Beiträge von Saccard

    Die Chinesen mit ihren "Dollars". Gar keine haben sie. 20-25% werden wohl schon Euro sein, der Rest US$ Anleihen.


    Wenn sie alle verkaufen wollen.. werden auch die anderen Asiaten gezwungen zu verkaufen. Das hieße wohl eher Renditen von min. 6%.


    Das wäre ein Kursverlust von 35% bei 30-jährigen.


    Bei 1 Billion US$ minus 200 mio in Euro, minus 35%, sind dann schon mal 520 mio statt 1000.


    Wenn schon US$ Crash dann mit allem drum und dran. Anleihecrash, Aktiencrash, Wirtschaftscrash und Yen-(Aufwärts?)crash.


    Sonst wäre es ja wie Weihnachten ohne Weihnachtsmann.


    Ohne genaue Angaben seitens der Chinesen was sie denn nun wirklich genau als Reserven haben, sind Schlußfolgerungen jedenfalls sehr schwer zu ziehen.


    Gruß
    S.

    Zitat

    Silver up,.....und gold auch up............und hier feiern wir!!!!


    Ich weiß nicht, in Euro ist nichts gestiegen und sogar immer noch in besagtem Dreieck.


    Charttechnik sagt also, daß der US$ schwach wird, Gold stärker, der Euro aber noch stärker. Das Dreieck läuft noch bis Mitte Februar. Spätestens dann ist die Richtugn klar. Der Goldpreis kann aber auch nach unten ausbrechen.


    Was bringen denn die noch so hohen Goldpreise in US$, wenn man sich in Euro davon nicht mehr kaufen kann, sondern sogar weniger wegen Mehrwehrtsteuererhöhung und Inflation?


    Die Goldpreisschwäche soltle langsam vorbei sein. $700 ist ein fairer Preis. $255 war ca. 1/3 des fairen Preises. Der Kurs bleibt nie beim fairen Preis stehen, sondern schießt drüber hinaus, also kann man meinetwegen $1400 oder mehr in den nächsten Jahren erwarten. Aber bitte bitte auch in Euro. Wir haben doch schon vor Jahren die bittere Erfahrung machen müssen, daß der Goldpreis immer wider von der 350 in Euro nach unten abgedreht ist. Das war die Hölle und sowas will ich kein zweites Mal erleben.


    1. Gold dient dem Erhalt der Kaufkraft, also muß Gold auch in Euro steigen, da man sich für 1 Euro immer weniger kaufen kann.


    2. Gold ist Geld. Dann muß aber ist es Unsinn zu hoffen, daß man mit dem Goldpreis wirklich reich wird. Reich wird nur der, der mehr Gold, mehr Unzen anhäuft und nicht eine stagnierende Unzenzahl in immer höheren Fiatbeträgen mißt.


    Viele hoffen auf eine Wiederholung von 1968-1980. Das wird es nicht geben. Das war der letzte Krieg, man muß für den nächsten Krieg planen, der jetzt ganz anders verlaufen wird. Vor allem eines wird anders sein: die Zeit. Nicht 12 Jahre, sondern Jahrzehnte wird es diesmal dauern. Mit Korrekturen wie 1974-76 aber eben wieder ganz anders gelagert.


    Tolle Goldbugs, die dann nach ein paar Jahren ihr Gold oder ihre Turbos verkaufen wollen und sich als Dollar- oder Euro-Multimillionäre zur Ruhe setzen wollen. Diese Leute sind nur Spekulanten und haben gar nicht begriffen worum es überhaupt geht.


    Gruß
    S.

    R+D = Research + Development, Forschungsausgaben also. In Japan 3% des BIP, in den USA 2.8%, in Deutschland 2.4%. Schweden und Finnland sind top, weltspitze. Spanien und Griechenland krebsen bei unter 1% herum.


    Zitat

    Das sehe ich etwas Anders ... bitte nicht vergessen ... wir haben Osteuropa ... und die Europäer haben hohe Ersparnisse, die die Investitionen alle Decken .. oder gar übersteigen.


    Mehr als die Amis, weniger als die Japaner. Ersparnisse sind nicht alles. Was nutzen einem die Ersparnisse, wenn der Staat gleich wieder so viele Schulden hat. Auslandsverschuldung/-Guthaben lautet das Zauberwort. Japan ist der größte Gläubiger der Welt.


