Beiträge von silberling3000

    Warum vertrauen denn alle so einem elektronischen Schloss? Man kann in die Elektronik nicht hineinschauen. Es kann durchaus möglich sein, dass in dem Schloss ein Master-Code des Herstellers existiert.
    Wie ist es eigentlich mit den mechanischen Drehschlössern? Sind die nicht mehr sicher, weil man die an neuen Tresoren nicht mehr findet? Ich dachte die Stetoskopmethode funktioniert nur bei Egon Olsen.
    Ich bleibe vorerst beim Bankschließfach mit allen bekannten Vor- und Nachteilen...so ein Tresor muss in ein Gesamtkonzept passen, ansonsten ist er relativ sinnlos. Vielleicht ergibt sich in Zukunft mal eine entsprechende Wohnsituation. Dann komme ich gern auf diesen Thread zurück.


    Ich mach da auch mal ne Rechnung auf...


    Deine Annahmen:
    100.000 EUR Eigenkapital
    150.000 EUR Kredit zu 3,5%
    250.000 EUR Kaufsumme


    Damit entstehen jährlich folgende Kosten:
    5.250 EUR Zinsen (150K x 3,5%)
    2.500 EUR Instandhaltung (250K x 1%)
    7.500 EUR Abschreibung (250K x 3%)
    2.000 EUR Opportunitätskosten (100K x 2%) bei Investment in Gold wären es 20.000 EUR :thumbup:


    macht zusammen 17.250 EUR oder monatlich 1.437,50 EUR.

    Eine kleine Anmerkung möchte ich noch machen!


    Die Raten sind nominal, d.h. bei weiterer Inflationierung und wenn es nur 2% jährlich sind wird es zunehmend leichter die
    nominale Rate zu begleichen (das egalisiert beinahe die Zinsen!) besonders bei langer Laufzeit.


    Mieten werden durch die Inflationierung in der Regel nicht billiger ;)


    Was machst du, wenn deine Ausgaben schneller steigen als dein Einkommen. Inflation und Deflation werden in den nächsten Jahren stark nichtlinear und teils auch parallel auftreten. Da kann man, trotz, dass man auf das richtige Ereignis gewettet hat, mangels Liquidität pleite gehen. Soll auch hier im Forum schon vorgekommen sein...

    Die niedrigen Zinsen sind kein Argument für den Kauf, sondern gegen den Kauf einer Immobilie. Je niedriger die Zinsen, desto höher die Preise. Häuser werden immer genau so teuer verkauft, dass es sich der durchschnittliche Haushalt gerade so leisten kann.
    Ein Haus ist ein Luxus, den man sich leisten können muss und will. Der Durchschnittskäufer lebt jedoch meist ein viertel Jahrhundert in Angst und Sorge die Raten nicht bezahlen zu können. Es darf auch keine Scheidung, Arbeitslosigkeit oder Baupfusch dazu kommen.
    Fast alle unterschätzen auch Abschreibung (was? mein Haus gewinnt doch an Wert! [smilie_happy] ) und Instandsetzung. Ist die Bude abgetilgt, dann stehen meist schon wieder die 5-stelligen Sanierungen an.


    Meine persönliche Prognose verschiebt sich immer weiter in Richtung Hyperinflation / Währungsreform. Unsere Politiker haben bisher sehr gut gezeigt, dass sie den deflationären Schock vermeiden können.
    Ich selbst halte auch weiterhin von der "reale Werte versichern" Strategie wenig. Die Knackpunkte wären nämlich:

    • Zu welchem Kurs des Basiswertes kaufe ich die PutOS?
    • Nach wieviel Verlust des Basiswertes verkaufe ich die PutOS? Keiner weiß, wie tief der defl. Schock geht.
    • Der defl. Schock hat sowohl Ursachen, als auch Wirkungen, d.h. höchst wahrscheinlich gehen einige Emittenten pleite.
    • Weiterhin können Börsen geschlossen sein oder mein Wettgegner ändert einseitig die Regeln oder die OS werden vorübergehend vom Handel ausgesetzt.
    • Angenommen ich mache den Gewinn - in Euro, gibt es dann auch noch EM zum "offiziellen Preis" zu kaufen?
    • Zieht sich der Systemcrash noch lange ohne große Einbrüche hin, dann wird der Spaß sehr teuer.

    Wer wirklich ein sicheres Absicherungsprodukt kaufen möchte, der sehe sich mal die 925er 10€ Münzen an. Nach oben hin offen, nach unten auf 10 EUR begrenzt. Bei aktuellem Kurs kann man also max. ca. 30% Verlust machen.

