Beiträge von GermanLong

    Zitat


    Vom Grundsatz her sind Höchstkurse niemals Kaufkurse! Schau auf den silber-2Jahres-Chart (in Euro natürlich)! Mir sagt er, dass wir uns vielleicht in der Nähe eines Hochs in einer Reihe ansteigender Hochs befinden. Also würde ich vielleicht 15% sofort investieren und dann bei Rücksetzern nachkaufen. Natürlich kann ich auch völlig falsch liegen!


    Gruß dshhn


    Hi dshhn,


    "neuer Höchstkurs" fürs Silber war auf Dollarbasis gedacht.


    Auf Eurobasis wäre der Ausbruch aus dem Dreieck bzw. der Retest der prozyklische Kauf. Also praktisch... ZUM BEISPIEL UNGEFÄHR IN ETWA... HEUTE.


    Dennoch: ein frischer bedeutsamer Höchstkurs, d.h. Ausbruch in "unchartered territory", ist ein prozyklischer Kauf.
    (Ich hoffe jedenfalls nicht, daß hier noch immer einer auf eine Einstiegsgelegenheit wartet, der verpaßt hat Gold zu kaufen, als es erstmalig über 350 € ging! :D :D :D).


    Einen Kauf in den annähernd senkrechten Teil einer ansteigenden Parabel meine ich nicht... DAS wäre natürlich echt zu spät. Dann hat man aber auch die ersten ca. zwei bis fünf prozyklischen Kaufsignale verpaßt.


    Du hast Recht, noch feiner ist es wenn man den Mut hat, kontrazyklisch in die mittelfristigen Tiefs hinein zu kaufen.... und die Fähigkeit, sie in etwa zu treffen...


    Der weitere Rest ist dann nur noch Feintuning.... "for nickel flippers"... ask the ment...


    Oder gehn wir ins Charttechnik Forum rüber?


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von stefanopf


    Aber was mache ich denn wenn ich nun für 10.000 Euro in Silber investieren will?
    Viele Grüße
    Stefan


    Ich würde vorschlagen: kauf das, wo Du am meisten Material für Dein Geld (Endpreis) bekommst . Ist doch egal, wieviel davon theoretisch Steuer ist. Du tankst ja nicht deshalb bei der billigeren Tanke, weil dort weniger Steuer drauf ist, sondern weil es für Dich der niedrigste Endpreis ist.


    (Und ich würde mit mindestens einem Teil (30 bis 50%) der Summe umgehend kaufen. Diese neuen Höchstkurse sind m.E. Kaufkurse.)


    Achte auf eindeutige Qualität und Marktgängigkeit (Wiederverkäuflichkeit):
    - hohe (.999) Feinheit beim Silber,
    - aufgestempeltes Feingewicht.
    Also eher keine Medaillen oder Kerzenleuchter, sondern Standard-Bullionmünzen oder -Barren.


    Über Dinge wie die Stückelung oder 10€-Münzen als Alternative kannst Du Dir dann später noch ein paar Gedanken machen, aber das scheint mir bei Deiner Fragestellung eher sekundär zu sein.


    Viel Erfolg, GL

    Hallo freefly,


    ich benutze eine günstige "Josh´s" 250 g / 0,05 g.
    http://cgi.ebay.de/Digitalwaag…egoryZ70342QQcmdZViewItem


    Bin zufrieden. Klar, sie taugt nicht dazu, Nägel in die Wand zu schlagen, mitgelieferte Batterien sind nicht der Hit etc. Aber bisher ist sie genau, und war günstig.


    Bei den Typen über 250 g Wägebereich ist die Anzeigegenauigkeit geringer.


    Präzise gefertigte 2 x 100g Eichgewichte hast Du ja wahrscheinlich :D - bei mir stimmte sie allerdings aufs Haar und brauchte nicht neu kalibriert zu werden.


    Gruß, GL

    Zitat

    Original von dau2006
    Wieso sind die dann eigentlich im HUI-Index, wenn doch dort angeblich nur Minen vertreten sind die maximal 1,5 Jahre hedgen?


    Gruß


    der DAU


    Nicht Hedging über 1,5 Jahre (also die Laufzeit der Kontrakte) ist gemeint, sondern das Volumen der Vorwärtsverkäufe, das im HUI bei maximal dem 1,5 -fachen einer Jahresproduktion des jeweiligen Unternehmens liegen darf.


