Beiträge von Saccard

    Rezession in den USA ist doch eine klare Sache. Hab ich doch schon im Mai von geschrieben. Toll wie jetzt die Leute "aufwachen", hat echt jemand an ein Soft-Landing geglaubt?? Die Frage ist doch nur ob Rezession oder das böse D.. Wort.


    Eine provokante These hätte ich da: Die US-Immopreise werden in Euro gerechnet kein Stückchen fallen. Genauso wie der US$ an Wert verloren hat in den letzten Jahren sind dei Immopreise gestiegen, in Euro sind die gleich geblieben, im Landesschnitt jedenfalls. Wenn es wirklich kracht im Immomarkt, und das tut es noch nicht, dann geht es nicht um 2 oder 3% runter, 20 oder 30 oder 40-50%. Dann gibt es riesige Kreditausfälle. Dann stehen die US-Gläubiger da mit ihren Fannie-M.-Bonds. Dann wird eine gewaltige Nachfrage nach US$ herrschen während der US-Konsument nur noch die Lebensnotwendigkeiten einkauft. Welche Auswirkungen das auf die Wechselkurse hätte soll sich jeder denken. Ich denek es ist unwahrscheinlich, daß der US$ erst wegen brummender Wirtschaft und Inflation und dann wegen den bösen beiden Ds nochmals fällt.


    Zur Zeit wird am Goldmarkt ganz pervers gespielt. Wegen Rezession sinkt der US$ und wegen sinkendem US$ und Inflation steigt Gold. Kann eigentlich nicht sein, Gold hat noch keine Wende zum Anstieg in der Depression gemacht, Aktienmärkte sind noch nicht gefallen. Eigentlich sind wir immer noch da wo wir im Mai schon waren.


    Gruß
    S.

    Schablonski,


    da hast du schon Recht, Fiat ist für die Mächtigen viel besser als ein Goldsystem. Wobei der Unterschied auch nicht so groß ist wie viele glauben.


    Ist es nicht so, daß bisher in jedem Krieg der Goldstandard "temporär" aufgegeben wurde?
    Ist es nicht so, daß auch in einem goldgedeckten System Kredit aufgenommen werden kann und somit die Geldmenge beliebig vermehrbar ist?
    Ist es nicht so, daß es auch unter dem Goldstandard fractional reserve banking gab, sprich für eine Menge Gold das vielfache als notes ausgegeben wurde (und die Goldmenge teilweise von Bank zu Bank den Auditoren voraus reiste)?
    Ist es nicht so, daß unter dem "Goldstandard" bis 1971 das Gold künstlich gedeckelt wurde statt die Regierungen zu beschränken?


    Ganz fundamental gesehen hat Geld - solange es in der Hand von Staaten liegt - doch nur einen einzigen wirklichen Wert: Man kann damit seine Steuern bezahlen!


    Vielleicht ist das aktuelle System gar nicht so schlecht. Fiat als eine Art Freigeldsystem solange die Inflation hoch genug ist und Gold als privater Geldstandard.


    Gruß
    S.

    Der Gold Dinar ist der größte Humbug den ich je gelesen habe.


    Laßt un doch realistisch sein. Natürlich ist eien Goldwährung sinnvoll. Aber bitte nicht von arabischen Staaten. Was heißt den peak oil? Wohl nur *temporär* höhere Ölpreise, schlußendlich das Aus der Ölwirtschaft. Selbst wenn das Öl noch Ewigkeiten reicht.. die Umweltbelastung wird durch imemr mehr Konsum in Indien und China höher und höher. Letzten Endes werden damit Indien udn China niemals unseren Lebensstandard erreichen können, da dadurch die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten gesprengt würden. Was so als Wachstumsphantasien vermeldet wird stammt meist von US-feindlichen linken Utopisten. Realistisch ist ein Zusammenbruch entweder der Emerging Markets oder aber ein Aufstieg von China/Indien dann nicht i neien auch-reiche Position, sonderne eine statt-reiche Position, sprich die westliche Welt stürzt in eine Art Mittelalter zurück.


