Beiträge von Saccard

    In was wollen die Chinesen dann bitte tauschen? Euro? Mit dem "Exportweltmeister" Deutschland?


    Komisch, Deutschland hatte 2005 78 mrd. Exportüberschuss. Zieht man aber mal Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Österreich ab, so kommt man schon statt auf +78 Mrd. auf -18 Mrd.


    Man sieht also sehr leicht, daß die deutschen "Exportüberschüsse" einfach nur eine Art Tributzahlung an das benachbarte europäische Ausland ist. Quasi eine Art zweites Versailles. Deutschland baut damit kaum Vermögensansprüche gegenüber dem Ausland auf. Zum Teil wird das ganze per EU-Zahlungen und EU-Agrarsubventionen bezahlt, zum anderen Teil durch deutsche "Immobilieninvestoren", die irgendwelche Natursteinhäuschen ohne Strom und Wasser für 170000 Euro kaufen.


    Perverses Wirtschaftssystem. Deutschland ist ja eigentlich Un-China. Chin hat eine lange Tradition: Reich der Mitte, Vietnam + Korea usw. waren fast immer tributpflichtig.


    Jedenfalls kracht es beim Euro früher oder später.


    Wenn die Chinesen schlau wären, würden sie Yen als Währungsreserve bunkern.


    Gruß
    S.

    Wie kann man auch nur auf die Idee kommen, so ein Wert wie deBaira wäre auch nur einen einzigen cent wert? Oder auch nur 1/100 cent?


    Wie kann sich ein Wert verdreifachen? Wenn einfach die Leute kaufen, die auch schon beim ersten Mal gekauft haben.

    Physische Nachfrage heißt wohl nicht, daß Gold irgendetwas wert ist. Döner werden an der Bude auch physisch nachgefragt. Und den Frauen kann man auch irgendwelchen wertlosen Schrott um den Hals hängen, jedenfalls im Westen. Fundamentaler Wert ist immer etwas, das man berechnen kann.


    Auch muß ich leider bei Gold als langfristiger Anlage enttäuschen. Was soll man da gewinnen können? Gold ist kein Wundermetall das grenzenlosen Reichtum beschert. Es ist einfach nur stabiles Geld. Langfristig verlierst man mit Gold ca. 1-2% gegenüber Aktien plus die Dividenden. Man verliert also 3-5% pro Jahr, je nachdem wo die Dividendenrendite grade liegt.


    Erschöpft sein werden die Goldreserven auch nie, alles nur eine Preisfrage, dann gehen auch neue Minen in Betrieb. Spielt beim Godl sowieso keine Rolle, ob nun pro Jahr 2% mehr Gold gefördert werden oder nicht.


    Das Gold/Dowratio ist dagegen sehr gut geeignet, um den Wert von Gold zu bestimmen. Z.B. 1929 19, 1966 28 und 1999 45. Wachstumsrate also 1.2 bis 1.3% langfristig. Wobei 1999 schon etwas den Trend nach oben verlassen hatte. 1980 war ein Ausnahmefall, ein Spike nach unten den es wohl nicht wieder geben wird. Sagen wir mal 3 1974 wäre das Tief, dann wäre das nächste zu erwartende Tief ca. 6.


    Fairer Wert ist m.E. 2 um 1900 (die Schwankungen Dow/Gold waren vor 1925 interessanterweise sehr konstant), langfristig steigend auf heute 7.5. Geht man von einem fairen Dow von 4500 aus so ist der faire Goldpreis bei 600. Mehr nicht. jedenfalls ist die Spekulation wo Gold unterbewertet war auf jeden Fall vorbei, wer jetzt noch auf Gold setzt (wird sich weiterhin lohnen), der setzt vor allem darauf, daß der Dow nicht fallen wird und die Bewertungslücke zwischen 4500 und 11850 weginflationiert werden wird. Dann wäre Gold nämlich $1700 wert.


    M.E. läuft die ganze Chose sowieso länger als alle denken. Bis 2030 vermutlich, dann steht der Dow vielleicht bei 50000 und Gold zwischen 8000 und (wenn es wieder eine extreme Übertreibung wie 1980 geben sollte) 60000.