    GL

    OK,


    eben hat der Skandia-Fondsresearcher angerufen. Das Thema als Solches, "Sicherheit der Anlageform", hat er begriffen.


    - Geldmarktfonds ohne strukturierte Finanzprodukte im Portfolio will er gerne im Fondsresearch-Team ins Spiel bringen


    - den Sinn von Euro-Statsanleihen-Fonds (ohne Bonitätsrisiko) sieht er rein gar nicht. "Mit so einem Fonds kommt eine Mehr-Rendite gegenüber einem simplen, über die Laufzeit gehaltenen Staatsanleiheportfolio doch nur durch zutreffende Zinsprognosen bei der Laufzeitauswahl zu Stande, und diese Prognosen sind äußerst schwierig. So eine (hinsichtlich Rendite) schlechte Anlageform wollen wir unseren Kunden nicht anbieten" ?(
    Genau das würde ich ja wollen: im Zinsspike bei 15-20% Zinsen, wenn er käme, in Langläufer gehen, die weitgehend kein Bonitätsrisiko haben.
    Was in diesem Punkt anders wäre als an einem Rentenfonds mit Unternehmensobligationen, ist mir auch schleierhaft. Wahrscheinlich meint er , daß die Unternehmensanleihen mehr Zinsen bringen als Staatsanleihen.


    - Beteiligung an physischem Edelmetallbestand a la "Central Fund of Canada" sieht er ebenfalls nicht. "Gold ist ein Modethema derzeit" - "So viele extrem risikoaverse Investoren gibt es noch nicht, wenn die Nachfrage danach steigt werden wir sicherlich auch aktiv in dem Bereich etwas anzubieten" - und tatsächlich: "Gold bringt keine Rendite, sondern nur Kosten" :D :D :D


    "Sonst bleibt Ihnen nur, die Versicherung zu kündigen, und sich Goldbarren für das Geld zu kaufen". Hab ihm gesagt, daß er ein guter Kontraindikator für mich ist, weiter Gold zu kaufen.


    "Risiko" verstehen die Knaben in der Branche wirklich nur als die Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten ihrer Papiere. Sowas wie systemisches Risiko, also daß "Fiat-Geld" an sich, sowie "Banken, Interbanken-Geldmarkt und Finanzmärkte" einmal ihre Funktionsfähigkeit verlieren könnten, das können sie als Akteure im System "natürlich" und leider nicht verstehen.


    Er will per Mail über Ergebnisse informieren.


    Gruß, GL

    Also das haut einen ja schon um. Na ja, eher den Normalbürger, der sowas bisher nicht denken konnte. Da lassen sie bei der Commerzbank glatt den Herrn Leuschel auf zwei Seiten sprechen.


    " Derzeit habe ich mehr als die Hälfte
    meines mobilen Vermögens in Bargeld angelegt, wobei bei
    einer Mischung aus amerikanischen Dollar, Euro und Yen
    ich an eine Übergewichtung von über 50 Prozent des Euros
    denke. Dieser „Cash“ soll natürlich bei einer großen „sicheren“
    Bank angelegt sein, denn niemand sollte eine allgemeine
    Bankenkrise in den kommenden Jahren ausschließen.
    Ein Viertel besteht aus physischem Gold und der Rest besteht
    aus Short-Produkten auf den DAX oder dergleichen.
    Außerdem investiere ich viel Zeit in das Überwachen meines
    Portefeuilles mithilfe des Computers. Gold habe ich übrigens
    deswegen in physischem Zustand, weil ich eine Reform des
    internationalen Währungssystems nach einem Kollaps der
    jetzt herrschenden Unordnung nicht ausschließe. Nach einem
    so großen Ereignis muss der Anleger auf reale Werte zurückgreifen
    können und dazu gehören Immobilien und Gold.
    Darauf wird mir auch die Commerzbank nach einer Weltwährungsreform
    noch einen Kredit geben, mit dem ich dann zu
    Spottpreisen Aktien kaufen kann. Das Vermögen im Wert real
    zu erhalten muss das Ziel des Anlegers sein."
    http://portal.commerzbank.de/c…1/1/2/140/06/ideas_65.pdf


    Hervorhebungen sind meine. Ich finde, die Schlagwörter haben schon Wirkung.