    Aber es ist immer noch "nur" ein Mittelalter. Wenn das geld für das Öl nicht mehr fließt, ist es aus mit den arabischen Staaten. Massive bevölkerungsexplosion, lebensfeindliche Umwelt, absolute überlebenswichtige Abhängigkeit von Importen. Die höheren Ölpreise haben nicht einmal das Bevölkerungswachstum ausgeglichen, deswegen rumort es ja auch schon so in Saudi-Arabien. Letzten Endes wird in den arabischen Staaten die Bevölkerung um 80-90% zurückgehen, wenn das Prinzip der Ölwirtschaft nicht mehr tragfähig ist. Und selbst wenn nichts passiert, die weltweite Landwirtschaft zehrt längst vom Kapital, Bodenerosion wohin man schaut. Lebensmittel werden knapp und die Preise steigen irgendwann auch, dann vermutlich mehr als der Ölpreis. Hauptlieferanten sind die USA und Westeuropa..


    Ich sehe jedenfalls die arabische Welt als den größten Verlierer der Zukunft an. Europa soll sich schon mal auf Flüchtlingsströme gefasst machen. Der Gold Dinar bleibt so nur eine nette Idee, bräuchte in der Praxis aber eine wirtschaftlich stärkere Region als Garanten.


    Manchmal ist es nun wirklich offensichtlich. Ich wundere mich z.B. auch immer über Afrika und wie verwundert man wegen Krisen, Hungersnöten, Armut ist. Was soll man denn erwarten bei Bevölkerungsexplosion auf's 10-fache bei gleichen landwirtschaftlichen Ressourcen? Gleicher "Reichtum" geteilt durch viel mehr Menschen ergibt immer Armut und Not.


    Gruß
    S.

    Alleine die Zahlen sprechen doch für sich: Auslandsverschuldung 3 Billionen, Vermögen der Amis im Ausland 10 Billionen, Vermögen der Ausländer in USA 13 Billionen. Netto-Zinszahlungen für die 3 Billionen praktisch 0, da die USA die produktiveren assets (Firmen vs. Anleihen) besitzen.


    Wenn der US$ um 25% abwertet, liegt die Auslandsverschuldung der USA schon bei 0.


    Wenn die Zinsen weiter steigen, krachen die Anleihen ein: 1% dürfte ca. 750 mrd. vernichten (wenn 50% der Ausländer in Bonds angelegt haben).


    Und das ist z.B. der große Unterschied zu den SO-Asien Ländern 97. Dort war man in Auslandswährung, US$, verschuldet und die Schulden wurden in der Krise mehr statt weniger.


    Gruß
    S.

    Natürlich interessiert Deutschland, der Motor der Eurozone. Ohne Deutschland bräche ganz Europa zusammen. Und der Euro ist wiederum für 60% des USD Index verantwortlich.


    USD-Index entspricht ungefähr einem Eurokurs von 1.74.. mal sehen, ich glaube nicht daran.


    Gruß
    S.

    Eldorado als Dollar Bulle!


    Mal nachrechnen:
    Derzeit Benzinpreis 1.20 Euro.


    Ohne Mehrwertsteuer 1.03, ohne Mineralölsteuer 38 cent. ca. 7 cent Raffinerie/Vertrieb usw., macht dann 31 cent für den Rohölgehalt.


    Bei 3 Euro liegt der Nettopreis bei (nun 19% Mehrwertsteuer) 2.52 Euro. Ohne Steuern 1.87, ohne Raffinerie- und Vertriebskosten 1.80, das entspricht einem Ölpreis von Euro 275/barrel.


    Wenn nun der Goldpreis auf $1650 steigt, sollte Öl wenn es in gleichem Maß mitsteigt, bei $160 pro barrel liegen.