    In absoluten Zahlen sieht es sehr unterschiedlich aus. 600, 1700, 8000, 50000. Was aber zählt sind die jährlichen Gewinne in Prozent. Und da sieht es für Gold natürlich 10x besser als für den Dow aus, aber wenn der Bullenmarkt so in die länge gezogen wird, wird man außer kaufkrafterhalt nicht viel vom Goldbullen haben. Wir sollten also besser auf einen schnellen Anstieg auf $1700 hoffen.


    Gruß
    S.

    Gold_loewe hat da schon Recht!


    Zitat

    ==> dadurch erübrigen sich auch die ganzen krampfhaften Versuche, irgendwelche
    Muster in vergangene Kursverläufe zu legen um damit zukünftige vorherzusagen.
    Einzig die Volatilität lasse sich besser berechnen (und ist wie gesagt stets grösser
    als bisher gegelaubt)


    Bisher hat KEINER, wirklich KEINER langfristig an der Börse Geld verdient mti dem Versuch, die Zukunft vorherzusehen. Wie auch imemr diese Versuche ausgesehen haben mögen.


    ALLE langfristig Erfolgreichen haben eins gemeinsam: Der Markt ist der Markt und soll doch machen was er will, gekauft wird weit unter Wert eines Investments, also Fundamentalanalyse.


    So simpel kann es sein.


    Gold hat im übrigen keinen fundamentalen Wert. Außer das Gold-/Dowratio. Wobei sich jeder die Frage stellen muß, wo der langfristige Durchschnitt liegt und ob dieser konstant ist.


    Gruß
    S.

    Wie seht ihr denn das Kriegsrisiko in Nordkorea?


    M.E. ist ein Krieg jetzt unausweichlich. Nicht ein Krieg USA-NK, sondern ein Krieg China-NK.


    Man geht ja immer von China als Schutzmacht von Nordkorea aus. Doch was hätte China noch von Nordkorea? Bisher war NK Chinesischer Hampelmann (mit Einflüssen aus Moskau). Wenn China nichts macht wird


    1. die Situation außer Kontrolle geraten (Waffenverkäufe sonstwohin usw.)
    2. Südkorea und Japan selber aufrüsten / evtl. nuklear
    3. Nordkorea mit der Aufsässigkeit gegenüber China durchgekommen sein, stärkerer Einfluß Moskaus


    Mal angenommen China, SK, Japan und die USA setzen sich jetzt an den Verhandlungstisch mit dem festen Ziel, das Regime in Nordkorea zu stürzen. Meinetwegen mit amerikanischen Luftoperationen und chinesischer Besatzung von Nordkorea. Im Anschluß wird dann Korea wiedervereinigt, Japan macht bei dem ganzen wirtschaftliche Zusagen.


    China hätte dann folgende Vorteile
    1. US-Präsenz in Korea verschwindet entweder oder wird durch chinesische Präsenz in Korea neutralisiert
    2. Südkorea und Japan rüsten nicht auf
    3. Korea wird wirtschaftlich stark, Japan zum Teil geschwächt (Beispiel deutsche Einheit)
    4. China gewinnt Prestige und Macht, koreanisches Geld wandert nach China


    Natürlich besteht die Gefahr, daß Atomwaffen eingesetzt werden. Bei einem koordinierten Eingreifen von China und den USA dürfte diese Gefahr aber sehr gering sein. Die Anlagen sind aus der Luft innerhalb von Minuten vernichtet, innerhalb weniger Stunden wäre das komplette Land besetzt.


    Kurzfristig wären alle Staaten Gewinner, außer Rußland vielleicht das an Einfluß in Ostasien verlieren würde.


    Gruß
    S.

    Trotz schwachem Rand würde ich nicht mehr in Minen in SA investieren. Nur noch eine Frage der Zeit bis eine unbehandelbare Tuberkulose- oder Vogelgrippeseuche die zu 30-40% mit HIV vorgeschädigten Minenarbeiter zu einem Teil wegrafft. Driefontein/Western Deep, Kloof/South Deep werden nicht mehr produzieren bis die Reserven aufgebraucht sind.


    Gruß
    S.

    Bitte, mau???


    August 2004 Dax 3600
    Oktober 2006 Dax 6100


    In gut 2 Jahren 70%.


    Der ATX hat in 2.5 Jahren von 1400 auf über 4200 zugelegt.
    Das sind im Jahr 55% und die meisten europäischen Nebenbörsen sind eher wie der ATX und nicht wie der Dax gelaufen.


    Steigen jetzt Aktien langfristig über 50% pro Jahr?


