Beiträge von Saccard

    cash flow mit Anleihen zu vergleichen ist absoluter Humbug, ganz einfach aus dem Grund, daß Anleihen das Kapital am Ende zurückzahlen. Bei Aktien ist das nicht der Fall, nach wenigen Jahrzehnten (ich schätze mal im Schnitt 30 Jahre) ist die typische Firma pleite, Geschäftsmodelle veralten, Märkte brechen weg (Pferde, Eisenbahn). Eine Mine hat eine Laufzeit von 3 bis 15 Jahren.


    Wer's wissen will wie ich genau rechne:
    (Goldpreis - cash costs)*0,7*Reserven*(1- Dilution)-Finanzierung


    Das ganze getilt durch die Anzahl der Aktien ergibt dann den fairen Preis pro Aktie.


    Aktienkurs geteilt durch fairen Wert ergibt dann den Discount/Aufpreis.


    gutso
    Bei den AGC hoffe ich natürlich auch.. auch 50 wären sogar im Extremfall vorstellbar. Produktion von Martabe ist weit entfernt und Minefinders hat ja gezeigt, daß die Finanzierung noch eine hohe Klippe ist. Trotzdem kaufe ich jetzt schon ein paar Stücke. Das beste bei AGC ist einfach von Zeit zu Zeit Aktien nachkaufen - unabhängig vom Kurs - und das ganze 3 Jahre durchzuziehen.


    Gruß
    S.

    Try ist Troy aus Australien.


    http://www.try.com.au


    Hab ich ganz früher mal gehabt. haben sich kaum bewegt und waren mal am billigsten produzierender Wert überhaupt ($30/oz in Brasilien).
    Niedrige Korrelation zum HUI, 2.8% Dividende, großer Cash-Hort und sehr gute Explorationsgeschichte und Chance. Konsolidierte große Gebiete (ganze Regionen / belts) in Australien, Brasilien. Daneben grass roots in Mongolei, joint venture (u.a. Vorkaufrechte) auf Birim Gebiete in Ghana (die haben sehr viele Landflächen dort). Gefällt mir ganz gut. Die betrachten Exploration einfach als Geschäft und scheinen damit sogar noch Kohle zu verdienen.. wenn sie aber nichts finden zu teuer.


    Ansonsten habe ich nur die gesellschaften drauf, die mich selber interessieren. IRC gefällt mir z.Z. wegen Nickel/basemetals nicht.


    MFN und GRS sind eine weise Wahl, wenn man Silber haben möchte. Keine Ahnung warum jeder die viel teureren und schlechteren reinen Silberproduzenten bevorzugt. Gogh und Patrone Lupo warnen ja auch immer davor. Die beiden haben wirklich Ahnung von dem was sie schreiben. Herald und Batavia sollte man sich dann doch vielleicht auch nochmal ansehen.

    Gogh, das sollte eigentlich jeder intelligente Mensch begreifen, daß solche Zahlen nur ein erster Anhaltspunkt sein können. Ich habe zu Avocet ja z.B. schon etwas geschrieben.
    AGC hat ja z.B. auch reltiv viele hedges, die habe ich einfach mit dem Anteil an Nova Energy verrechnet. Dann ahbe ich $165 mio nötige Finanzierung für Martabe angesetzt (inklusive etwas working capital) und davon den ungefähren jetzigen Cashbestand abgezogen.
    Bei Gold Fields wiederum spielt der Rand eine entscheidende Rolle.


    Auch die Chance/Risiko Verhältnisse sind nicht immer ganz korrekt. Das Problem dabei ist, daß man nicht einfach mögliche Chancen durch Bauxitprojekte mit der Entwicklung des Goldpreises in Verbindung bringen kann, das bringt dann vollkommen verfälschte Zahlen, da das eine mit dem anderen eben nichts zu tun hat.


    Minefinders ist jedenfalls sehr beeindruckend gelaufen verglichen mit GRS.


    Fremdfinanzierung ja/nein und mit/ohne Hedging (AGC will Silber hedgen) macht natürlich einen riesigen Unterschied.


    Gruß
    S.

    Minenaktien kann man eigentlich sehr genau wertmäßig erfassen.


    Man braucht dazu nur Anzahl Goldreserven, cash costs, nötige Finanzierung bis die Mine steht, Anzahl Aktien, Preis, Dilution durch Minderheitenanteile und Goldpreis.