    Der implizite Euro-/US$ Kurs liegt bei dir also bei 0.58 statt derzeit 1.33, der US$ legt also um 130% zu ;)


    Gruß
    S.

    Ich bezweifele mal, daß der US$ überhaupt nennenswert weiter fallen wird. Natürlich kann er stark an Wert verlieren, aber wohl kaum gegenüber Euro. Die US-Verbraucher sind nicht stärker verschuldet a,s die deutschen, die US-immobilienpreise nicht höher als die deutschen, Staatspleite kommt ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, in Europa noch vor den USA.


    Aufgrund des schwachen US$ werden die Zinsen wohl kaum gesenkt werden, und wenn dann erstmal auf 5%. 4.4% Rendite sind da bei den 10-jährigen zu wenig.


    Mal sehen, vielleicht verliert Deutschland schon nächstes Jahr sein AAA Rating. Dann sieht die Welt schon anders aus.


    Inzwischen legt der Euro gegenüber Yen von 90 auf 154 zu bei gleichzeitig 2 bis 2.5% mehr Inflation pro Jahr. Inflationsbereinigt hat der Yen somit 48% gegenüber dem Euro verloren.


    Die Schwäche der US-Wirtschaft ist jedenfalls eine NEUE Entwicklung und wird wohl kaum länger- oder mittelfristig dazu dienen können ALTE Kursbewegungen wie den US$ Verfall gegenüber Euro (5 Jahre) oder den Yen Verfall gegenüber Euro (7 Jahre) zu verlängern.


    Die nächsten Resultate sind klar: Abschwächung der Weltkonjunktur, also auch und insbesondere in Europa sowie Schrumpfen des US-Handelsbilanzdefizits aufgrund weniger Konsum.


    Europa hat weniger als 200 Mrd. Zentralbankreserven, Japan mehr als 800 und China mehr als 1000. Da bleibt viel Spielraum für Interventionen.


    Letzten Endes muß Europa vermutlich auch US$ kaufen, damit der Yuan nicht gegenüber dem Euro zu schwach wird, der ist ja schließlich auch 8% von einem Allzeittief entfernt. Wenn China in Euro diversifiziert, bleibt sogar nur eine Intervention in Yuan.


    Irgendwie ist meine Erwartung, daß die Asiaten nun versuchen werden Europa zu dem zu machen was die USA die letzten 10 Jahre gewesen ist.


    Gruß
    S.

    Hab ich aus dem EW-Forum:


    "...Die Europäische Zentralbank (EZB) hat 23 Tonnen Gold
    verkauft. Die Verkäufe seien im Rahmen des Goldabkommens der Zentralbanken
    erfolgt, teilte die EZB am Freitag in Frankfurt mit...."


    Gruß
    S.

    Erstmal geht es nur um Gold und Euro, zwischen Gold und US$ verändert sich natürlich gar nichts, weil ja dort auch keine Transaktionen stattfinden.


    Normalerweise müßte man ja argumentieren, daß ein Verkauf von Gold den Goldpreis schwächen müßte. Das wäre z.B. beim Verkauf von US$ als Reserve so, der US$ würde schwächer. Beim Gold aber sehe ich es genau umgekehrt, da der Markt dort mehr darauf achtet, daß hinter der Währung weniger Goldvorräte stehen. Ich erinnere nur an Argentinien, wenige Jahre nachdem dort das Gold verkauft war ging dann der Peso zu Bruch.


    Die Europäer, vor allem die schwachen Länder, wollen keinen starken Euro, sie werden intervenieren und Gold wird dabei m.E. eine große Rolle spielen.


    Vor allem ist an den jetzigen Verkäufen die Involvierung der EZB interessant. Was ja noch spannender wäre: Einige nationale ZB verkaufen, andere kaufen Gold. Das würde dann zu extremst starken Spannungen innerhalb der EU führen, letztendlich zum Scheitern des Euro.


    Gruß
    S.