    Gruß, GL

    Noch ein paar Funde aus der Fondsweb-Liste für VL-fähige Fonds, ohne jede Wertung zu verstehen, und auch nicht weiter auf Richtigkeit recherchiert:


    DWS Goldminenaktien Typ O (aber hier doch gleich eine Wertung: http://tinyurl.com/35545j )
    DWS Invest Energy LC
    DWS-Energiefonds
    DWS-Rohstoffonds


    Komisch, die Allianz-dit von Bembelpetzer stehn da gar nicht drin... auch nicht in der BVI-Liste... Ja gibt es denn außer unserer angefangenen Sammlung hier keine vollständige und zuverlässige Quelle für das Gesuchte?


    Davon abgesehen frage ich mich, ob ich mich jetzt festlegen würde, für die nächsten 7 Jahre mein Geld mit gutem Gefühl in diesem Sektor zu sparen - oder überhaupt in einem bestimmten Sektor des Aktienmarktes - oder im Aktienmarkt allgemein. Hm. Oder verstehe ich da was nicht? VL-Einzahlungen kann man zwar stoppen, aber das war es doch schon mit Gestaltungsmöglichkeiten über die Laufzeit des VL-Vertrages.


    Gruß, GL


    Hi Thor,


    die letzten 4 sind jedenfalls lt. Fondsweb NICHT VL-förderfähig. Die beiden ersten finde ich dort nicht.

    Insofern eine interessante und knifflige Frage von bc-99. Bin gespannt, was seine Recherche ergibt.


    Eine Liste der "aktiv angebotenen VL-fähigen Fonds" gibts beim BVI:
    http://www.bvi.de/de/investmen…it_fonds/vl/vl_liste.html
    Ich weiß nicht, in wieweit diese Liste vollständig ist. Es sind scheinbar nur Fonds von BVI-Mitgliedern drin, sowie "von ausländischen Anbietern deutscher Provenienz". ?(
    "Aktiv angeboten" scheint zu heißen, daß die Fondsgesellschaft direkt ein VL-Sperrdepot einrichtet. Vielleicht kann uns das aber ein Experte genauer erklären. Kann es sein, daß eine Bank selber einen Fonds VL-fähig anbietet, der nicht in diesem Sinne "aktiv als VL-fähig angeboten" gilt???


    Aus der Liste jedenfalls kommen DWS Zukunftsresourcen und DWS Invest New Resources auf den ersten Blick dem gewünschten Anlageschwerpunkt von BC-99 am nächsten, scheint mir.


    Gruß, GL

    Hallo,


    es dürfte nicht unbedingt einfach sein, überhaupt eine nennenswerte Fondsauswahl mit gewünschtem Schwerpunkt zu finden, die VL-förder- und sparplanfähig ist.


    Weg 1
    Willst Du den Sparplan über Hausbank, Broker, Fondsgesellschaft laufen lassen? Das wäre die erste Entscheidung.


    Frag sie nach ihrer Auswahl VL-sparplanfähiger Fonds. Hier: http://www.investmentfondsdire…lle%20VL%20Fondsliste.pdf
    gibt es z.B. von einem willkürlich rausgepickten Anbieter eine solche Liste. Die dürfte aber bei jedem Anbieter anders aussehen.


    Die Liste siehst Du dann danach durch, welche der Fonds Deinen gewünschten Anlageschwerpunkt haben. Kannst noch z.B. über Fondsweb.de weiter über die Fonds recherchieren, Performancevergleiche anstellen etc.


    Weg 2
    Du suchst z.B. bei Fondsweb.de die VL-fähigen Fonds mit der "erweiterten Fondssuche"
    http://fondsweb.de/fonds/?PROFI=1 ,
    und schaust was nach Deinem Geschmack ist.
    Dann geht es wahrscheinlich umgekehrt los, daß Du Dir einen Anbieter suchen mußt, der Dir einen VL-Sparplan mit dem ausgewählten Fonds anbietet.
    Eventuell lohnt eine Anfrage direkt bei der Fondsgesellschaft? Dann hast Du aber auch ein zusätzliches Depot am Bein.


    Wenn Du am Ende überhaupt mehrere Fonds zur Auswahl hast, kannst Du ja diese hier konkret nochmal vorstellen, mit eventuellen Fragen dazu.