    Aufgrund dieser Zahlen habe ich mal für einige Gesellschaften berechnet wieviel % die vom fairen Wert erreicht haben. 120% heißt z.B. 20% zu teuer, 70% hieße 30% zu billig.


    30% Steuern habe ich pauschal angesetzt.


    Aktuell (Goldpreis 580), Risikoszenario ($450) und Gewinnszenario ($800), Chance/Risiko (1/(Risiko*Gewinn))
    MFN 59% 94% 37%, 287%
    GRS 85% 123% 56%, 145%
    GFI 104% 411% 46%, 53%
    NEM 97% 165% 57%, 106%
    AGC 42% 70% 25%, 571%
    MOY 62% 90% 45%, 247%
    BMGX 200% 260% 145%, 27%
    TRY 105% 137% 76%, 96%
    AVM 81% 203% 40%, 123%


    Hedges usw. sind da übrigens schon drin. Außer bei Avocet wo die hedges erst über 700 zum tragen kommen. Royalty Firmen habe ich mit Produktionskosten von $5 angesetzt. Spezielle delisting-Gefahren (Moydow) und Enteignungsgefahren (Avocet) habe ich nicht einberechnet.
    Wenn man Minen als OS auf den Goldpreis ansieht und 450 bis 800 als die jüngste Volatilität, ist die Prozentangabe Chance/Risiko ungefähr das Niveau worauf die Aktien sinken oder steigen sollten (27% entspricht einem Verlust von 83%).
    Bei $299 cash costs (Rand 10 zum US$) sähe es für Gold Fields so aus:
    GFI 72% 149% 38%, 176%
    South Deep ist übrigens schon drinnen.
    Troy ist ein sehr gut gemanagter Explorer und bedenkend wo die überall ihre Finger drin haben halte ich es für sicher daß sie ihre Reserven verdoppeln werden (es fehlen nur 260000 ozs!). Dann sähe es so aus:
    TRY 61% 84% 42%, 283%


    MOY, TRY und AGC besitze ich, MFN noch nicht. GFI ist interessant für Leute, die glauben daß der Rand fallen wird. Und selbst dann nicht so interessant.
    MOY wird zudem viele Jahre warten müssen bis sie Royalties in Ghana bekommen. Delisting könnte auch irgendwann drohen. Dafür spielt man bei der Port Loko Lotterie mit. Wenn man pro Tonne Bauxit $5 nach Steuern Gewinn ansetzt wären sie $105 mio mehr wert - unabhängig vom Goldpreis. Ich glaube aber nicht an Bauxit Projekte in Sierra Leone.
    MOY /% 8% 7%, 17857% würde dann das Resultat lauten.


    Gruß
    S.

    Sag bloß du hast vor zwei Jahren geshortet, bob.


    Naja, man soll nicht alles auf die Herausgeber der Scheine schieben. In der Vergangenheit haben die immer sehr gut funktioniert, ein Crash kommt nicht alle Tage vor.


    hauptsächlich verdienen die am spread und an den zu niedrigen Knock-Out Schwellen die die Anleger wählen. Aber immer noch seriöser als Lotto, wo nur 45% des Geldes ausgezahlt werden.


    Wenn es in einem Bärenmarkt langsam bergab geht, wird es genug Call-Käufer geben.


    War vorhin übrigens mal bei Real in der Zeitschriftenecke. Der Aktionär empfiehlt Gold. "Warum der goldpreis jederzeit nach oben ausbrechen kann" oder so ähnlich hieß es. Natürlich schon ein paar Tage alt. Vielleicht sollte man mehr auf solche Zeitschriftencover achten?? Handelsblatt hat ja vor kurzem "Trendwende beim Öl" gebracht, mit riesigem Chart auf der Titelseite.
    Wenn der Ölpreis jetzt nochmal über 70 geht war's das mit der Sommerrally. 5 Tage noch bis meteorologischem Herbstanfang.


    Gruß
    S.

    Keine Ahnung ob ABN die ausknockt. Bisher jedenfalls nicht. Rechtlich wäre es auch eine Grauzone. Erschreckend daß sowas im MDax möglich ist, zwar 2. Reihe aber immerhin. Ob es im Dax auch möglich wäre? Ob die MDax Dinger nun ausgeknockt wurden oder nicht interessiert mich gar nicht so sehr, Tatsache ist daß sie es rechtlich könnten! Gibt auch nur 3 MDax shorts soweit ich mich entsinne. Hab noch gerade vor zwei Wochen gedacht MDax short vs. Dax Shorts im Mai wären doch so toll gewesen.