    Jetzt haben wir sie: den Europäern ist der Euro zu stark und die ersten Interventionen gegen den Euro beginnen.


    Statt aber US$ oder Yen zu kaufen ist man ganz schlau. Man verkauft Gold. Damit wird der Euro gegenüber Gold weniger wert und somit auch gegenüber anderen Währungen, die ja zum Gold erstmal stabil sind.


    Ob das gut geht?


    In 10 Jahren gibt es keinen Euro mehr.


    Gruß
    S.

    Ok, hier ein kleines "guesstimate", Annahme daß das Wachstum 5 jahre so weitergeht und dann in Richtunf Inflationshöhe runter geht über die nächsten 5 Jahre.


    ROIC 14%
    Gewinn 10 Mrd bei $50 Ölpreis (2005er Gewinn + Zinszahlungen)
    Wachstum 10%
    Renditeerwartung 10%
    Kapitalkosten 7%


    Wert nach DCF: 197 mrd.
    -26 mrd. Schulden
    =171 mrd.
    /1.65 mrd. Aktien
    = $103 pro Aktie = margin of safety von 35%.


    Jetzt kommt der Haken an ConocoPhilips: Es besteht eien Diskrepanz zwischen Kapitalausgaben/-investitionen und Abschreibungen. 2003 ist diese Diskrepanz noch bei 0 (das haben wir oben in der Rechnung angenommen). 2004 dann 4 mrd. und 2005 6.5 mrd.


    Neuer Wert von ConocoPhilips pro Aktie wäre dann $56 bzw. $26! Jetzt kommt es darauf an wofür die Gelder ausgegeben werden. Wenn es um Modernisierung der alten Anlagen geht, ist ConocoPhilips wirklich nur so wenig wert (wobei dann die Frage ist über wieviele Jahre verteilt usw.), wenn es darum geht das Wachstum von 10% zu generieren sind sie auch weniger wert. Nur wenn es sich um wirklich neue Investitionen handelt um Wachstum über die 10% hinaus zu generieren, dann wären wirklich die $103 angebracht. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall klären.


    Wachstum habe ich mit der Grundannahme Ölpreis 2005 $50 und 2004 $40 bei Grundkosten von $20 errechnet. Das sollte man auch nochmal überprüfen. Am besten die letzten 5 oder 10 Jahre ansehen und um wieviel die Ölproduktion da im Schnitt gestiegen ist (dürfte aber wegen Fusion usw. schwer werden).


    mal angenommen unsere Annahmen wären richtig und innerhalb von 5 Jahren bliebe der Ölpreis stabil bei $50 und das margin of safety von 35% würde abgebaut, das wären dann pro Jahr 9% die Conocophilips zulegen würde - zusätzlich zu den 10% Renditeerwartung. Also 19% insgesamt pro Jahr, im günstigsten Fall.


    Mir ist das selbst im günstigsten Fall zuwenig margin of safety, daher investiere ich nicht. Wer aber stabil höhere Ölpreise als $50 erwartet, für den ist das margin of safety evtl. größer als 50%.


    Gruß
    S.

    Im Zweifelsfall würde ich einfach gar keine makroökonomischen Überlegungen anstellen. Gut, der Ölpreis liegt bei 60. In Euro gerechnet sind das 45 Euro. Als der Euro sein Tief bei 83 cent hatte, wären das umgerechnet $37 gewesen. Trotzdem glaube ich, daß man etwas vorsichtig sein sollte alleine wegen der invertieten Zinskurve. Sagen wir $50 als Ausgangsbasis.


    Jetzt muß man rechnen. Ich setze 10% erwartete Rendite an. Das durchschnittliche Unternehmen wächst mit 6% pro Jahr. Der Durchschnitt der Kapitalrendite im S&P500 setzen wir mal mit 7% an (vielleicht etwas hoch). Kapitalkosten 7%. Das hieße man kann für das Durchschnittsunternehmen nach DCF ein KGV von 10 ansetzen. KGV 5 wäre dann ein margin of safety von 50%. Kapitalrendite von 20% würde bereits ein KGV von 20 ergeben, dann wären KGV10 mit 50% margin of safety drin. Das müßte man sich bei den Ölwerten mal anschauen wie da die Kennzahlen im einzelnen sind. Reine KGVs sind wertlos. Kapitalrendite ist auf jeden Fall weit besser als beim Durchschnittswert, soviel vorweg.