    Dirk Müller empfiehlt ja ständig (nun schon im ARD) als aktuelle Geldanlage: Reale Werte, aber versichert. Mit realen Werten meint er ja meist EM und Aktien.
    Nun fragt sich der eingefleischte Gold- und Silberbug, macht dieses Versichern Sinn? Sollte es zu einem neuerlichen deflationären Schock kommen, dann besteht ja auch ein hohes Risiko, dass der Emittent des entsprechenden Put-OS mit pleite geht. Weiterhin ist es wahrscheinlich, dass es in so einem Fall kein physisches EM mehr zu kaufen gibt (siehe 2008).
    Also ich sehe diese Sache sehr skeptisch. Was meinen die OS Experten hier, hab ich einen Denkfehler??? ?)

    Bei einer europäischen Rating-Agentur hätten doch die ganzen PIGS Staaten Bestnoten, den Schwachsinn würde doch keiner glauben. Wenn man weiß, dass Staatsverschuldung immer nur ein riesiges Schneeballsystem ist, bei dem die alten Schulden mit neuen bezahlt werden und am Ende der Staatsbankrott steht, dann braucht man keine Rating-Agenturen mehr und rührt Staatsanleihen nicht mal mit der Kneifzange an. Nur das begreifen 99% der Gesellschaft einfach nicht, und unter "Ökonomen" sieht die Quote auch nicht anders aus.

    Ethanol hat die Eigenschaft sich in Wasser und Benzin gleichermaßen gut zu lösen. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere Tankstellenbetreiber einen Schuss Wasser mit in das E10 einmischt. Beträgt die Marge für den Pächter doch nur 1...2 %, da würde schon eine Beimischung von 2 % Wasser die Marge verdoppeln... :D So wird aus E10 dann W2!!! :D

    Schön nachgeplappert die Argumente der BenzinAutoLobby ! ;)
    Beispiel: BYD-Car -> 72kWh Akku total leer in 10 min zu 50%, in 15 min zu 80% aufgeladen (Lithium Ferrite Akku) Stoppe mal die Zeit die du an der Tanke mit Benzin plöddern+bezahlen brauchst


    Um einen 72 kWh Akku in 15 min zu 80 % aufzuladen, braucht man min. 230 kW!!! Ich hoffe euer Hausanschluss macht da mit.


    Elektroautos werden sich mit heutiger Lithiumtechnik nie durchsetzen. Wasserstoff fällt auch flach, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte#Beispiele


    In kleinen Zweiräder wird sich der E-Antrieb jedoch schon durchsetzen, das zeigen die Verkaufszahlen von Pedelecs - ganz ohne staatliche Subvention.
    PKWs werden solange existieren, wie fossile Kraftstoffe bezahlbar bleiben, danch werden diese für die Masse ERSATZLOS(!!!) aussterben. Willkommen auf dem Fahrrad.

    so, die 35 Mio wurden's dann doch nicht mehr aber mit 34.662.500 oz haben wir trotzdem satt neuen Rekord. Das sind auf Basis 2007 über 300 % oder anders gewendet seit 2008 wurden etwa soviel geprägt wie in den 15 Jahren von 1986 - 2000 :P


    Auf ein frohes Silberjahr 2011 :thumbup:


    greetz anwir


    Das sind immer noch "Peanuts" - jeder US Bürger kann sich nun also alle 10 Jahre eine Unze Silber kaufen. :D
    Freuen wir uns also auf das Platzen des Silberknotens! =)

    Ich habe auch das Problem, dass mir die Threads mit meinen Beiträgen angezeigt werden, ohne eingeloggt zu sein, auch nicht kurz zuvor. Das Problem tritt jedoch nicht immer auf, ich war auch oft genug auf der GSF Seite, ohne das Threads mit Beiträgen von mir markiert waren.
    Wahrscheinlich liest die Forensoftware den Browser-Cache aus....


    Ich würde die Mods/Admins daher bitten, sich zu diesem Thema zu äußern.


    Schließlich wäre auch eine umgekehrte Zuordnung möglich, was die wenigsten von uns wollen!

    Steuer- und Konsumstreik ist die Devise!
    Von 100 Euro die man erarbeitet bleiben einem doch nur 30...35 Euro übrig, sofern man nicht nur knapp über H4 verdient. Also setzt eure Arbeitsverträge von 8h auf 6h, keine Hypotheken oder andere Kredite, keine Neuwagen,keine bes(ch)teuerten Geldanlagen usw. Wenn man seinen Gegner nicht auf dem Schlachtfeld besiegen kann, dann hungert man ihn aus.


    Die 7% auf Silbermünzen finde ich übrigens auch total ungerecht, daher sollte man sie auf 0% senken. :D