    Was lernen wir daraus?


    Xetra wohl doch nicht so gut / liquide.
    Die counter parties können machen was sie wollen. Bei jeglicher Gesetzesänderung, jeglicher Möglichkeit daß die ihr Risiko nicht hedgen können dürfen die kündigen.


    Damit geht man mit solchen Scheinen ein erhebliches Risiko - unabhängig von der zugrundeliegenden Kursbewegung - ein.


    Rollverluste ist wieder was anderes. Da kapieren die Anleger nicht warum sie Verluste machen.


    Ich werde meine jetzigen Positionen nicht mehr aufstocken und gehe davon aus, daß solche Short-"Zertifikate" bei einem Crash wie 87 wertlos bzw. zumindest illiquide sein werden. Damit hätte ich im Crash-Fall keine Absicherung für meine Aktien und werde da ebenfalls nicht mehr aufstocken bis sie min. 30% verloren haben.


    Hände weg von den Schwindelzertifikaten. Silber und Gold und HUI Calls haben nichts im Depot zu suchen, lieber die Werte gleich kaufen und notfalls auf Kredit rein, das ist ehrlicher. Short gehen kann man ja meist nur mit diesen dubiosen Dingern. Deswegen Königsweg nur Longpositionen.


    Zu den Rollverlusten: Mal angenommen ich gehe über ein Zertifikat in Kupfer short. Jetzt warte ich 3 Jahre und der Kupferpreis hat sich halbiert. Trotzdem hat das Zertifikat Verlust gemacht. Ganz einfach. Der Spotpreis ist gesunken. Der Futurepreis in 3 Jahren war aber schon nur die Hälfte und Future ist zum Spot geworden und somit hat kein tatsächlicher Kurssturz am Markt stattgefunden. Beim Rollen der Zertifikate muß immer in Futures mit niedrigerem Kurs, also höherem Short-Wert und somit teurer gewechselt werden (in Wirklichkeit liegen die Kurse für Kupfer im übrigen bei 7500 jetzt und bei 6000 in 27 Monaten).


    Gruß
    S.

    MDax steigt um 26%


    10,426.87 war heute der Höchstkurs bei Bloomberg. Weil zeitweise Verkäufer fehlten.. unrealistischer Kurs aber kein purer Datenfehler. In den ABN-Prospekten sind die Bloomberg Daten maßgeblich. Bin mal gespannt ob die Knock-Outs wertlos geworden sind.


    Habt ihr da überhaupt mal reingeschaut? ABN kann praktisch jederzeit die Scheine zum aktuellen Marktkurs liquidieren (callen).


    Für größere Summen ungeeignet. Deutschland als Schwindelparadies.


    Gruß
    S.

    Tschonko, keine Puts und Calls. Das ist alles so wenig, daß es vielleicht 1 Promille meines Depot an Gewinn oder Verlust ausmacht. Abgesehen von den Dax-Puts. Irgendwie traue ich diesen komischen Scheinen nicht, aber anders kann man nicht shorten. Mir helfen kleine Positionen bei der Bewertung ganz gut. Wenn ich keine Positionen habe, dann habe ich auch keine Lust irgendwas zu analysieren. Minenwerte mag ich eigentlich wenn ich sie habe nicht mehr so, dann wird wieder abgestoßen. Die guten aber überleben in meinem Depot. In den Jahren geht so einiges durch Depot, schlimmste Fehler waren USG schon bei $8 bei einer Verdoppelung zu verkaufen und Bijou Brigitte für Unsinn á la Neuer Markt zu halten (die hab ich mir fundamental aber auch nie angesehen).


    Der Königsweg sind immer long-Positionen. Z.B. hätte man 1999/2000 wunderbar in Anleihen oder Gold gehen können statt Aktien zu shorten.


    Damals übrigens Ende August retest der highs in einigen Indices und im November dann das ultimative Tief bei den Minen. Stelle ich mir für dieses Jahr ähnlich vor.