    Gruß
    S.

    Irgendwie muß ich bei Justiz immer ans Königlich-Bayerische Amtsgericht denken. War mal eien nette Serie früher. In einer Folge war der Herr Staatsanwalt krank. Da hat dann irgendein Baron (jedenfalls ein Adeliger aus dem Publikum) auf dem Stuhl des Staatsanwalts Platz nehmen und am Prozess teilnehmen dürfen.


    Gruß
    S.

    Niedrige KGVs und hohe ROIC Werte kommen durchaus auch dann vor, wenn eine Branche gerade unglaublich boomt. Häufig kauft man dann Zykliker mit vermeintlich niedrigem KGV, halbiert dann aber sehr schnell sein Geld während die Gewinne noch schneller fallen. Bei den Ölwerten und Minenwerten sieht es mir ganz danach aus. Zykliker versuche ich zu vermeiden, das ist eine Sache für sich.


    Das besondere bei Ölwerten ist nun, daß sie langfristig gar keine Zykliker sind. Langfristig waren das sehr gute Anlagen. Deswegen denke ich, daß Ölwerte die Ausnahme sind, mit der man es versuchen könnte, auch wenn ich von erheblichen Risiken ausgehe. Es könnten auch politische Risiken existieren oder vielleicht sogar Preisbindungen wenn man längerfristig denkt.


    Stahlwerte und (Rohstoff-)Minenwerte würde ich also mit Sicherheit nicht kaufen, bei den Ölwerten bin ich mir einfach nur unsicher und deswegen kaufe ich sie derzeit nicht. KGV 20 wäre definitiv zu teuer, KGVs bis 15 ok wenn man von normalen Ölpreisen ausgeht. Haben wir jetzt teure, immer noch billige oder normale Ölpreise??


    Fakt ist jedenfalls, daß Ölwerte viel umweltfreundlicher (einfach abpumpen) sind als Minenwerte (riesige Erdmengen bewegen, spätere Auswaschungen von Schwermetallen wie Blei).


    Gruß
    S.

    Leider schon 10% gestiegen.


    Takefuji gefällt mir so gut, weil der Eigenkapitalanteil relativ hoch ist verglichen z.B. mit Aiful. Derzeit steckt die ganze Branche in der Krise wegen einer Begrenzung der Zinsen von 30% auf 20%. 2Mrd US$ Rückstellungen hat Takefuji schon getroffen, deswegen auch der hohe Verlust im ersten Halbjahr.


    ca. 70% vom Buchwert, wobei der Buchwert ca. cash pro Aktie entspricht. Wobei da auch die Forderungen an Konsumenten drin sind. 5-10% Ausfall sind eingeplant, in der Praxis werden es mehr werden. Im schlechtesten Fall sollte man also ca. auf Höhe des Liquidierungswertes notieren.


    Takei war mal reichster Mann Japans, seiner Familie gehört inzwischen nur noch ein Teil der Firma (25%). In dem wiretap scandal ging es darum, daß Leuten geraten wurde, eine Niere zu verkaufen um die Schulden zu bezahlen. Das wurde dann mitgeschnitten.


    KGV ist auch nicht so günstig. Wichtig wäre noch, daß als verstecktes asset bei eigentlich allen Konsumentenlohnfirmen Kreditdatenbanken existieren. Die Banken wollen langsam in diesen Geschäftsbereich vordringen, haben aber selber keine Datenbanken.


    Gruß
    S.

