Ach ja, DRDGold Pleite ist somit sowieso nicht drin, die können ja einfach ihre 85% an den Emperor Aktien verkaufen.
Beiträge von Saccard
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Naja, ich bin mal einfach von den letzten Zahlen ausgegangen und habe sogar etwas konservativ gerechnet.
ex-DRDGold:
Porgera: 270 $/oz (264 bei DRDGold angegeben)
Tolukuma: 450 $/oz (441 bei DRDGold angegeben)ex-Emperor:
Vatukoula 648 A$/oz, laut Präsentation soll die Produktion 12% höher liegen, kosten dürften also 12% fallen und zum letzten Quartal waren sie um 8% gestiegen, so daß 12% niedrigere Kosten bei 12% höherer Produktion drin sein sollte.
also ca. A$570/oz oder US$430/ozProduktion habe ich dann so gewichtet wie in der DRDGold/Emperor Präsentation angegeben. Resultat: $350 (wegen der niedrigen Kosten bei Porgera).
Drauflegen werden die mit Sicherheit nicht, schließlich legt Placer bei Porgera ja auch nicht drauf.
Irgendwelche angestaubten Uraltzahlen aus der Mottenkiste interessieren hier nicht mehr. Emperor als neues, gesamtes Unternehmen muß sich aber erst mal beweisen, soviel ist richtig. Kapitalerhöhung und Damoklesschwert 85% DRDGold Anteil kommen ja auch noch ins Spiel.
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Hmm, Newmont hat $300 cash margin pro Unze. Bei $3500 Bewertung pro jährlich produzierter Unze macht das ein price/cash flow Verhältnis von 11.66
Emperor kostet $770 pro jährlich produzierter Unze bei einem cash margin von $200. Macht price/cash flow 3.85.
Newmont hat ein doppelt so langes Minenleben, sind also so gesehen nur 50% teurer.
Mal überlegen. Wenn Gold im Oktober 2007 bei 650 steht.. steigt Newmont um 33%. Emperor steigt 50%. Ich gehe davon aus, daß die Unterbewertung bis dahin abgebaut sein könnte, also nochmal +50%.
Newmont: +33%
Emperor: +125%Welchen Wert kaufe ich jetzt, wenn ich von US$650 im Oktober ausgehe??
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Nur mal so im Vergleich. DRDGold produziert über Emperor 320000 oz in Asien. Wenn Newmont 3500/oz kostet dann Emperor ja wohl min. 2000/oz. Also mit sehr starkem Abschlag wegen der geringeren Reserven.
Macht schon 640 mio.
Harmony wird mit 2200/oz Produktion bewertet (irgendwelche Idioten, man könnte ja für 200 mehr auch gleich Gold Fields kaufen..)
Also 2000 für 260000 oz in Südafrika sind auch nicht verkehrt.
Wert: 520 mio
cash costs SA + Asien $350.
1160 mio oder $3.50 pro Aktie.
Gruß
S. -
"Anpassungsmaßnahmen" brauchen die jetzt auch gar nicht mehr, Südafrika ist relativ egal für DRDGold, harmony und Gold Fields sind stärker vom Rand abhängig.
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Ich sehe da genau das Gegenteil. Inzwischen läuft der Großteil der Produktion nicht mehr in Südafrika ab, Kapitalerhöhungen sind nicht mehr zu erwarten. Vor DRDGold geht erstmal Harmony pleite.
Die südafrikanischen "assets" gibt's derzeit für lau. Emperor ist mehr wert als der derzeitige DRDGold Aktienkurs. Meine 500 mio Einschätzung für die Südafrikaminen war ja nur im Vergleich mit Simmer und Jack..
Was DRDGold macht ist genau richtig: Bloß weg aus Südafrika und alle südafrikanischen + überseeischen Minen sauber trennen. Dann klappt es auch mit den Bewertungen. Siehe Norilsk und Gold Fields International.
M.E. wird es in SA wohl in Zukunft besser und billiger werden, aber 26% der Produktion gehen immer noch an die "empowerment" Leutchen weg. An DRDGolds stelle würde ich daher die SA Minen (Argonaut haben sie ja auch noch) irgendwann an einen Dummen (nämlich an der Börse) abstoßen. 500 mio sind da drin. -
DRDGold müßte ich mir mal wieder ansehen. Schließlich stehen die wirklich kurz vor dem Aus. Wenn nämlich Emperor gänzlich abgespalten wird hart man damit schonmal eine der besten Firmen, absolut niedrig bewertet. Und den rest in SA kriegt man praktisch geschenkt. Wenn Simmer und Jack schon 250 mio kostet, was ist dann DRDGold Südafrika wert? 500 mio?