    Zitat


    Die europäische Demographie ist zwar bescheiden ... aber wo ist es denn besser ... mir fällt da nur Indien ... und selbst da sieht es seit dem Aufschwung nicht mehr so toll aus ... denn die Mädels (Schekungsrituale) sterben aus.


    Was ist dir lieber? Pro 1000 Einwohner 10 Todesfälle, 8 Geburten + 2 Einwanderer (Deutschland) oder 9 Todesfälle, 9.1 Geburten und 0 Einwanderer (Japan)? USA, Japan, überall ist die Demographie besser als bei uns. 13% Einwanderer in der EU bezogen auf die Geburtenzahlen, 18% in den USA (dafür viele Hispanics) und in Deutschland über 20%.


    Zitat


    Immoblase in Europa ist schlimm aber nicht annähernd so schlimm wie USA!


    Median Home kostet 220000 US$, sind gerade mal 170000 Euro. Nach einer Verdoppelung seit Ende der 90er. Bei uns waren schon früher die Immopreise höher und sind nicht gestiegen, sie sind jetzt immer noch höher. Spanien ist noch schlimmer als Deutschland, über Natursteinruinen in Italien für über 150000 Euro schreibe ich mal lieber nichts.


    Zitat


    1/3 soviel Investitionen in R+D wie die USA ... in abwertende Dollars gerechnet ...


    Gemessen in % BIP. Deutschland ist eigentlich relativ gesund, wird nur von den anderen Europäern abkassiert. Skandinavien natürlich top.


    Gruß
    S.

    Klar ist das eine Euro-Stärke. Gegenüber Yen (der handelsbereinigt auf einem 24-jahrestief ist) z.B. von 150.4 auf 151.4 gestiegen.


    Alles gaga. Die Dollarschwäche kann man verstehen. Die Eurostärke aber nicht. Demographie in Europa das letzte, Einwanderer ohne Ende, Maositen regieren bald in Holland, Spanien + Irland + Griechenland + Italien Witzländer (Handelsbilanzdefizite größer als USA, Immoblase schlimmer, Aushalten lassen von Deutschland, 1/3 soviel Investitionen in R+D wie die USA).


    Die Euro Bullen werden eines tages ihr blaues Wunder erleben. Vielleicht nicht gerade gegenüber dem US$.


    Gruß
    S.

    Das Dreieck beim Euro verläuft jetzt bei umgerechnet $648 Goldpreis, wird also vorerst nicht durchbrochen werden. Vielleicht sehen wir aber auch noch die $650 heute. Aber in Euro weiterhin kein Gewinn. Nicht daß der Euro noch die Goldhausse kaputt macht.


    Börsen jedenfalls schön am konsolidieren.


    Gruß
    S.

    Eldorado, leider lebt Spanien ja auf Kosten Deutschlands. Durch den Euro werden Deutschland pro Jahr 180 Mrd. entzogen, gut 500 Euro pro Arbeitnehmer und Monat.


    Rechnet man mal die Sondereffekte wie Aufbau Ost (100 Mrd), EU (20 Mrd), Euro (180 Mrd), Ostrenten (nie was eingezahlt, 40 Mrd) + Personen mit Migrantenhintergrund (Schätzungsweise 50 Mrd), dann kommt man schon auf 390 Mrd, das sind 1200 Euro pro Arbeitnehmer.


    Und nun stelle man sich vor, Deutschland wäre Nutznießer von EU-Zahlungen und Euro. Dann wären es nicht 1200 sondern ca. 2000 Euro pro Arbeitnehmer und Monat. Für jeden Arbeitnehmer bis runter zum Hof fegenden Hilfarbeiter. Wer seine Phantasie nicht so anstrengen will, braucht nur nach Irland zu schauen, genau so sind da die Verhältnisse. Und wehe der Euro-Plätscherregen hört irgendwann auf.


    Gruß
    S.


    P.S.: In Euro immer noch kein Ausbruch aus dem Dreieck beim Goldpreis. Kursgewinen für die Europäer wären auch mal nett.

    Scheißegal, ob 90% der Optionen wertlos verfallen oder nicht. Die Frage ist wieviel die 10% im Plus an Gewinn bringen.


    Am Ende sind immer die Optionshalter die lachenden, die Optionsverkäufer die die pleite gehen.