    Gruß
    S.

    Wenn es einen Crash geben sollte.. wo würden da die Kursziele liegen?


    Der Dow hat sich von 87 alle Kurssteigerungen der letzten 9 Monate zunichte gemacht, den kompletten Anstieg. Und ist dann nochmal unter die alte trading range aus dem Jahr davor gefallen. Der letzte Anstieg war ca. 60% in 9 Monaten.


    Im Dax war diese Trading Range im 3500er Bereich. Bei 3600 ging es dann vor ca. 2 Jahren los, in 1.5 Jahren 70% gemacht. Wenn es kracht, dann wahrscheinlich inner halb von 2 bis 4 Wochen auf unter 3600. Das wäre zu erwarten wenn wir ein zweites 1987 sehen würden.


    Beim 73/74er Szenario gefällt mir das timing nicht. 2 Jahre runter hieße 2008 und folgend steigende Kurse. 4-Jahreszyklus sagt aber ca. jetzt und 2010 ein Tief an. Wenn wir jetzt einen Crash sehen können wir ab November fröhlich mit allem weitersteigen, eben nur auf niedrigerem Niveau. Dax 6000 wäre dann 2008 das nächste mal zu erwarten bevor es dann wieder runter geht mit Ziel ca. 2010.


    Ab November sollte man sich das mit Shortpositionen überlegen. Selbst November 29 bis April 30 sind die Börsen gestiegen, 50%.


    Wenn es einen Crash gibt werde ich eprsönlich JNJ, GGG, AVP, Sega-Sammy und Hoya nachkaufen. Shortpositionen werde ich durch Kauf von Calls schließen und die zu versteuernden Gewinne ins nächste Jahr verschieben. hab heute gerade alle meine Dax-Shorts verkauft und in höhere Basis gewechselt, erstmal noch Verlustvorträge für dieses Jahr.


    Parallel dazu natürlich in riesigen Mengen Minen kaufen. Ein Crash am Aktienmarkt hätte den Minensektor auf Sicht von mehreren Jahren bereinigt, egal wo sie dann stehen.


    Gruß
    S.

    Eldorado,


    das ist die reinste Tragödie. Anders hättest du nicht handeln können. Höchstens das Land rechtzeitig verlassen, das hat sich aber ja auch erstmal erledigt. Du kannst jetzt also bis Februar warten, eine riesige emotionale Belastung.


    Womit wurde denn geschossen? M.E. ist es sehr unwahrscheinlich, daß man mit einer Schußverletzung stirbt. In den USA überleben mehr als 90% mit Schußverletzungen aus Kurzwaffen wenn ich mich recht entsinne. Welches Kaliber und welches Geschoss? An einem Vollmantelgeschoss aus einer Kurzwaffe stirbt keiner so schnell. Könnte gut sein, daß der Tote sich beim Sprung/Sturz tödlich verletzt hat oder die Schusswunde sich beim Aufprall verschlimmert hat. Zudem kann es ja auch ein anderer Toter sein oder ein durch die "eigenen" Leute umgebrachter.


    Trotzdem hast du einige Fehler gemacht.
    Niemals die Tür aufmachen bei sowas. Immer defensiv verhalten, du hättest genauso gut eins über Rübe kriegen können und wärst jetzt tot. Durch die Scheibe kann man schießen, so schnell rein kann keiner. Der zweite mögliche Fehler ist eine Kurzwaffe. Hausverteidigung immer mit Langwaffe, am besten eine Flinte, dann gefährdest du keine Nachbarn. Wenn dir jemand näher als 3m kommt kannst du ihn so oft treffen wie du willst mit einer Kurzwaffe, du kannst ihn nicht mehr aufhalten wenn er unbedingt will (Drogen/geistig verwirrt). Auch Tote können dich eben noch mit einem Messer erstechen bevor sie umkippen.


    Ich hatte die Situation hier auch schonmal, tagsüber mit einem Profieinbrecher. Bin mit der Flinte los als ein Backstein durchs Fenster (Erdgeschoss) geflogen kam. Auf Zuruf ist er dann abgehauen. Wäre er durchs Fenster gestiegen hätte ich mich einen Raum zurückgezogen. Dann wäre die Option gewesen Haus verlassen oder schießen.