Seht euch doch mal die lachhaften Bewertungen anderer Firmen an. DRDGold ist keiner der bubble-stocks im Moment.
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Wenn sich da der gute McEwen nicht in die Nesseln setzt. Schließlich haben Newmont und Placer Dome die besten Gebiete. Und Exploration ist teuer.
Wenn so ein Explorer 50 mio kostet, dann muß er schon mindestens 2 mio oz gold entdecken. Die Hälfte ist unrentabel/inferred, die andere Hälfte Ressourcen und davon die Hälfte Reserven. US$100/oz
Exploration gibt es doch bei jedem mittleren und größeren Produzenten kostenfrei als Dreingabe. Da kostet die gefundene Unze maximal US$20, bei den besseren Firmen so US$5/oz (Agnico u.a.).
Also ich packe sowas nicht mit der Kneifzange an.
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Das Silber und in Verbindung mit nur heap leaching ohne Mühle. Und die 100 mio für die Mine hat Minefinders über einen Bankkredit längst finanziert (da sind die Nesbitt und Consorten Gangster wohl ziemlich sauer).
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Low grades.. + das Silber.
1.44 mio oz Gold + 53 mio oz Silber werden am Ende dabei rauskommen. Cash costs sollen laut feasibility bei 9$/oz Silber für das Gold bei 0 liegen!!
0.84g/t Gold und 44.5g/t Silber, von über 100 mio oz Silber werden nur 53 mio gewonnen, von 2 mio oz Gold nur 1.44 mio, wegen heap-leaching. Also sehr wohl ein gutes Projekt.
Nur mal als Vergleich: Die ach so gefeierten Gammon Lake haben 1g/t Gold und 50g/t Silber. 2.8 mio oz Gold und 133 mio oz Silber. Mal angenommen Gammob Lake betreibt kein heap-leaching mit so lachhaft niedriger recovery rate wie Minefinders, so ist Minefinders ja wohl 50% von Gammon Lake wert.
Gammon Lake kosten aber 880 mio vs. 250 mio für Minefinders.
Nicht daß bei Inbetriebnahme der Mine alles problemlos sein wird, Golden Star läßt grüßen..
Gruß
S. -
174 mio nach St. Jude und vor 31.59 mio financing, also 206 mio ist richtig. hab das wahrscheinlich mit einem anderen Wert verwechselt..
Im Prinzip stimmt es ja auch so wie ich gerechnet habe, alles unter 200/oz ist sowieso ein Witz.
Billig sind sie auf jeden Fall, genug Reserven haben sie und genug Ressourcen.
Wenn ich eine Firma übernehmen müßte, ich würde Minefinders oder Golden Star aufkaufen. Für Gold Fields wären die ja eigentlich ideal.
Gruß
S. -
700 werden mit Sicherheit überschritten, schon in 2 Jahren. Die Frage ist nur wie lange und wie der Durchschnitt ist. Spike auf 900 kann ja heißen nur kurz über 700 (5 Monate z.B.).
Trotzdem:
1. wie kann das Management so doof sein?
2. Warum mag es der Markt?Ich denke mal, daß durch das Hedging evtl. eine Finanzierung der Taror und Chore Minen (ca. 70 mio) per Bankschulden möglich wäre. Wären 2 mio oz zusätzliche Reserven. Die Minen haben die Russen längst fertig gebaut, nur ist die Metallurgie nicht ganz einfach und man braucht etwas á la Biox. pre-feasibility study von 2000 oder so (Nelson Resources) sah 35 mio für den Bau vor, ich denke aber mal daß es heute eher das doppelte ist.
Ich hatte ja gehofft die würden erst eine Mine mit laufendem cash flow finanzieren und dann erst die andere, ohne Schulden.
Vielleicht kann so ja die eine oder andere Unze an russichen Reserven (20 mio oz) gehoben werden, Chore hat wohl wenn man den ganzen Distrikt ansieht über 7 Mio oz "Ressourcen" (viel russische P Kategorien). Aber das ist wohl was für die Jahre später.
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Bisher waren 60000 oz zu 300 gehegt. pro Monat werden 4000 oz davon in die Verträge geliefert, in 15 Monaten wäre also alles weg gewesen.
Jetzt verzichtet der Kontraktpartner auf die alten Hedges bis auf 22000 oz zu 313. Dafür werden 360000 oz mit gekauften puts mit Basis 450 abgesichert und die Kosten für die Puts mit 360000 oz Callverkäufen mit Basis 700 wieder reingeholt.
Es werden nur Europäische Scheine mit 10000 oz pro Monat über 3 Jahre verwendet.