    Sei vorsichtig mit den BMGX! Nach meinen jüngsten Berechnungen haben wir einfach nur Glück gehabt. Royalty-Werte kannst du wie Minen analysieren, z.B. 1.25% NSR auf Dolores Bewerte ich mit 1.25% * 2.9 mio ozs = 36000 ozs für BMGS. Produktionskosten setzt man dann mit $5 an (halt was die Transport- und Schmelzkosten für eine Unze sind, kann auch höher sein). Davon die Steuerrate abziehen. Bei $580 sind sie selbst bei 56 cent eigentlich 100% überteuert. Und bei $3000 Gold hätten sie einen zu kleinen Hebel, würden sich im fairen Wert nur verdreifachen (ohne Reserveausweitungen).
    Der Taschenspielertrick war, daß die Exploration ausgegliedert wurde. Früher waren es Royalty-Werte + 25 mio Wert für Exploration in Nevada durch 90 mio Aktien. Jetzt sind es nur noch die Royalty Werte geteilt durch 71 mio Aktien. Wer einen billigen Royalty-Wert will kommt aber nicht an denen vorbei. Auf keinen Fall würde ich dafür zuviel bezahlen, maximal 40-45 (bei 40 war der alte Widerstand). Ich selber werde sie definitiv nicht kaufen.


    Viel Erfolg jedenfalls, spätestens 2007 bis du wieder kräftig im Plus!


    Gruß
    S.

    Bevor ich mich ins WE verabschiede noch zwei wichtige Dinge.


    1. Dax
    1998 war das Hoch bei 6199 intraday und 6171 auf Schlußkursbasis. Da sind wir nicht drüber gegangen.
    Sentiment ist wieder extrem bullish geworden.
    Unten der Chart zeigt die langfristigen Trends. Abwärtstrend seit 2000 retest, mehr erleben wir z.Z. nicht. Die aufsteigende Linie ist der Aufwärtstrend von 82. Der short eines Lebens?


    2. HUI
    Ich würde nicht auf ein kurzfristiges Retracement setzen. Es könnte einfach weiter runter gehen. Während aber die Elliot-Wave Auguren 170 oder 160 oder 120 bis sogar 90 im HUI vorhersagen (3 Jahre) könnte es sein, daß vielleicht doch Phase 1 2003 zu Ende gegangen ist! Siehe 2. Grafik.
    Dann wären wir als 1 der 3 von 168 auf 400 gestiegen. Ein 61.8% retracement des moves wäre ein Ziel von 256. In dem Bereich liegen auch die HUI highs aus 2003. D.h. neueres Tief unter Juni ja, vielleicht schon sehr bald und dann 3 von 3 als nach oben.


    Fazit: Man muß sich schleunigst Minen kaufen, 3 der 3 dürfte min. 1 Jahr dauern eher 1.5 Jahre und mehr steigen als die 1. Also HUI 500 in 2008 ist sicher.


    "The Decoupling of Gold and Stocks


    Remember last winter and early spring when you were doing well with all of your gold stocks and your account value was rising? Didn’t it bother you that your neighbors were making similar gains in the US stock market? As a contrarian, weren’t you a bit perturbed that while you did your homework which told you that paper currencies around the world were going to lose value, your next door neighbor was doing just as well by acting on stock tips from low brows on TV? Well, in recent weeks something positive happened in this regard. That is, the behavior of stocks and gold decoupled. Now they no longer act in the same manner, and precious metals are free to go in opposite directions as stocks. With your account balance hurting and your neighbor crowing louder than ever since stocks recently went up while precious metals went down, there is a bright side, and that is the recent decoupling of stocks from gold. When reality sets in (it always does), precious metals will rise while stocks will fall."


    Gruß
    S.

    Morgen kommt der erste Posten Anleihen dran, 5%. Damit kann ich meinen Bestand an Minen versechsfachen. Gekauft werden erstmal die verdächtigen, die unverhältnismäßig stark sind und wenig Korrelation mit dem HUI aufweisen. Die HUI-Calls habe ich heute bei 309 verkauft und das Geld wartet noch immer darauf in Australien zuzuschlagen.


    70 Punkte sind wir schon runter, nichtmal 60 Punkte bis runter 240, 80 Punkte bis 220.


    Man kann nicht hoffen exakt zum Tiefpunkt zu kaufen.


    Vor allem geht es mir jetzt darum, kleine Positionen in allen Minen, die ich besitzen will, aufzubauen. So vergißt man keine. Battle Mountain am Dienstag wäre z.B. schon ein Kauf gewesen.