    Nassim Talebs Folled by Randomness empfehle ich zu dem Thema.


    BTW, neue Zahlen für Spanien. Inflation jetzt offiziell 3.7% (vs. 2.4% USA) und Handelsbilanzdefizit 8.6% BIP (vs. 6% USA). Und keinen stört's..


    Gruß
    S.

    auratico,


    ich will mich hier nicht als Fachmann hinstellen, am Ende muß man Gewinn machen, nur darauf kommt es mir an.


    Währungen sind nunmal tückisch, dein Argument mit Gold, Öl usw. stimmt ja auch. Wobei das externe Waren sind, die unabhängig von jeder Binnenwirtschaft in Folge eines Wechselkurses entsprechend im Preis angepasst werden (sprich einen Weltmarktpreis haben).


    Das von gutso genannte Argument mit der demografischen Entwicklung lasse ich nun gar nicht gelten. Japan hat eine ganz andere Demographie als wir. Japan ist älter und zugleich jünger. Was man so in den Medien hört in Punkto Demographie ist Quatsch. Es heißt ja immer wir werden älter und deswegen gäbe es mehr Alte. Von wegen. Die Geburtenrate war zu bestimmten Zeiten abnorm hoch, sprich es gibt Wellen in der Bevölkerungspyramide. Bei uns liegt die Spitze dieser Welle bei einem Alter von ca. 41 Jahren, in Japan bei 35 bis 38 Jahren. Im Gesamtdurchschnitt ist Japan dann wieder älter. Wenn nun diese Welle in Rente geht und die nachfolgende Generation normal oder sogar wie jetzt kleiner als normal ist, steigt die Belastung für Rentenabgaben. Man darf auch nicht vergessen, daß sich unsere junge Generation in Deutsche und Migranten gespaltet hat, das Verhältnis ist fast schon hälftig. Dieses Problem besteht in Japan so nicht! Letztendlich kann man die Zukunft mit Demographie nicht vorhersagen, sonst würden heute 20 mio arische Deutsche im Großdeutschen Reich sitzen und sich von 80 mio Zwangsarbeitern bedienen lassen. So ungefähr lauteten ja die Prognosen aus den späten 30ern. Ist halt doch etwas dazwischengekommen.


    Ich habe mir zum Yen auch schon zig Gegenargumente überlegt. Z.B. sind importierte jap. Autos hier 10% durch Zoll verteuert und die Mehrwertsteuer in Japan liegt auch bei nur 7%.


    Ich würde jedenfalls sehr auf die Inflationslösung achten, das wäre der Weg, den Japan ja sonst nehmen würde, wenn der Yen schwächer wird. Ich habe mir mal M2+CDs in Japan und M2 in den USA angesehen und zum BIP in Relation gesetzt. USA ca. 50%, Japan ca. 140% (ganz grob geschätzt, hab's nicht in den Taschenrechner eingegeben). Nun muß man diese Werte erklären. Japan hat mit Sicherheit die bessere Ökonomie, alles cutting edge während in den USA z.B. viel Landwirtschaft betrieben wirt etc. deshalb kann man Japan schon etwas mehr Geld pro Wirtschaftseinheit beimessen. Der Rest aber bleibt im Dunkeln. Wenn sich ausländische hedge fonds Yen leihen und es im Ausland investieren, dann haben jap. Banken Guthaben, also Geld. Geld wurde geschaffen, das aber keine Inflation in Japan erzeugen kann. Wenn es zurückgezahlt wird, verschwindet es wieder im nichts (Schulden machen = Geldmengenerhöhung, zurückzahlen = Geldmengenverringerung). In den USA sind wohl die Währungsreserven der asiatischen ZBs nicht in den Geldmengen enthalten. Wenn die Zentralbanken diese Reserven auf den Markt schmeißen, landen sie wieder in den USA. Da hier die Gläubiger und nicht die Schuldner handeln, findet keine Geldmengenreduktion statt. Das Geld ist aber plötzlich wieder in den USA, wird dort wohl aber auch nicht sehr inflationär wirksam werden können, da immer der Schuldner das Geld ausgibt.


    Am Ende sind Geldmengen gar nicht so nützlich wie man denkt. Die Gefahr ist jedenfalls, daß irgendwo "unaktivierte" Yen gelder rumschwirren, die nur darauf warten, Inflation auszulösen. 4% Geldmengenwachstum nach 0-1% in den Jahren vorher.