    Gruß, GL

    Zitat

    ich hab letztens irgendwo gehört, das russland an sich auch noch eine menge gold hat, mit dem der goldpreis gedrückt werden könnte. Was ist da dran?


    Genau, die kaufen das Gold, die Russen, damit sie den Preis hinterher drücken können... :D :D :D :D :D :D :D


    Zitat

    Original von EG999 oben im Thread:
    Russland hat so viel Gold, daß sie wahrscheinlich sofort eine Goldbindung ihrer Währung einführen könnten. Sie werden sich hüten Gold zu verkaufen. Viel wahrscheinlicher ist, daß Russland Dollarbestände auflöst und Gold KAUFT.


    Nur meine Meinung !!


    Mit der Goldbindung dürfte es bei 5-10% Goldanteil der Reserven wohl nicht weit her sein (s. nächstes Zitat). Von Berichten über die Geldmengenausweitung von um die 50% p.a. in Rußland ganz zu schweigen.


    Deutschland zum Vergleich hat an die 50% der Währungsreserven in Gold (oder Goldforderungen, aber das ist ein anderes Thema). Nur hat Deutschland keine eigene Währung mehr, die damit gedeckt werden könnte.


    "Dollarbestände auflösen" ist übrigens gar nicht erforderlich, damit Rußland Gold kauft. Bei den Zuflüssen aus dem Außenhandel die Goldquote von 5-10% der Reserven zu halten, dürfte schon eine Herausforderung an sich sein.



    Aus dem NZZ-Artikel von EG999:

    Zitat

    Auch in der Schweiz hat man die Notenbank von der Pflicht der Golddeckung befreit


    Die Schweiz wurde 1992 Mitglied des IWF. Soweit ich weiß, verbieten die Statuten den Mitgliedern eine Bindung ihrer Währungen an Gold. Ganz simpel.


    Auch sonst finde ich den Artikel vollkommen nebulös bis vollkommen verkehrt oder schlicht nicht nachvollziehbar in den hergestellten Zusammenhängen. Das ist eher Desinformation. Auf sowas stehe ich ja. X(


    Ansonsten hätte ich für alle Freunde von interessanten Theorien da noch ein paar Artikel über massenweise vor den Japanern verstecktes Gold auf gewissen Pazifischen Inseln, das einige Abenteurer bald finden und auf den Markt werfen werden. Dann noch die Technik, Gold entweder aus Meerwasser, oder durch Protonenbeschuß anderer Atome herzustellen. Davon abgesehen, daß auch der Erdkern laut großer deutscher Publikationen im Wesentlichen aus Gold ist. Sachen gibt´s! Wohl dem, der dabei klar im Kopf bleibt.


    GL

    Hallo zusammen,


    Wüstenrot versucht es offenbar auch, nur (im Moment noch) netter verpackt als BHW, Altkunden mit höheren Guthabenverzinsungen aus ihren Bausparverträgen zu bekommen.


    Ich habe einen alten Bausparvertrag von Wüstenrot mit 4,5% wählbarer Guthabenverzinsung bei Darlehensverzicht.


    Letzte Woche gab es Post von Wüstenrot: "Jetzt gönn´ ich mir was". Scheinbarer Anlaß war das "Ende der 7-jährigen Bindungsfrist" (ist bei mir ja auch erst 5 Jahre her!). Inhalt war ein Anschreiben und ein Kündigungsvordruck ("Mein Abrufscheck") zur "freiwilligen" Kündigung durch den Kunden. Netterweise verzichtet Wüstenrot sogar auf die normale 1% Vorfälligkeitsgebühr bei sofortiger Auszahlung, wenn man bis Ende November den Vertrag kündigt.


    Ist das nicht toll? Ja, für wie blöd halten die einen denn? Sowas nennt man wohl gezielte Desinformation.


    Denn natürlich erwähnen sie im Anschreiben nicht, daß normale Zuteilung und Darlehensverzicht eine Alternative ist, und dabei im Gegensatz zu einer Kündigung
    - die wählbare Höherverzinsung von 4,5% über die gesamte Laufzeit erhalten bleibt , während es bei Kündigung bei 2,5% Grundverzinsung bleibt, und
    - die Abschlußgebühr (1% der Bausparsumme) erstattet wird.
    Ganz davon abgesehen, daß die simple Weiterführung des Vertrags natürlich auch eine Möglichkeit ist, wenn man der Wüstenrot als "Guthabenverwahrer" (sprich: Schuldner) traut.