    Warum so streitsüchtig, Eldorado. Glaub doch den guten Bankiers was sie sagen. Es ist so wie bei der Rente in Deutschland. Rentenkürzungen sind ok und verstoßen nicht gegen das Grundgesetz (Bestandsschutz), da ja der Grundanspruch auf Rente unangetastet bleibt.


    Genauso die ETFs. Am Ende werden die Anleger ihr Edelmetall erhalten. Auch wenn es statt 100 kg dann eben die Silber-Gedenk-Medaille mit 10g wird. Der Grundanspruch auf die Edelmetalle bleibt natürlich unberührt.


    Mal ehrlich: Gold und Silber lohnen sich langfristig nun wirklich nicht. Sie lohnen sich kurzfristig zur Spekulation. Mittelfristig unter bestimtmen Umständen.. ja. Doch diese Umstände bedingen, daß Gold oder Silber ihre Funktion nur erfüllen können, wenn man sie auch wirklich physisch vorliegen hat. Wieso sollte man freiwillig auf den größten Vorteil verzichten?? Also sind ETFs purer Quatsch, vielleicht für Pensionsfonds geeignet


    Gruß
    S..

    Wer nur aufgrund der Dividendenrendite einen Wert kauft, handelt sehr töricht. hier wurde nach Japan-Werten gefragt. Takefuji (8564), gibt es für ca. 70% des Buchwertes, Dividende ca. 5.5%, davon gehen 20% Quellensteuer ab (15% anrechenbar).


    Gruß
    S.

    Der dämliche Euro macht die Goldhausse kaputt, zumindest für uns Europäer. Ausbruch aus dem Dreieck wäre bei 495 erfolgt, sagen wir mal 505 wäre ein vernünftiger Kurs. In US$ wären das $665.


    Wieso ist der Euro stärker als Gold??? Ist die ganze Welt verrückt geworden? Ich dachte das Thema Euro vs. Gold wäre 2005 abgehakt worden. Früher oder später werden sich die Eurobullen so richtig auf den Hintern fallen. Dann wird sich herausstellen welche $-Bären ihr Haus auf Sand (Euro) oder Granit (Gold) gebaut haben.


    Gruß
    S.

    Der Yen wird einfach nicht gehandelt, ganz simpel.


    Währung Nr. 1: USD
    Währung Nr. 2: EUR
    Währung Nr. 3: GBP
    Währung Nr. 4: JPY
    Wenn man mal nach der Häufigkeit der Transaktionen geht.


    JPY/EUR wird als Handelspaar kaum verwendet. Die Japaner versuchen ihn gegenüber dem US$ stabil zu halten. In Asien kommt auch kein Druck auf, da der Yuan wenige Prozent von einem Allzeittief gegenüber Euro entfernt ist. Der fallende US$ reißt dann die asiatischen Währungen gegenüber dem Euro mit in die Tiefe.


    Soviel zum Handel. Die ganze Welt beschränkt sich auf relative Änderungen während sie die absoluten Levels außer acht lassen. Irgendwann ist der Yen dann so billig, daß es einfach nicht mehr so weiter geht. ich denke schon bald werden wir Äußerungen der Europäer in Punkto Yen hören.


    Jetzt - bei einer extremst überbewerteten Währung - die Zinsen noch weiter zu erhöhen grenzt an Wahnsinn. Das könnte schon bald den Exitus eines Wackelkandidaten (Italien, Spanien oder Frankreich; griechenland ist zuklein) auslösen. Dann wäre es das gewesen mit dem Euro. Auf jeden Fall aber wird man in einigen Ländern die Schleusentore öffnen. man hat die EZB gewarnt, die hat nicht reagiert. Die Schuld liegt also bei der EZB. Wenn die EU Defizit Verfahren einleitet, werden die Schleusentore jedenfalls nochmal ein Stückchen weiter geöffnet. Wobei Schleusentore die Neuverschuldung sind, was anderes können die Einzelstaaten ja nicht mehr machen.


    Gruß
    S.