    Für mich hat der US$ jedenfalls einen inneren Wert entsprechend dem Kurs von 1.04, soviel kann man sich dafür kaufen. Nun ist die Frage wie lange es dauert bis sich der Marktpreis dem inneren Wert anpasst. Dauert es zu lange, so ändert sich natürlich der innere Wert auch. Es kann gut sein, daß der US$ in 3 Jahren z.B. bei 1.25 steht, der innere Wert sich aber dem Wechselkurs von1.30 angenähert hat. Dann hätte man trotz richtiger Einschätzung nichts verdient. Das ist das typische Problem an der Börse.


    Interessant ist auch die Analogie 1998, Yen, Crash und 2006, US$, Crash. Der Yen ist damals extrem stark geworden nachdem er zuvor 1/3 gegenüber dem US% verloren hatte. Der US$ hat jetzt ca. 1/3 gegenüber dem Euro verloren.


    1995 zeigte der Bic Mac Index eine extrem starke Überbewertung des Yen an, daher denke ich daß er jetzt nicht so falsch liegen wird.


    Gruß
    S.

    auratico,
    es ist eben nicht so wie du es beschreibst. Dann nimm doch statt des Big Mac Index Playstation, Hondas oder sonstwas, da gibt es ebenfalls implizite Umtauschkurse von 80 Yen pro Euro. Einfach die Honda Seite in Japan und in Deutschland aufmachen und vergleichen. Bei 10, 20 verschiedenen Modellen.


    Was wäre denn bei einem Kurs von 80-100 Yen pro Euro? Würde der Export in Japan zusammenbrechen? Nein. Toyotas kommen nicht aus Japan. Die kommen aus Frankreich oder der Türkei. Kawasaki Wagons für New York werden ebenfalls in den USA und nicht in Japan produziert usw. Nintendos neue Konsole kostet in Japan 25000 Yen, bei uns Euro 249. Dann fällt der Exportpreis eben von 38000 Yen auf 25000 Yen, immer noch das gleiche was sie jetzt schon in Japan erzielen. Wer soll denn sonst Konsolen verkaufen? Atari, Philips und Grundig?


    Der US$ ist deswegen mehr wert, weil ich für dafür mehr kaufen kann. Wofür ich mehr erhalte, ist mehr wert. So einfach ist das. Ich weiß nicht was daran so unlogisch sein soll?


    Es gibt nur 2 Lösungen für dieses Ungleichgewicht zwischen Preis und Kaufkraft, nehmen mir mal das Beispiel USA.


    1. Der Wechselkurs fällt zurück auf 1.04
    2. Der Bic Mac Preis (und alle sonstigen Preise analog) steigen von $3.10 auf $3.85. = Inflation.


    Möglichkeit 2 hieße aber auch, daß sich die USA 5% MEHR Inflation (also knapp 10% pro Jahr) als die Eurozone erlauben können, ohne daß der US$ fallen müßte.


    Weiteres Beispiel, Geldmengenausweitung 9% in der Eurozone und 4% in Japan. Wo soll da die Inflation herkommen? Für Japan sehe ich daher als Lösung eben die Wechselkursanpassung.


    Gruß
    S.

    Sinlcair kämpft den letzten Krieg. Stagflation werden wir wohl nicht erleben. Die 70er waren gekennzeichnet von wachsender Macht der Arbeitnehmer und schwindender der Unternehmen. Heute ist es genau umgekehrt. Ich erwarte daher auch eher das Gegenteil von Stagflation: Deflation mit relativ stabilen Löhnen.


    M.E. wird der Crash dieses mal von einer ganz anderen Seite kommen. Den Währungen.


    Man muß doch nur überlegen.. eigentlich ist alles mehr oder minder fair bewertet. Was ist wirklich fundamental zu jetzt-Kursen unterbewertet? Einige Aktien gibt es immer. Unterbewertet als ganze asset Klasse. US$ und vor allem Yen.


    Ein Blick auf den Bic Mac Index zeigt alles. Deutschland Euro 2,99, USA $3.10, Japan Yen 250. Dieses Preisniveau ist nicht nur bei Burgern so, sondern praktisch bei allen Gütern, kann also gesamtwirtschaftlich bestätigt werden.
    "Faire" Wechselkurse:
    Euro/Yen 84 (+80% für den Yen!!!)
    Euro/US$ 1.04 (+23% für den US$)
    US$/Yen 81 (+46% für den Yen!)