    In meinem Fall würde ich bei Kündigung im Gegensatz zur Zuteilung auf knappe 4000 € verzichten. Aber versuchen kann man es ja mal, liebe Wüstenrot :rolleyes:.


    Ich wüßte gerne wieviele Leute ihnen auf den Leim gehen. Aber wer weiß, vielleicht sind die Kündigungen für die Altverträge auch bei Wüstenrot ja schon gedruckt....


    Gruß, GL

    Hallo zusammen,


    ich finde es mittlerweile extrem schwierig und mühsam, beim Thema "Derivaterisiken" (auch in Kredite eingebettete Derivate) Licht ins Dunkel zu bekommen. Antworten von Cusac und ... na, ich weiß es schon nicht mehr... sind keine gekommen.


    Ähnlich schwer scheint es den Freunden beim Goldtent zu fallen
    http://www.goldtent.com/phpbb_…s=0&postorder=asc&start=0
    Auf Gold-Eagle auch nur sehr sehr gelegentliche Meldungen zu dem Thema.


    Ich fühle mich da mittlerweile etwas entmutigt. :(


    Und wenn es positive HInweise hinsichtlich Derivaterisiken geben soll, dann arbeiten z.B. ECU oder First Majestic in Mexico, wo die politische Lage ziemlich instabil zu sein scheint. Von freundlichen Ländern wie Venezuela und Ghana mal abgesehen. Suuuper. Da kommt einem doch das Kotzen. Vielmehr bekomme ich vielleicht eine kleine Idee, was für ein schwieriges Geschäft dieses Goldgraben sein muß.


    Als Alternativstrategien überlege ich mir schon einmal, und immer öfter,
    a) einfach langsam mehr ins Physische zu gehen
    b) auf den Tip von JS hin das Übergewicht von RGLD und TRE weiter auszubauen (ist aber auch das Prinzip "Hoffnung")
    c) und die übrigen Minen als reine Lotterietickets zu betrachten, bei denen - egal was einer erzählt - bei Verdreifachung die Hälfte vom Tisch genommen wird, und keine Einzige einen wirklich nennenswerten Depotanteil bekommt (es sei denn die ganze Anfangsinvestition ist schon wieder rausgenommen).


    Ich vermute, daß sich da eine extreme Spannung aufbauen wird:
    - einerseits wird bei einer spekulativ-manischen Aufwärtsbewegung im Sektor das Risiko fast völlig ignoriert werden
    - andererseits knallt es dann völlig unerwartet die Finanzen von einigen Gesellschaften zusammen, und das auf Jahre.


    Derzeit haben RGLD und TRE bei mir zusammen 15% Depotanteil (im Papierdepot, meine ich), der PEH-Q Goldmines ebenfalls. Der Rest teilt sich auf einen erschreckend großen Haufen von kleinen und noch kleineren Positionen auf, bei denen ich immer mehr zum Verkauf jeglicher Risiken neige.


    Hups, konträr betrachtet könnten diese Sorgen (noch) fürs Halten sprechen. Vielleicht bis ca. 1000 USG POG / 1200 HUI ?(


    GL

    Zitat

    Original von romario
    Der WORLD MINING FUND ist momentan sowas wie die Benchmark bei den Fonds aller MINENWERTE. Ein Top Investmentfonds. Mit 11.352 MIO Fondsvolumen.


    Der Autor hält das Volumen eines Fonds für ein Merkmal für... ? Das erklärt er leider nicht.
    Sicherlich ist es kein generelles Qualitätsmerkmal, wie er hier zu suggerieren scheint.


    Allgemein waren die Goldminenfonds das Thema, da fällt der MLIIF World Mining Fund im engen Sinne nicht drunter. Ich hatte mich auf diese Gruppe bezogen, da wird der falsche Zusammenhang hergestellt.


    Zitat

    Aber auch dir Gratulation zu über + 7 0 0 % in 5 Jahren !


    Nochmal: Vor dem Schreiben sollte man genau lesen. Es war vom MLIIF World Gold Fund die Rede.


    Der Autor berücksichtigt außerdem notorisch keine Wechselkurse bzw. Basiswährungen.


