klar und sind die Besten. Versprochen?
Papa und Mama hilft es ziemlich, daß sie zwar nicht so schöne Sachen kommen sehen, aber sie wissen ja auch was sie TUN können um sich privat finanziellzu schützen. Sie fühlen sich insofern auch nicht hilflos. Deshalb geht es ihnen auch gut und sie geniessen jede Minute mit ihren Kindern und auch sonst ziemlich.
Wenn Papa und Mama nur soviel Geld ausgeben wie sie haben, kriegen die Kleinen das schon früh genug mit. Das verstehen sie auch schon, wenn man es ihnen erklärt.
Draußen sein, gute Freunde haben, eine glücklich-bewegte Beziehung führen und mit ihren Kindern zusammen zu sein, vielleicht noch so etwas wie Grundvertrauen, Glauben, usw. haben und pflegen, und versuchen Ihr Leben möglichst glücklich zu gestalten, sind Papa und Mama übrigens je mindestens genauso wichtig wie Geld.
Wenn die Welt drumherung sich vielleicht verändert, sind Papa und Mama wieder klasse, denn sie können erklären, warum die Leute an der Bank anstehen, oder wieder ein Geschäft zumacht.
Wenn man fragt woher das Geld kommt sagt Papa übrigens, daß die Menschen die Scheine drucken, aber so daß sie keiner leicht nachmachen kann. Aber er wird nie sagen, daß es etwas wert ist. Nur, daß man dafür etwas kaufen kann.
Vielleicht haben Papa und Mama sogar für ein kleines Fleckchen gesorgt, auf dem sie schon seit Jahren mit den Kindern Kartoffeln angepflanzt haben. Und Bohnen und noch mehr. Es hat allen viel Spaß gemacht, das Pflanzen, das Wachsen-sehen, das Ernten und beim Essen war es immer doppelt so lecker wie gekauft.
Jetzt sind wir schon größer und wissen sogar, daß die Kartoffeln für andere Leute richtig teuer zu kaufen geworden sind. Da sind wir froh und sehen, daß Mama und Papa die Sachen gut gemacht haben. Und weil wir vielleicht wegen der Kartoffeln noch immer genug Geld haben und Mama und Papa sich keine großen Sorgen machen.
Das Geheimnis von dem Goldschatz... erfahren die Kleinen dann, wenn sie den Mund halten können. Dazu bekommen sie einen Ordner mit Artikeln von vor ungefähr 20 Jahren, von denen auch Papa sagt, er hätte damals viel draus gelernt.
So ungefähr.
Gruß, GL
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@ toto:
Ich habe hier gerade eine aus 2003 vor mir - auf dem Rand stehen alle Kennzeichen der Prägestätten. Meine mich dunkel daran zu erinnern, daß es eine Trick gab um heruaszufinden, welches die richtige Prägestätte angibt. Irgendwas mit übereinanderstapeln?
Wie ging das noch?
Vielleicht ist da ja was dran: http://www.muenzenfreund.net/wm_serie.html#geheimHier in der Kleinstadt auch fast alles weg. Die Bänker, ob Azubi oder Beinahe-Pensionär, alle erstaunt über die rege Nachfrage. "Wir wissen auch nicht wieso die so begehrt sind, vielleicht kriegen die mal Sammlerwert
?" und dann packen sie sie mit den Fingern an. Zum Wegwerfen, die Ahnungslosen.Gruß, GL
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Hey Mann,
wenn Du so ein Zeugs erzählst will man Dich glatt therapieren.
Papier ist Papier, und Gold ist Gold.
Oder willst Du Dich hier schon selber hirnwaschen?
ZitatOriginal von Delphin
Mein eigenes müssten sie mir natürlich erst abnehmen, aber das sollte ja nicht so schwer sein.Und laß den Opferscheiß. Tut doch wirklich nicht gut. Außer Du willst leiden.
GL
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Original von Delphin
Bitte sagt mir dass ich spinne......O.K.
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Jetzt wieder besser?Gruß, GL
PS
ZitatUnd da die Vorräte leider nicht für alle Tonnen reichen, legen wir jetzt fein alles zusammen - physisch und Papier - teilen durch die Anzahl aller Forderungen und dann bekommt jeder für seinen Anspruch einen Entsprechenden Anteil. - Also ich dann noch etwa 2 milligramm.
Ist eine schöne Idee mit dem Teilen. Da solltest Du dann aber auch unbedingt bei mitmachen.
Vielleicht ist das auch wie mit Materie und Antimaterie. Wenn eine Goldmünze mit einem Goldschuldschein in Berührung kommt, lösen sich beide mit einem Knall auf. Das ist dann der Prototyp für die Deflation des Goldes.
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Zitat
Original von traveller
Die Frage die ich mir stellen sollte ist : Glaube ich an den Fortbestand von FIAT oder nicht ?Nicht schlecht. Ich hätte da eine Frage zur Übung in diesem Gedanken. Ein Gedankenexperiment an einem Fallbeispiel, sozusagen.
In Argentinien gab es vor ein paar Jahren FIAT. Dann kamen
- Government Bond default (Staatspleite, platt übersetzt)
- Bank-Holidays (Banken dicht)
- Zwangsumtausch der Dollarkonten in Peso