    Ich sehe das ganze als Gentlemen's Agreement an, solange Einbrecher es nur auf Sachen abgesehen haben und man es merkt und sich jeder korrekt verhält, passiert keinem etwas. Wenn Bedrohung von Leib und Leben im Spiel ist wie bei dir bleibt dir dagegen keine Wahl. Vielleicht muß in Südafrika erst zur Fußball WM 2010 etwas passieren worüber die internationalen Medien dann geschockt berichten bevor sich etwas ändert.


    Ich rate dir die Sache bis zum Ende durchzuziehen und dann mal an Alternativen zu Südafrika zu denken.


    Tote Frauenleiche (Rotlichtmileu) im Revier hatten wir hier im übrigen auch schon zweimal.


    Gruß
    S.

    Peter Lynch über den 87er Crash. M.E. trifft das sehr auf den Goldpreis heute zu. Wenn der Goldpreis Ende 2005 von 450 auf 400 gefallen wäre und dann bei 450 bis Ende 2006 gelaufen wäre.. niemanden hätte es gestört. Wenn der Goldpreis aber auf 450 fallen sollte werden wohl viele Goldbullen das Handtuch werfen.


    Zitat

    Well, I think people had not analyzed '87 very well. I think you really have to put it in perspective. 1982, the market's 777. It's all the way to '86. You have the move to 1700. In four years -- the market moves from 777 to 1700 in four years. Then in none months it puts on a thousand points. So it puts on a thousand points in four years, then puts on another thousand points in the next nine months. So in August of 1987 it's 2700. It's gone up a thousand points in nine months. Then it falls a thousand points in two months, 500 points the last day. So if the market got sideways at 1700, no one would have worried, but it went up a thousand in nine-ten months and then a thousand in two months, and half of it in one day, you would have said.... "The world's over." It was the same price. So it was really a question of the market just kept going up and up and it just went to such an incredible high price by historic, price earnings multiple load, dividend yields, all the other statistics, but people forget that basically it was unchanged in 12 months. If you looked at September, 1986 to October '87, the market was unchanged. It had a thousand point up and a thousand points down and they only remember the down. They thought, "Oh, my goodness, this is the crash. It's all over. It's going to go to 200 and I'm going to selling apples and pencils," you know. But it wasn't. It was a very unique phenomenon because companies were doing fine. Just, you know, you'd call up a company and say, "We can't figure it out. We're doin' well. Our orders are good. Our balance sheet's good." "We just announced we're gonna buy some of our stock. We can't figure out why it's good down so much."

    Edel Man,


    der verbitterte Goldbug der bloß auf den Erfolg der Deutschen Bank neidisch ist ;)


    Deutsche Aktien sind billig, echte Schnäppchen, die Deutsche Bank hat mit Gewinnen von 7.62 ein 2005er KGV von 12.7 (und wahrscheinlich ein aktuelles KGV aufgrund irgendwelcher Schätzungen für 2007 von 9).


    Gewinnreihe der Jahre 2002 - 2005 pro Aktie:
    0.64 2.44 5.02 7.62


    Ein echter Wachstumswert mit +120% Gewinnwachstum pro Jahr.


    Komisch, nehme ich den 4 Jahresdurchschnitt der Gewinne (wie von Graham empfohlen), komme ich auf ein KGV von 25. Ein Rückfall auf 2002er Gewinnniveau würde ein KGV von 150 bedeuten.


    Diese Märkte sind so zum Kotzen daß es auch schon egal ist, mit Aktien wird kein Geld verdient, weder long noch short.


    Gruß
    S.

    Der "neue" SKI-Bericht von Jeff Kern ist draußen. Er hat wie erwartet Anfang September verkauft.


    "Prior "death runs" and 92-96 index sell signals have yielded decline of between 30-90% over years. That does NOT mean or guarantee that prices will fall 90% or take years to do so."


    Klingt doch etwas bärisch..


    Gruß
    S.

    Irgendwas ist am Goldmarkt nicht ganz koscher. Der heutige Dreh bei den Minen gefällt mir gar nicht. Das macht die Dinger wieder anfällig für einen Crash.


    Wir drehen usn seit mai einfach nur im Kreis, der US$ ist nur moderat stärker geworden.


    Aktien sind jetzt am Entscheidungspunkt, es kann noch minimal runter udn wieder rauf gehen für einen letzte Verlängerung im rising wedge, Maximal wenige Tage, vor WE.