    Richtigstellung:


    Auf Eurobasis hat der MLIIF World Mining lt. Consors um ca. 400% zugelegt:
    http://tinyurl.com/2vdhsm .


    Der hier besprochene MLIIF World Gold Fund liegt auf Eurobasis bei um 150% Zuwachs in 5 Jahren http://tinyurl.com/3dz762 .


    Zitat


    Bewirb dich doch mal bei Merrill Lynch, wenn Du besser bist als jeder Fonds hast Du gute Chancen Fondsmanager zu werden. Die Top Leute sind rar.


    Diesem Autor scheint es regelmäßig sowohl beim Lesen als auch beim Veröffentlichen von Beiträgen nicht zu gelingen, die persönliche Ebene wegzulassen.
    romario: Also laß es, oder troll Dich.


    Zitat

    wieviel % waren es denn genau bei dir, denn der World Mining Fund hat in 5 Jahren + 691,08% gemacht (Stand heute)


    Zur Richtigstellung von Fondsname und Performance auf Eurobasis siehe oben.


    Das Andere geht eine Öffentlichkeit (nicht nur diesen Autor) nichts an und wird nicht beantwortet.
    Hinzu kommt: Offene oder unterschwellige Herausforderungen zum Wettstreit machen keinen Sinn und stören eher, die Leute streiten sich schon genug.


    Zitat

    Also ich weiß nicht was dich an 1,75% Managementgebühr im Jahr stört, oder soll der Fondsmanager umsonst arbeiten?


    Auch hier hat der Autor nicht genau gelesen. Es ging um die Performance Fees. Siehe auch hier: http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=6799


    GL


    PS romario
    Nicht daß Du meine Reaktion für ein Gespräch mit Dir hältst. Es geht mir um Enthüllung falscher oder verzerrter Fakten und Zusammenhänge, damit die Meinungsbildung hier rational verlaufen kann.

    Zitat

    Original von py-ro


    ICH weiß es nicht, deswegen frage ich ja?


    Ich würde auseinanderhalten, was man meint:


    1) Short als Strategie: Einmal gibt es die "Short-Positionierung" eines Markt-Akteurs, also die Positionierung auf fallende Kurse.


    2) Short als konkretes Vehikel , mit denen man bei fallenden Kursen Gewinn macht, aber Verluste bei steigenden Preisen.


    Mit einem "Leerverkauf" ist man zwar strategisch "short", aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, um diese Strategie umzusetzen. Z.B. eine Put-Option.


    GL

    Ich würde es mal grundsätzlich als Strategie der Positionierung auf fallende Preise im weitesten Sinne definieren - auch zur Absicherung, z.B. beim Produzentenhedging. Ein fest vereinbarter Preis um den es geht ist immer dabei, so gesehen die Preisfixierung.


    Mittel gibts mehrere, um die Strategie umzusetzen.
    Ob "jederzeit" oder zu einem fixen Termin (Future-Kontrakte), verpflichtende oder optionale Ausübung, ob mit "unendlichem" Verlustrisiko mit Nachschußpflicht oder begrenzt auf Totalverlust (Put-Option), jedenfalls erwartest Du als Short einen fallenden Preis. Ob Du tatsächlich bekommst was Du verkaufen willst, es bereits ausgeliehen hast, oder einfach nur das Lieferversprechen an sich verkaufst, dürfte erstmal zweitrangig sein.


    Im EM-Sektor speziell
    In den COT-Reports dürften die Future-Kontrakte - und zwar die Vorwärtsverkäufe als Short - aufgeführt werden.


    Die meisten der Mittel dürften mit einer gegenwärtigen Angebotsvergrößerung einhergehen, d.h. wenn jemand short geht, ist das damit verbunden daß er eben z.B. jetzt Gold für Dezember verkauft. Damit drückt das Shorten selber den Preis - quasi wie Leerverkäufe bei Aktien, nur daß es eben
    - weder grundsätzlich "leer" sein muß z:B. beim Produzenten der seine spätere Produktin jetzt schon mal zu fixem Preis verkauft
    - noch sichergestellt ist, daß es überhaupt je "zu füllen" ist, wenn jemand jetzt einfach das Versprechen auf einen Berg Gold im Dezember verkauft.


    Edit: Ach die Verlustfrage. wie beim Leerverkauf.


    Bin kein Experte, daher dankbar für das Übliche.


    GL