    Es ist davon auszugehen, daß sowohl für den Yen carry trades aufgrund der Zinsen und für den US$ trotz der hohen Zinsen wegen der angenommenen baldigen Wertlosigkeit getätigt wurden. Währungsbewegungen können sehr riskant sein.


    Erinnern wir uns an den Oktober 1998. Der Yen hat dort praktisch in einer Handelssitzung (leider nur daily quotes auf US zeitbasis verfügbar) in der Spitze 15% an Wert gewonnen. Innerhalb der nächsten 16 Monate legte er 45% zu. Das sind gigantische Ausmaße. Heute könnte alles noch größere Ausmaße annehmen. Deswegen lohtn es sich auch weiterhin US$ und Yen longs im Depot zu belassen.


    Und solche Leute wurden dann 1998 getroffen (Nassim Taleb hat wieder recht, jahrelang als Trader gute Gewinne machen bis diese Leute dann einen blow-up hinlegen):
    "FXDB: Seit wann handeln Sie Devisen?


    E.P.: Ich habe bereits 1986 mit dem Devisenhandel begonnen. Damals war ich Privatbanker und habe für meine Kunden im spekulativen Bereich unter anderem Devisen getradet und mich auch selbst in diesem Segment versucht. Hier habe ich bis zum großen Dollar-Yen-Crash ein Vermögen verdient.


    FXDB: Was ist damals bei besagtem Dollar-Yen-Crash passiert?


    E.P.: Ich hatte auf einen sinkenden Yen gegenüber dem Dollar gesetzt. Innerhalb weniger Stunden wertete der Yen dann allerdings völlig unerwartet massiv auf, der Dollar gab parallel dazu deutlich nach, so dass es zu einem Dollar-Yen-Einbruch kam, wie es ihn bis dato nicht wieder gegeben hat. Während des Anstiegs des Yen habe ich immer noch fleißig nachgekauft, also eine umgekehrte Pyramide gebaut, wohl in der Annahme, die Spitze sei erreicht und der Yen würde wieder sinken. Nie hätte ich gedacht, dass der Dollar so stark nachgeben respektive der Yen so stark steigen könnte. Man muss sich vor Augen halten, dass dies alles innerhalb von zwölf Stunden passiert ist.


    FXDB: Hatten Sie denn keinen Stop-Loss gesetzt, um Ihr Risiko zu minimieren?


    E.P.: Nein, ich bin immer auf volles Risiko gegangen, alles war bislang immer gut gegangen. Ich bin wohl etwas übermütig geworden und war mir des Risikos nicht mehr so sehr bewusst. Wie ich heute weiß, ein kapitaler Fehler beim Handeln mit Devisen."


    Gruß
    S.

    Mesodor, alles korrekt und richtig. Bis vielleicht darauf, daß in Deutschland die Immo-Preise genauso hoch sind wie in den USA (Median-Home $200000).


    Wer soll in Deutschland noch Immobilien kaufen, wenn von den unter 30-jährigen 15% arbeitslos sind und 25% sich per 400 Euro Job, Zeitarbeit oder befristetem Arbeitsverhältnis durchschlagen müssen?


    Aktien sind natürlich Unsinn. Value Investing besteht alelrdings darin, Einzelwerte zu analysieren. Und da gibt es sehr wohl noch einige wenige Schnäppchen. Lupenreine Value Investments sind für mich nur welche mit min. 40% Discount zum inneren Wert. Das sind zur Zeit nur Johnson & Johnson sowie Sega Sammy. Für japanisch sprachbewanderte evtl. auch Sankyo. 3 Stück nachdem man hunderte von Werten durchgesehen hat..


    Das scheint mir auch das Fazit bei den Aktien zu sein. Alles überteuert, aber nicht verrückt, Schnäppchen praktisch nicht vorhanden. Wie's weitergehen soll, weiß eigentlich niemand. Ich tippe darauf, daß ALLE Anlagen ca. 3-5% Ertrag liefern werden, was natürlich bei 9% und mehr Prognose bei den Pensionsplänen der US-AGs und privaten Altersvorsorgeplänen verheerend wirken wird.


    Gruß
    S.