Steigt der Goldpreis in den nächsten 3 Jahren nicht über 700 war es ein lohnendes Geschäft. Vor allem da 40000 oz mit 250 US$ negativem Wert kostenfrei "entsorgt" wurden.
Für 2007 erwarte ich Goldpreise von 900, solange der Goldpreis weniger als 6 Monate bei 900 liegt ist es immer noch ein lohnendes Geschäft. Dann dürfte auch so langsam unsere Halbzeitkorrektur mit mehreren hundert US$ fallendem Goldpreis kommen.
Könnte also vom Timing her eine gute Aktion gewesen sein, auch wenn ich persönlich lieber gar kein Hedging mehr gesehen hätte.
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Mal als Vergleich mit Avocet.
280 US$ Gewinn pro Unze, 220.000 oz Produktion, 105 mio Aktien, p/e 30
=US$17,6 pro Aktie oder 1000p vs. 140p an der Börse
Es kommt eben noch auf ein bischen mehr an als nur KGV. KGV 30 kann bei Werten wie Agnico ok sein (lange Lebenszeit), bei anderen kann es total daneben sein.
Immerhin hat GSS ca. 4 mio oz Reserven und bei 227 mio Aktien (mit kürzlicher Kapitalerhöhung + St. Jude, aber ohne Gewähr) macht das so ca. 170 oder 180 US$ pro Unze. Nicht schlecht..
GSS ist zur Zeit einer der interessantesten Werte und durch die Kapitalerhöhung sind Nesbitt und co. auch an steigenden Kursen interessiert.
Also ich würde die an deiner Stelle auf jeden Fall behalten. Vor allem haben die sehr viele Ressourcen und Exploration gibt es als kostenlose Dreingabe. So wie es sein soll.
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Höchstkurs heute 145p, bei gefallenem Goldpreis. Das sollte es für's erste gewesen sein, so auf 2 bis 3 Monatssicht.
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Nene, Alex, mich gibt's nur einmal.
Schön daß du mit DRDGold so gut im Plus bist, das ist eine Spekulation die ich in kleinem Maßstab ja auch nachvollzogen hatte damals (nur dann etwas frühzeitig in noch mehr Avocets gewechselt).
Ich mag an sowas, daß man die Entwicklung in etwa vorausberechnen kann, Zahlen und Fakten liegen ja vor..
Emperor ist auf jeden fall unter den top-5 bei der Bewertung. Naja, und sowas wie Thistle muß nicht sein. Erst so bei 600 oder 650 US$ interessant.
Zu dem Explorergemülle möchte ich nur mal anmerken, daß das gute Management ja in einer Art Bringschuld ist. Ich bin der Meinung daß pro 100$ Marktkapitalisierung eine Unze Gold herausspringen muß. Wenn sich die 1a-Premium-Qualitätsprojekte dann leider doch als nicht ganz so gut herausstellen, wird sich doch sicher noch das eine oder andere Flüßchen auf den Explorationsgebieten finden lassen, wo das Management die fehlenden Unzen eben per Hand herausschürfen wird. Handwerkliches Können, körperliche Belastbarkeit (Temperatur, evtl. Quecksilber zum Herauslösen), und mentale Fähigkeiten (Geduld) sind daher das A und O bei Explorermanagement.
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Ich werfe mal Simmer & Jack zur Diskussion rein.
Mal überlegen.. ein Wert, der nur die ehemaligen Drooy Erdbeben-Minen hat mit 230.000 oz angepeilter Produktion. Jetzt 250 Mio US$ Marktkapitalisierung. Nach Goodwin so ca. 700 mio wert.
Ist es nicht schön, umgerechnet auf die ausstehenden DRDGold Aktien sind die abgestossenen Minen plötzlich 75 cent an der Börse und nach Goodwin US$2,12 wert. Man was haben wir uns doch vertan mit DRDGold.. das ist ja mehr als DRDGold mit gewinnbringenden Minen und mit 3-facher Produktion zur Zeit an der Börse kostet.
Andererseits werden Werte wie Thistle (150.000 oz angepeilte Produktion) für 13 mio US$ gehandelt (allerdings mit 50 mio Schulden obendrauf).
Viel Erfolg, Simmer & Jack Aktionäre!!
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Miramar hat in 2002 mal Spaß gemacht. Nur was hat sich bis heute groß verändert? Daß die ehemaligen Minen geschlossen wurden. Spaßig war es auch immer die alten Geschichten um Yellowknife und Miramars Minen (waren ja schon uralt) zu lesen. Wo z.B. Kinder Schnee gefressen haben und daran verstorben sind aufgrund der guten "Entsorgungspraktiken" der Goldminen.