    Irgendwas liegt in der Luft. Irgendwas was jeden so richtig treffen würde. Evtl. kein Crash, sondern Schließung der Aktienmärkte. 2000 hat man noch geglaubt, heute sind viel mehr professionelle im Markt, die wissen daß eigentlich alles zu teuer ist.


    Könnte auch sein, daß bei diversen hedge fonds einige Spielchen daneben gehen: z.B. könnte man ja US-Aktien geshortet haben und das Geld in Europäische Aktien angelegt haben, in der Hoffnung von einem starken Euro zu profitieren.


    Möglich ist m.E. alles, so könnte gerade ein neues ATH im Dow einen Crash in Europa oder Asien auslösen. Entweder über hedge-Geschäfte oder weil plötzlich US-Aktien attraktiver sind und Kapital anziehen.


    Der Ölpreis wird auch nicht so bleiben. Was macht denn der Dow wenn der Ölpreis auf 50 oder 45 einbricht? Doch wohl kaum steigen. Undwenn er auf 65 oder 70 steigt? Kracht der Dow auch.


    Alles in allem ein ziemlich ausbalanziertes Gefüge, das vom kleinsten Lüftchen zerstört werden kann. Das PPT ist der Elefant im Porzellanladen. Da nützt es nichts wenn der Elefant versucht das kostbare Geschirr im Auftrag des Ladenbesitzers auf Hochglanz zu bringen.


    Habe gerade Richard Russell 1974 gelesen. NYSE Aktien sind im Schnitt um 77% gefallen seit 71. Dividendenrendite bei 8% im breiten Markt und damit höher als das KGV. Ach ja, Russel war von 66 bis 74 in Cash und Gold, 8 Jahre.


    Gruß
    S.

    Zitat

    Sorry, aber das musste nun raus !
    Falls der PoG unter die 570 faellt und der HUI unter 280 dann seht ihr mich nicht mehr wieder im Forum.
    Diese Wette habe ich schon einmal abgeschlossen mit Goldy wie ihr Euch erinnern koennt
    ....wisst was, ich nehme noch den Oilpreis auch noch dazu mit unter 56 Dollar, Ok ??


    Öl unter 56, HUI unter 280, Gold unter 570. nun ist es also so gekommen :(


    Hoffentlich steigt Eldorado nicht aus. Inzwischen muten die von einigen hier (auch mir) anvisierten 220 im HUI ja schon fast als optimistisches Szenario an. Und die breiten Märkte wollen und wollen nicht falenn X(


    Gruß
    S.

    "I firmly believe that the “forces that be” who have conspired to keep the financial landscape pleasant - primarily in the equities sector - until the mid-term elections are over, never expected to bust wide open the hedge funds whose black boxes were screaming “opportunity” in the commodities markets..."


    Ich denke daß Sinclair damit recht behalten wird. Der Crash wird/wurde vom PPT ausgelöst. Am Ende führen sozialistische Interventionen in den freien Märkten immer zum Gegenteil des Gewünschten. PPT soll Crash verhindern, wird ihn also auslösen.


    Der Ölpreis hätte viel höher stehen müssen, min. eine recovery hinlegen. Jetzt ist er bei $55.80 (Brent spot). Hoffentlich verabschiedet sich Eldorado nicht wie angekündigt.. Soviel zu vorhersagen was passieren wird und was keinesfalls mehr möglich ist, das weiß nämlich niemand.


    Was will man denn machen? Öl oder Gold shorten? Never ever, da müßte man schon sehr verrückt sein. Das ist eben das Problem an irrationalen Märkten, man verdient weder long noch short. Und mit dem neuen ATH im Dow dürften Aktien nicht mehr unter ihre 2002/03 lows fallen, zumindest in US$. Der Dax ist ja auch auf neuem ATH gemessen in US$.


    Ich bleibe dabei, das finale low dieses Bärenmarktes sehen wir inflationsbereinigt 2030. Shorten kann man diesen Markt über solche Zeiträume nicht. Höchstens andere Positionen hedgen. Langfristig haben für mich Europa und die USA ihre Marktpositionen damit verloren, man sollte sich neuen Gestaden zuwenden. Gold wird niemals einen blow-off auf $2000 oder 3000 erleben, es wird bis 2030 langsam steigen und viel höher als sich das jeder vorstellen kann. Bis dahin werden die Tresore der Zentralbanken leergefegt sein.


    Gruß
    S.