    Es war immer Geld zu verdienen, gerade in den Jahrzehnten nach dem Crash. Der Markt vor 1929 war extrem irrational und rationale Investoren konnten kaum Gewinne verbuchen.


    Zur Zeit sind die Bewertungen hoch, aber nicht verrückt wie Marc faber sagt. Es ist ein richtiger Bewertungbrei, nichts ist richtig teuer, nicht richtig günstig. Im Jahr 2000 waren die Technologieaktien teuer, Value Investoren konnten aber mit Phillip Morris usw. noch richtig Gewinne machen. So etwas gibt es heute praktisch gar nicht mehr. Ich habe vor kurzem einen Index für Value Investoren gesehen nach dem wir so wenig Value Chancen haben wie seit 1971 nicht mehr. Vielleicht sogar ein Allzeittief.


    Trotzdem versuche ich es, Depotbestand Aktien derzeit:


    1. Sega Sammy Holdings
    2. Conor Medsystems
    3. Johnson & Johnson
    4. Takefuji
    5. Graco
    6. Hoya


    Sega Sammy kostet 2500 Yen pro Aktie, davon sind 860 Yen pro Aktie cash, 900 Yen gehen auf das Konto von Sega bei einem KGV von 16.5 (Spielefirmen wie Nintendo, EA oder Square werden mit KGVs von 20-30 bewertet), d.h. 740 Yen für Sammy, ein jahreszeitlich volatiles Geschäft, das aber in den letzten 5 Jahren mit 23% gestiegen ist und nun 182 Yen pro Aktie bringt nach dem diesjährigen Einbruch (nach Prognose waren es 242 Yen. Das sind KGVs von 4 bzw. 3 und EV/EBIT Ratios von 2.4 bzw. 1.8 Nächstes Jahr gelten andere Regeln bei den Pachislot Geräten, die Jackpots wurden auf 80% weniger limitiert.


    Conor Medsystems ist reine Arbitrage bei einer Übernahme.


    Takefuji vergibt in Japan Konsumentenkredite. Zur Zeit müssen die Firmen Rückstellungen bilden wegen Zinsrückzahlungen an die Kunden im grauen Bereich von 20-30% Zinssätzen. Dadurch fallen die Gewinne, ca. 15 derzeit. Sonst wäre es ca. 10.
    Zur Zeit notiert die Aktie bei 67% des Buchwertes, der keinen Goodwill enthält und fast nur aus Cash besteht, wobei aber der Löwenanteil eben Konsumentenkredite sind. Für Kreditausfälle sind Rückstellungen von 5% der Forderungen getroffen worden, mehr als ca. 7000 Euro umgerechnet verleiht man nicht an einzelne Kunden.


    J&J ist ja bekannt, Graco und Hoya sind m.E. derzeit mäßig günstig bewertet, also nichts um größere beträge anzulegen.


    Das wären so meine Ideen.


    Gruß
    S.

    Einmal 8.1 + 3x >6 ist schon etwas ungewöhnlich. Erdbeben verhalten sich genauso wie Aktienkurse, größere Erschütterungen treten in Clustern auf und dann wieder lange Zeit gar nichts. Also mal sehen ob noch was kommt.


    Hawaii wird so zwischen 18 bis 19h erreicht. In Japan war ja nichts außer 40cm..


    Gruß
    S.

    Achtet heute mal auf das Beben in Japan. 8.1 ist immerhin 1/3 so stark wie das Beben vor Indonesien. Für Japan besteht wohl eher keine Gefahr aufgrund der Lage. Evtl. könnte ein Tsunami ausgelöst werden und vor allem in Richtung südöstlicher Pazifik gefährlich werden. Die USA ist mit Alaska und ihrer Westküste beteiligt, vor allem aber könnte Hawaii getroffen werden. Dauert alles noch ein paar Stunden.


    http://www.prh.noaa.gov/ptwc/bulletins.htm


    Gruß
    S.

    Hm, Goldpreis jetzt wieder bei 483, so rosig sieht das nicht aus. In Euro gerechnet ist der Goldpreis nicht aus dem Dreieck ausgebrochen, verläuft derzeit bei 495 Euro.


    Keine Ahnung was das bedeuten soll.. ich Frage mich ob das nur auf eien Goldpreisschwäche in Euro oder auch in US$ hindeutet (mit zurücklaufen in das Dreieck).


    Gruß
    S.