    Kapitel Aktien ist abgeschlossen, JNJ MMM AVP RAVN GGG JP:7741 JP:6460 sind alle die übrig geblieben sind. 7 Stück ist überschaubar.


    Gruß
    S.

    "Der Kurs des Geldes, werdet Ihr sagen, ist vom Zufall abhängig, keine Regierung kann für den Kurs ihres Geldes Garantie leisten, den Spekulanten (banquiers) und Schiebern (agioteurs) müsst Ihr es zuschreiben, wenn der Kurs immer ungünstiger wird. Ihr Unwissende oder besonders Schlaue: Solche Sprüche könnt Ihr bei den Parisern anbringen, die ahnungslos genug sind, sie für bare Münze zu nehmen, die, von Euch dazu aufgewiegelt, die Schieber verfluchen und die Händler, welche die Ware verteuern. Nein, sage ich, der große Betrüger, der Erzbetrüger, der Betrüger ohnegleichen ist die französische Regierung selbst - sie vermehrt ins Ungewisse den Druck ihrer Assignaten, sie findet, dass deren Deckung immer noch genügend sei. Dabei weiß sie sehr wohl, dass der nominelle Wert der Deckung immer steigt mit dem Sinken des Kurses."


    "Die Verblendeten erkennen nicht, dass das Geld seine eigene unerbittliche Logik hat und dass die Folgen der falschen Handlung sich mit stärkerer Macht durchsetzen als das Gesetz, das nur die Folgen, nicht aber die Ursachen verhindern will." (irgendwie muß ich an die Freigeldler denken).


    kehrte allmählich der Privathandel ganz zu Zahlungen in Metallgeld und zu geordneten Geldverhältnissen zurück.

    Die römische Inflation hatte durch die Manipulation der Währung solche dimensionale Auswüchse angenommen, dass von einem Aufstand der Münzer in Rom im Jahre 273 berichtet wird, der nur durch den Einsatz von Truppen niedergeworfen werden konnte. Bei diesen Kämpfen sollen nach Überlieferungen 7.000 reguläre Söldner gefallen sein. Danach hat man berechnet, dass ca. 40.000 Münzer an dem Gemetzel beteiligt gewesen sein müssen. Plötzlich erhellt dieser Bericht, wie ausufernd die Inflation vorangeschritten sein musste, wenn allein in den Münzbetrieben in Rom 40.000 Menschen mit dem Ausprägen neuer Münzen beschäftigt waren.


    Der Grund für diesen Aufstand war Cäsar Aurelian (Amtzeit: 270 - 275) zuzuschreiben, der mit energischer Hand in das wirtschaftliche Chaos eingriff und eine durchgreifende Münzreform ankündigte. Wahrscheinlich erwarteten die Münzer daraufhin das Ende der Inflation und damit den Verlust ihrer Stellung.


    Tja lieber Eldorado, die nach Wiedereinführung des Goldstandards 7000 mit Krawatten erwürgten Bundespolizisten im Bankenviertel von Frankfurt hättest du dann zu verantworten =)


    Zweites Mittelalter 2100-2600, hier kommen wir.

    Den permanenten Überhang an Einfuhren v.a. von Luxusgütern aus Indien, Arabien und Germanien finanzierten Neros Nachfolger - mit großem Eifer - mit weiteren Entwertungsrunden. ;)


    Manche Dinge ändern sich nie, sogar die Exporteure sind gleichgeblieben.


    Indien - emerging market seit 2000 Jahren.

    Mir ist das jetzt scheißegal, morgen wird der Dax weiter geshortet.


    5 Tage in Folge im Plus - gab's zuletzt im März. Alle gaps oben geschlossen bis auf ein break-away gap bei über 6100. Bei 7600 gab's auch ein gap und wir werden das so schnell nicht wiedersehen. Zudem sind bei 2650 und 2350 auch noch gaps offen. Die 2650 sollten wir sehen, ob's unter 2200 geht weiß niemand.


    Die Aktienmärkte halten sich nur noch mit dem Wunschgedanken, daß der sinkende Ölpreis bitte die Konjunktur ankurbeln möge - nachdem Ölpreis und Aktien 3.5 Jahre miteinander gestiegen sind.