- Währungsabwertung (ein paar Nullen am Kontostand hinten gestrichen)
- so daß das gesamte Ersparte noch ungefähr zwei Tassen Kaffee wert war
- Banken wieder auf. Wieder FIAT. Weiter Tango.Frage: Besteht FIAT in Argentinien fort, oder nicht?
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Woran ich glaube - als alter Sinclair-Jünger:
- Die derzeitige Finanzkrise ist in Wirklichkeit eine Krise der Finanzderivate
- OTC-(d.h. nicht regulierte) Derivate sind in Umlauf, die insgesamt mögliche Zahlungsverpflichtungen ("notional Value") von 516 (amerikanischen) Trillionen USD auslösen könnten . 516.000.000.000.000 oder 516 mal tausend Milliarden USD, wenn ich nicht irre. (Ein sehr großer Teil davon sind Kreditderivate, wie Zahlungsausfallversicherungen, Versicherungen gegen Zinsänderungen und weit komplexere).
- diese Summe läßt sich nur noch in der Maßeinheit "x-faches der jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung" messen. Genau gesagt, ist sie etwa das 12-fache davon. Die weltweite Wirtschaftsleistung 2006 betrug mickrige 48 (amerikanische) Trillionen USD - siehe http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(nominal) [Link einschließlich der hinteren Klammer kopieren ins Browserfenster]
- die Zahlungsverpflichtungen der Derivate-Schreiber werden unter bestimmten vertraglichen Bedingungen fällig. Bei einseitiger Marktentwicklung wie dem derzeitigen Kreditkollaps könnte dies breit eintreten. (Ähem, schrieb ich "könnte"? Zu cool.)
- die Schuldner dieser Verträge (z.B. die gerade kippenden Kreditversicherer - "Monoliner") könnten das mit absoluter Sicherheit nicht zahlen. Damit wird der wahre Wert der Derivate im Leistungsfall gleich Null, eben weil die versprochene Zahlung nicht erfüllt werden kann.
- das würde dann zu entsprechenden Verlusten bei den Besitzern dieser Derivate führen (Abschreibungen des vollen Werts). Es folgt ggf. eine weitere Stufe in Form einer Dominoreaktion, usw.
- bevor sie diese Katastrophe zulassen, werden die Zentralbanken der ganzen Welt inflationieren, bis das Geld (und damit alle Schulden oder Schuldenausfälle der Welt) nichts mehr wert sind.
Ergo vermute ich, "sie" halten die Systempfeiler (think GS...oder Andere, nach ihrem Bedarf) mit Liquidität flott, möglicherweise so lange, bis diese ebenfalls genug Gold/-forderungen/-aktien eingesammelt haben. Dann "darf" der Goldpreis steigen.
Bis dahin haben sich in den Bilanzen dieser "Pfeiler" einerseits die Größenordnungen der Schulden bzw. Zahlungsausfälle in Relation zur Bilanzsumme durch die Inflation verringert. Andererseits gleichen die eingesammelten Edelmetallinvestments eventuelle Rest-Verluste mehr als aus. Also Insolvenzverschleppung, bis die Bilanz unterm Strich wieder stimmt.
Voila, ein neuer Gleichgewichtszustand ist da. Schulden entwertet, Geld entwertet, Gold immer noch was wert, weiter gehts. Ich verweise auf Argentinien.Zitatvon Delphin:
Allerdings denke ich, werden derzeit die Prozesse etwas unkontrollierter ablaufen als man sich das gewünscht hätte. Solche komplexen Prozesse lassen sich sicherlich eh nicht leicht kontrollieren."Man. Werden. Lassen" Passive grammatische Form. Soso. Da fehlt mir irgendwie ein handelndes Subjekt: WER wird WAS kontrollieren oder nicht kontrollieren?
Antwort: Wer Kontrolle hat, wird für genau dasjenige in seinem Einflußbereich sorgen, das ihm einen Nutzen bringt.Du und ich, wir werden relativ gesehen etwas weniger Kontrolle erleben, weil wir auch über weniger Mittel zur Beeinflussung verfügen.
Das Auge der Pyramide, bei man recht weitreichende Mittel annehmen kann, wird immerhin kontrollieren, über welche Eckpfeiler eine schützende Hand wacht.
Vielleicht z.B. über ABX, die auch bei 1600 USD POG mit weit unter Wasser stehenden Vorwärtsverkäufen noch nicht platt gemacht werden.
Oder z..B. über manchen Wallstreet-Banken, deren technische Insolvenz doch heute schon offen vermutet wird, die aber in manchen Fällen vielleicht nie jemand aufdecken wird. (Während andere ans Messer geliefert werden).Mehr ist nicht nötig, als nur das zu schützen, was im eigenen Interessens- und Einflußbereich liegt.
Der Rest... da hast Du recht, Delphin... muß sehen wie er klar kommt.Und das hat rein gar nix mit Verschwörungstheorie zu tun ist. Nur mit der Struktur von Macht.
GL
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Zitat
Original von HIghtekki
Bestellen kann man ihn als DIN A2 oder DIN A1 Poster unter http://gold.langfristcharts.comWitzige Geschäftsidee, ist das einer von hier?
Aber leider, leider... wird der Chart doch bald ganz arg nicht mehr stimmen