"Long-time residents of Yellowknife and nearby Dene villages were complaining ...
children died from drinking melt water from snow contaminated with arsenic.""About 237,000 tonnes of arsenic trioxide are buried under the defunct Giant Yellowknife gold mine, a 10-minute drive from the city's downtown core."
"As I mentioned before, arsenic occurred naturally in the land around Yellowknife. Sometimes this would leach out of swamps into surrounding lakes, and the Territorial Health Officer would declare certain areas off limits for swimming during the brief season of hot weather, when the temperatures would occasionally reach above 90 degrees Fahrenheit. We found out that there had been for years an unacceptably high level of arsenic in our drinking water. The Government had been aware of this but kept it secret as they took a year to build a huge 18inch diameter pipeline to convey pure water from the Yellowknife River. As mentioned in the introduction, this is how Eileen became deathly ill. A word of warning as soon as the problem was discovered and everyone could have been using bottled water for drinking.
Arsenic leaves a bitter taste."
http://www.theminingnews.org/news.cfm?newsID=1262
http://bahai-library.com/?file=boyd_memories_yellowknife#ars -
Nicht Vista, Canyon wollte nicht mehr. Das Ding kostet fast 1 Mio Unterhalt pro Jahr, klar das Vista das loswerden will.
Zum Lewis Property:
15. November Pressbericht, Vista Gold Corp. Acquires Hycroft Mine Royalty and Ownership Interest in 53 Properties in Nevada and ColoradoLewis hat aber auch noch einige (1 oder 2) Properties behalten. Welche das wohl sind??
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Zumindest sind sie bisher mit gutem Grund gefallen, was natürlich nichts für die Zukunft bedeuten muß.
Interessant in dem Zusammenhang ist auch Golden Star, die haben seit 2003 ihre Aktienzahl mehr als verdoppelt, so daß der scheinbar niedrige Kurs in ganz anderem Licht erscheint. Auch gab es ja Riesenprobleme für die Produktion, mal hoffen daß die wirklich 500,000 und mehr erreichen.
Nicht daß ich Golden Star schlecht machen will.. hab ja selbst bis vor kurzem welche gehalten und bei 2.40 war es ja auch ein guter Kauf.. Nur denke ich mal, daß man davon ausgehend auch Rückschlüsse auf den "erfolgreichen" Produktionsbeginn bei Gesellschaften wie Yamana oder Novagold machen kann. In 2003 waren GSS und BGO wohl die bubble-stocks, jetzt sind es Yamana, Desert Sun und evtl. Gammon Lake. Minefinders hat gutes Potential einer der nächsten bubble-stocks zu werden, während ich für Yamana nur noch marginale Kursgewinne (=deutlich schlechter als Newmont) selbst bei Goldpreisen von 900 erwarte.
Interessant finde ich dabei auch, daß gerade nach erfolgreicher Finanzierung die meisten Minen richtig abheben. Wenn ich so ein Nesbitt Burns Bankster wäre und genügend Aktien durch bought deals etc. hätte.. erst wird das top erzeugt und dann wird abverkauft und abverkauft bis die Bestände weg sind.
Mal sehen was in der Beziehung mit Minefinders los ist, da die ja 100 mio per Bank und nicht per Aktien finanziert haben. Gewisse Akteure, die Interesse an höheren Kursen hätten, gibt es da also schonmal nicht. Aber vielleicht wurde von deren Seite ja schon eine mögliche Kapitalerhöhung 2005 durch Leerverkäufe antizipiert.
Und wo wir schon bei Leerverkäufen sind: All diese schrecklich komplizierten Regeln für's Shorten und Leerverkaufen in den USA.. Nein, die armen Akteure, es lohnt sich beim besten Willen nicht mehr. Zum Glück kann man ja Aktien z.B. in Berlin listen lassen, gleich Blockweise. Natürlich nur mit so hohen Spreads, daß hier in Deutschland kein Lemming auf die Idee kommt, die Aktien auch tatsächlich zu kaufen. Und schwupps, auf mysteriöse Art liegt der Kurs in Berlin immer günstiger als im Herkunftsland (der Kurs, nicht der Ask-Preis.. der ist 5 oder 10% höher). Und schon kann man ein "Arbitragegeschäft" in den USA machen. Einfach die Aktien leerverkaufen. Ohne umständliche Regeln. Man kann ja "jederzeit" die Aktien billiger in Berlin wieder eindecken. Wenn also jemand Goldminen hat, die auch hier in Deutschland gelistet wurden, hohe Spreads haben und seit dem Listing an Wert verloren haben, weiß jetzt warum.
Gruß
S.