    Handelsblatt: "Der Ölpreis ist nach Einschätzung von Experten in einen längerfristigen Abwärtstrend eingeschwenkt." "Leo Drollas, Chefvolkswirt des Centre for Global Energy Studies in London. Er sieht den Preis bis Ende Oktober bröckeln." "Adam Sieminski, Chef-Energieökonom bei der Deutschen Bank in New York, rechnet damit, dass die US-Regierung nach den Kongresswahlen die Gangart gegenüber Iran verschärft, und hält Preissprünge auf bis zu 80 Dollar für möglich." "Der Ölpreis hat auf Sicht von vier bis fünf Jahren seinen Höhepunkt überschritten“, sagt Rakesh Shankar"


    Also Ölpreis eher rauf bis Ende Oktober und somit Tod der letzten Hoffnung der Aktienbullen.


    Gruß
    S.

    "While the Bundesbank has signalled it is unlikely to sell down its massive reserves any time soon, other euro zone banks have stepped up sales as the Sept. 26 deadline approaches.


    According to the weekly balance sheet issued by the European Central Bank, gold holdings fell 114 million euros in the week to Sept. 8, the biggest drop in two months. The ECB said this was due to sales by two central banks, but did not name them.


    Separately, the Bank of Portugal announced that it had sold 20 tonnes of gold “in recent months”, taking its total for the current year of the agreement to 45 tonnes.


    But Hitzfeld said it was difficult to fulfill the quota while Germany and Switzerland were passing on their sales options to other central banks."


    http://www.khaleejtimes.com/Di…xml&section=business&col=


    Die europäischen ZBs haben sich auf max. 500t pro Jahr Verkäufe geeinigt. 370t waren es bis vor wenigen Tagen. Wenn die ihre Quote noch bis zum 26. vollmachen wollen sieht es erstmal düster aus.


    Ich sage es ja immer, bevor der Goldbulle tot ist werden die auch noch die allerletzte Unze aus den Kellern gefegt haben. Am Ende müssen wahrscheinlich die Tresore noch gefegt werden ,damit man noch 3 Unzen aus dem Staub gießen kann.


    Und da schimpft Eldorado immer so auf die USA. Die waren immerhin so schlau, kein Gold zu verkaufen (bzw. nur das ihrer "Verbündeten").


    Das sollte man nie vergessen: bevor der US$ wertlos wird können (oder könnten!) die noch lange Zeit mit Goldverkäufen gegensteuern.


    Gruß
    S.

    Euro ist verdächtig stark geworden gerade trotz der Goldschwäche.. oder wegen??


    Wie es aussieht verkaufen die europäischen Zentralbanken doch noch ihr Gold bis zum Limit was nach Washington Agreement II möglich ist. Noch bis zum 26.9. möglich.


    Das hieße Gold schwächer und Euro stärker.


    Danke sehr, dann wissen wir ja auch wem wir es zu verdanken haben.


    Gruß
    S.

    War wohl keine so gute Idee mit HUI/Öl longs den Dax ausgleichen zu wollen. Es geht fröhlich weiter nach unten, Dax natürlich schließt im Plus. Fast schon wie eien kommunistische Planveranstaltung.


    "So far in 2006, crude oil has peaked at an all-time high of $78.40 in July (the current high for the year). As of Thursday crude oil has made a low is $63.47 on the weekly continuous chart. This has been a decline of 14.93 off of the all-time high. It has been nine weeks since that high. The current market correction is right in line with the corrections off of the yearly highs for the last three years both in price and in time. It's now or never in the crude oil market. If support fails here and crude oil breaks significantly lower and/or hits new lows later in October, it could signal that the high has been established and the bull market is over."


    Öl wird also bald entweder kräftig steigen oder das war's mit dem Bullenmarkt.


    HUI Calls schmeiße ich raus und kaufe mir dafür richtige Minen, da weiß ich wenigstens was ich habe. Und die bleiben dann für immer im Depot.

    Mongolei: Da ist auch Troy aus Australien aktiv. Riesige tenements, dazu joint venture mit Birim für Exploration in Ghana. Hat einen riesigen Cashberg und zahlt 2.5% Dividende.

    "Ach Saccard, die aufgefuehrten Aktien bis auf AGC sind alle laengst im Depot fuer long time."


    Ja, nur in welcher Gewichtung. Das macht doch einen riesigen Unterschied.


    Mal sehen wo heute der USERX endet. Nach SKI brächten wir zumindest +/-0, sonst droht 35/39 Tage index sell.


    Hauptsache der Dax fällt kräftig..