Gibt es den auch selbstupdatend?
Log-Format fänd ich übrigens besser... mecker...GL
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Ich bring mal folgenden Aspekt ins Spiel:
Jim Sinclair hatte sich mehrmals so geäußert, daß "sie" (TPTB) auch dieses Mal wieder Gold "benutzen werden". Nur, diesmal nicht, indem "sie" es drücken, sondern indem "sie" seinen Anstieg nutzen, zu seiner Zeit unterstützen und schließlich dafür sorgen würden, daß der Goldpreis auf Dauer in der Nähe seines erreichten Peaks bleiben werde. (Den exakten Mechanismus will er zu seiner Zeit einmal näher beschreiben).
Weitgehend alles Andere geht in diesem Prozeß den Bach runter - ob "absichtlich geplant", als in Kauf genommener Kollateralschaden, oder einfach als ein "Unfall", das sei mal dahingestellt.
In "The Seat of Real Power" (Whammy!), hier:
http://www.jsmineset.com/ARhom…=&linkid=5724&T_ARID=5779
beschreibt er etwas genauer, daß die "Top Dogs", quasi "das Auge der Pyramide", Gold long seien, ABX long seien, und darüber strategisch die Kontrolle über die gesamte (auf diese Weise erreichbare) Goldproduktion erlangen würden.Wenn das so stimmt, dann spielst Du mit Gold in jedem Fall auf der Gewinnerseite mit. Dann wären sämtliche Gedanken über "Kaufen - jetzt oder später?", "Ist Gold billig?", "Ausstieg - wann?" usw usf. müßig.
Einsteigen, festzurren, die Zukunft in groben Umrissen erahnen, sich nicht erschrecken lassen von dem was um Dich herum passieren wird, sich für die Übergangsphase rüsten. So einfach. So erschreckend.
Gruß, GL
Edit:
PS Wann geht es endlich in die Hirne, daß nicht Euro Dollar Yen Weißichwas, sondern GOLD der Maßstab ist?
Also fragt Euch nicht, ob Gold billig ist, die Frage ist absurd. Fragt lieber, ob Euer Papiergeld noch teuer genug ist, um sinnvolle Mengen an Gold zu kaufen, oder ob es schon besser wäre ein Feuer damit zu machen.
Was ist denn daran so schwer?
Sorry, ich will niemandem auf die Füße treten, muß aber mal raus. -
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Original von jazzman
Mal 'ne Frage an die Profi-Ebayer: seit wann kann man denn beliebig die Sofortkauf-Preise nach Erstellung der Auktion verändern?
Die laufenden Auktionen sind als heute neu eingestellt angezeigt.
http://search.ebay.de/%2F_W0QQ…cooQ2dmarketingQQsbrsrtZd
GL -
Hast Recht, Kilo ist natürlich etwas verkehrt. Bleibt ein Ratespiel und ist damit jedenfalls irreführend bei der Postbank.
GL
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Der Chart ist nach Augenmaß korrekt. Fürs Kilo gerechnet... Tztz... Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen

GL
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Original von jazzman
Was stimmt jetzt?:
Im Titel steht "cuts" (Präsens, im Kontext aber als unmittelbare Ankündigung zu verstehen)
Im Text steht "cut" (Vergangsheitsform; "cutted" gibt es nicht; also bereits heimlich heute Nacht geschehen..)Ich würde mich nicht verwirren lassen, und das schon gar nicht als mögliche Heimlichtuerei verstehen.
Es handelt sich ja nicht um "ein" Wertpapier, sondern um viele "Wert-"
papiere der ABS-Klasse, die angesprochen sind. Also:"Bei Hypothekenbesicherten Anleihen im Volumen von 270 Mrd. USD hat Moody`s bereits das Rating herabgesetzt, oder wird das wahrscheinlich in Kürze tun (also praktisch beschlossen);
Tranchen mit einem Volumen von 264 Mrd USD werden auf die Beobachtungsliste für eine Herabstufung gesetzt."Macht doch Sinn, oder?
Gruß, GL
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Original von Eldorado
Overall steht mein depotgewinn nun mit -1.76% im keller,..was solls nun fange ich wieder von vorne an.YEAH !...the big deal..noch Fragen ??

Hallo Eldorado,
ja eine Frage noch: auf welchen Zeitraum ist Deine angegebene Depotperformance bezogen? Seit Jahresbeginn, seit 1 Jahr, seit...?
Meinen Depotwert kann ich nicht so genau feststellen bei diesen rasanten Änderungen und geschlossenen US-Börsen. Vielleicht gehen wir zum Mark-to-Model-Ansatz für unsere Portfolios über? Dann sach ich nur: Tausend!

Gruß, GL
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del.
das Forum läuft mal wieder echt klasse... -
- http://www.scheideanstalt.de/recycling.html
- Netzsuche "Filmrecycling", "Silberrecycling"
fallen mir da ein.Gruß, GL
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Original von Rostu
Banken geben nicht aus ihrem Eigenkapital Kredite, sondern verborgen Kundengelder. ...Das nötige Polster verschaffen sich Banken dadurch, daß sie Überweisungen nicht sofort ausführen, sondern dir die Knete erstmal wegnehmen und 2 Tage damit rumtendern.
Sorry, aber.. das halte ich für ein Gerücht, daß die Reseren der Banken aus, sagen wir, zeitweiser Unterschlagung stammen. (nicht daß sie daraus nicht Kapital schlügen, aber als Reserven ausgewiesen dürfte das bei der BaFin nicht gut ankommen).
Wenn die Reserven zum Teil aus wertloser werdenden Papieren bestehen, droht Insolvenz. Dann treibt man entweder Kredite ein, um erstmal liquide zu werden, oder man bietet 6% Zins aufs Tagesgeld, um Kapital anzuziehen.Aber das regt zur Erweiterung der Liste an:
wem schadet die Abschreibung (Wert löst sich in Luft auf) noch:
- dem Geldmarkt, weil sich die Banken gegenseitig nix mehr leihen wollen, weil die andere technisch insolvent sein könnte; die Zinsen im Interbankenmarkt steigen
- dem Häuslebauer mit flexiblem Zinssatz auf dem Immobilienkredit, weil er bei steigenden Zinsen höhere Raten abdrücken muß (aber hier sind unterschiedliche Kräfte am Werk, deshalb müssen wir wohl abwarten wie es weitergeht)
- Unternehmen, weil sie im Obligationenmarkt höhere Zinsen für ihre Anleihen bieten müssen, um sich zu refinanzieren
- Verbrauchern, weil sie die höheren Zinsen über die Produktpreise zahlen dürfen
- Investoren in gewöhnliche Renten/-fonds, weil die Anleihen bei steigenden Zinsen an Wert verlieren
- den Versicherungen, Banken, Sparern usw. die Geld in Anleihen haben (siehe erster Teil, dort für die Aktien beschrieben)(das nützt
- erstmal dem Staat, da er als erstklassiger Schuldner eventuell einen Zinsvorteil hat und sich erheblich billiger als der Rest der Wirtschaft über Schulden refinanziert)(Fortsetzung: wem schadet es - für Jim Sinclair-Jünger)
- es schrumpft insgesamt die Wirtschaftstätigkeit
- sinken die Staatseinnahmen, es steigen entweder die Defizite->Schuldenlast->Steuern, oder es sinken die Staatsausgaben, z.B. Sozialleistungen und Lehrerplanstellen
- werden weitere Klassen von verbrieften Krediten sauer, z.B. Kreditkartenschulden, Verbraucherkredite etc.
- Zahlungsausfälle durch Pleiten, sowie Zinsänderung nach oben setzen in der vorliegenden Lage Fälligkeiten bei Kreditderivaten in Gang - den Absicherungsgeschäften gegen Zahlungsausfälle und Zinsanstieg, und "exotischen" Produkten
- die Gegenparteien der Derivategeschäfte geraten unter Druck, weil sie bei einer breiten Entwicklung in eine Richtung mehr als berechnet zahlen müssen (siehe Krise der Monorails)
- damit wäre eine die Krise bei den Kreditderivaten insgesamt angelangt
- Sinclair frei übersetzt nachempfunden: gehen die einen Derivate hops, tut es auch der Rest
- Zahlungsverpflichtungen würden ausgelöst, die scheinbar am besten in der Maßeinheit "x-faches der jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung" beschrieben werden
- die Amplitude der Krise erhöht sich, bis zum "Peng".
- oder die Zentralbanken schmieren die Mechank weiter, bis zum "Plop" (s. Argentinien)Vielleicht hört es einfach auf zu funktionieren.

Die Abschreibungen sind natürlich ein symptomatisches Phänomen, nicht der Auslöser des Ganzen im engen Sinne.Auch Goldinvestoren stehen dann nur "relativ" gesehen gut da.

Die Paranoiafraktion denkt über Lebensmittellager und Bewaffnung nach.

Meine Vorschläge leiden unter assoziativer Lockerung. Wo sind meine gelben Pillen?

Laß es Dir gut gehen.

GL
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Eine schöne Frage! Fangen wir eine Liste an?
nehmen wir an, es kommt das zur Vollendung, was mit ersten Abschreibungen beginnt.. dann verlieren in meinem Plot z.B.
- die gefeuerten Angestellten der Banken
- die Kunden vor den Türen der Pleitebank
- alle anderen Gläubiger der Bank
- alle die Kredit wollen und keinen kriegen, weil die Bank zu wenig Eigenkapital hat um neue Kredite zu vergeben, z.B. Dein Arbeitgeber
- Du und ich, weil kein Arbeitsplatz mehr oder weniger Gehalt
- die Sozialämter, weil sie uns dann bezahlen müssen
- Alle, deren Fensterscheiben und Autos dann zu Bruch gehen, wenn die Leute darüber in Mengen sauer werden
- alle Politiker mit moderaten Meinungen, weil Alle sauer sind und eine schnelle schmerzfreie Lösung wollen
- Deine Bausparkasse, weil sie keine Anleihen und Pfandbriefe in diesem Markt mehr platzieren kann
- Du, weil sie Deinen Bausparvertrag mit 4,5% Zins einseitig kündigen, oder ihn derzeit vielleicht nicht auszahlen können
- Schuldner, deren Kreditverträge gekündigt und sofort in voller Höhe fällig werden, weil die Bank Geld braucht
- Hypothekennehmer, deren Bank die Hypothek aus Geldnot an eine Verwertungsgesellschaft auf den Kaimaninseln verkauft, die das Haus jetzt zwangsversteigern läßt
- die Aktionäre der Bank, weil die Aktien abstürzen
- Deine Lebensversicherungsgesellschaft, weil sie auch die Aktien der Bank hält
- Deine betriebliche Pensionskasse auch, aus dem selben Grund
- der Manager Deines Aktenfonds auch, weil er keine Erfolgsboni mehr kriegt, wenn das Ding abschmiert... ach Scheiße, darin ist ja Dein Sparplan und Deine Riester-Rente investiert...
- der Staat, wenn er die Banken übernimmt und auf Pump zuschießen muss
- wir Alle, wenn der Staat seine Schuldenlast dann mit inflationiertem Geld entwertet, oder die Zentralbanken den Insolvenzen mit "frischerzeugter Liquidität" begegnet
- alle Sparer, weil ihr Geld dann weniger Kaufkraft hat
- und dann werden auch die sauer, die noch ein Einkommen haben
usw.So ungefähr stelle ich mir das vor. Wird nicht alles sein. Hier gab es schon mal Fragen, wie masochistisch "wir hier" eigentlich sind...
Wer gewinnt?
- später doch der Staat, der sich entschuldet durch Inflation
- Politiker mit Lösungen, die jeder Depp verstehen kann, z.B. "Umsonstgeld für Alle" oder "die xxx sind es schuld"..., weil sie gerne gewählt werden
- Wach- und Sicherheitsdienste, weil Hochkonjunktur
- Erziehungscamps dito
usw.Gruß, GL